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Rosi Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2004

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Belgien

1

Dienstag, 14. Dezember 2004, 23:39

Unterstützung fur einen Norwegischen Kollegen

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Autor Nachricht
Rosi



Unterstützyng für einen Norwegischen Kollegen

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"Dear Group
I am sorry for cross posting this over various mailing lists, forums and bothering you with off topic threads. The below text is a description of the legislation around herptiles in Norway and the implications of getting caught with illegal animals.

As You may know, herptiles are illegal to keep, breed, import and export in Norway.
Norway is 1 out of 2-3 countries in the world where herptiles are illegal. For what reasons?

In Hawaii herptiles are illegal (as far as I understand) because animals who escape from private collections are likely to reproduce and may cause a potential threat to native flora and fauna. This is in my opinion a reasonable reason for banning herptiles in Hawaii.
In Norway the situation is totally different, here the winter is long, cold and there are extremely few herptile species that can survive the harsh climatic condition of the Norway. Why reptiles are illegal in my country? Your guess is as good as mine, probably due to prejudice against herptiles from the part of politicians uneducated on the matter.

Animals confiscated by the Norwegian government are put to death (perhaps with very rare exceptions in the cases of extremely rare and endangered species).
Thursday the police came knocking on my door and all my animals are now considered confiscated. My house is sealed off with police tape and no one is allowed to go into it.

On Monday the police will return to my house with the district veterinary to confiscate my animals. At a near point in the future my animals will most likely be put to death and there is little I can do about it except hiring a lawyer and hoping for a miracle. This is not a call for help for my part, but on behalf of herptiles and herpetoculturists in my country.

I have started a roll call and hope to gather as many signatures as possible as a peaceful protest protest against the Norwegian government?s persecution of herpetoculturists in Norway. I believe that the legislation in my country is wrong and that all herptile species are not unjustifiable to keep as captives. The Norwegian herpetological association has struggled for 12 years to lift the ban on herpetoculture in my country without success so far. We can?t seem to put enough pressure on our government to make things happen.

The roll call I have initiated is also a protest and sharp criticism against animals being confiscated and put to death as a consequence of the Norwegian legislation.

If you agree that governments shouldn?t be so restrictive as to bann all herpetoculture within a country, please take the time to visit the below link and sign the roll call. http://www.opprop.no/opprop.php?id=befrireptiler Please feel free to pass this post onto other relevant mailinglists and forums so that as as many people as possible may sign this role call if they wish.

Again I am sorry to occupy your time with this kind of inquiery, have a nice day.
Best regards
Vålen Gånev (obeligz)
Committee member of the Norwegian Herpetological Association
e-mail/msn: obeligz@c2i.net"

Michael Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2004

Geschlecht: Männlich

2

Dienstag, 14. Dezember 2004, 23:40

RE: Unterstützung fur einen Norwegischen Kollegen

Wahnsinn, sollte natürlich jeder mitmachen. Das ist mir völlig neu, daß in Norwegen keine Reptilien gehalten werden dürfen und auch völlig unverständlich.

grüsse

Michael

Rosi Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2004

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Belgien

3

Dienstag, 14. Dezember 2004, 23:41

RE: Unterstützung fur einen Norwegischen Kollegen

Hallo,
für die Leute, die wenig Zeit haben ,oder nicht so gut Englisch kônnen ; es geht darum:
In Norwegen ist die Reptilienhaltung grundsätzlich verboten.
Jetzt wurde bei einem Reptilienhalter letzte Woche die Wohnung versiegelt (Tiere sind da einfach ohne Versorgung drin geblieben;
Halter kann nicht mehr in seine Wohnung !)
Am Montag kommt das Veterinäramt alle Tier beschlagnahmen um sie ein zu schläfern!
Helft bitte mit eurer Unterschrift das zu verhindern!
Für die Leute, denen norwegisch nicht so gelaufig ist: :]
im oberen Balken Vor und Nachname;
darunter eine gültige e-Mailadresse; wenn ihr den roten Haken anklickt, wird die Adresse teilweise unkenntlich gemacht(ist an zu raten, gegen Spam); dann rechts befestigen und fertig; man, kann nur einmal mit der gleichen e-mail addi stimmen.
Bitte unterstützt die Petition! Es geht um das Leben der Tiere!


http://www.opprop.no/opprop.php?id=befrireptiler

Hoffende Grüsse auf ein gutes Ende,
Rosi

Martin Männlich

Administrator

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2004

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Hamburg

Status: Interessent

4

Dienstag, 14. Dezember 2004, 23:41

So hab mich auch eingetragen... Danke für die Übersetzung Rosi. So konnte ich da gut mitmachen. Ich bin auch gegen solche Maßnahmen!

