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1

Mittwoch, 16. Juli 2008, 10:35

Ein Nachruf für Uschi (Uromastyx)

Hiermit nutzen wir die Möglichkeit um uns bei einer wunderbaren Dame für unzählige schöne Stunden zu bedanken.
Wir erinnern uns noch mit Freude an den ersten Augenkontakt mit dir.
Du warst eine von vielen auf der Messe in Hamm 2005 und trotzdem warst du für uns einzigartig.
Du liest uns keine Sekunde deinen Erwerb bereuen.
Auch wenn es nicht immer einfach mit dir war. Wir erinnern uns mit Schrecken an den morgen als wir bemerkten, das du dir beim erkunden des Terrariums 2 cm deiner Schwanzspitze einbüßen musstest. Aber auch an die spannenden Momente kurz vor deiner ersten Eiablage, werden wir uns immer mit Freude erinnern. Ein besonderes Highlight war für uns dein Ausflug aus dem Terrarium. Bei dem du nächtlichen Schutz in einer leeren Chipstüte suchtest.
Nach kurzer aber schwerer Krankheit bist du heute von uns gegangen.
Am Morgen keimte noch kurz die Hoffnung auf, als der Tierarzt dich behandelte und dir bis Montag alles Gute wünschte.
Auf der Rückfahrt bist du friedlich eingeschlafen und wir wünschen, dass dein Leiden nicht allzu groß für dich war.
Alle die dich kannten wünschen dir alles Gute in deinem neuen Terrarium über den Wolken.
Wir hoffen, dass es dir bei uns gefallen hat.
»mod_flanders« hat folgende Bilder angehängt:
  • PICT0535.jpg
  • PICT0559.jpg
  • Uromastyx Ocellata 2.0 Jahre.jpg

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2

Mittwoch, 16. Juli 2008, 10:37

RE: Ein Nachruf für Uschi (Uromastyx)

Nach dem ersten Schock werden wir nun auch wieder etwas "sachlicher"....

Der plötzliche Tod unseres Uromastyx Weibchens hat uns kurze zeit an unserer Kompetenz im Bezug auf die Haltung und Pflege dieser schönen aber anspruchsvollen Tiere zweifeln lassen...
Haben wir zu spät reagiert? Haben wir was übersehen? Lag es an der Ernährung oder falschen Haltungsparametern? All dies ging uns den ganzen Nachmittag im Kopf herum....

Und so blieb uns keine andere Wahl als Uschi vor ihrer allerlezten Reise nocheinmal mit zum Tierarzt zu nehmen und sie Obdukteren zu lassen....

Photos findet ihr unter folgenden Links (Achtung die Bilder sind nichts für schwache Nerven und empfindliche Mägen)

Uschis Obduktion


Auf den Photos ist sehr deutlich der Fremdkörper zu erkennen welcher Uschis ganzen Körper durchsetzte und die Inneren Organe befiiel, so das diese letzendlich ihren Dienst versagten....
Ob es sich bei dem fremdkörper nun um einen Tumor oder einen entzündeten Abszess handelte konnte die Tierärztin ohne patologischen Befund nicht einwandfrei feststellen... Sicher konnte sie aber sagen, dass Uschi schon seit längerem an dieser Wucherung litt und erst in den letzten Wochen die Organe so angegriffen wurden, dass sie immer mehr an Kraft verlor und letzendlich nicht weiter kämpfen konnte.

Vor zwei Wochen wurde sie aufgrund einer vermuteten Trächtigkeit geröngt. Auf diesen Bildern war nichts ungewöhnliches zu entdecken...

Im Bezug auf unsere Sorgen "Ob es an uns lag Uschi zu Retten" konnte die Tierärztin uns teilweise Beruhigen.... Diese einzigste Möglichkeit den Fremdkörper rechtzeitig zu erkennen, wäre eine operative Untersuchung des Bauchinnenraumes, bevor die inneren Organe befallen sind...und dieses auf "Gut Glück" zu veranlassen steht in keinem Verhältnis zur Wahrscheinlichkeit eines positiven (negativen) Befundes. Zu mal es bis vor zwei Wochen keine eindeutigen Anzeichen auf den bedrohlichen Gesundheitszustandes gab, in dem sich Uschi befunden hat...

selbst dann wäre es traurigerweise bestimmt schon zu spät gewesen....


Dies alles kann zwar unsere Trauer nicht mindern, aber es bestärkt uns darin weiter nach besten Wissen und Gewissen diese Tiere zu pflegen....

Bis dahin verabschieden sich
Julia und Jürgen
mit
Otze, Paul und Leonie

Max92 Männlich

Mitglied

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3

Mittwoch, 16. Juli 2008, 12:20

Das ist ja echt traurig. Macht euch nur keine vorwürfe. Ihr habt nichts falsch gemacht. Ich hoffe doch ihr pflegt diese schöne Tierart weiter und gebt auch evtl. einem anderen Weibchen ein schönes Zuhause.

