Am Donnerstag war ich ja erst mit der Ringelnatter beim TA, heute vormittag dann mit einer von meinen.
Gegen 1120 schaute ich noch mal nach, wie es allen so geht, und entdeckte dabei, dass sich eine Pantherophis guttatus gehäutet hatte. Da beide zusammen wohnen, holte ich die Exuvie heraus, um zu schauen, wer von beiden sich gehäutet hat.
Als ich mir das Natternhemd so ansah, erkannte ich, dass es von der albinotischen sein musste.
Am Ende des Natternhemdes erkannte ich noch was anderes:
Blut!
Bingo dachte ich. Zum Glück saß besagte Schlange auf der Korkrinde, so dass ich sie leicht heraus holen und ansehen konnte.
Kurz vor Ende des Schwanzes konnte man eine Blutkruste erkennen, und auch noch was unter der Haut.
Also nicht lang gezögert und ab zum TA.
Nach eingehender Untersuchung befand er auf eine recht gute Entzündung subkutan, die auch auf Druck nach aussen löste und blutete.
Woher diese stammt, kann man nicht sagen, jedenfalls gab es keinen Hinweis auf eine Beeinträchtigung der Stelle von aussen.
Er nimmt daher an, dass sich was innerhalb entzündet hat und bei der Häutung dann zum Vorschein kam.
Damit ihr wisst, was ich meine, hier ein Bild:
Man kann auch erkennen, dass sie öfter solches wohl hatte, aber nie so schwerwiegend, dass es blutete.
An der alten Haut konnte ich manchmal etwas erkennen, aber nie recht deuten, was es im Endeffekt gewesen ist.
Nun weiß ich es.
Als Therapie bekam ich eine Vitamin A Augensalbe mit, um die Haut geschmeidig zu halten, damit es nicht aufbricht und ein Antibiotikum, Marbocyl, dass sie einmal am Tag bekommen soll. Die AS bekommt sie zweimal tgl. auf die Wunde.
Jetzt heisst es erstmal 10 Tage in Quarantäne, und dann wieder zum TA...
Gruß
Vini