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alina2 Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 21. Januar 2009

1

Donnerstag, 18. März 2010, 18:03

Kobra im Ruhrgebiet entflohen

Hallo hab eben Nachrichten gesehen.
In Mühlheim ist eine Kobra "entlaufen"...
und mal wieder wird nur Müll erzählt...
die beiden haben die schlange wohl in Hamm gekauft am we für 70euro, kaum zu glauben
und dann heißt es jeder darf giftschlangen halt ohne jegliche vorschriften...
aber ganz so stimmt das ja nicht...
naja wollte das mal beitragen

Lg

Tacko 97 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 22. Dezember 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Braunschweig

Status: Halter

2

Donnerstag, 18. März 2010, 19:12

Ich habe es ebent gehört. Einfach nur sch***!
Soll woll eine Monokelkobra sein. In den Nachrichten wurde gesagt dass "Reptilienexperten" ein Pulver verstreuen wollen um die Spur der Kobra zu verfolgen.
Sowas habe ich noch nie gehört! Kann mich jemand über dieses Pulver aufklären?


mfg Paul

Hexenhammer Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 13. Mai 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kurpfalz / Pfalzgrafschaft bei Rhein

3

Donnerstag, 18. März 2010, 19:17

Kobra in Mülheim abhanden gekommen, ich könnte k....

Alles in Allem bin ich ein entschiedener Gegner der Gefahrentierverordnung und der Gehnemigungspflicht zum Halten einiger Tierarten, aber gelegentlich kann habe ich vollkommen leichtsinnigen Vollidioten zu verdanken, dass ich eingestehen muß, dass solche Regeln/Verordnungen/Gesetze leider ihre Existenzberechtigung haben...

Zitat

Kobra libre in Mülheim
Große Suchaktion in einem Altbau

Die Suche nach der flüchtigen Kobra in Mülheim blieb am Donnerstag (18.03.10) erfolglos. Feuerwehr und Ordnungsamt hatten bei der Jagd nach der giftigen Schlange eine Wohnung komplett ausgeräumt. Am Freitag (19.03.10) geht die Suche weiter. Die Wohnung wurde versiegelt.

"Wir betreiben einen relativ großen Aufwand", sagte der Sprecher von Mülheim an der Ruhr, Volker Wiebels, und konnte ein Schmunzeln nicht verbergen. Große Aktion, kleines Tier. Seit der Nacht zu Donnerstag (18.03.10) ein Uhr wurde in einer 50 Quadratmeter großen Altbauwohnung im Wohngebiet Heißen nach einer Brillenschlange gefahndet. Der Wohnungs- und Tierbesitzer hatte die Feuerwehr alarmiert, nachdem die Schlange aus ihrem Terrarium entkommen war. Erst vor etwa einer Woche hatte er das Tier auf einer Reptilienbörse gekauft.

"Sie kann überall sitzen", hieß es, und deswegen musste alles aus der Wohnung raus. Zunächst wurden alle Möbel nach draußen geschafft, dann die Holzdielen rausgeschlagen und die Gipswände heruntergerissen - in der Hoffnung, dass sich die giftige Kobra tatsächlich in der Dachgeschosswohnung versteckt halten würde. "Sie kann allerdings auch in den Garten abgehauen sein", meinte der Stadtsprecher. Die Suche soll am Freitagmorgen weitergehen. Die anderen drei Mieter verließen für die Nacht ihre Wohnungen. Aus Sicherheitsgründen wurde nicht nur die Wohnung des Schlangenbesitzers, sondern das gesamte Haus versiegelt.

Zum Suchtrupp gehören den Angaben nach auch Feuerwehrleute aus Düsseldorf, die sich speziell mit Reptilien auskennen. In Düsseldorf sei bereits ein Gegengift bereitgestellt worden, sagte Wiebels. Falls jemand gebissen wird, komme er sofort ins örtliche Krankenhaus, wohin das Gegengift dann schnell geliefert werde. "Ohne Behandlung ist der Biss der Schlange in wenigen Stunden tödlich", so Feuerwehrsprecher Horst Brinkmann.

Für den Schlangenfreund wird der Ausflug seines Haustiers vermutlich ziemlich teuer. Er muss laut Brinkmann damit rechnen, die Kosten des Einsatzes zahlen zu müssen.

Quelle


Und:

Zitat


Hochgiftige Kobra in Mülheim bleibt verschwunden

Mülheim. Seit 1 Uhr in der Nacht jagten Feuerwehr, Ordnungsamt und Reptilienexperten eine kleine Monokel-Kobra, die in einem Mülheimer Mietshaus aus ihrem Terrarium entkam. Sogar die Wohnung des Halters wurde entkernt. Doch das Tier bleibt verschwunden. Am Freitag geht die Jagd weiter.

