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Sohdy Weiblich

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 14. Oktober 2011

Geschlecht: Weiblich

Status: Neuling

1

Freitag, 14. Oktober 2011, 12:25

Hilfe meine kettennatter ist Krank

Art/Gattung: Lampropeltis Getula Californiae Kettennatter Hypomelanistic High White
Geschlecht: Männlich
Alter: 16 Wochen
WF oder NZ: NZ
Terrariengröße LxTxH: 70x30x30
Einrichtung/Bodengrund: Erde/ Jungle Bedding
Luftfeuchtigkeit: 50-55%
Temperaturen (Tag, Nacht, Sonnenplätze, Temperaturunterschiede im Terrarium): Tag: 26-28,5 Nacht: 21-23
Beleuchtung (genaue Bezeichnung): Abdeckung von Compact Top 26W 2.0 UVB

Ernährung:TK Mäuse
Verhalten:

Bilder (Tiere/Terrarium...):


weitere Anmerkungen / Fragen:
Hallo

Wir haben jetzt seit ca. 2 Monaten unseren kleinen Spike, so wie es schien fühlte er sich bis vor einer Woche auch sehr wohl. Hat auch immer gut gefressen und war auch immer Aktiv. Letzte Woche Sonntag machte er aus seinem Körper einen Ring und hat sich dann komplett auf den Rücken gedreht, als würde er sich vor schmerzen Krümmen. Mittlerweile liegt er meistens auf der Seite und ist fast Steif, aber der Körper ist warm. Bin auch sofort Montag morgen zum Tierarzt gefahren und seit dem wird er mit Spritzen behandelt. Sein Kopf und Körper Zucken ständig als würde er sich erschrecken. Fressen will er auch nicht mehr, und wenn ich ihm die Maus vor der Nase halte ist er Interessiert, aber dreht sich dann weg. Der Arzt weiß auch nicht mehr weiter, jetzt brauche ich Rat und Hilfe von euch vielleicht weiß jemand was das für eine Krankheit ist oder hat es selbst schon mal erlebt.
Würde mich über schnelle antworten freuen.

Ich danke im Voraus schon für Hilfe

Gruß Sohdy

Repmaster91 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Mai 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Mayschoß

Status: Halter

2

Freitag, 14. Oktober 2011, 12:39

Hi Sohdy !

Das klingt ja wirklich besorgniserregend !

Zitat

seit dem wird er mit Spritzen behandelt

Mit welchem Mittel ? Wogegen wird er damit behandelt ?



Eine Ferndiagnose ist natürlich nur sehr begrenzt möglich bzw. garnicht !

Was genau wurde beim TA denn gemacht ? Wie untersucht ? Abstriche gemacht ?

Besteht die Möglichkeit, dass spitze Bodengrundteile verschluckt wurden ?

Ich würde auf jeden Fall eine Kotprobe oder ggf. einen Kloakenabstrich machen lassen und diesen untersuchen lassen !

Und dann gezielt nach einer Ultraschall/Röntgen - Untersuchung fragen (bitte verbessert mich, aber damit sollte ein Fremdkörper doch zu erkennen sein, wenn vorhanden)

Ist der TA auf Reptilien spezialisiert ?

LG



Phil

Sohdy Weiblich

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 14. Oktober 2011

Geschlecht: Weiblich

Status: Neuling

3

Freitag, 14. Oktober 2011, 13:07

Hallo Repmaster!

Danke erstmal für die schnelle antwort

Mit welchem Mittel ? Wogegen wird er damit behandelt ?
Antibiotikum Baytril 2,5% nennt sich das und bekommt jeden tag 0,05ml gespritzt
Wogegen wird er damit behandelt ?
angeblich hat er eine Bakteriele Infektion, aber das glaube ich nicht...... langsam glaube ich das es mit den Nerven zusammen hängt.
Was genau wurde beim TA denn gemacht ?
Nicht viel, er hat sich den Spike angschaut ihn dann auf den Rücken gelegt um seine Reaktion zu testen, ist mit dem Finger am Körper entlang gegangen, dann hat der TA noch in sein maul geschaut und dann hat er die Spritze schon bekommen.
Wie untersucht?
Also er war wirklich sehr vorsichtig mit meinem Tier, wenn du das meinst...
Abstriche gemacht ?
Nein
Besteht die Möglichkeit, dass spitze Bodengrundteile verschluckt wurden ?
Mhmm bei Erde???? Eigentlich nicht, aber die Sache werde ich heute mal ansprechen muss ja heute wieder hin.
Kloakenabstrich / Ultraschall/Röntgen
Das werde ich auch machen lassen......Danke
Ist der TA auf Reptilien spezialisiert ?
Ja ist er

Gruß Sohdy

Fast Eddi

unregistriert

4

Freitag, 14. Oktober 2011, 13:11

Mein Tip: einen anderen reptilienkundigen Tierarzt aufsuchen!

