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eecom Männlich

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 6. August 2008

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Wohnort: Frankfurt Main

Status: Halter

1

Mittwoch, 6. August 2008, 15:34

Hohe Leberwerte, keine Futteraufnahme

Grüezi,

da ich neu hier bin & sonst immer nur stiller Mitleser war stelle ich mich & Horst eben mal kurz vor.

Ich bin 31 & wohne in Kelsterbach, gleich am Frankfurter Airport. Reptilien halte ich seit ca. 10 Jahren. Seit etwa 9 Jahren halte ich Grüne Leguane.

Da wären Frida, meine Älteste. Sie dürfte ca. 12-13 Jahre alt sein. Ihr Lebensgefährte Oscar verstarb leider vor etwa 3 Jahren an unbekannter Ursache. Mit ihm zusammen hatte sie eine befruchtete Eiablage.

Seit 3 Monaten hat sie nun nach langer Suche einen neuen Gefährten, den Horst. Horst ist auch das Sorgenkind um das es sich im folgenden Text dreht. Leider kann ich nur sehr wenig über seine Vergangenheit sagen. Nur so viel, er ist ein wahrer Knastbruder! Sein Vorbesitzer ist im Gefängnis, woraufhin Horst in erbärmlichen Zustand im Tierheim landete. Dort wurde er mehr oder weniger aufgegeben, doch eine bekannte Pflegerin des Tierheims hat ihn in ihre Obhut genommen & wieder einigermaßen aufgepäppelt.

Er hatte einen Starken Lungenwurm befall & musste Zwangsernährt werden, da er die Nahrungsaufnahme verweigerte. Nach erfolgreicher Entwurmung ging es ihm dann wieder besser & er Fraß selbstständig. In diesem Status lernte ich Horst dann zum erstenmal kennen, als ich der guten Frau ein paar Tipps zur Haltung gab. Bei der Gelegenheit fragte sie mich auch ob ich Horst nicht übernehmen wolle, was ich dann schließlich auch tat.

Vor 3 Monaten ist Horst dann zu mir & Frida umgezogen was problemlos klappte. Anfangs war er recht träge was das Fressen anging aber mit etwas gutem Zuspruch war es kein Problem.

Er bekommt Regelmäßig UV Bestrahlung Vitamin & Mineralstoff Präparate ist aber allgemein eher sehr Träge im Terrarium und genießt die Ruhe. Außerhalb beim Sonnenbaden im Hof geht er auch gerne mal auf kleine Erkundungstour.

Vor ca. 4 Wochen stellte er die Nahrungsaufnahme dann komplett ein. Soweit ich beobachtet habe ging im kein Bissen mehr über die Zunge. Seit 3 Wochen bekommt er von mir Täglich 20-40ml breiige Nahrung bestehen aus Karotten, Zucchini, Hibiskus Blüten, Erdbeerblättern, Löwenzahn & einem Teil Leguan Pellets aus der Dose plus Vitaminen, Mineralien & Wasser durch den Mixer gejagt & per Spritze oral verabreicht. Schiebt man ihm kleine Häppchen festern Nahrung ins Maul, spukt er diese sofort wieder aus. Den Brei schluckt er (gezwungenermaßen) runter.

zum Verhalten: Ich konnte beobachten das er sehr häufig mit leicht geöffnetem Maul & heraushängender Zungenspitze daliegt (siehe Bild unten). Außer zum Koten bewegt er sich eigentlich kaum noch. setzt man ihn vom Wärmestrahler weg sucht er diesen nach kurzer Zeit wieder auf und verbleibt dort wie gehabt.










Meine Leguandame Frida ist das genaue Gegenteil. Sehr aktiv & gute Futteraufnahme.

