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BiDoubleU Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. März 2009

1

Sonntag, 29. August 2010, 14:20

Bombina orientalis und Mitbewohner

Servus Leute,
ich habe ein Aquarium mit den Maßen LxBxH 80x30x45cm bekommen inkl. Deckel mit Leuchtstoffröhre, Eheimfilter und etwas sonstigen Zubehör. :)
In dieses Aquarium würde ich gerne meine Rotbauchunken einziehen lassen. Dazu wollte ich einen Terrarium mit einer Plexiglasplatte bei einem 1/3 abtrennen und dort den Bodengrund aufschütten.
Was mich beschäftigt, kann ich den Deckel verwenden oder soll ich mir einen eigenen Deckel aus Gaze bauen?
Und ich würde gerne aufgrund der Höhe des Aquariums das Boden und Wasserniveau auf ca. 25cm einplanen. Den Wasserteil würde ich gerne wie ein echtes Aquarium ausführen und neben den Wasserpflanzen auch ein paar Garnelen und Zwergbärblinge einsetzen. Ist es überhaupt möglich, die Tiere gemeinsam zu halten? Ich weiß, dass die Frösche die Wasserqualität ziemlich "schädigen". Kann das die Garnelen stark beeinträchtigen bzw. fressen die Unken die Wasserbewohner?
Um die Unken mach ich mir keine Sorgen aber ich habe leider keinen Plan von der Aquaristik, darum bitte ich euch um Hilfe.
Danke!
BiDoubleU

Lady Froggy Weiblich

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Registrierungsdatum: 28. Januar 2007

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Wien

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2

Donnerstag, 2. September 2010, 00:42

Grüß Dich,

ich weiß jetzt nicht, was diese Fische für Wasserwerte benötigen.
Ich hatte in zwei meiner Unkenbecken immer wieder mal Guppys und junge Ancistren, sowie Garnelen.

Man muß damit rechnen, wenn sich die Fische/Garnelen, die sich im seichten Wasser bewegen (angeschüttete Landzone, Blätter im Wasser, ...) von den Unken als Beute angesehen werden.
Grundsätzlich habe ich meine Unken noch nie unter Wasser jagen sehen, aber sobald ein kleiner Fisch/Garnele an der Oberfläche, in sichten Zonen, über einem Blatt einer Wasserpflanze war, von den Unken attakiert wurde.

Wie sieht es mit den Wasserwerten aus? Temperatur, etc - was benötigen diese Fische?


Ich hatte zwei Aquarien für Unken mit dem normalen Standard Deckel. Die beiden großen Fütteröffnungen (je nach Beckengröße 50x10-15) habe ich mit Gaze abgedeckt.
Das muß man einfach ausprobieren - natürlich anfangs ohne Tiere, wie es sich verhält.

Das große Becken im Wohnzimmer von mir (180x40x60) ist mit einer Plexiglas/Gaze-Abdeckung gesichert.

Lieben Gruß,
Irina

BiDoubleU Männlich

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Registrierungsdatum: 6. März 2009

3

Donnerstag, 2. September 2010, 09:47

Guten Morgen Irina,
danke für die Antwort.
An Guppys hatte ich noch gar nicht gedacht! Die wären die bessere und günstigere Alternative! Danke dafür!
Vertragen sich die Guppys mit den Garnelen? Ich hab mal gehört, dass kleine Garnelen von den Guppys gerne angeknappert werden. Vielleicht wäre da doch ein Zwergflusskrebs besser ... Da muss ich noch schauen, wie die Wasserwerte zusammenpassen.
Bzw. welche Garnelenart hast du im Aquarium?

An leichte Verluste habe ich schon gedacht. Mir ging es darum ob die Unken im Wasser jagen. :)

Das mit dem Deckel werd ich wohl einfach ausprobieren müssen.

Greets
BiDoubleU

Lady Froggy Weiblich

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4

Donnerstag, 2. September 2010, 13:32

Grüß Dich,

Guppys habe ich nicht genommen, weil sie die billige Alternative zu andren Fischen sind, sondern weil sie mit der Beckengröße damals (180x40x50 mit 25cm Wasserstand) gut zurechtgekommen sind.
Da ich das Wasser nur auf Zimmertemperatur hatte, kamen viele Fische ohnehin nicht dafür in Frage.

