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Rabauke

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 22. Dezember 2009

1

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 00:17

Apathisch, Durchfall trotz mehrfacher Wurmkur

Hallo,
ich brauche dringend Hilfe. Angefangen hat alles bereits vor einigen Monaten(juli).
Damals hielt unsere Bartagame (damals ca. 6Monate, weiblich), plötzlich erst eins, dann beide Augen geschlossen und stellte das Fressen ein.
Der Tierarzt untersuchte den Kot und stellte einen starken Rundwurmbefall fest. Dementsprechend wurde wiederholt entwurmt und wir sollten Augentropfen versuchen einzubringen. Nach einiger Zeit besserte sich der Zustand, allerdings stellte sich Durchfall ein. Augen waren wieder auf, Appetit war wieder da und sie nahm gut an Gewicht zu. Nach einiger Zeit ging es erneut los, diesmal fiel auf, dass sie den Kopf immer hoch hält, also sie lehnt ihn ganz unbequem an die Wand. Rachen wurde untersucht, alles okay, aber die Ohren waren entzündet. Antibiotika hat sie nicht vertragen, musste also abgesetzt werden. Wieder Kotprobe, diesmal starker Koktizidienbefall. Dieser wurde laut TA wohl dadurch ausgelöst, dass die ersten Wurmkuren die Rundwürmer abgetötet hat und natürlich auch die Darmflora ins Ungleichgewicht geriet und sich die Koktozidien dann vermehren konnten. Klang logisch, daher nun also andere Wurmkur gegen Koktizidien. Während der ganzen Zeit blieb aber der Durchfall. Wir bekamen Benebac um die Darmflora zu stabilisieren und noch solche Tropfen. Komme jetzt nicht drauf, wie die heißen. Zwischendurch war sie munter und hatte guten Appetit und keine Parasiten mehr laut Kotprobe, Ohren wieder okay, aber weiter Durchfall. Heute komme ich nach Hause und finde sie wieder in einer Ecke vor, Kopf unnatürlich hoch.Frisst nichts. Augen offen, aber Bart teilweise schwarz. In den letzten Tagen hatte sie sich oft verkrochen.Sie buddelt viel, aber in dem Zustand sollten wir sie laut Ta nicht in die Winterruhe schicken. Zumal man das im ersten Jahr ja sowieso nicht machen soll. Sie hat die letzten 2 Tage keinen Kot abgesetzt, so dass ich schon dachte, dass sie nun Verstopfung hat, aber vorhin hab ich gesehen, dass sich nun unter sich gekotet hat (flüssig), aber dennoch da sitzen geblieben ist (mittlerweile schläft sie natürlich längst, aber sie hat sich nicht vom Fleck bewegt.) Ich weiß wirklich nicht, was ich noch machen soll. Der Tierarzt meint, das muss sich nun nach den ganzen Wurmkuren erst alles regenerieren, aber es wird ja nun wieder schlimmer. Werde also morgen wieder mal zum TA. Ich hab wirklich Angst, dass sie stirbt, Hat jemand eine Idee, was ich machen könnte? Ach, trinken habe ich sie noch nie gesehen, seitdem ich sie habe...Aber die TA meint, sie hatte wohl genug durch das Gemüse, aber wenn sie nun nichts mehr frisst? Hab ihr schon was direkt ins Maul geben wollen, aber das stresst natürlich sehr....
Sie bekommt jeden Tag Heimchen (auf anraten der TA) und etwas Gemüse und Korvimin (oder wie es heißt)
Ach ja, sie lebt allein im Terra.

Zum Terrarium
1,80x60x50cm OSB
Spielsand&tarrariensandmischung, Korkäste und Höhlen vorhanden

1,60m lange 58Watt Röhre
75Watt Wärmespott
UVB Lampe (Firma weiß ich grad nicht, haben grad eine neue gekauft, jedenfalls keine von Exoterra oder son Mist)
Und 50 Watt Lampe mit so einem Schirm der nachleuchtet, wenn das Licht ausgeht.

Durchschnittstemperatur 30Grad, unter den Spots deutlich wärmer
Luftfeuchtigkeit ca 40% tags

Fast Eddi

unregistriert

2

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 00:44

RE: Apathisch, Durchfall trotz mehrfacher Wurmkur

Zumal man das im ersten Jahr ja sowieso nicht machen soll.


Unsinn!


Ich weiß wirklich nicht, was ich noch machen soll.