Meine Haltungsbedingungen: Mein Terrarium ist ca. 3 X 2,5 x 3,3 Meter groß in einer Raumecke verbaut. (Siehe Bild). Beleuchtet wird es von 2 HQI 150W Strahlern. 2 Osram 150W Strahler sorgen für 2 Sonnenplätze mit etwa 40-43°C. Eine Vitalux sorgt für die nötige UV Bestrahlung 2x Täglich für 30 - 40 Minuten. Im Sommer wird auch mal echte Sonne im Hof getankt. Die Raumtemperatur liegt bei 23°C in niedrigen Lagen & bei 33°C in höheren Lagen. Eine Beregnungsanlage mit 4 Düsen Sorgt für eine Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 70%. abends und morgens gibt es dann zusätzlich immer eine Dusche aus der Sprühflasche. Das Terrarium ist außerdem mit einer Naturfelswand und vielen Echten Pflanzen (weitestgehend Leguansicher) bestückt (Verschiedene Farnarten, Zyperngras, Kannenpflanze, Drachenbaum, Donnerwurz an der Felswand & einen großen robusten Palmfarn.



Zu Fressen gibt’s zur Zeit viel Hibiskus Blüten, Löwenzahn, Rukola, Geraspelte Zucchini & Karotten, Verschiedene Blattgemüse & etwas Obst 1x die Woche. Angeboten wird die Nahrung in etwa 1,5m Höhe aus einer angeschraubten Korkrinde mit einer Schale frischem Wasser.

Mit Horst war ich Heute beim Tierarzt Dr. Riedel (Reptilienkundig) in Frankfurt.
Gemacht wurden:

Allgemeine Untersuchung - Alles okay bis auf verstopfte Femoralporen & blasse Mundschleimhäute.
Kot Untersuchung - Ohne Befund. Alles klar, kein Parasitärer Befall.
Blutabnahme & Blutbild - Einige Werte stark überhöht (Siehe Bild).



Ursache der Erhöhten Werte ist unklar.

Verschrieben bekommen hat Horst nun Täglich 3ml Amynin (Amynosäurenpräperat um die Leberwerte in den Griff zu bekommen & weiterhin Ernährung per Spritze.

Vermutlich ist ihm durch Die erhöhten Werte übel & er verweigert deswegen die Nahrung, so die Vermutung vom Doc.
In 2 bis 3 Wochen soll ein zweites Blutbild gemacht werden, um zu schauen ob sich etwas getan hat.

In der Zwischenzeit wollte ich euch allerdings noch zusätzlich um Rat fragen, da hier ja auch einiges an Erfahrung zusammen kommt.

was könnte Horst fehlen ¿¿¿
Viele Dank im Voraus!

Grüße ..
eecom

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eecom« (6. August 2008, 15:57)


eecom Männlich

Grünschnabel

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2

Donnerstag, 7. August 2008, 21:53

RE: Hohe Leberwerte, keine Futteraufnahme

Grüezi nochmal,

habe gerade beim durchstöbern des www dieses interessante Dokument (link unten) entdeckt. Keine Ahnung ob es hier bereits bekannt ist. Darin enthalten sind auch Blutanalysen, allerdings reicht mein Fachchinesisch zur genauen Deutung nicht ganz aus.

Vielleicht werdet ihr ja schlau daraus..

Studien zur Physiologie und Pathologie der Hämostase bei Schmuckschildkröten und grünen Leguanen

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3

Donnerstag, 7. August 2008, 22:09

RE: Hohe Leberwerte, keine Futteraufnahme

Hi,

du schreibts, dass dein Leguan sehr oft mit geöffnetem Maul und heraus hängender Zunge daliegt, das würde in mir den Verdacht von Lungenwürmern hervor rufen. Macht er dabei auch Schluckbewegungen?
Hat dein TA das mal überprüft? Evtl. war die Therapie gegen die Würmer ja nicht so erfolgreich wie gewünscht!

Gruss,

Reinhold

eecom Männlich

Grünschnabel

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4

Donnerstag, 7. August 2008, 22:19

RE: Hohe Leberwerte, keine Futteraufnahme

Servus Wolkenspringer,

genau mit diesem verdacht (Lungenwurm Therapie nicht erfolgreich) bin ich ja zum Tierarzt da mir die Symptome auch darauf hindeuteten.

