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woodstock

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 22. November 2006

Status: Neuling

1

Dienstag, 9. Januar 2007, 21:26

Behandlung bei leichtem Kokzidienbefall?

Hallo,

bei meinem 1-jährigen männlichen Pantherchamäleon wurde ein leichter Kokzidienbefall festgestellt. Ihm geht es allerdings sehr gut, er ist topfit, sehr aktiv, frisst gerne, auch der Kot ist unauffällig. Hatte die Kotprobe ohne bestimmten Grund weggeschickt, mein Tierarzt hatte geraten, daß man so etwas vorsorglich zumindest jährlich tun sollte.
So, jetzt zu meiner Frage: ist es wirklich notwendig, bei leichtem Befall und bei gutem Wohlbefinden des Tieres eine Behandlung durchzuführen? Ich habe mittlerweile schon einiges darüber im Internet gelesen und da wurde auch immer wieder erwähnt, daß diese Behandlung für Chamäleons nicht ganz ohne sein soll. Die Nebenwirkungen der Medikamente (das Medikament, das mein Tierarzt anwenden wollte, kenne ich jetzt nicht, ich weiß nur, daß es relativ neu aufm Markt sein soll und wohl gespritzt wird) soll ja schon heftig sein. Da kommt dann noch dazu, daß mein Panther ein ziemlich schlechter Trinker ist. Von den Blättern trinkt er gar nicht, von der Tropftränke alle paar Tage mal 2 Tropfen und mit der Pipette muß ich mir auch Tricks einfallen lassen, damit er genügend Wasser abkriegt. Das würde bedeuten, daß er die Substanzen des Medikaments nur schlecht über die Nieren ausscheiden würde, was natürlich das Risiko weiterhin erhöhen würde.
Nachdem er mit seinem leichten Befall momentan wohl gut zurecht kommt, bin ich wirklich am Überlegen, ob ich das Risiko eingehen sollte, daß er das Medikament schlecht verträgt und dann womöglich stirbt.
Oder kann ich es nicht so machen, daß ich ihn einfach immer gut beobachte (was ich ja eigentlich sowieso immer mache [big:D]) und wenn ich merke, daß es ihm nicht mehr so gut geht, sofort die Behandlung durchführen lasse. Mein Tierarzt hat gesagt, man könnte es so machen, wir sollten aber regelmäßig den Kot kontrollieren lassen, damit wir merken, wenn sich der Befall vermehrt hat....
Bitte versteht mich nicht falsch, es hat nix damit zu tun, daß ich ihn z.B. aus Kostengründen oder Bequemlichkeit nicht behandeln lassen möchte, ich hab einfach nur eine Heidenangst, daß ich ihm jetzt etwas aufbürde und es ihm dann sehr viel schlechter geht...
Hat jemand Erfahrung damit???

Schöne Grüsse,
Christine

PardalisMuc

Mitglied

Registrierungsdatum: 11. Mai 2005

Wohnort: München

Status: Halter

2

Mittwoch, 10. Januar 2007, 10:53

ich will dir nicht unbedingt raten es nicht behandeln zu lassen, da bin ich zuwenig Mediziner... aber du hast schon recht, man hört sehr oft, daß die tiere die Behandlung schlecht vertragen und andersrum leichter Kokzidienbefall wohl nicht so schädlich ist. - Problematisch nur, daß sich die Kokzidien irgendwann dann vermehren.

Ist die Kokzidiose ausgebrochen, wirst du blutigen Kot feststellen, das Chamäleon magert stark ab.

Die Medikamente die ich kenne wären Sulfaclozin oder FormoSulfathiazol. Aber welches davon jetzt besser oder schlechter ist, keine Ahnung

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PardalisMuc« (10. Januar 2007, 10:54)


woodstock

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 22. November 2006

Status: Neuling

3

Mittwoch, 10. Januar 2007, 13:41

Danke für Deine Anwort.
Ja, soweit ich das gehört/gelesen habe könnte das Chamäleon mit leichtem Kokzidienbefall sogar alt werden. Problematisch wird es nur, wenn irgendwelche Faktoren das Immunsystem schwächen und das kann bei einem Chamäleon ja schon schnell mal der Fall sein...
Ich guck den Kot immer genau an, konnte bisher aber nichts Auffälliges entdecken. Ich werde ihn gut im Auge behalten und bei irgendwelchen Auffälligkeiten werde ich natürlich sofort den Tierarzt aufsuchen und dann kommen wir eben um die Behandlung nicht drumrum. Ich werde auch regelmäßig den Kot untersuchen lassen.
Aber solange es ihm so gut geht wie momentan, denke ich nicht, daß ich diese Behandlung riskieren möchte.