Mal die Meinung eines zweiten reptilienkundigen Tierarztes einholen.
Wenn das Tier nachweislich gesund ist und kurz darauf erneut einen (gänzlich anderen) Befall hat, kann etwas nicht stimmen und man sollte herausfinden, woher das kommt. Ursachenforschung halte ich allgemein für eine sehr gute Idee. Apropos:


1,60m lange 58Watt Röhre
75Watt Wärmespott
UVB Lampe (Firma weiß ich grad nicht, haben grad eine neue gekauft, jedenfalls keine von Exoterra oder son Mist)
Und 50 Watt Lampe mit so einem Schirm der nachleuchtet, wenn das Licht ausgeht.


Das Wort "Mist" hast Du ja selbst schon genutzt, ich sage es mal diplomatisch: Beleuchung und UV-Versorgung absolut unzureichend.

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

3

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 07:56

Hallo!

das das Tier sich so verhält kann natürlich auch an den Medikamenten liegen. Aber oft sind es auch verschiedene Faktoren die dazu führen,
wie z.B. schlechte Haltungsbedingungen (Beleuchtung, Ernährung, Einrichtung, Supplementierung, unnötiges Händeln etc.).
Zuersteinmal wie Fast Eddi schon erwähnt hat reicht deine Beleuchtung nicht aus. Zudem wird es auch schwierig eine vernünftige UV-Beleuchtung bei einer Höhe von 50 cm anzubringen, es sei denn Du hast einen Lichkasten. Auf jeden Fall fehlt es hier eindeutig an Helligkeit, dazu verwendet man in der Regel Osram HCI/HQI oder Philips CDM. Den Sand bitte mit Lehmpulver mischen. Bitte mach nochmal genauere Angaben.
Genaue UV-Beleuchtung?
Genaue Temperaturen Lokal?
Ist ein Temperaturgefälle vorhanden?
Wie supplementierst Du?
Was für Gemüse bekommt das Tier zu fressen?
Wird das Tier außer wegen der Behandlung oft gehändelt?
Foto vom Terrarium und Tier?

Gruß

Trixi Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 7. Oktober 2006

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: NRW

Status: Halter

4

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 22:19

Bin verwundert über die Einrichtung.
Hälst du das Tier nicht in Quarantäne?
Ich hab das hier mal irgendwo beschrieben,mir erging es ähnlich.
Unsere Tiere wurden damals insgesamt über 9 Monate behandelt.
Sie wurden in Quarantänebecken gehalten,die Einrichtung bestand aus Zeitungspapier und Wurzeln die ausgetauscht und gebacken wurden täglich.
Jedoch erst nachdem ich auch die Tiere jeden Tag( Anordnung des Tierarztes), abgeduscht mit einer weichen Bürste unter dem Duschstrahl abgebürstet hatte,wurde es dann langsam besser.Wir wurden die Parasiten los.Sie erhielten dann noch eine lange Zeit Bene Bac und nach über 13 Monaten waren sie dann auch wieder fit.
Meine Tiere sahen auch oft aus als würden sie es nicht überleben.

Rabauke

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 22. Dezember 2009

5

Samstag, 26. Dezember 2009, 23:24

Erstmal wünsche ich allen noch Frohe Weihnachten. Das wichtigste zuerst, der Bartagame geht es deutlich besser. Nachdem sie zwei Tage nichts gefressen hatte, hat sie wieder gesunden Appetit und der Kot ist seit ewigen Zeiten mal wieder normal! Ich hatte in den Feiertagen noch mit dem TA gesprochen, und es kam wohl wirklich von den Medikamenten, die wir nun abgesetzt haben, bis auf das Korvimin natürlich.

Dennoch möchte ich natürlich eure Fragen beantworten. @ Brane& Fast Eddi:
Lehmpulver werden wir in den kommenden Wochen ergänzen, damit die kleine Maus noch besser buddeln kann.