Ich habs jedenfalls explizit angesprochen, woraufhin er sich den Rachen von Horst angeschaut hat und den Kot analysiert hat. Ich persönlich hab allerdings keine Ahnung ob das so gemacht wird.

Durch welche Untersuchung kann man Lungenwürmer denn identifizieren?

Schluckbewegungen macht er eher selten, zumindest habe ich nicht "auffälliges" beobachtet, werde aber nochmal verstärkt darauf achten!

merci schonmal soweit!

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5

Donnerstag, 7. August 2008, 22:52

RE: Hohe Leberwerte, keine Futteraufnahme

Hi,

wie nun eine Untersuchung auf Lungenwürmer auszusehen hat, weiss ich leider, oder besser zum Glück, nicht, sorry, aber das müssten erfahrenere Halter mal abklären. Für mich wären es aber auch genau die Symptome die darauf hinweisen würden.

Gruss,

Reinhold

eecom Männlich

Grünschnabel

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6

Freitag, 8. August 2008, 01:10

RE: Hohe Leberwerte, keine Futteraufnahme

Bezüglich der Untersuchung auf Lungenwürmer habe ich eben nochmal nachgeschaut.
Auf Exomed.de ist folgendes nachzulesen

Zitat

Kot
· Rundwürmer, z.B. Oxyuren, Kalicephalus, Spiruida, Rhabdias usw.
· Bandwürmer, z.B. Ophiotaena
· Saugwürmer
· Einzeller wie z.B. Amöben, Kokzidien, Hexamiten, „Flagellaten“

Urin
· Einzeller, z.B. Hexamiten, Kokzidien

Blut/ Blutaustriche
· (Blutparasiten z.B. Mikrofilarien, Trypanosomen, Haemogregarinen)

Lungenspülproben
·(Lungenwürmer, Einzeller, Pentastomiden)

Magenspülproben
· (Cryptosporidien, Würmer)

ausgewürgte Futtertiere
· (Cryptosporidien)

komplette Ektoparasiten
· Zecken, Milben, ausgeschiedene Endoparasiten in Wasser oder Ethanol)

Sehe ich das also richtig das Lungenwürmer nicht durch eine Kotuntersuchung erkannt werden können?
Bitte um Antwort, da ich in diesem falle die Untersuchung so zügig wie möglich nachholen lassen werde!?

Besten Dank & Grüße ..
eecom

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7

Freitag, 8. August 2008, 07:45

RE: Hohe Leberwerte, keine Futteraufnahme

Hallo, darauf kann dir normalerweise kein Halter ne Antwort geben, da brauchst du erfahrene reptilien Tierärzte, warum versuchst du nicht einfach mit Dr. Mutschmann in Verbindung zu treten?! Der kann dir sicher weiterhelfen, auch was deine Untersuchungswerte angeht.

Grüsse Berthold

eecom Männlich

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 6. August 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Frankfurt Main

Status: Halter

8

Freitag, 8. August 2008, 13:12

RE: Hohe Leberwerte, keine Futteraufnahme

Danke Berthold,

Habe Die Blutwerte und eine Symptom Beschreibung an Dr. Mutschmann (Exomed) übermittelt.
Ich hoffe das war die richtige Adresse!? Nun mal abwarten was von dort zurück kommt .. ..

Registrierungsdatum: 18. November 2006

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Köln

Status: Halter

9

Freitag, 8. August 2008, 18:52

RE: Hohe Leberwerte, keine Futteraufnahme

Hi,

ich würde es genau so sehen wie du, Lungenspulwürmer sollten durch eine Lungenspülprobe erkannt werden. So verstehe ich dieses Beispiel.