In einer Dachgeschosswohnung an der Kleiststraße in Mülheim ist eine junge Monokel-Kobra in der Nacht zum Donnerstag ihrem Besitzer ausgebüchst. Seit 1 Uhr jagten Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Ordnungsamtes gemeinsam mit Reptilienexperten das hochgiftige Tier - erfolglos. Bei Einbruch der Dämmerung wird die Suche abgebrochen. Am Freitag ab 8 Uhr geht es weiter. Dann wird gesamte Haus in Augenschein genommen.

Im Laufe der Jagd wurde die Wohnung des Halters komplett entkernt, berichtet Stadtsprecher Volker Wiebels. Doch die 30 Zentimeter lange, nur fingerdicke Schlange bleibt verschwunden. Ausschließen lässt sich nicht, dass sich das Reptil noch in der Wohnung befindet. Laut Auskunft eines Reptilienexperten vom Rheinberger Terrazoo kann sich die Schlange so zusammenrollen, dass sie nur noch so groß wäre wie ein Zwei-Euro-Stück. „Das Tier ist so klein, es könnte sich überall verstecken“, so Wiebels. Die Wohnung wurde deshalb versiegelt.
Mieter verlassen Haus

Den übrigen Mietern des Hauses riet die Stadt, sich für die Nacht ein Ausweichquartier zu suchen. „Damit waren alle einverstanden“, sagt Wiebels. Nachbarn sind aufgerufen, sich im Freien vorsichtig zu bewegen und ihre Kinder nicht draußen spielen zu lassen. Denn die Schlange könnte sich theoretisch auch schon außerhalb des Hauses befinden.

Der Schlangen-Halter, der den Verlust des Tieres selbst gemeldet hatte, steht unter Schock. Auf ihn werden in der nächsten Zeit wohl jede Menge Kosten zukommen, für den Such-Einsatz wie auch für die notwendige Sanierung der Wohnung. Wie viel der Vorgang kosten wird, lasse sich noch nicht abschätzen, so Wiebels. Erfahrungen aus früheren, ähnlichen Einsätzen - vor einigen Jahren waren in einem nur wenige hundert Meter entfernten Haus Skorpione ausgebüchst - lassen jedoch auf einen mindestens vierstelligen Betrag allein für den Feuerwehreinsatz schließen.


Jaja, ich hoffe keiner hier im Forum ist der, der, wohnhaft Kleiststraße 161 in Mühlheim, durch sein diletantisches Verhalten alle Halter von Giftschlangen in ein schlechtes Licht rückt...

Bevor jemand fragt: Ja, es sollte verboten sein, in Mietshäusern Giftschlangen zu halten, weil andere Menschen auch ein Recht darauf haben gefahrlos zu leben. Nein, soetwas kann nicht passieren, da man Terrarien, besonders die mit giftigen Tieren besonders absichert. Nein, auch ich kann nicht verstehen, welcher Depp diesem Deppen letzte Woche, wahrscheinlich in Hamm, dieses Tier verkauft hat.

Und, falls diese Person, die dafür verantwortlich ist, dass durch ihr unprofessionelles, unverantwortliches Verhalten eine Schlange ausgebüchst ist, dadurch seine Mitmieter gefährdet hat und alle Halter von so genannten "Gefahrentieren" in Verruf gebracht und den Gegner der Haltung von solchen Tieren neue Aregumente geliefert hat: A*********, hoffentlich zahlst du die nächsten 20 Jahre dafür.

Ganz am Rande, die Chancen für die Naja naja kaouthia stehen bei der Witterung sehr schlecht zu überleben und das hat dieser ***** genauso zu verantworten wie der Schwachmat der im das Tier verkauft hat.

Harte Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 25. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

4

Donnerstag, 18. März 2010, 19:23

In den Nachrichten wurde gesagt dass "Reptilienexperten" ein Pulver verstreuen wollen um die Spur der Kobra zu verfolgen. Sowas habe ich noch nie gehört! Kann mich jemand über dieses Pulver aufklären?


Statt speziellem Pulver reicht auch stinknormales Mehl ... ;) um dann später eventuelle Kriechspuren darauf zu sehen.
B b Harte

jaybee Weiblich

Moderatorin

Registrierungsdatum: 5. Juni 2007

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Berlin

Status: Halter

5

Donnerstag, 18. März 2010, 19:25

Hi,

als Pulver ließe sich auch ganz normales Mehl nutzen. Wenn das Tier im Raum ist und dadurch kriecht, wird es Spuren hinterlassen.

