unser grüner Leguan Luis, ist seit einer Woche bei unserer spitzen Reptilientierärztin zur Pflege, doch leider sieht es nicht allzu gut aus, für unseren Freund. Deswegen haben wir gehofft, mit Hilfe der LeguanhalterInnen dieses Forums, auf irgend jemanden zu stossen, der vllt. ähnliches erlebt hat:
Unser Luis ist 5,5 Jahre alt, war bisher ein gesunder und aufgeweckter Bursche, keine Verletzungen, super Ernährungs- und Haltungszustand. Vorige Woche Sonntags sitzt er vermehrt am Boden des Terrariums und wir haben schon geahnt, dass etwas nicht in Ordnung war. er hat noch ein bisschen gefressen und Unmengen getrunken. Am Montag ging es ihm dann ganz schlecht. Er versuchte sich am Boden hinter einem großen Stein zu verstecken, war total kalt und antriebslos. Er saß auch immer wieder im Wasserbecken, dass ich nach und nach mit waren Wasser füllte, dass es ihm nicht noch kälter würde, steckte seinen Kopf gegen die Wand, er war irgendwie kurz vorm umfallen.
Danach habe ich ihn wieder nach oben auf seinen Sonnenplatz gesetzt, wo er auch die anschließende Nacht verbrachte. Die Hinterbeine waren ziemlich schwach geworden und er rutsche immer wieder ab, er hatte kaum Kraft sich alleine wieder hoch zu ziehen.
Nächsten Morgen fuhren wir ihn zum 80 km weit entfernten TA. Anstandslos ging er mit auf die Reise, er hatte keine Kraft sich zu wehren, der Schwanz hing regungslos runter.
Die TA untersuchte ihn gleich. Sie meinte sofort, es sieht nicht gut für ihn aus. Sie kniff ganz fest in die Muskel seiner Hinterbeine, er reagierte nicht. Das ganze Hintergestell hing schwach nach, er stützte sich auf den Beinen nicht auf, hatte außerdem ein ziemlich Schleimiges Maul.
Seit einer Woche versucht unsere TA nun unseren Legi zu retten:
Zuerst wurde auf Nierenversagen getippt. Er bekam gleich Schmerzmittel, Röntgen und Blutwerte wurden gemacht. Er wird täglich gebadet ,... Der verlauf der letzten Woche war folgendermaßen:
"Er kann sich zeitweise nun vorne aufstützen, im Handwurzelgelenk überkötet er aber noch. Die Hinterbeine sind noch schlaff ausgestreckt, er reagiert aber auf Reiz besonders im Oberschenkelbereich. Mit dem Schwanz schlägt er sanft zum Protest. Von der Hand hat er 3 Löwenzahnblätter heute gefressen, trinkt aber noch immer sehr viel.
Er bekommt Infusionen mit hochdosiert vitamin B, dazu Calcium. Zur Ernährung noch Medikamente zum Phosphorbinden und zur Senkung der Harnsäure. Sowie ein Schmerzmedikament. Er wird täglich gebadet und viel gesprüht.
Das Röntgen habe ich noch zu einer Kollegin geschickt zur Feinbefundung, der Magen ist gefüllt, die Nieren vergrößert, aber man sieht keine offensichtliche Fraktur im Wirbelsäulenbereich.
Die Blutwerte haben einen erhöhten Harnsäurespiegel ergeben, zu hohen Phosphorwert (schlecht für die Niere), zu wenig Calcium, beide Leberwerte sind erhöht und extrem stark erhöhtes CK (Muskelenzym), was auf ein Trauma (Sturz....) hinweisen könnte.
Die Prognose ist vorsichtig besser.
...meine Kollegin von der Klinik der Bildgebenden Diagnostik der Veterinärmedizinischen Uni hat auch an der Wirbelsäule nicht finden können, die Mineralisation der Knochen ist soweit in ordnung trotz niedrigem Ca und hohem P Wert. Der hintere Abschnitt der Bauchhöhle sieht sehr homogen aus, sie würde zu einer CT raten, befürchtet eventuell was "Tumoröses". Ultraschall könnte eventuell noch zusätzlich diagnostisch helfen. Da kann ich ihnen aber nicht versprechen dass man das Homogene im hinteren Bauchbereich genauer abgrenzen kann, wie es das Röntgen leider auch nicht zuläßt.
Nun, beim Bad war er heute etwas agiler, mit Hilfe stützt er sich auch etwas mehr auf die Hinterbeine. Kotet leider noch immer nicht."
Wie ihr euch sicherlich alle vorstellen könnt, sind wir alle ziemlich traurig über diese Tatsache. Irgendwie weiß keiner mehr weiter. Ein CT wäre eine Möglichkeit, aber der Legi müsste dafür 400km reisen. Was sagt ihr dazu.
Wäre euch für alle Ratschläge dankbar und würde eure Ideen an unsere TA weiterleiten. Vielleicht wird er ja wieder gesund.
Alles Liebe und vielen Dank im Voraus
luis der ärmste
Art/Gattung: ...
Geschlecht: ...
Alter: ...
WF oder NZ: ...
Terrariengröße LxTxH: ...
Einrichtung/Bodengrund: ...
Luftfeuchtigkeit: ...
Temperaturen (Tag, Nacht, Sonnenplätze, Temperaturunterschiede im Terrarium): ...
Beleuchtung (genaue Bezeichnung): ...
Ernährung: ...
Verhalten: ...
Bilder (Tiere/Terrarium...): ...
weitere Anmerkungen / Fragen: