Geschlecht: männlich
Alter: ca. 2 Jahre
WF oder NZ: NZ
Terrariengröße LxTxH: 80x80x160; Zimmerhaltung
Einrichtung/Bodengrund: humus/erde/mulch
Luftfeuchtigkeit: 60% ca.
Temperaturen (Tag, Nacht, Sonnenplätze, Temperaturunterschiede im Terrarium): Tag: 32°C Nacht: 23°C
Beleuchtung (genaue Bezeichnung): SunGlo Neodyium 100W // SunGlo Neodyium 75W // UV-Leuchstoffröhre (W ?)
Ernährung: Heuschrecken, Zoophobas, Vitaminpulver
Verhalten: ...
Bilder (Tiere/Terrarium...): -
weitere Anmerkungen / Fragen:
Hallo,
anfänglich suchte ich Hilfe, weil mein Chamäleon nicht mehr fraß, sich merkwürdig verhielt und die "Sonne" mied. (gibts das wort? - ich mein das bzg auf vermeiden ^^)
Das Verhalten war dahingegend seltsam, dass er wie ein kaputter im Bodengrund rumwühlte, wie man es von weibchen kennt, wenn sie trächtig sind.
Zudem fraß er nichts mehr und hielt sich nur noch an dunklen Stellen auf.
Was hat sich geändert?: eigentlich nichts. Außer, dass ich in den Keller gezogen bin. Ich hab mein bestmögliches getan um die Lichtverhältnisse optimal zu halten bzw. best möglich anzupassen. Zudem hat er nun mehr Platz bekommen. Ich habe das Zimmer mit ungiftigen Kletterpflanzen behangen (Wände) an denen er munter rumklettern kann. Anfangs tat er das auch. Abends setzte ich ihn dann zurück ins Terrarium.
Er wurde immer schwächer. Also fuhr ich zum Tierarzt.
Leider gibt es in meiner Gegend kaum einen Tierarzt, der von Reptilien Ahnung hat.
So bekam ich die Diagnose: "Oh, er ist wirklich schwach und sieht schlecht aus. Ich kann ihm jetzt 2 Spritzen geben, und Sie müßen ihn zwangsernähren mit Vitaminpulver und Paste"
Das war letztlich alles, was ich gesagt bekommen habe. Sie hat ihn noch auf Parasiten untersucht, jedoch war da alles normal.
Was meinem Tier nun fehlt, weiß niemand so richtig. Kann es denn nur der veränderte Standort sein?
Ich mein, so lang ich ihn habe, bin ich 2x Umgezogen und es hat nie auch nur den geringsten negativen Effekt auf mein Chamäleon gehabt.
Zumal ich darauf bedacht bin, Stress von ihm fern zu halten.
Sein Zustand verschlechtert sich trotz Tierarzt zunehmend.
Mittlerweile bewegt er sich kaum noch. Er hat das Maul halb offen und die Zungenspitze hängt heraus.
Manchmal lässt er sie unglaublicher Weise auch ganz raushängen. Wenn man ihn dann daran erinnert, wo sie eigentlich hingehört (Zunge berühren) dann zieht er sie auch wieder ein - kurz -.
Das mag lustig klingen aber das ist es nicht.
Ich füttere ihn täglich und hoffe jedes mal aufs neue, dass er es schluckt und nicht wieder ausspuckt.
Tröpfchenweise geb ich ihm auch zu trinken. Aber ich habe wenig Hoffnung

So traurig das klingt. Ich schätze ich kann nur versuchen so weiter zu machen und hoffen das es allmählich was nützt.
In seinen Füßen hinten hat er noch Kraft sich festzuhalten. Vorn jedoch offensichtlich nicht mehr. Ich mach mir echt Sorgen!
Jedoch bleibt die Frage offen, was das alles zu bedeuten hat?
Warum grub er vorher, warum fraß er nicht mehr, warum lässt er die Zunge raushängen?
Bitte spart euch eventuelle Vorwurfsvolle Mails oder Ratschläge wie "geh zum Arzt". Denn wie gesagt, das hab ich schon getan.
Vielleicht nur nicht früh genug.
Und nebenbei - wie steht Ihr zum Thema euthanasie?
Wenn das Tier sich quält? Ich rechne beim nächsten Arztbesuch damit, dass die Ärztin das vorschlägt.
Prinzipiell bin ich aber komplett dagegen. Wer gibt mir das Recht über Leben und Tod zu entscheiden...
Danke im Voraus, wenn ihr bis hierher gelesen habt.
Hoffe ich finde ein paar Antworten
. Mfg, Mephi