Zu den Garnelen und Guppys - Nachwuchs wirst Du bei den Garnelen wenig bis keine haben (je nach Beckenstrukturierung und Versteckmöglichkeiten), weil die Guppys alles fressen.
Aber warum willst Du soviel in das Becken packen? Vergesellschaftung ja - aber es muß ja nicht gleich ein Krautgarten sein.

Nimm doch die Garnelen, denen wird die Beckengröße am ehesten gerecht. Zwergflußkrebse würde ich eher nicht nehmen - wenn die bei der Häutung gestört werden, gibt es nur Probleme.
Und wenn die Unken untertauchen, kann das leicht passieren.

Nimm ganz normale 08/15 Garnelen oder Redfire oder sowas, die sehen hübsch aus.

Bei der Beckengröße allerdings würde ich von Fischen schon absehen - höchstens welche aus dem Nanobereich.
Ich habe jetzt in einem Paludarium von mir bereits Guppys drin - das ist allerdings 130x50x20 - also der Wasserteil.

Ich denke mit Garnelen und ein paar Schnecken bist in dem Becken am besten aufgehoben und es wird allen Tieren gerecht. Du willst ja schließlich den Tieren was Gutes tun, oder?

Lieben Gruß,
Irina

BiDoubleU Männlich

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5

Donnerstag, 2. September 2010, 14:13

Servus Irina,
sicher will ich nur das beste für meine Tiere. Aber von Aquarien hab ich wie gesagt relativ wenig Ahnung ...
Bin eh mehr der Garnelen als Fisch-Fan. Dann bleiben die Fische draußen und es kommen ein paar Garnelen rein.
Ich dachte mir nur, etwas mehr Leben im Wasser würde gut aussehen und vielleicht auf gehen, solange sie sich nicht gegenseitig stören.
Greets
BiDoubleU

PS: Hast du eine Ahnung von Fächergarnelen?

Lady Froggy Weiblich

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6

Mittwoch, 29. September 2010, 14:59

Grüß Dich,

und gibt es schon Neuigkeiten rund um Dein Projekt?

Ich würde Dir auch Garnelen empfehlen - jedoch erst, wenn Du ein wenig Erfahrung mit dem Becken hast (wo Du ja schreibst, Du hast noch mit Aquaristik nix zu tun). Die Wasserwerte sollten schon sehr passen (es müssen Garnelen sein, die mit dem kühleren Wasser zurecht kommen und nicht heikel sind, was Wasserwerte angeht).

Fächergarnelen würde ich Dir hingegen nicht empfehlen. Können recht heikle Biester sein. Sie benötigen eine Strömung im Becken, damit sie mit ihren "Fächern" kleinste Futterpartikel aufnehmen können.
Auch mit dem Häuten gibt es da leicht Probleme, wenn die Unken sie stören.

Das ist zwar bei allen Garnelen der Fall, dass sie da verletzlich sind und nicht gestört werden sollten.
Ist der Wasserstand hoch genug und die Garnelen haben Versteckmöglichkeiten, sollte das aber bei kleinen Garnelen kein Problem geben.

Lieben Gruß,
Irina

BiDoubleU Männlich

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Registrierungsdatum: 6. März 2009

7

Donnerstag, 30. September 2010, 10:39

Hallo Irina,
ich bin gerade dabei das Aquarium umzubauen. Also einen festen und trockenen Teil zu bauen und eine Art Feuchtgebiet dazwischen zu bekommen.
Ich dachte mir, ich lasse das ganze Aquarium mal zur Probe laufen für eine Woche sobald ich die Einrichtung fertiggestellt habe.

