Bei mir waren alle betroffnen Tiere damals innert 48h verstorben.
Wie gesagt wurde, das Dyskinetische Syndrom steht als Oberbegriff, nicht als Krankheit selbst, für ein äusserlich immer gleich ablaufendes Verhalten.
Was der Auslöser dafür ist, ist bisher nicht bekannt.
Es gab Vermutungen, dass zu große Hitze im Sommer ein Auslöser sein kann, Gift im Raum welcher Art auch immer (bei Schlangen mit Milbenbefall das Anti-Milbenmittel), vergiftetes Futter etc.
Was bei mir damals der Auslöser war, weiß ich bis heute nicht, jedenfalls sind 95% nur Jungspinnen befallen gewesen verschiedener Gattung und Art.
Hier bei der Behandlungsmethode wurde von der Autorin geschrieben, dass sie die befallenen Spinnen in je eine Heimchendose gesetzt hat und diese dann auf eine auf Stufe 5 stehende Heizung stellte (53°C), als Bodengrund Zewa nahm, dies befeuchtete und nach einigen Minuten gegen trockenes tauschte. Alle 20 Minuten wurde die Dose geöffnet, um einen akkuraten Luftaustausch bei der Hitze zu gewähren. Das Papier wechselte sie tgl.
Laut ihrer Ausführung entkrampfte das Tier bereits nach wenigen Minuten in der Dose. Nach 10 Tagen war das Taumeln und Krampfen sehr weit zurückgegangen, dargebotenes Futter in Form eines Heimchens wurde angenommen und nach 14 Tagen setzte sie das betroffene Tier wieder ins Terrarium zurück.
Für eine exakte Kopie des Beitrages aus der Arachne erhielt ich keine Genehmigung, jedoch dies mit eigenen Worten zu schreiben, vielen Dank an Volker von Wirth dafür an dieser Stelle. Der genaue Beitrag ist in der aktuellen Arachne, Ausgabe 6, nachzulesen,
www.dearge.de
Es soll hier auch nur eine Möglichkeit aufgezeigt werden, diese ist nicht als absolutes Heilmittel zu verstehen.
Sicherlich kann es einen betroffenen Halter ermöglichen, befallene Tiere zu retten, ich hab damals den Gang zum Froster gewählt. Seit dem hatte ich auch keinen Fall mehr in meinem Bestand zu verzeichnen.
Sollte dies irgendwann wieder vorkommen, werde ich diese Möglichkeit jedoch in Betracht ziehen.