Hab noch was von Baycox (oder so ähnlich?) gehört, dieses Medikament wird über die Magensonde verabreicht. Es kommt aber wohl drauf an, um welche Art von Kokzidien es sich handelt.

Tja, es ist wirklich schwierig hier eine Entscheidung zu treffen, schließlich will man nix falsch machen....

Grüssle,
Christine

jp2006 Männlich

Moderator

Registrierungsdatum: 26. April 2006

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Osnabrück

Status: Halter

4

Mittwoch, 10. Januar 2007, 16:31

also bei dem jemen meiner freundin hat es angefangen das es weniger gefressen hat der sonst nicht satt zukriegende jäger verschmäht sein futter. das nächste was wir festgestellt haben ist das die farbe blasser wurde. uns wurde geraten dem tier möglichst wenig stress auszusetzen weil es den befall verstärkt...

bis jetzt ist es bei futterverweigerung und farbschwäche geblieben die tierärztin meinte der befall wär noch nicht so schlimm welches mittle er uns jetzt gegeben hat kann ich dir grad leider nicht sagen wird zum gerigen prozentteil im wasser aufgelöst...

hoffe konnte etwas helfen

stefan_70 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 9. Januar 2007

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5

Dienstag, 16. Januar 2007, 08:14

Hallo,

ich lasse meine Tiere bei einem Befall von einem + auch nicht behandeln und fahre sehr gut damit. Ein leichter Befall von Kokzidien ist auch nicht weiter dramatisch und kommt sehr häufig vor. Solange das Tier fit ist und Du keine Veränderungen im Verhalten feststellst, würde ich nichts unternehmen. Zumindest würde ich keine Medikamente einsetzen. Die Nebenwirkungen sind meistens dramatisch und wenn Du dein Terrarium nicht komplett ausräumst, alles desinfizierst und die komplette Einrichtung neu einkaufst, bringt es eh nix.

Gruß Stefan

P.S. Das ist aber nur meine Meinung und meine Sicht der Dinge

woodstock

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 22. November 2006

Status: Neuling

6

Mittwoch, 17. Januar 2007, 14:11

Hallo Stefan,

ich danke Dir für Deine Antwort.

Ich werde es auch so machen, daß ich erst behandeln lasse, wenn Symptome auftreten, also wenn er nur dunkel gefärbt rumhockt, das Fressen verschmäht und der Kot nicht mehr fest ist.
Bis jetzt ist er immer noch sehr fit, klettert munter im Terrarium rum, frißt schön und der Kot sieht auch ganz normal aus.

Schöne Grüsse,
Chris

ganga

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 21. November 2008

Status: Neuling

7

Freitag, 21. November 2008, 20:17

Unser Jemenchamäleonweibchen ist von Mai 2008 eine DNZ. Bei der Kotuntersuchung (Chamäleon macht einen fitten Eindruck, frisst gut, häutet sich ohne Probleme) wurden + Kokzidien festgestellt. Der reptilienkundige TA riet zu einer Behandlung mit Baykox und 4 Wochen nach Ende der Behandlung wieder Kotprobe. Ich habe die Erde raus und entsorgt, die Pflanzen, Äste und das Terra mit der Dampfente gründlich abgedampft. Ich habe das Terra mit Zeitung ausgelegt, und immer an der Kotstelle die obersten Zeitungsschichten entfernt. Die Pflanzen und Äste habe ich wieder reingetan, damit das Chamäleon was zum Verstecken hat. Nun haben wir die Kontroll-Kotprobe abgegeben, und jetzt hat sie ++ Kokzidien X( :motz: Würdet Ihr nochmal mit Baykox behandeln? Beim letzten Mal hat sie es gut vertragen, keine Appetitlosigkeit. Wie kann ich das Terra "sauberer" halten, damit sie sich nicht noch mehr ansteckt, ohne dass ich die Pflanzen und Äste rausnehme?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ganga« (21. November 2008, 20:26)


Mr.Monk Männlich

gesperrt

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8

Freitag, 21. November 2008, 22:10

@Ganga,

also zuerst einmal muss man ja auch wissen woher das Tier die " Tierechen " hat, bevor man einen Tierarzt dafür verantwortlich macht.

