Pro Wildlife wirklich so seriös ????
Hallo,
hab hier mal einen Bericht entdeckt.
Wird besonders die Giftschlangenhalter interessieren.
http://taz.de/blogs/reptilienfonds/2007/…rror-statistik/
Viel Spaß beim lesen und glaubt nicht alles was euch in den Medien vorgesetzt wird !
Gruß Fü-Andi
RE: Pro Wildlife wirklich so seriös ????
Das liest sich alles, als wenn die eine Bestätigung für die Gesetzgebung in Hessen brauchen. Aber schon gut, das Taz da nachhakt. Nur ist die Politik leider nicht so gut auf diese Zeitung zu sprechen.
Seit PeTa wissen wir sowieso, daß es unter den sogenannten Tierrechtlern (Tierschützer sind das in meinen Augen nicht) Mode ist sich über Skandale am leben zu erhalten und wenn man keine hat, dann macht man eben welche.
LG Moi
RE: Pro Wildlife wirklich so seriös ????
In der aktuellen Reptilia ist diesbezüglich ein interessanter Artikel von Heiko Werning, der Pro Wildlife als Statistikfälscher erster Klasse enttarnt...
RE: Pro Wildlife wirklich so seriös ????
Seit Jahren macht diese orga stimmung gegen die Haltung von Exotischen Haustieren.
Und zwar mit "erschreckenden " Fotos.
Leider haben bei einer Unterschriftenkampagne sehr viele Leute Wahl und Planlos Unterschrieben.
Das Ergebnis ist ua die Gesetzesvorlage für das Verbot von "Gefährlichen Tieren".
Angefangen von Vogelspinnen, Riesenschlangen etc.
Es gibt bereits einige Leute die gegen diese ominöse otrga vorgehen.
RE: Pro Wildlife wirklich so seriös ????
Hallo,
und leider hatten sie Erfolg.
Die Änderung des Hessischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (HSOG) verbietet Privatpersonen das Halten zahlreicher Wildtiere wie Raubkatzen, Bären, Wölfen, Giftschlangen, Skorpionen, Schnappschildkröten und giftiger Spinnen. „Hessens Gesetz ist ein Meilenstein, auch wenn einige Tiere wie Mähnenwölfe, großwüchsige Warane oder hochgiftige Fische von der Regelung ausgenommen bleiben“, so Altherr weiter. PRO WILDLIFE konnte erreichen, dass das neue Gesetz auch für Menschenaffen und große Riesenschlangen gilt. Das Haltungsverbot nach §43a HSOG bedeutet auch, dass Privatpersonen in Zukunft diese Tiere weder kaufen, tauschen, verschenken oder züchten dürfen. Alle Tiere, die schon vor Inkrafttreten des Gesetzes gehalten wurden, müssen angemeldet werden.
Aber klar, wieso sollte man das denn nicht gleich verbieten, dadurch spart man sich 'ne Menge teurer Kontrollen. Und dann müssen die Beamten ja auch noch irgendwie ausgebildet werden, damit sie wissen wie so ein Tier zu halten ist. Die Regelung ist völlig übertrieben, und Pro Wildlife macht sich mit dieser Aktion mit Sicherheit eine Menge Feinde. Viele Reptilien- und Wildtierfans, die vielleicht gespendet haben, um Arterhaltungsprojekte zu unterstützen, werden das mit Sicherheit jetzt nicht mehr tun.
Absolut überflüssig finde ich das Verbot von Giftschlangen, Giftspinnen, SKorpionen und Schnappschildkröten. Diese Tiere sollten lediglich meldungspflichtig sein und bei ihrer Anschaffung auf ihre Haltungsbedingungen überprüft werden. Meines Wissens nach braucht man für diese Haltung ohnehin einen Sachkundenachweis?
Raubkatzen, Bären und Wölfe, naja, unbedingt sinnvoll ist ein Haltungsverbot auch hier nicht, wenn auch eher verständlich. Trotzdem hätte auch hier ein verschärftes Kontrollgesetz doch völlig ausgereicht. Wenn jemand unbedingt einen Geparden haben will, bitteschön, solange er ein riesigen Grundstück für das Tier hat und es artgerecht versorgen kann, spricht doch nichts dagegen.
Auch die Ausnahmeregelungen entziehen sich meinem Verständnis völlig. Warum dürfen Giftfrösche gehalten werden, Giftspinnen aber nicht? Warum werden Growarane nicht verboten, aber Schnappschildköten? Kann mich einer aufklären?