Repmaster91 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Mai 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Mayschoß

Status: Halter

5

Freitag, 14. Oktober 2011, 13:20

Zitat

Mit welchem Mittel ? Wogegen wird er damit behandelt ?
Antibiotikum Baytril 2,5% nennt sich das und bekommt jeden tag 0,05ml gespritzt

Na super, ein Antibiotikum ohne Resistenztest oder überhaupt einen nachgewiesenen Befall an Bakterien. Ganz großes Kino :cursing:

Zitat

Wogegen wird er damit behandelt ?
angeblich hat er eine Bakteriele Infektion, aber das glaube ich nicht...... langsam glaube ich das es mit den Nerven zusammen hängt.

Angeblich von einem TA ist immer gut :2845: Besonders wenn man den Befall mit einem Abstrich nachweisen könnte.......

Zitat

Was genau wurde beim TA denn gemacht ?
Nicht viel, er hat sich den Spike angschaut ihn dann auf den Rücken gelegt um seine Reaktion zu testen, ist mit dem Finger am Körper entlang gegangen, dann hat der TA noch in sein maul geschaut und dann hat er die Spritze schon bekommen.

Das ist ja mal ein totales Ko-Kriterium GEGEN diesen TA ! Einer Schlange ein stark belastendes Antibiotikum zu verabreichen nach dieser Untersuchung ist echt ne ganz tolle Nummer ::|: :cursing:

Zitat

Abstriche gemacht ?
Nein

Naja, ich sagt ja schon : Toll d::o!

Zitat

Besteht die Möglichkeit, dass spitze Bodengrundteile verschluckt wurden ?
Mhmm bei Erde???? Eigentlich nicht, aber die Sache werde ich heute mal ansprechen muss ja heute wieder hin.


Hätte ja sein können. Es gibt ja Terrariensubstrate wo dann trotzdem Holzsplitter drinnen sind.

Zitat

Kloakenabstrich / Ultraschall/Röntgen
Das werde ich auch machen lassen......Danke

Den Abstrich auf jeden Fall, Röntgen oder Ultraschall mal anfragen. Allein um verschluckte Fremdkörper auszuschließen !

Zitat

Ist der TA auf Reptilien spezialisiert ?
Ja ist er

Ich bin ja nur ungern so anmaßend, aber : Die Behandlung sagt mir was anderes....

Wo kommst du denn her ? Vlt. gibt es in der Umgebung noch einen anderen TA ?

Sohdy Weiblich

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 14. Oktober 2011

Geschlecht: Weiblich

Status: Neuling

6

Freitag, 14. Oktober 2011, 13:28

;( na toll das sieht ja bis jetzt echt super aus, so wie du dich aufregst

ich komm aus Oberhausen..... ich werde mich aufjedenfall nach jemanden neuem umschauen!!!!
also die spritzen weg lassen und sagen das die Abstrich usw. machen sollen ......WIRD GEMACHT!

kennt jemand vielleicht einen SUPER TA in Oberhausen oder Umgebung?????
bitte bescheid sagen

Danke für euren Rat

Repmaster91 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Mai 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Mayschoß

Status: Halter

7

Freitag, 14. Oktober 2011, 13:34

Hi !

Also, wenn wir das gleiche Oberhausen meinen, dann wäre Düsseldorf ja quasi um die Ecke oder zumindest recht gut erreichbar (um die 30km)

In Düsseldorf wäre Dr. Biron zu empfehlen ! Der hat auf dem Gebiet einen sehr guten Ruf !

Hier seine HP : http://www.reptilientierarzt.de/



Die Behandlung die der bisherige TA angesetzt hat ist zumindest nach meinem Wissen NICHT nachvollziehbar oder gar vertretbar !

Drücke dem Tier die Daumen !

Sohdy Weiblich

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 14. Oktober 2011

Geschlecht: Weiblich

Status: Neuling

8

Freitag, 14. Oktober 2011, 13:40

Huhu

ja super vielen dank dann werden wir dahin fahren!!!!!

Danke das du dir die Zeit genommen hast
Ja die Daumen können wir gut gebrauchen :(

Registrierungsdatum: 18. November 2007

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Leipzig

Status: Halter

9

Freitag, 14. Oktober 2011, 19:12

Hallo, also als ich es gelesen habe fiel mir dieser Auszug ein

Zitat

...zeigen ihre Infektion meist in Fehlern im zentralen Nervensystem. So sind sie dann im fortgeschrittenen Stadium nicht mehr in der Lage, sich selbstständig aus der Rückenlage wieder in die Bauchlage zu drehen und/oder es treten Verminderungen oder gar totale Verluste von Reflexen ein. Weiterhin ist das "Stargazing " ein bedeutsames Symptom, ebenso wie eine Verdrehung der Pupillen .... Gelegentlich kommt es auch zu Sarkom-Bildungen, wobei es nicht geklärt ist, ob diese
eine unmittelbare Folge der Erkrankung sind oder einfach nur durch die Schwächung des Immunsystems auftreten.
Andere Anzeichen sind chronisches Erbrechen, extremer Gewichtsverlust, Infektion der Atmungsorgane, Häutungsprobleme (durch die Unfähigkeit, durch kontrollierte Bewegungen die alte Haut abzustreifen) als auch Schlaffheit/Trägheit.
Juvenile Boas scheinen besonders zu Beginn der Erkrankung letztere Anzeichen - die sogenannte "schlaffe Lähmung" - häufig zu zeigen.