Gruss,

Reinhold

eecom Männlich

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 6. August 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Frankfurt Main

Status: Halter

10

Dienstag, 12. August 2008, 14:49

RE: Hohe Leberwerte, keine Futteraufnahme

Habe heute Antwort von Exomed wegen der Blutanalyse bekommen.

Zitat

Sehr geehrter Herr Kleiner,

Das Tier sollte dringend geröntgt werden, die Werte könnten für eine Fraktur
oder Muskelentzündung sprechen, aber auch für Blasensteine. Detailliert
können wir die Werte nicht beurteilen, da je nach Gerätekonfiguration bei
Trockenchemieanalyse spezifische Wertebereiche zu beachten sind.
Ansonsten bitte auch die Umgebungstemperatur überprüfen, ähnlich Werte sind
auch bei Überhitzung zu beobachten!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Exomed- Team


Termin zum röntgen ist morgen.
werde hier wieder berichten was dabei heraus kommt.

Grüße.. eecom

bine_mn Weiblich

Moderatorin

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Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Schiffdorf

Status: Halter

11

Dienstag, 12. August 2008, 15:08

@ Berthold

Kann der Leguan so lange bei Zimmertemperaturen oder niedriger Temperatur gehalten worden sein, dass er nun bei "optimalen" Temperaturen Überhitzungserscheinungen zeigt (siehe auch das offene Maul)?


@ eecom

Wobei:
- Größeres Terrarium als meins / dreiseitig Glas / 600W ständige Beleuchtung
- Mein Terrarium / 1,5-seitig Glas / ca. 1300W ständige Beleuchtung
Kann es da überhaupt zu heiß sein in "eecom"s Terrarium?
Wie und wo wurde jeweils gemessen?

Vielleicht ergeben die Röntgenbilder tatsächlich die Erleuchtung?

Gruß Bine

Registrierungsdatum: 25. August 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: BW

Status: Halter

12

Dienstag, 12. August 2008, 16:27

Hallo,
@bine, Überhitzung kann man wohl ausschließen, da er sich ansonsten immer am kühlesten Ort des Terrariums aufhalten würde, und mit der Wattzahl ist dies auch kaum möglich.

Eine "Anpassung" an niedere Temperaturen ist so nicht möglich. (bezüglich deiner Frage Bine)

Grüsse Berthold

eecom Männlich

Grünschnabel

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Geschlecht: Männlich

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Status: Halter

13

Dienstag, 12. August 2008, 18:41

ave,

also zu heiß schließe ich mal aus, da sich mein Mädel sichtlich wohl fühlt und die Temperaturen annähernd am Optimum sind. Zudem spielt es auch keine Rolle wo sich Horst aufhält, er lässt auch nachts ab und an die Zungenspitze heraus hängen. Es schaut auch nicht aus wie ein "mir ist zu heiß" hecheln.

@bine: Bedenke auch das mein Terrarium nicht quadratisch ist wie deines, sonder in die Raumecke eingepasst. Somit fehlt einiges an Platz in der Grundfläche. Der Temperauturverlauf vom unteren bis in's obere Drittel reicht von knapp über 20°C bis 35°C. Zentral sind es meist so um die 27-29°C. Außerdem wird das Terra diagonal sehr gut mit Frischluft durchströmt.

Zu den anderen Vermutungen per Ferndiagnose von Exomed könnte ich mir allerdings einen Reim machen.

Blasensteine:
Horst Uriniert im moment zwar nicht gerade viel da er nur 20-40ml Brei von mir täglich bekommt. Aber wenn dann Wackelt er erst mal ausgiebig mit dem Hinterteil bevor es läuft (eventuell schmerzen beim entleeren?)

Sollte ich ihm vielleicht zusätzlich noch reichlich reines Wasser zur Nahrung verabreichen? Soll bei uns Menschen ja auch förderlich bei Blasensteinen sein, um sie heraus zu spülen. Oder ist zu viel Wasser eher schlecht für den ohnehin geschwächten Leguanorganismus? Er nimmt halt auch absolut nicht freiwillig an. auch kein Wasser aus der Sprühflasche. Da schließt er sofort das Maul.