Ich würde mir da einmal Gedanken drüber machen woher du dein " verunreinigtes " Futter füpr dein Tier beziehst , das ist der alleinige Grund, meiner Meinung nach .......... ;)

WiTTi Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 30. September 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: De; NRW; Oberhausen

Status: Neuling

9

Freitag, 21. November 2008, 23:01

@ganga
Woher kommst du??
wen du aus NRW kommst und du dein Futter von einen Großen Zoo Handlung aus Duisburg beziehst. Würde ich mal direkt wo anders das Futter beziehen wo das auch Teurer ist. Kollege von mir hat da auch sein Futter bezogen. Nach einigen Monaten später hat sein Jemenchamäleon auf einmal gebrochen. Und anschließen nach einer Kotprobe wurde Parasiten festgestellt. Nur zu diesem Thema nicht immer Billiges Futter ist das Beste. Qualität hat schon sein Preis.

ganga

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 21. November 2008

Status: Neuling

10

Samstag, 22. November 2008, 09:44

@ Mr. Monk und WiTTi,

wir haben unser Chamäleon erst seit ca. 2 Monaten, und das war die erste Kotprobe, die wir gesammelt und abgegeben hatten. Futtertiere: Babyschaben und Fruchtfliegen selbstgezüchtet, Grillen und Heuschrecken vom selben Zooladen, bei dem ich schon jahrelang Futtertiere für meine Bartagame hole, und die hatte noch nie Kokzidien (Preise: Grillen 1,99 Euro, Heuschrecken 3,99 Euro, also nicht billig, komme auch nicht aus NRW, sondern aus Heilbronn).

Ich mache nicht den TA dafür verantwortlich, dass mein Chamäleon jetzt mehr Kokzidien hat, sondern ich wollte wissen, wie ich die Kokzidien wieder wegbekomme. Ich hatte in diesem Thread weiter oben gelesen, dass man bei einem geringen Befall gar nicht behandeln muss. Also hätte ich es vielleicht gar nicht behandeln müssen. Der Kot gibt keine Anzeichen dafür, dass das Chamäleon Kokzidien hat.

Außerdem wollte ich Tipps, wie man das mit der Quarantaine bei Chamäleons am besten macht, bei Bartagamen lässt man nur die minimalste Einrichtung drin, damit man besser saubermachen kann. Ich kann doch aber ein Chamäleon nicht ohne Pflanzen halten.

WiTTi Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 30. September 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: De; NRW; Oberhausen

Status: Neuling

11

Samstag, 22. November 2008, 12:16

Bei Quarantaine wäre glaub ich sinvoll ein extra Terra haben. Boden nur mit Zewa oder anderen Saugfähigen Papiertücher auslegen. Ganz neue Steriele Äste und einige Pflanzen. So wurd mir das erklärt wenn ein Tier befallen ist. Kann es sein das das Tier schon befallen war bevor du es erworben hast?

ganga

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 21. November 2008

Status: Neuling

12

Samstag, 22. November 2008, 15:23

Das denke ich auch, dass sie die Kokzidien schon mitgebracht hat. Wenn ich aber Pflanzen reintue, könnte dort wieder ein Ei hinkommen, und sie könnte sich da wieder anstecken. Ich hab mir überlegt, dass ich die ganzen Pflanzen entsorge, und sie nur auf einem Ast "hausen" lasse, der wird jeden Tag entsorgt, und sie bekommt einen neuen Ast, dann wird das Terra jeden Tag mit der Dampfente geputzt und unten drin Zeitung, die jeden Tag gewechselt wird.

Miss Elly Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 21. Februar 2007

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Freckenhorst

Status: Halter

13

Samstag, 22. November 2008, 20:08

Hallo

meine Jemendame hat seit dem ich sie habe Kokzidien.

Mein TA meint solang sie so fit ist und frißt und agil ist, würde er nix daran machen, eher das gegenteil wäre der Fall.

Diese Behandlung würde das Tier ganz schön mitnehmen.

Sie ist nun 2 Jahre alt und super drauf!!!

Gruß
Miss Elly

Ach ja mal hat sie mehr Kokzidien mal weniger

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Miss Elly« (22. November 2008, 20:09)