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Cham-Newbie Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 24. August 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Österreich, Wien

Status: Halter

1

Mittwoch, 21. Dezember 2005, 12:41

Parasitenbefall im Maul

Ein Freund von mir war, nachdem dessen Lappencham das Fressen mehr oder weniger eingestellt hat, beim TA, welcher einen Parasitenbefall im Maul festgestellt hat.
Das Tier wird derzeit mit Antibiotika behandelt, nähere Infos zu den Parasiten gibt es noch nicht, weil dazu eine Stuhlprobe nötig wäre und das Cham sich einfach weigert, da aktiv beizutragen.

Hat irgendjemand schon mit diesem Problem zu tun gehabt? Was können die Ursachen sein? Wie geht es weiter`?

my evil twin

unregistriert

2

Mittwoch, 21. Dezember 2005, 14:18

ein bekannter von mir, der tierarzt ist, meinte, man könnte die parasiten auch durch einen abstrich aus der kloake nachweisen.
das wäre genauso sicher wie eine kotprobe, man müsste eben nur diesem abstrich aus dem after des tieres machen.

nicht gerade stressfrei für das tier, aber mei......

Daniel N.

Mitglied

Registrierungsdatum: 5. Dezember 2005

3

Mittwoch, 21. Dezember 2005, 18:39

Was für ein Antibiotikum war's denn ? Kenne jetzt nur Metronidazol als gebräuchliches Antibiotikum, das auch gegen manche Parasiten (Flagellaten,Amöben) hilft. Wenn es die sind kannst du sie sehr gut in einem Kloakenabstrich nachweisen. Geht je nach Erfahrung des TA recht schnell über die Bühne..

Cham-Newbie Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 24. August 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Österreich, Wien

Status: Halter

4

Mittwoch, 21. Dezember 2005, 20:50

Es handelt sich um Baytril - der TA (ein Reptilienkundiger) hat gemeint, sie sollen dem Cham dies geben u. ein paar Tage beobachten und - wenn möglich - eine Stuhlprobe vorbeibringen.

Hab grad mit meinem Freund telefoniert, das Cham ist leider noch schlaffer, wird schwarz wenn man ihm das Zeugs gibt und spuckt jedes Fressen wieder aus. Sie werden wohl morgen wieder zum TA gehen ...

Daniel N.

Mitglied

Registrierungsdatum: 5. Dezember 2005

5

Mittwoch, 21. Dezember 2005, 21:24

Hi,
das Baytril gibt man oft als Vorsichtsmaßnahme oder halt zusätzlich auch bei bestimmtem Parasitenbefall, damit Sekundärinfektionen durch Bakterien erst gar nicht entstehen können oder bereits bestehende zurückgedrängt werden..
Ist immer blöd, wenn es dem Tier ohnehin schon schlecht geht und man es dann noch durch die Behandlung stressen muss, aber was will man machen..
Drücke dem Cham die Daumen.

PardalisMuc

Mitglied

Registrierungsdatum: 11. Mai 2005

Wohnort: München

Status: Halter

6

Donnerstag, 22. Dezember 2005, 08:58

kenne ne Menge Chamäleonpflleger die von dieser Art der Behandlung nix halten. Baytril etc greift die Darmflora an was das Tier erst recht schwächt. Aber da gehen die Meinungen auseinander.

Daniel N.

Mitglied

Registrierungsdatum: 5. Dezember 2005

7

Donnerstag, 22. Dezember 2005, 10:12

Ja, das ist ein viel diskutiertes Thema. Die Antibiotika unterscheiden ja leider nicht zwischen "gut und böse".. Man kann parallel bei Antibiotikagaben BirdBeneBac-Pulver verabreichen. Das ist ein Konzentrat aus vielen verschiedenen Verdauungsbakterien..

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Daniel N.« (22. Dezember 2005, 10:17)


Uii

unregistriert

8

Donnerstag, 22. Dezember 2005, 10:21

Und da es gegen Baytril schon ne Menge Resistenzen gibt, weil man eben immer gerne mal "die volle Dröhnung" gibt, sollte man heutzutage besser erstmal nen Antibiogramm bei sowas machen.....dann weiß man auch im voraus, ob Baytril was bringen würde....

Daniel N.

Mitglied

Registrierungsdatum: 5. Dezember 2005

9

Donnerstag, 22. Dezember 2005, 10:34

Jap!

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