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rambadon Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 16. Juni 2010

Geschlecht: Männlich

Status: Neuling

1

Freitag, 18. Juni 2010, 09:00

Mal ein bisschen Kritik

Jetzt muss ich gleich mal etwas Kritik abgeben.
Was ich hier in diesem ( sowie in sehr vielen anderen Reptilienforen) erlebe ist fast schon lächerlich.
Ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass das eigene Selbstvertrauen zu hoch/zu tief oder einfach das Vertrauen in andere Menschen nicht vorhanden ist, aber das Schema, wie hier Fragen beantwortet werden ist eigentlich immer das selbe.

Beispiel? Das Thema, wo meine Frage ist, ob ich die Tiere mit Mehlwürmern Füttern kann und ob die Heuschrecken richtig für die Tiere sind.
(Ich möchte hier niemanden direkt angreifen, weshalb ich namen weglasse, und ich werde das ganze etwas übertrieben darstellen. Es geht mir bloss darum, das Schema aufzuzeigen, welches hier sehr oft herrscht..
Da ich neu bin, führe ich meine Haltung etwas aus.
Als erstes wird die Haltung meiner beiden Tierarten infrage gestellt, nebenbei werden die Informationen, welche ich mir beschaffen habe ins lächerliche gezogen.. ("du scheinst ja schon viel ahnung zu haben"). Nach der kurzen Beantwortung meiner Frage folgt nochmal die Hinterfragung meiner Informationsbeschaffung.

Ich beantworte die Fragen, zeige auf, dass ich auch offen bin für anregungen, mir aber dennoch meine info's selbst raussuche und nicht alles auf kommando mache.

Lange Diskussion über Bücher

Da die Gemüter erhitzt sind, versuche ich auf das eigentliche Thema zurückzugkommen.

Urplötzlich hat jemand an dem Total unscharfen Foto meines Männchens (Avatar) erkannt, dass meine Weibchen wildfänge sind ?( Obschon ich eindeutig Schweizer nachzuchten gekauft habe.
Dies wird nichtmal hinterfragt, sondern ist ab jetzt gesetz, bis ich es wiederlege.. 8|
Hinterfragt werden allerdings die Grundlagen der Biologie und der Jahrelangen Haltungsberichte, welche ich gelesen habe, die sagen, dass sich die anolisarten nicht paaren..

Dann endlich die erlösende Antwort, welche meine informationsbeschaffung beendet, Anolis mögen keine Mehlwürmer.
Also um die Antwort zu erhalten, dass ich meine Anolis leicht zu viel fütter und sie keine Mehlwürmer mögen, musste ich mich durch eine solche diskussion winden...
Ich finde das ehrlichgesagt schade, da dadurch viel untergeht. Auch weil man sich schnell angegriffen fühlen könnte und so die teils guten Ratschläge einfach ablehnt.
Ich möchte auch KEINE diskussion über die obigen Themen anfangen, dazu gibt es bereits meinen anderen Fred ;)
Versucht doch, nicht einfach jedem neuen User unfähigkeit zu unterstellen, sondern gebt ihm die Tipps konstruktiver und subtiler, dann wird auch das ganze Klima besser.
Sorry, das musste ich jetzt mal loswerden.

Ich freue mich trotzdem weiterhin auf eine gute zusammenarbeit :)

rambadon Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 16. Juni 2010

Geschlecht: Männlich

Status: Neuling

2

Freitag, 18. Juni 2010, 11:11

Nun, ich muss da noch etwas richtigstellen.
Ich habe fälschlicherweise die die verschiedenen unterarten der Anolis (Anolis C. und Anolis S. ) in verschiedene Arten eingestuft.
Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass es Biologisch nicht möglich ist, dass sich Hybriden bilden.

Bezogen habe ich mich auf den Abschnitt bei wikipedia, welcher von verschiedenen Arten handelt.
"Frühere Generationen einer Art, die sich mit den rezenten Generationen nicht mehr kreuzen können, sind nach dem Wortlaut der biologischen Artdefinition ebenfalls als zu einer anderen Art gehörend anzusehen"
Sowie auf einen Erfahrungsbericht eines Halters, welcher aber anscheinend falsch liegt.


Nach weiteren "nachforschungen" bin ich dann darauf gestossen, dass verschiedene Anolis-Arten auch in der Natur hybride zeugen, wenn sie dicht genug beieinander Leben.

Ich entschuldige mich für den Fehler und werde daraus meine Konsequenzen ziehen.

Edit 11:15:
@Smaragd, ich denke du hast da nicht ganz unrecht. Ein Forum ist für diskussionen da, jedoch macht immer der Ton die Musik.
Genau das ist mein Problem, mein Fred diente bloss als Beispiel, das Thema ist aber für das Forum im allgemeinen gemeint.
Der Umgangston ist teilweise einfach absolute katastrophe.. Nettiquette ist für einige hier wohl ein Fremdwort..
Trotzdem möche ich auch anmerken, dass es sehr viele Hilfreiche antworten gibt, welche leider oft in den in Wolfssprache formulierten Antworten untergehen.

Wenn man einen Menschen angreift, dann ist seine Reaktion abblocken und ohren verschliessen oder ebend gegenagression. Es fällt den meisten Menschen schwer, dann noch Kritik aufzunehmen. Solche Beiträge sind also eher kontraproduktiv, weshalb ich Dies hier anspreche.

