@alle: Danke für die aufrichtige Anteilnahme....
@heiko: Wenn man von einer Durchnittsgröße von "ausgewachsenen" (was ja bei allen Reptilien eher relativ zu betrachten ist) von einer Gesamtlänge von 30 cm ausgeht (KRL 16.5cm) würde ich sagen, dass Uschi mit ihren knapp 3 Jahren etwas zurückgeblieben war... Sie hatte in ihren besten Zeiten ca. 22 cm (ohne Schwanzspitze von 2 bis 3cm) und ca. 90 Gramm....
Anderes, erfreulicheres, Thema im gleichen Zusammenhang... Wahrscheinlich hast du uns wegen dem Nickname nicht gleich erkannt...?
Wir haben Ende November 2007 ein Jungtier Uromastyx Ocellata bei dir gekauft (der kleine der erst ein weibchen sein sollte und später von deinem Bock unterdrückt wurde)... Dieser kleine heisst bei uns "OTZE" und bewohnte bis zu ihrem plötzlichen Tod das gleiche Terrarium wie Uschi.... Dem kleinen , "fast schon großen" geht es sichtlich gut, er frisst und gedeiht prima und versucht mit allen Mitteln die Lücke, welche seine Mitbewohnerin hinterlassen hat zu füllen.
Hier mal ein aktueller Schnappschuss...
@Smaragd : wir finden es sehr verantwortungsvoll, dass du uns auf solch eine negative Möglichkeit hinweisst... Dein "tagebuch" fand ich sehr interssant und natürlich auch ergreifend....
Trotz einer etwaiigen Möglichkeit, dass es bei nachfolgenden Generationen zur einer "Tumorhäufung" kommen könnte, muss ich sagen, dass es uns leider nicht vergönnt war, Nachzuchten von Uschi zu erhalten...sie hatte im letzten Jahr ein Wachsgelege und im diesem Jahr die bereits erwähnte "Scheinschwangerschaft"....
Da Uschi aber eine NZ von einem deutschen Züchter war, wäre es vllt. sehr interessant ihn nach Auffälligkeiten bei seinen NZ zu befragen, vllt. ist diese Art des "Ablebens" bei seinen Tieren schon öfter vorgekommen?
Jedoch denke ich, dass diese Information aus zweierlei Gründen schwierig zu beschaffen wäre...
erstens: kontaktiert wahrscheinlich nicht jeder Halter den Züchter eines Tieres, wenn es nach einigen Jahren "unerklärlich" stirbt....
zweitens: glaube ich nicht unbedingt daran, dass der Züchter, wenn er von unregelmäßigkeiten in seinen F-Generation weiß, dieses selbstverständlich an die Große Glocke hängen wird....
Somit würde es uns nicht allzu viel nützen in dieser Richtung weiter zu forschen... Uns bleibt nur der Vorsatz bei den "verbliebenen und neuen Tieren" genau das Verhalten zu beobachten und bei Auffälligkeiten nicht immer die wahrscheinlichste Möglichkeit in Betracht zu ziehen und es versuchen auszusitzen...
Bis dahin Julia und Jürgen mit Otze, Leonie und Paul zu sehen unter:
Uromastyx Mitbewohner