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irgendwas_0815

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 14. März 2006

1

Dienstag, 14. März 2006, 23:48

Maskenleguan krank?

Hallo ihr!
Ich will jetzt nicht unprofessionell klingen oder so aber eigentlich habe ich keine große Ahnug von der Haltung eines Maskenleguans. Ich habe ihn von meinem Bruder "übernommen", da er dem Tier nicht die gleiche Aufmerksamkeit wie seiner vorher gestorbenen Bartagam schenken konnte. Ich habe den Leguan jetzt schon ca. 2 Jahre und es ging ihm immer gut, doch er hatte von Anfang an so eine merkwürdige Beule am "Kinn". Zunächst sah das auch ganz normal aus aber plötzlich fängt das Ding wie wild an zu wachsen! Dem Leguan scheint es nach wie vor gut zu gehen, er frisst unverändert!Am Wochende hat er plötzlich so eine Art "schwächeanfall" bekommen und lag auf seinem felsen ohne sich einzugraben doch schon einen Tag später gings ihm wieder besser...Ich weiß nicht was ich davon halten soll, denn seitdem schluckt er die ganze Zeit aber trotzdem scheint es ihm gut zu gehen! Kann das auch am Alter liegen?

dobermann Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. Januar 2006

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Allgäu

Status: Halter

2

Mittwoch, 15. März 2006, 20:59

RE: Maskenleguan krank?

hallo,

also das mit der Beule am Kinn hört sich nicht gerade gut an,würde am besten mal einen Fachkundigen Tierarzt aufsuchen.Und das besser heute als morgen.!!
Nicht das er einen Tumor am Kinn hat wobei ich mir auch nicht 100% sicher bin ob die Tier sowas bekommen können!!!

Grüße dobermann

irgendwas_0815

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 14. März 2006

3

Montag, 20. März 2006, 16:41

RE: Maskenleguan krank?

Hallo nochmal!!
Also ich möchte hier jetzt nicht als Tierquäler rüberkommen oder so natürlich ist das ein Fall für den TA!Mich interessiert nur wie er mit dieser riesen Beule am Kinn so unbeschwert leben kann??Er lässt sich wirklich überhaupt nichts anmerken, als wenn es das Ding gar nicht gibt!Ich häng hier mal ein Foto an damit ihr euch ein Bild von der Lage machen könnt!
Grüße
»irgendwas_0815« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC00158.jpg

cottonmouth Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 18. März 2005

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Mülheim / Ruhr

Status: Halter

4

Sonntag, 26. März 2006, 15:23

RE: Maskenleguan krank?

Du beobachtest das seit Tagen, sagst selber, dass das ein Fall für den TA ist und warst immer noch nicht da? Tut mir leid, aber ich versteh dich nicht. Und die Frage, wie er mit der Beule so unbeschwert leben kann, wird dir wohl auch keiner beantworten können, davon mal ab, dass es völlig irrelevant ist. Also ab zum Tierarzt, sofort, würde ich dazu sagen!

irgendwas_0815

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 14. März 2006

5

Dienstag, 28. März 2006, 18:00

Ich bin ja beim TA gewesen aber man kann nichts machen! Entweder das bleibt so (was ich hoffe) oder das wächst weiter! Ne op wär zu riskant und da er anscheinend keine Schmerzen hat rät der TA davon ab!Ich bin echt kein Tierquäler was der Leguan braucht, das bekommt er auch. Nur weil ich keine langjährige Erfahrung hab oder so, heißt das nicht dass es meinem Leguan nicht trotzdem gut geht. Ach ja kurze Frage noch:wie alt werden die Tiere so? Ich hab gelesen, dass sie so 2-3 Jahre alt werden aber mein Leguan ist mindestens schon 3 einhalb Jahre alt....Kann ja sein dass Ihr schon andere Erfahrungen gemacht habt! gruß

dobermann Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. Januar 2006

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Allgäu

Status: Halter

6

Dienstag, 28. März 2006, 18:07

Hallo,

konnte der Tierarzt denn gar nichts feststellen um was es sich dabei handelt?Ich hab meinen Leguan zwar auch noch nicht so lang aber ich denke das bei guter Haltung der Tiere schon eine Lebensdauer von 4-5 Jahre sein kann. !!!><!!!
Hat der Kleine auch eine Dame ?

vortex Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Mai 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Dorsten, NRW

7

Dienstag, 28. März 2006, 20:25

Angeblich soll es Tiere geben die bis zu 20 Jahre alt wurden. Gibt aber recht unterschiedliche Auffassungen davon.
Ich denke das die Meisten bei artgerechter Haltung auf jeden Fall 10 Jahre und älter werden.
Bei Wildfängen ist die Lebenserwartung deutlich niedriger.