Ich denke es sollte möglich sein, die Kritik konstruktiv anzubringen und nicht einfach jeden, der einen Fehler macht gleich zu zerfetzen. Davon profitieren die User sowie das Forum. :]


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rambadon« (18. Juni 2010, 11:26)


rambadon Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 16. Juni 2010

Geschlecht: Männlich

Status: Neuling

3

Freitag, 18. Juni 2010, 12:47

Dass nicht jede Antwort ein Angriff ist, ist mir bewusst. Jedoch kommt es stark darauf an, wie man etwas formuliert. Vielleicht bin ich da auch heikel, weil ich wegen meines Berufes stark auf die Kommunikationsart sensibilisiert wurde.


Zitat

ch hätte z.B. in deinem Thread womöglich nur Gegenfragen gestellt. Da gab es die Vorgabe, du musst deiner Sache ja sicher sein. Wäre ich drauf angesprungen, hätte ich dich gefragt, ob du das Fangspektrum der Arten kennst? Also Futter sehen, wie bewegt es sich, wo ist die Nahrung eines Anolis? Dann das Verhaltung der Insekten und deren Nährwert?

Du hättest womöglich korrekte Antworten von mir erwarten? Ich möchte aber durch meine Fragen dich nur anregen dir selbst dein Wissen zu erarbeiten. Nur eine Antwort, wie Mehlwürmer sind schädlich, befriedigen dich zwar im Augenblick, jedoch ist das ein Wissen, welches "Ich hab da mal was in einem Forum gesagt bekommen" ist. Ein anderer sagt dir was und schon kippt deine nicht gefestigte Meinung.

Dies erschein mir sehr einleuchtend. In die Richtung habe ich noch nicht gedacht.
Tatsächlich muss ich zugeben, dass ich mehr oder weniger einfach weiss, dass man nicht zu viele Mehlwürmer verfüttern soll, da zu fettig und ich ab- und an Sepiapulver beigeben muss..

Ich denke ich bin die Haltung zu laienhaft angegangen, bin mehr nach dem Wissen des Halters im Zoofachgeschäft gegangen. (Ja, die und die Lampe, das musst du füttern, 1x sprayen und gut ist ). Obschon ich mir natürlich auch noch weitere gedanken gemacht habe, bin ich das Thema wohl von anfang an zu wenig Tiefgründig angegangen.
Nun, da ich aber wohl nicht alle Parameter kenne(n kann), die wichtig für die Tiere sind, werde ich mir jetzt ein Fachbuch zulegen. Deiner Kommunikation sei dank ;)

Marcel123

Mitglied

Registrierungsdatum: 7. Januar 2009

Status: Interessent

4

Freitag, 18. Juni 2010, 15:33

Nun, da ich aber wohl nicht alle Parameter kenne(n kann), die wichtig für die Tiere sind, werde ich mir jetzt ein Fachbuch zulegen.
Die Einsicht kommt spät aber sie kommt. ;)
Die Beratung in Zooläden ist erfahrungsgemäß schlecht. Kein Wunder, dort ist das oberste Ziel der Verkauf. Beratung und dazu noch Gute ist ein Luxus den man sich dort selten leistet. Bringt ja auch kein Geld. Hätten die Mitarbeiter dich korrekt beraten hättest du dir sicherlich die Anschaffung auch noch mal überlegt.
Mehlwürmer kannst du vergleichen wie Hamburger beim Menschen. Mag vielleicht lecker schmecken und ist schnell und billig besorgt aber hat nichts mit gesunder Ernährung zu tun.

Gruß Marcel

rambadon Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 16. Juni 2010

Geschlecht: Männlich

Status: Neuling

5

Freitag, 18. Juni 2010, 16:39

Nun, ich bereue die Anschaffung bei weitem nicht.
Ich sehe es als Herausforderung und jeder muss Erfahrungen machen... Ich werde mir natürlich die beste Mühe geben, den Tieren ein möglichst schönes Leben zu bereiten, ich hab die Tiere ja aus Leidenschaft und nicht, damit ich sie einfach hab...

Anolisboy Männlich

Moderator

Registrierungsdatum: 19. August 2005

6

Freitag, 18. Juni 2010, 19:27

Aber man besteigt auch erst die Zugspitze bevor man an den Everest geht.
Von daher halte ich es für unsinnig von jemandem, der noch so viele Fragen zu den Tiere hat, loszuziehen und sich 2 verschiedene Arten zuzulegen und diese in einer merkwürdigen Konstellation zu halten.
Erfahrungen sollte man erstmal mit einer Art sammeln, um überhaupt mal zu verstehen wie so Tierchen ticken, sich verhalten, ..
Dann kann man, wenn man es umbedingt muss, immer noch herumexperimentieren.

rambadon Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 16. Juni 2010

Geschlecht: Männlich

Status: Neuling

7

Freitag, 18. Juni 2010, 19:52

Nun, da hast du wohl recht. Ich habe mich für diese Konstellation auch aus falscher Information ( zt. vom Zoohändler) entschieden.
Allerdings sehe ich immer noch keine negativen reaktionen. Die 3 Sind stets beieinander, liegen quasi aufeinander rum. Wenn ich nicht gerade im Terra rumbastel ( pflanzen etc.. ) sind die weibchen schön Hellbraun, meistens sogar Grün. Auch das Männchen scheint meiner unbedeutenden laienmeinung nach auch zufrieden. Habe bisher keinerlei anzeichen für Agressionen oder Depressionen (wie sie mir bekannt sind )der beiden Unterarten entdeckt.

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