Ivo Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2004

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Külsheim

Status: Halter

5

Dienstag, 14. Dezember 2004, 23:42

Ich hab mich auch mal eingetragen...
Ist jawohl ne Schweinerei die Bude zu versiegeln und die Tiere drinzulassen!!!!
:411:


Gruß Ivo

whitecrow Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2004

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Überlingen

Status: Halter

6

Dienstag, 14. Dezember 2004, 23:43

Hab auch mitgemacht, hoffentlich kann man für die Tierchen noch was tun! *hoff* |F***| :484:

arthro Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 13. Dezember 2004

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Trossingen City

Status: Züchter

7

Dienstag, 14. Dezember 2004, 23:45

Bin auch dabei. Einige Freunde von mir auch.

Meint ihr das bringt was?

Melle Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2004

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Bayern

Status: Halter

8

Dienstag, 14. Dezember 2004, 23:45

Ja, das frage ich mich auch! Bin zwar bei sowas immer dabei aber wenn die Tiere dort illegal sind kann ich mir nicht vorstellen das sie ihre Meinung durch so eine "Unterschriftensammlung" ändern werden! ??? Ich fände es zwar toll aber ich sehe das ganze ziemlich pessimistisch! --sh-

Rosi Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2004

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Belgien

9

Dienstag, 14. Dezember 2004, 23:46

Hallo,
erstmal Danke für die Unterstützung.
Ob wir jetzt DIESEN Reptilien noch helfen können weiss ich nicht! :(
Aber wir Kônnen mit Sicherheit Reptilien in Norwegen in der Zukunft helfen!
Es kann doch nicht angehen ,das in einem EG Land heut zu Tage solche Zustände noch môglich sind! Das ist deutlich gegen EG-Recht.
Möglich kann man die Regierung wenigstens zum Nachdenken bringen ; da wäre schon viel geholfen.
Wie mûssen sich die Kollegen fûhlen ,die die gesunden Tiere in Regierungsauftrag Töten mûssen?
Alleine die nicht Versorgung von amtlicher Seite verstösst gegen das Tierschutzgesetz!(einfach die Wohnung versiegeln und die Tiere ohne Versorgung drin lassen ist :534:
Ich hoffe trotzdem auf eine "menschliche" Lösung!
Grüsse,
Rosi

Rosi Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2004

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Belgien

10

Dienstag, 14. Dezember 2004, 23:47

Kopie eines Postings von der DGHT , Felicitas steht in direktem Kontakt mit dem Betroffenen:

Zitat


Hallo nochmal,

kleines "Update" zur derzeitigen Situation. Leider war heute Morgen nur ein Sender vertreten, der aber einen sehr ausführlichen Bericht erstatten will.
Ausserdem wurden bereits alle Tiere beschlagnahmt. Ausnahme: 5 Exemplare von Rhacodactylus leachianus leachianus. Aber auch diese werden beschlagnahmt, sollte sich keine andere Lösung finden. Er sagte mir, dass er bereits Herpetologen in Deutschland kontaktiert hat, um ein neues Zuhause für seine Tiere ausserhalb Norwegens zu finden. Er sieht aber höchstens für stark bedrohte Arten eine realistische Chance, da sich für relativ häufige Arten der Papierkram aus Behördensicht wahrscheinlich nicht lohnt. Es ist jedoch ohnehin mehr als wahrscheinlich, dass alle seine Tiere bis Ende der Woche getötet werden. Man überlege mal: Völlig gesunde Tiere! Dass er seine Rhacodactylus vorerst behalten darf, liegt übrigens nur an dem vehementen Protest von hunderten Leuten die durch Unterschriften usw ihren Unmut über diese Vorgehensweise ausgedrückt haben. Er wird die Sache nicht auf sich beruhen lassen und zumindest versuchen, dass die Tiere heil aus Norwegen rauskommen.
Bitte unterstützt ihn dabei wo ihr könnt!

Gruß
Felicitas


Rosi

Michael Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2004

Geschlecht: Männlich

11

Mittwoch, 15. Dezember 2004, 00:10

Hallo,

mir hat das gestern keine Ruhe mehr gelassen und ich finde es unbegreiflich, daß in Norwegen Reptilienliebhaber in die Illegalität gezwungen werden. Über die Mißstände im illegalen Tierhandel, der dort sicher herrscht, möchte ich mich jetzt gar nicht auslassen. Sicher ist auch der Norwegischen Regierung bekannt, daß für jede Nachfrage sich auch jemand findet, der diese zu Befreidigen sucht. Vor allem, wenn hohe Profite winken. Es wäre interessant zu Erfahren, womit Norwegen dieses Verbot zu rechtfertigen versucht. Anders als auf Hawai, die ja wirklich ihre Vogelwelt durch eingeschleppte Schlangen bedroht sehen, müssen sie ja schon agumentieren, da das Klima in Norwegen wohl kaum einem Reptil Überlebenschancen in freier Natur lässt. Und die Vorgehensweise in diesem Fall lässt Tierliebe als Argument wohl auch nicht zu.
Falls also jemand mehr dazu weiss, würde mich das schon interessieren.