Thomas

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. August 2005

Wohnort: Aachen NRW

8

Dienstag, 28. März 2006, 21:27

Hallo,

das Schicksal einer 2-3 jährigen Lebensdauer im Terrarium erleiden zwar leider viele Leiocephalus, aber ich meine mich erinnern zu können, dass in englischsprachiger Literatur von durchschnittlich 9-11 Jahren die Rede war. Aus eigener Erfahrung kann ich das nur bestätigen: Bereits adult erworbene WF-Tiere lebten bei mir noch 8 Jahre (Männchen) und 9 Jahre (Weibchen).

20 Jahre halte ich bei Leiocephalus doch für zu hoch gegriffen - Auf welche Quelle beziehts Du Dich da ?

Es hat absolut nichts damit zu tun, ob es Wildfänge sind oder Nachzuchten - entscheidend ist doch das bereits erreichte Alter der erworbenen Tiere ?(.

Wenn Du Glück hast, dann ist der Abzess abgekapselt und wächst nicht weiter. Dann kann der Leguan damit auch weiter problemlos leben - solange die Nahrungsaufnahme nicht beeinträchtigt ist.

vortex Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Mai 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Dorsten, NRW

9

Sonntag, 2. April 2006, 18:58

Nur vom hören sagen.
Ich denke auch das die meisten Tiere um die 10 Jahre alt werden.
Aber haben Nachzuchten nicht generell eine höhere Lebenserwartung?
Ein Tier, welches der Natur entrissen wurde, kann meiner Ansicht nach sehr schlecht in einem Terrarium über Jahre leben. NZ wurden teilweise über Generationen unter diesen Bedingungen gehalten und erfolgreich gezüchtet.

Thomas

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. August 2005

Wohnort: Aachen NRW

10

Sonntag, 2. April 2006, 20:19

Hallo,

nenee - die Lebensdauer eines Organismus ist doch soweit ich weiß genetisch festgelegt. Durch schlechte Lebensbedingungen kann diese Spanne natürlich verkürzt werden. Was Du umschreibst nennt man "Domestizierung" (glaub ich [big:D]) wie es z.B. bei Hunden oder Katzen erfolgt ist. Bei Wildtieren wie Reptilien ist dies aber nicht der Fall - da bedarf es schon mehr als ein paar Generationen in Gefangenschaft.

Gruß
Thomas

vortex Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Mai 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Dorsten, NRW

11

Sonntag, 2. April 2006, 20:48

Wahrscheinlich hast du Recht. Laut Wikipedia ist eine höhere Lebenserwartung durch Domestizierung* nicht möglich.

Typische Merkmalsänderungen wären:
* Abnahme der Gehirnmasse um 20-30%, Rückgang der Furchung, insbesondere in den für die Verarbeitung der Sinneseindrücke bedeutsamen Gehirnarealen
* Verstärkung für den Menschen nützlicher Eigenschaften (z.B. Milchleistung beim Rind)
* Änderung und Verlust einiger Verhaltensweisen (z.B. reduzierte Agressivität)
* Reduzierung des Gebisses und von Hörnern
* Änderung der Fellfarbe von Tarnfarben hin zu vielfältigeren, auffälligen Farbvarianten
* Reduzierung des Fells (z. B. beim Hausschwein)
* auftreten von Hängeohren
* Steilere Stirn
* Reduzierungen im Verdauungstrakt
* Ausbildung von Rassen mit z.T. gravierenden Unterschieden im Erscheinungsbild (z.b. die beide vom Wolf abstammenden Chihuahua und Bernhardiner)
* Weniger gut entwickeltes Flucht- und Verteidigungsverhalten
* Gesteigerte Fortpflanzungsrate
* Weniger stark ausgeprägtes Brutpflegeverhalten

Die Nachkommen domestizierter Wölfe bellen statt zu heulen, ohne jedoch mit Hunden in Kontakt zu treten.

Da derartige Effekte teilweise auch beim Menschen Homo sapiens zu beobachten sind (z. B. im Vergleich zum Homo neanderthalensis), sprechen manche Biologen (u. a. Konrad Lorenz) auch von der Verhaustierung des Menschen im Zuge seiner Entwicklung.




* Domestizierung oder Domestikation ist ein innerartlicher Veränderungsprozess von Wildtieren oder -pflanzen, bei dem diese über Generationen hinweg genetisch isoliert von der Wildform vom Menschen gehalten werden. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »vortex« (2. April 2006, 20:49)