Die UVB- Lampe (natürlich Tageslicht) hat 6300 K. Sie ist 12 Stunden an, da es eher der Natur entspricht, die Bestrahlung möglichst lange am Tag bestehen zu haben, als nur für 1 Stunde am Tag mit einer sehr wattstarken UVB Lampe zu bestrahlen. Ein Grund dafür ist, dass es nicht besonders realistisch ist, dass die Bartagame dann genau in dieser Stunde "passend liegt" und auch etwas von der Bestrahlung abbekommt. Wenn sie zu dieser Zeit nämlich in ihrer Höhle ist, dann war die Bestrahlung nicht erfolgreich!Und sie jedesmal für die Bestrahlung zu händeln,finde ich sehr stressig für das Tier. Außerdem finde ich es sehr schwer, mit wattstarken Leuchtmitteln zu arbeiten, da Verbrennungen gerade mit UVB-Strahlen sehr böse enden können, diese können schließlich trotz guter Terrariumhöhe etc auftreten.
Der Rest der Beleuchtung hat ca. 3200 K. Ich nehme mal an, dass ihr mit euren Tageslichtscheinwerfern nicht die Lichttemperatur steigern wollt, sondern die Lichtausbeute (korrigiert mich gern, wenn ich daneben liege), aber die Lichtausbeute hat ja nicht zwangsläufig etwas mit der Farbtemperatur des Leuchtmittels zu tun. Um die Lichtausbeute zu erhöhen, kann man genausogut Kunstlicht statt Tageslicht zur UVB-Lampe dazuschalten. Falls ihr anderer Ansicht seit, würde ich gern genau wissen, warum ihr es anders macht, um meine Meinung zu überdenken. Wie gesagt, es geht hier nicht darum, ausschließlich Warmlicht zu benutzen, sondern darum, die zweifelsfrei notwendige UVB-Beleuchtung mit Warmlicht zu unterstützen. Also wenn bei uns im Terrarium Licht an ist, ist das ganze Wohnzimmer hell erleuchtet! Die Leuchtstoffröhre hat eine sehr gute Lichtausbeute. Vielleicht wurde das falsch von mir ausgedrückt, aber diese Lampe, die bei Abschalten den Lichtes nachleuchtet, ist den ganzen mit einem zweiten Spot drin an! Lediglich der Schirm leuchtet später etwas nach.
Zu den Temperaturen:
Wir haben ein Temperaturgefälle drin. An den "kältesten", schattigen Stellen sind 25Grad, dort wo kein Schatten, aber auch kein Spot ist, sind 30Grad und unter den Spotts sind an der wärmsten Stelle bis zu 50 Grad.
Das Tier, wird nie aus dem Terrarium genommen, außer für TA oder Medikamentengabe!

@ Fast Eddi
Du sagst, es ist Quatsch, das Tier im ersten Jahr nicht in die Winterruhe zu schicken. Aber du wirst mir Rechtgeben, dass ich ein noch geschwächtes Tier, was einen starken Wurmbefall hatte, nicht in die Winterruhe schicken kann oder? Ansonsten wäre ich nun sehr verwundert.

@ Trixi: Die Bartagame war monatelang in einem Glasterrarium in Quarantäne. Als die Kotproben nagativ waren, konnte sie wieder ins normale umziehen (besser gesagt in ein gänzlich neues). Abduschen und abschruppen bringt nur etwas, wenn das Tier auf der Haut mit Parasiten befallen ist, nicht jedoch bei dem von mir beschriebenen Wurmbefall, der sich im Tier abspielt.

@ Smaragd
ich gebe dir Recht, die Tiefe/Höhe des Terrariums ist für eine ausgewachsene Bartagame nicht ideal. Allerdings ist unsere noch sehr klein für ihr Alter (ca. 35 cm mit sehr langem Schwanz). Ein Terrarium mit anderen Maßen ist für 2010 in Planung, bzw in Arbeit (wir basteln selbst, das dauert leider etwas) und im Moment verliert sich das Tier fast noch in diesem Terrarium. Passende Beleuchtung ist jedoch mit etwas Mühe immer möglich. Als Lichttechniker weiß mein Freund da, was er tut, man muss nur einige Vorkehrungen (Kästen etc) treffen.
Täglich Heimchen bekommt sie, wie gesagt auf Anordnung der Tierärtze (selbstverständliche haben wir mehrere Meinungen eingeholt). Da das Tier aber gerade zu Beginn der Behandlung noch sehr jung war, sollten wir keine anderen Insekten füttern, da die Tierärtze meinten, Heimchen wären von der Größe, Fettgehalt, Nährwert etc. genau richtig. Jungtiere bis zu zwei Jahren sollten überwiegend tierisch ernährt werden, Gemüse allerdings ständig angeboten werden, damit später die Umstellung leichter fällt, wenn nur noch einmal wöchentlich tierisch gefüttert wird.
An Gemüse bekommt sie alles, was laut Futterplan vom TA erlaubt ist. z.B.:
Möhren, Endiviensalat, Chicoree, Löwenzahn, Klee, Radischengrün, Kohlrabieblätter, Paprika, Gurke, ab und zu etwas Obst, allerdings wegen den Fruchtzuckergehalts nicht zu viel, Lauch, ab und zu frische Kräuter wie Basilikum, Kresse, Oregano (alles selbstgezogen), Obstbaumblätter, Ahornblätter und noch vieles mehr.

