Kommentare, Anekdoten und Kritik sind gern erwünscht

Ich mache mal den Anfang:
Seit ich auf die Welt kam, teile ich mein Leben mit Tieren. Meine Mutter hatte stets einen Hund (und mittlerweile auch eine Katze), bei mir gings los mit den typischen Fellviechern wie Meerschweinen, Kaninchen, Hamster, Wüstenrennmäusen und auch mal 2 Farbratten. Mit 9 Jahren wurde mir das zu "kindisch" und ich stieg um auf ein 80l Aquarium mit einigen Neons, Guppys und einem Wels. Blöd nur, dass ein Aquarium sehr pflegeaufwendig ist und der Filter, meiner war irgend so ein Billigteil, raubte mir manchmal den Schlaf. Erst mit 10 Jahren wurde es interessant, ich luchste meinem Onkel sein 200l Eckaquarium ab und füllte nur 20cm Wasser ein, ließ eine Landmasse über und legte mir 2 Gelbbauch-Schmuckschildkröten (Trachemys scripta scripta) zu, die ich jeden Tag beobachtete und auch mal mit ihnen spielte. Wohl gemerkt, niemand hat mir das eingeredet, das war alles mein Wille

Mit 14 trennten sich meine Eltern, ich zog mit meiner Mutter und meinem Bruder nach Schleswig-Holstein und mangels Geld und der Trennungsgeschichte wurde es erst einmal ruhig um das Hobby (wenngleich ich natürlich meine Schildkröten behalten habe). Erst mit Beginn meiner Lehre mit ca. 18 Jahren hatte ich wieder Lust auf was Neues. Mein Bruder hatte sich eine kleine Echsenart zugelegt, die ich zwar außergewöhnlich, jedoch nicht interessant fand (mangels Vorkenntnissen und Nicht-Informierens wissen wir bis heute nicht, welche Art das war. Schande über uns). Doch was genau meine Sparte wäre, kam mir immer noch nicht in den Sinn.
Mit ca. 20 Jahren verkaufte ich meine Schildkröten, da ich mangels Geld (der Führerschein fraß mich auf) kein neues Aquarium kaufen konnte und die beiden mittlerweile schon stattliche 19cm lang waren. Eine Neuanschaffung wurde erstmal ausgeschlagen, da ich 9 Monate später zur Bundeswehr ging und Zeitsoldat wurde. Erst mit 24 Jahren, nach dem Bund (und nachdem ich 2 Freundinnen mit einer Exotenphobie verschlissen hatte) flammte mein Interesse wieder auf. Ich traf in der schlimmsten Zeit meines Lebens, als ich vollständig in den Sog von World of Warcraft geriet, einen Kollegen der sich etwa 8 Vogelspinnen hielt, darunter eine B. smithi und eine A. geniculata sowie einige P. imperator. Spätestens jetzt war der Hammer gefallen, ich musste mein Leben mit diesen 8-beinigen Tieren verbringen
Mein Kollge war sehr sozial, überließ mir seine G. rosea als "Anfängertier", welche ich fix um einen smithi Spiderling und einen adulten Pandinus imperator erweiterte. Seit fast einem Jahr nun lebe ich mit diesen Tieren zusammen, meine neue Freundin ist ebenfalls ein Spinnenfan und hat mich zu einem Bestandsaufbau ermutigt, welcher gerade im Gange ist. Leider starb Charlie, mein imperator, vor ca. 3 Monaten (ich weiss bis heute nicht warum). Das heisst aber nicht, das es das gewesen ist mit weiteren Skorpionen. Ich habe schon ein Wüstenterrarium vorbereitet, fehlt nur noch der schwer zu bekommende Hadrurus Arizonensis.
Alles in allem hat es geschlagene 20 Jahre gebraucht, bis ich meine favorisierten Haustiere entdeckt habe. Es wird weitergehen und ich freue mich darauf
Lg Alex
P.S.: Sry für kleinere Rechtschreibfehler, vor allem die übermäßige Kommanutzung. Ich schreibe halt zu energisch ^^
)Ich war hellauf begeistert und schenkte ihm ein Exoterra.Auf der Börse in Fallingbostel bekam ich die vorher bestellten Lygodactylus.
)
Ich werde meine Hand z.B nie mehr in einen Mäusebau stecken..