Original von Zhunami
Auch die Ausnahmeregelungen entziehen sich meinem Verständnis völlig. Warum dürfen Giftfrösche gehalten werden, Giftspinnen aber nicht? Warum werden Growarane nicht verboten, aber Schnappschildköten? Kann mich einer aufklären?
Ganz leicht:
Weil die Gesetzgeber vom Tierhalten so viel Ahnung haben, wie eine Kuh vom Eier legen und sie sich auf die Angaben von "Experten" verlassen müssen. Und wenn einer der Gesetzgebenden Personen dann auch noch einen Pfeilgiftfrosch seiner Tochter zu Weihnachten geschenkt hat, dann werden diese halt vom Gesetz ausgenommen.
Da hätt' ich aber auch selbst drauf kommen können...
Soweit ich weis, fällt der Phylobates terribilis (Schreckliche Pfeilgiftfrosch)auch unter dieses Gesetz.
Hallo,
stimmt und nach weiterem Studium habe ich festgestellt, das niemand zu Hause privat in Zukunft einen Gorilla halten darf
Auch einige Tiere mit der gefährlichkeit eines Rauhaardackels stehen auf der Liste :motz:
Dieses Gesetz (vor allen Dingen die Tierliste) sollte man an Biologen in der ganzen Welt schicken. Da sich Deutschland in den letzten Jahren sowieso der Lächerlichkeit Preis gibt, sollte man auch dieses Gesetz wenigsten zur Belustigung der Nichtbetroffenen benutzen. Dann ist es wenigstens für etwas gut.
Original von Enomine
... Und wenn einer der Gesetzgebenden Personen dann auch noch einen Pfeilgiftfrosch seiner Tochter zu Weihnachten geschenkt hat, dann werden diese halt vom Gesetz ausgenommen.
Und wer sich etwas mit Pfeilgiftfröschen beschäftigt, wird auch wissen, dass ihr Gift in Terrarienhaltung nach kurzer Zeit so gut wie nicht mehr nachweisbar ist, da sie das dazu erforderliche Futter nicht angeboten bekommen. Bei Nachzuchten aus Terrarienhaltung handelt es sich somit um recht ungefährliche Tiere ... man sollte sie jetzt nicht unbedingt in den Mund nehmen, oder dran rumlecken ... aber das sollte man ja ehh nicht und sicher auch nicht mit einem großteil der so im Handel angebotenen Pflanzen
viele Grüße
Steffen
Hallo,
unter diesem Link gibt es eine Unterschriftenliste zum Download. Ich bin zwahr bis heute kein DGHT Mirtglied möchte aber trotzdem bitten diese fleisig Auszudrucken und Unterschriften zu sammeln. Ich habe bei der Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung gesehen wie unglaublich viel Aufwand nötig ist und es trotzdem nicht klappt. Also Leute, drucken sammeln und zurückscjicken wie wenn es um einen Eintrag ins Buch der Rekorde gehen würde. Bitte, bitte,bitte............
http://www.dght.de/hessen.pdf
Leute,das einzige was an dem Gesetz nicht i.O ist das es keine Ausnahmeregelung gibt.In Niedersachsen existiert ein ähnliches Gesetz schon länger,aber halt mit Hintertürchen.
Schaut euch doch mal alleine in diversen Foren um was für "Typen", wie ,gefährliche Tiere halten.
Pro Wildlife ist allerdings ein scheiss Laden!
Original von PARASYMPATHIKUS
Schaut euch doch mal alleine in diversen Foren um was für "Typen", wie ,gefährliche Tiere halten.
Halte ich ebenfalls für Blödsinn. Für die wirklich gefährlichen Tierarten gibt es sowieso Sondervorschriften. Giftschlangen dürfen nicht ohne Sachkundenachweis gehalten werden usw. Wer seine Giftschlangen ohnehin schon illegal hält, der wird's auch nach diesem Gesetz noch tun. In diesem Gesetz geht es ja noch nicht mal darum, dass die Tiere falsch gehalten werden (da hätte eine Verschärfung der Kontrollen ja absolut ausgereicht und zudem auch noch hohen Zuspruch gefunden), sondern, dass sie angeblich eine Gefahr für die Bevölkerung darstellen. Lies dir den oben geposteten Bericht mal genau durch.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zhunami« (26. Februar 2008, 09:21)
Original von Zhunami
Giftschlangen dürfen nicht ohne Sachkundenachweis gehalten werden usw.
Das hängt ganz vom Bundesland ab - in Rheinland-Pfalz gibt es z.B. diesbezüglich keinerlei Beschränkungen oder Meldepflichten.