grüsse

Michael

Rosi Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2004

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Belgien

12

Mittwoch, 15. Dezember 2004, 00:11

Hallo nochmal,

Zitat

ich wurde gebeten, euch weiterhin auf dem Laufenden zu halten. Zuerst muss ich sagen, dass die Gründe für das Verbot viel komplexer sind als ich zuerst verstanden hatte. Dies hier bis ins Detail zu erklären würde den Rahmen sprengen. Es ist aber auch glaube ich nicht nötig, da "die Gründe" ohnehin nicht nachvollziehbar sind.
Die Rhacodactylus sind nach wie vor bei ihm zu Hause und seine anderen schon beschlagnahmten Tiere leben noch. Derzeit wird er (unter anderem) sehr von Chris Newman, dem Vorsitzenden der Federation of British Herpetologists www.f-b-h.co.uk) unterstützt. Weiterhin ist er in Kontakt mit Michael Tröger, der, wenn möglich, sich mit F.W.Henkel in Verbindung setzen möchte. Wie einige vielleicht auch schon in anderen Foren usw mitbekommen haben werden, ist es enorm wieviel Unterstützung Valen bekommt. Dafür möchte er sich auch nochmals ausdrücklich bedanken.
Ich sag wieder Bescheid wenn es was Neues gibt.
Felicitas


Nochmals Danke für die tolle Unterstützung!
Die Tiere sind noch nicht ermordet, dank des grossen internationalen Protestes! Auch eure Stimmen haben dafür geholfen !
Rosi

leonie

Mitglied

Registrierungsdatum: 13. Dezember 2004

13

Mittwoch, 15. Dezember 2004, 00:12

spät aber doch habe ich mich auch eingetragen

glaube auch, daß die "paar" unterschriften nix helfen, aber ich finde man fühlt sich wohler, wenn man eine gute tat getan hat.

schade das es so blöd hergehen muß, kann man diese nicht in ein anderes land bringen???

nicky

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2004

14

Mittwoch, 15. Dezember 2004, 00:12

bin grad neu angekommen und hab kurzfristig hochgeklappte fussnägel
das ist ja wahnsinnig!
habe ebenfalls noch meine stimme abgegeben

das die gesetzestexte sehr durcheinander sind kann ich mir glatt vorstellen -interessiere mich dennoch sehr dafür

@rosi ...kannst du mir da infos drüber schicken?

gibt es neuigkeiten in diesem fall und von den tieren?

lieben gruss nicky und elli

micha

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2004

15

Mittwoch, 15. Dezember 2004, 00:13

warum hab ich n das jetzt erst gelesen ',:''aber besser später als nie.
hab natürlich gleich unterschrieben.
aber in hawai und anderen warmen ländern wo die sich vermehren können und die heimischen tiere verdrängen find ich ein verbot ja noch nützlich,aber norwegen ',:''
das jemenchamäleon hat sich ja auch auf hawaii breit gemacht

Jemenchamäleon-Population auf Hawaii bedroht Vogel- und Insektenwelt

(12.04.02) - Auf der zu Hawaii gehörenden Insel Maui bedrohen angeblich Jemenchamäleons den natürlichen Bestand von heimischen Vögeln und Insekten. Darüber berichtet BBV-Net auf seiner Internetseite. Nach Angaben des zitierten Hawaiian State Wildlife Service hat sich auf der Insel vermutlich eine Population von chamaeleo calyptratus gebildet. Darauf zumindest deutete der Fang eines Jemenchamäleonpärchens Ende März sowie der Fund eines toten Chamäleons hin. Wissenschaftler seien besorgt, dass sich die Tiere auf der gesamten Insel ausbreiten, da sie dort keine natürlichen Fressfeinde haben und sich sehr gut dem Klima auf Maui anpassen können.

Laut dem Bericht gilt Hawaii als negatives Beispiel für Bioinvasionen. Auf der Insel Oahu seien rund 90 Prozent der dort wachsenden Pflanzen nicht heimisch. Neben Pflanzen sei auf der Insel in den 30er Jahren zudem eine Pfeilgiftfröschart eingeführt worden, um die Moskitoplage einzudämmen, die sich bis heute in der dortigen Wildnis behauptet. Nach Angaben der Umweltbehörde sei es verboten, Chamäleons, andere Echsen und Schlangen auch innerhalb von Hawaii zu transportieren. Der Besitz von illegalen Tieren werde nach hawaiianischem Recht mit Geldstrafen von bis zu 200.000 Dollar und Gefängnisstrafen bis zu drei Jahren geahndet.

Originaltext: BBV-Net, verfügbar im April 2002

Anmerkung:
In der Fachliteratur wird mehrfach angeführt, dass auf Hawaii eine Population von Dreihornchamäleons existiert (chamaeleo jacksonii xantholophus), die vermutlich entstand, weil einem Tierhändler einst einige Exemplare entwischten.

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