Der illegale Abbau der Sandbänke, die als Ruheplätze und Nistplätze der Gaviale dienen, organisiert durch kriminelle und sogar bewaffnete Banden (Baumaterial ist in Indien angesichts der noch immer herrschenden Bevölkerungsexplosion wertvoll) trägt zur Bedrohung dieses faszinierenden Krokodils ebenso bei, wie das Fischen mit Stellnetzen, die Trophäenjagd und die ebenfalls illegale Jagd nach (ebenfalls immer seltener werdende) Schildkröten, die mit langen und hunderten von Angelhaken bewehrten Leinen vorgenommen wird. Dabei schert es die Fischer und Jäger wenig, dass es sich bei einem Großteil der Gebiete um Schutzgebiete handelt – und die Regierungen und Bezirksregierungen in Nepal, Indien, Bangladesh und Bhutan haben nicht die finanziellen Mittel und vielleicht auch (angesichts einer Vielzahl anderer Probleme) nicht den dringlichen politischen Willen, eine Bewachung der Schutzgebiete durch entsprechend ausgerüstete und bezahlte Ranger zu gewährleisten!
Die Gharial Conservation Alliance bemüht sich intensiv um den Schutz des Ganges-Gavials!