Fraktur: Würde eventuell seine Trägheit erklären. Freiwillig bewegt er sich so gut wie gar nicht. Lediglich Morgens stützt er sich genüsslich auf die Vorderbeine um die ersten Sonnenstrahlen zu tanken. Eher selten sucht er nachts einen Schlafplatz auf. Er bleibt viel eher am Sonnenplatz liegen.

Muskelentzündung: Würde vielleicht seine anscheinend Koordinationslosen Bewegungen erklären. Man sieht im deutlich an, wenn er sich denn mal bewegt das es ihm schwer fällt und vielleicht auch an Gleichgewicht mangelt. Er umklammert auch immer den Ast auf dem er gerade ruht mit allen Vieren und streckt nicht mal genüsslich in guter alter Leguan Manier alle Beine nach hinten weg.

Ich hoffe sehr das Röntgen bringt Klarheit, das grüne Häufchen Elend tut mir wirklich leid! : /

Grüße, eecom

Leguan1968

unregistriert

14

Dienstag, 12. August 2008, 19:04

hallo
mal ne andere frage, wie sind die tempzonen unterm sonnen platz?
die anderen tempzonen kommen mir schon etwas wenig vor.
hängen beide leguane immer unterm sonnen platz oder liegen sie auch mal im schatten oder so?
hast du ein stirnthermometer, wenn ja mess mal ihre körper temperatur!
körpertemp sollte ca 38-39grad sein gegen mittag!
wenn das nicht stimmt fressen auch manche nicht richtig oder gar nicht!
du schreibst das er nicht richtig uriniert, klar liegt am fressen, aber wenn die luftfeuchte stimmt nehmen sie darüber die feuchtigkeit auf!
taste das tier mal ab, ob er zwischen den rippen knübbelchen hat!
denke beim röntgen wird man sehen das er calzium mangel hat, zumindest sieht der kopf so aus als ob er nie calzium-korvimin und oder uv bekommen hat.
mfg

nachrag:frakturen bekommen leguane ohne calziummangel fast nie, wäre auch ein zeichen das da ganz krasser mangel ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Leguan1968« (12. August 2008, 19:05)


eecom Männlich

Grünschnabel

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Geschlecht: Männlich

Wohnort: Frankfurt Main

Status: Halter

15

Donnerstag, 14. August 2008, 21:28

So es gibt Neuigkeiten..

Beim Röntgen stellte sich heraus das Horst einen entzündeten Schenkelknochen (hinten) hat. Der Entzündungsherd um den Knochen herum war auf dem Bild gut zu erkennen. Behandelt wird er nun mit einem Antibiotikum. In 10 Tagen ist noch einmal eine Nachtkontrolle. Ansonsten sah sein Skelett gut aus, keine offensichtlichen Schädigungen durch Kalzium Mangel.

Außerdem wurde er mit dem Ultraschall abgecheckt, wegen der Vermutung auf Blasensteine. Hier schaut aber alles bestens aus. Auch die Organe wie Leber Magen & Darm sehen gut aus, meinte der Doc.

@Leguan1968: Horst liegt schon recht häufig in der Nähe des Strahler. Das ist aber wohl eher seiner momentanen Trägheit zuzuschreiben. Mein Mädel ist recht agil und stellt meist das ganze Terrarium auf den Kopf. Die Sonnenplätze haben immer über 40°C. Bei warmem Wetter gehen die Temperaturen hier auch mal auf über 45°C.
Ich schließe aber aus, das es ihnen zu kalt, oder zu Trocken ist. Meine gemessenen Werte gehen doch nahezu an die allgemeinen Vorgaben.

Ein Stirn Thermometer habe ich nicht, wäre aber sicher mal eine Investition wert ..Danke für den Tipp!

Nun bin ich mal guter Hoffnung das das Antibiotikum anschlägt.

Grüße ..eecom

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