Mitleidige Grüsse, Max

Joker1971 Männlich

Mitglied

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4

Mittwoch, 16. Juli 2008, 12:54

Mein Beileid

Schade um das schöne Tier, aber ihr habt nichts falsch gemacht. Wünsch Euch weiterhin alles Gute und nicht den Kopf hängen lassen.

Tröstende Grüsse Andy

heikoschuetter Männlich

gesperrter User

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5

Mittwoch, 16. Juli 2008, 13:00

Hallo,

Tut mir auch echt leid !
Täuschen die Fotos eigentlich, oder ist Uschi nicht auch ein wenig klein gewesen ? (In Bezug auf Erwerb 2005 und die Hände vom TA)

Gruß
Heiko

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6

Mittwoch, 16. Juli 2008, 21:55

@alle: Danke für die aufrichtige Anteilnahme....


@heiko: Wenn man von einer Durchnittsgröße von "ausgewachsenen" (was ja bei allen Reptilien eher relativ zu betrachten ist) von einer Gesamtlänge von 30 cm ausgeht (KRL 16.5cm) würde ich sagen, dass Uschi mit ihren knapp 3 Jahren etwas zurückgeblieben war... Sie hatte in ihren besten Zeiten ca. 22 cm (ohne Schwanzspitze von 2 bis 3cm) und ca. 90 Gramm....

Anderes, erfreulicheres, Thema im gleichen Zusammenhang... Wahrscheinlich hast du uns wegen dem Nickname nicht gleich erkannt...?
Wir haben Ende November 2007 ein Jungtier Uromastyx Ocellata bei dir gekauft (der kleine der erst ein weibchen sein sollte und später von deinem Bock unterdrückt wurde)... Dieser kleine heisst bei uns "OTZE" und bewohnte bis zu ihrem plötzlichen Tod das gleiche Terrarium wie Uschi.... Dem kleinen , "fast schon großen" geht es sichtlich gut, er frisst und gedeiht prima und versucht mit allen Mitteln die Lücke, welche seine Mitbewohnerin hinterlassen hat zu füllen.
Hier mal ein aktueller Schnappschuss...

@Smaragd : wir finden es sehr verantwortungsvoll, dass du uns auf solch eine negative Möglichkeit hinweisst... Dein "tagebuch" fand ich sehr interssant und natürlich auch ergreifend....

Trotz einer etwaiigen Möglichkeit, dass es bei nachfolgenden Generationen zur einer "Tumorhäufung" kommen könnte, muss ich sagen, dass es uns leider nicht vergönnt war, Nachzuchten von Uschi zu erhalten...sie hatte im letzten Jahr ein Wachsgelege und im diesem Jahr die bereits erwähnte "Scheinschwangerschaft"....

Da Uschi aber eine NZ von einem deutschen Züchter war, wäre es vllt. sehr interessant ihn nach Auffälligkeiten bei seinen NZ zu befragen, vllt. ist diese Art des "Ablebens" bei seinen Tieren schon öfter vorgekommen?
Jedoch denke ich, dass diese Information aus zweierlei Gründen schwierig zu beschaffen wäre...
erstens: kontaktiert wahrscheinlich nicht jeder Halter den Züchter eines Tieres, wenn es nach einigen Jahren "unerklärlich" stirbt....
zweitens: glaube ich nicht unbedingt daran, dass der Züchter, wenn er von unregelmäßigkeiten in seinen F-Generation weiß, dieses selbstverständlich an die Große Glocke hängen wird....

Somit würde es uns nicht allzu viel nützen in dieser Richtung weiter zu forschen... Uns bleibt nur der Vorsatz bei den "verbliebenen und neuen Tieren" genau das Verhalten zu beobachten und bei Auffälligkeiten nicht immer die wahrscheinlichste Möglichkeit in Betracht zu ziehen und es versuchen auszusitzen...

Bis dahin Julia und Jürgen mit Otze, Leonie und Paul zu sehen unter:
Uromastyx Mitbewohner
»mod_flanders« hat folgendes Bild angehängt:
  • PICT1661.jpg

heikoschuetter Männlich

gesperrter User

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7

Mittwoch, 16. Juli 2008, 22:52

Hallo zusammen.....

@mod_flanders

Kam mir doch bekannt vor der Name, lach....wuste aber in dem Zusammenhang nicht mehr genau woher...
Das es "Otze" gut geht freut mich, sowas hört man doch immer gerne.
Und auch immer noch heiß auf Golliwog.
Die fehlenden Zentimeter fielen mir nur gleich bei dem Foto auf, deshalb meine Frage.

Hoffe Ihr kommt über den Verlust hinweg.

Gruß
Heiko

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