Mittlerweile würde ich aber sogar "Tierschützern" zutrauen, so eine Geschichte in die Welt zu setzen, um ihr Ziel zu erreichen, Exoten in Privathand zu verbieten 8| ... Und dann stellt sich womöglich letztlich raus, es gab nie eine Monokelkobra... zumal wohl einige Straßen weiter vor nicht allzu langer Zeit auch Skorpione ausgebrochen sein sollen :2845:

LG Jana, die böse Gedanken hegt

Harte Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 25. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

6

Donnerstag, 18. März 2010, 19:31

... zumal wohl einige Straßen weiter vor nicht allzu langer Zeit auch Skorpione ausgebrochen sein sollen


Jana , die Skorpiongeschichte ist wahr, liegt aber allerdings schon ein paar Jahre zurück.

Marcel123

Mitglied

Registrierungsdatum: 7. Januar 2009

Status: Interessent

7

Donnerstag, 18. März 2010, 19:39

Man könnte auch ein Erdmännchen nehmen ;)

Tacko 97 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 22. Dezember 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Braunschweig

Status: Halter

8

Donnerstag, 18. März 2010, 20:02

Modernes Mitel! Einfach Mehl hinkippen und hoffen :D

Harte Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 25. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

9

Freitag, 19. März 2010, 12:44

Hallo!
Nach den ganzen Medienberichten um die Umständen und Erfahrungen des Halters stellt sich mir die Frage, wie verantwortungsvoll der Verkäufer der Giftschlange war/ist. Für mich gehört zu dem verantwortungsvollen Umgang mit Gifttieren/Reptilien auch den potentiellen Kunden auf seine Eignung zu überprüfen. Wenn ich als Verkäufer dann Zweifel an der Eignung habe, verkaufe ich nicht.
Hier scheint bei dem Verkäufer aber kein Problembewusstsein vorhanden zu sein, womit er auch für mich eine moralische Mitschuld trägt.
B b Harte

Vinterland

unregistriert

10

Freitag, 19. März 2010, 13:09

Ich hab beide Themen mal zusammengeführt und hierher verschoben.

Kommentare erübrige ich jetzt mal.


Gruß

Michi

Registrierungsdatum: 19. August 2009

Status: Halter

11

Freitag, 19. März 2010, 13:52

Hey, definitiv trieft den verkäufer auch eine mitschuld! Allerdings muss man ja auch bescheuert sein sich ein Tier (egal welches) anzuschaffen und sich nicht zu versichern das das Terrarium,Käfig oder sonstiges ausbruchssicher ist!
Da hat mal wieder jemand ein ganz tolles Bild auf die Terraristik geworfen ::|: ::|: ::|: !

Naja aufregen bringt jetzt auch nichts!

MFG dave

Sucuri Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 31. Januar 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Moisburg

Status: Halter

12

Freitag, 19. März 2010, 14:12

Ja, das ist immer wieder "schön" zu sehen, wie ein einziger Vollhonk ausreicht, um ein ganzes Hobby in Verruf zu bringen und wie gierig die Presse darauf anspringt. Darauf folgt dann die pawlowsche Reaktion der Leser so sicher wie das Amen in der Kirche: "Das muss doch verboten werden... Wieso gibt es da kein Gesetz... Da muss der Staat doch was machen... Wiso kann jeder hier wie er will und überhaubt und ausserdem..." etc. ',:''

Vinterland

unregistriert

13

Freitag, 19. März 2010, 16:12

Gerade kam ein Beitrag auf wdr aktuell, derzeit ruppen die gerade das Dachgeschoss auseinander, um die 30cm lange Kobra zu finden, die der 19jaehrige letzte Woche auf ner Boerse in Hamm kaufte.
Derzeitige Kosten: 30.000€

Registrierungsdatum: 19. August 2009

Status: Halter

14

Freitag, 19. März 2010, 16:52

Näe näe näe des kost teuer Geld...haha!
Somit wäre der schlappe Kaufpreis von 70euro mehr als kompensiert ;) !

Sorry aber da muss man mal schmunzeln auch wenns ernst ist!

MFG Dave

Yamazaki Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 4. September 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Türkei

Status: Halter

15

Freitag, 19. März 2010, 20:59

und es geht weiter......

haben wir net so nen schönen kostencounter der jede volle stunde ansteigt?

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