Boas (die Pythons haben eigentlich öfter neurologische Symptome, die Boas eher andere Erkrankungen) müssen nicht unbedingt die neurologischen Symptome zeigen, es treten auch manchmal nur körperliche Gebrechen zutage.
Neben den schon o. g. körperlichen Symptomen (abgesehen dem chronischen Erbrechen) ist auch oft eine Stomatitis zu diagnostizieren, weiterhin neigt das Tier zu übertriebenen Reflexbewegungen oder Verwirrung (durch voranschreitende Erblindung verstärkt).
Es endet mit dem Verlust der Fähigkeit, sich kontrolliert zu bewegen, was im Endstadium bedeutet, dass das Tier weder Beute schlagen, töten oder gar fressen kann.


QUELLE

ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen.

Repmaster91 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Mai 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Mayschoß

Status: Halter

10

Freitag, 14. Oktober 2011, 20:44

Hmmmja......IBD. Bei einer Boa hätte ich den Verdacht auch gehabt. Aber bei Colubriden gibt es soweit ich weiß nur eine Hand voll Fälle, wo Einschlußkörper nachgewiesen wurden....

Wäre die Frage, ob die Natter aus einem Bestand mit Boas stammt ?(

Registrierungsdatum: 18. November 2007

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Leipzig

Status: Halter

11

Freitag, 14. Oktober 2011, 21:12

ja eine Handvoll.... aber dennoch, solange nicht sicher ist was die Natter hat, kann man es doch nicht ausschliessen, oder?

Repmaster91 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Mai 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Mayschoß

Status: Halter

12

Freitag, 14. Oktober 2011, 21:25

Daher wäre vom User ja zu klären, ob das Tier mal Kontakt zu Boiden hatte.

Aber dennoch wäre jetzt die oberste Priorität die Standart-Tests zu machen um bakterielle Erkrankungen ausschließen zu können.

Fast Eddi

unregistriert

13

Freitag, 14. Oktober 2011, 21:46


also die spritzen weg lassen......WIRD GEMACHT!


Auch wenn die Vorgehensweise des Tierarztes merkwürdig erscheint, solltest Du nun keinesfalls etwas an der Medikation ändern, nur weil ein Forenuser ohne jegliche Kenntnis der Lage es rät. Irgendetwas wird der behandelnde TA sich hoffentlich dabei gedacht haben, und wie schon von mir geraten, solltest Du erstmal eine zweite Meinung einholen.

Repmaster91 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Mai 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Mayschoß

Status: Halter

14

Freitag, 14. Oktober 2011, 22:31

Schon richtig Fast Eddi !

Allerdings halte ich die Vergabe von Baytril ohne einen nachgewiesenen Befund absolut fatal ! Baytril belastet den ohnehin geschwächten Organismus zu stark. Und wenn nicht bekannt ist, ob Baytril gegen die potentiell vorhandenen Bakterienstämme wirkt, ist diese Behandlung einfach nicht nachvollziehbar und wirkt eine Genesung entgegen !

Zitat

Irgendetwas wird der behandelnde TA sich hoffentlich dabei gedacht haben

Dein Wort in Gottes Ohr :2845:

Fast Eddi

unregistriert

15

Samstag, 15. Oktober 2011, 00:14

Wirkung und mögliche Nebenwirkungen des genannten Präparates sind mir bewusst, ebenso dessen Einsatzgebiet sowie Sinn und Unsinn eines Antibiogramms vor Antibiotikagabe.

Forenuser können das geschilderte Handeln des Tierarztes ebenso in Frage stellen, wie dessen Fachkenntnis in Sachen Reptilien. Lediglich die gleichlautende Zusatzbezeichnung wäre diesbezüglich aussagekräftig, als reptilienkundig kann sich letztendlich jeder TA bezeichnen.
Forenuser können ihre Meinung zu einer Medikamentengabe äussern, dennoch, und dabei bleibe ich, sollte ein Halter nicht ohne weiteres und nur auf Basis der Meinung eines Users hier die verordnete Medikation verändern oder absetzen. Es liegt nicht an uns, über sowas zu entscheiden. Es sei denn Du bist (reptilienkundiger) Tierarzt und traust Dir eine Ferndiagnose zu.

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