Hallo.
Wir haben zwar kein Rieppeleon, sondern ein Riesenchamäleon mit Medikamenten versorgt, aber das ging eigentlich ganz gut.
Die meisten Dosierungen der Antibiotika oder anderer Medikamente wurde auf das Körpergewicht bezogen. Dann wurden von den
Medikamenten Verdünnungen angesetzt, sodass die Dosis gut zu verabreichen war, z.B in einem halben Milliliter Wasser.
Beim Tierarzt haben wir dann genügend Spritzen und eine Kugelkopf-Metalsonde bekommen und konnten ihm die Medikamente oral verabreichen.
Andere Medikamente wurden bei unserem Jemenchamäleon Weichen in den Oberschenkelmuskel gespritzt.
Ich denke, die besondere Schwierigkeit bei deinen Zwergen ist halt die Größe und das Gewicht. Wenn Du die gut zu fassen bekommst, sodass die stillhalten, bist Du natürlich immer ein gern gesehender Assistent beim Tierarzt.
Unsere Tierärztin mochte z.B nicht gekniffen werden. Da wir das bei unserem Riesenchamäleon (siehe auch
Furcifer oustaleti - Bruno) und bei unserem Jemenweibchen durch die lange Behandlung gewohnt waren, haben wird das Tier halt festgehalten und sie hat den Abstrich gemacht oder die Spritze gegeben.
Ich würde Dir empfehlen auf jedenfall schon mal die Tierärzte in deiner Nähe zu kontaktieren und herauszufinden, wer von denen reptilienkundig ist. Ansonsten würde ich auch Universitäten anrufen, die Tiermediziner ausbilden. Die Tierärztliche Hochschule Hannover hat sogar eine Reptiliensprechstunde, vielleicht hat die tierärztliche Fakultät bei Dir in der Nähe ja auch so was.
Ansonsten wünsche ich Dir, dass die Kotproben negativ sind und die ein Tierarztgang erspart bleibt.
Viele Grüße, Guru.