Das Buch "Süßwasser-Garnelen (GU TierRatgeber) von Chris Lukhaup und Reinhard Pekny" hab ich mir jetzt auch mal besorgt um einen Überblick zu bekommen. Red Fire, Red Bee oder Bienengarnellen würden mir gefallen.
Greets
BiDoubleU

Lady Froggy Weiblich

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8

Donnerstag, 30. September 2010, 17:06

Grüß Dich,

ich würde Dir ganz stinknormale Garnelen, die z.B. oft als Futtergarnelen verkauft werden, versuchen.
Teure Bienengarnelen sind meist heikle Biester, wo Du dann wenig Freude damit hast, wenn sie nicht durchkommen und frustriert bist, wenn sie viel Geld gekostet haben.

Wie gesagt, es kann immer wieder vorkommen, dass die Unken (wenn sie sie erwischen) die Garnelen auch fressen.

Red fire müssten aber klappen. Die sind sicher nicht so heikel, was die Wasserwerte angeht.
Klar sind die schönen buten Garnelen ein Traum zum Ansehen, solche würde ich allerdings eher in einem Artbecken (z.B. Nano) halten.

Lieben Gruß,
Irina

BiDoubleU Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. März 2009

9

Freitag, 1. Oktober 2010, 15:32

Servus Irina,
wieviel die Garnelen kosten hab ich bisher noch nicht rausgefunden. Ich habe nur mal nachgesehen was mir gefällt und welche Tiere unproblematisch sind.
Wie gesagt, ich will erst das Aquarium soweit umbauen und schauen ob das alles so funktioniert wie ich mir das vorstelle, bevor ich die Tiere einsetzte bzw. ich mich mit den Garnelen wirklich beschäftige. Die Unken haben Vorrang. :)
Liebe Grüße
Bernd

Lady Froggy Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 28. Januar 2007

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Status: Züchter

10

Freitag, 1. Oktober 2010, 15:39

Grüß Dich,

versteh mich nicht falsch - das sollte jetzt nicht so klingen, nimm billige Garnelen, bei denen wäre es wurscht.
Ich bin der Meinung - egal ob die Garnele 10 Cent, 1 Euro oder 100 Euro kostet - alle müssen gleich gut behandelt werden. Nur ist es meist so, dass die teuren Garnelen recht heikel sind. Drum sind's ja auch teuer.

Aber mach das mal so - bau um, laß es einlaufen, dann die Unken und wenn alles passt, überlege Dir, ob und welche Unken Du möchtest.
So hast Du auch Zeit dich zu informieren.

Lieben Gruß,
Irina

BiDoubleU Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. März 2009

11

Freitag, 1. Oktober 2010, 17:50

So hab ich das auch nicht verstanden, Irina. Was ich brauche ist eine robuste Garnelenart. Ob die nun günstig oder nicht sei dahingestellt.
Genau so dachte ich mir das! :)
Vielen Dank für deine Hilfe, Irina. Ich hoffe, ich kann dann auch bald mal ein paar Bilder vorzeigen.
BiDoubleU

kaguewu Männlich

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 9. November 2010

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Status: Züchter

12

Dienstag, 9. November 2010, 02:03

Garnelen im Unken-Paludarium

Hallo zusammen,
ich habe ein Paludarium mit chin. Rotbauchunken und mal versuchsweise ein paar Garnelen (Neocaridina, "Red-fire") reingesetzt. Die haben da auch fleißig sauber gemacht und sich mehrere MOnate darin gehalten. Vermehrt haben sie sich hier allerdings nicht. Ich nehme an, dass die Nitratkonzentration im Wasser wegen der Unken einfach zu hoch war. Messungen habe ich dazu allerdings keine. Ich habe aber nie beobachtet, dass die Unken den Garnelen nachgestellt haben.
Ich habe übrigens ein gutes eBook zur Haltung und Zucht von B.orientalis gefunden: http://www.xinxii.com/die-chinesische-ro…s-p-322592.html Kostet nur 3.95 Euro, ist reich bebildert und enthält alles Wissenswertes.
Karl

BiDoubleU Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. März 2009

13

Sonntag, 14. November 2010, 10:09

Vielen Dank, Karl.
Da meine Unken gerade ihre Winterruhe haben, haben die Garnelen noch etwas Zeit sich daran zu gewöhnen. :)
Greets
BiDoubleU

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