Fast Eddi

unregistriert

6

Sonntag, 27. Dezember 2009, 01:14


Die UVB- Lampe


...deren Namen Du hier vielleicht doch besser mal nennen solltest.


Du sagst, es ist Quatsch, das Tier im ersten Jahr nicht in die Winterruhe zu schicken.


Richtig! Aber ich habe ein offenes Ohr für Gegenargumente. Bisher habe ich noch nie welche genannt bekommen.


Aber du wirst mir Rechtgeben, dass ich ein noch geschwächtes Tier, was einen starken Wurmbefall hatte, nicht in die Winterruhe schicken kann oder?


Wie gesagt, das Thema Ursachenforschung steht noch im Raum. Nein, kranke Tiere würde ich nicht einwintern. Schwache Tiere... Situationsabhängig...

p4nik Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 9. Mai 2009

Geschlecht: Männlich

Status: Interessent

7

Sonntag, 27. Dezember 2009, 02:22

Gurken würd ich aus der Liste der Futtersorten noch rausstreichen, ist doch ein wenig zuviel Wassergehalt
Lauch weis nicht ob der dazu zählt kann der blähen? wenn ja ist er nicht so gut geeignet^^ weis es aber grad ned besser
Früchte wie du selbst sagst nur mal ab und an als Leckerli würd ich auch so sagen

du schreibst, Heimchen sind von der Größe etc genau richtig?
versteh ich da jetzt was falsch oder drückst du dich bisschen verwirrend aus? Heimchen sowie Grillen und Heuschrecken bekommt man in unterschiedlichen Größen. Da kannste dirr doch je die richtige Größe raussuchen? oO

Rabauke

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 22. Dezember 2009

8

Sonntag, 27. Dezember 2009, 12:25

Hallo,
also ersteinmal finde ich es sehr schade, dass sich offenbar alle nur am Negativen festhalten und sich offenbar niemand mit mir freut, dass es meiner kleinen Maus seit langer Zeit wieder super gut geht. Sicherlich ist zB die Terrarientiefe/Höhe nicht optimal, aber wie beschrieben, sind wir dabei, ein neues Domizil zu bauen. In das neue Terrarium kommt dann auch das Sand/Lehmgemisch. Natürlich kann ich nicht einfach das jetzige Gemisch ersetzen, wenn die Bartagame im Terrarium ist, wäre ja auch Quatsch, wenn sie eh bald umzieht.
Jeder von euch schreibt: Ursachenforschung! Die Ursache ist, dass wir leider ein total verwurmtes Tier erworben haben. Durch den Wurmbefall und die Behandlung schwächt man allerdings die Darmflora und das Immunsystem. Immer dann, wenn man lebend füttert, füttert man auch Parasiten. Einer gesunden Bartagame macht das gar nichts aus. Nicht aber einer geschwächten. Daher konnte sich der andere Wurmbefall einschleichen. So jedenfalls die Meinung unsrer Haustierärztin. Genau dasselbe sagte mir auch ein zweiter Tierarzt. Beide Reptilienkundig!! Ich wüsste also nicht, warum ich den Ärzten nicht vertrauen sollte. Immerhin ist das Tier ja wohl zum ersten Mal in seinem Leben wieder gesund und ich bin meiner Tierärztin sehr dankbar dafür.
Den Futterplan stellen wir, da es ihr jetzt besser geht, langsam um. Das heißt, weniger tierische Kost, mehr Frisches. Von Trockenfutter halte ich allerdings gar nichts. Warum soll ich das geben, wenn ich vitaminreicher frisch füttern kann? Ich arbeite in einem Zoofachgeschäft und wir empfehlen dies grundsätzlich nicht. Egal wie schonend das Futter auch getrocknet wird, es verliert dabei an Vitaminen, die dann wieder künstlich zugesetzt werden müssen... davon halte ich nicht viel. Dann die ganzen Zusatzstoffe... Ich würde gern wissen, welches Argument dafür spricht, 2x wöchentlich Trockenfutter zu geben?
Die Beleuchtung habe ich bisher nicht angegeben, da ich jetzt schon weiß, was ihr sagt, ohne, dass sich jemand genauer über das UVB-Leuchtmittel informieren wird. Ich bestrahle 12Stunden mit der Vigorlux delta 3-ion.
Die Leuchtstoffröhre ist eine 1,6m lange T5 Röhre
Und die Spots sind Son Glows 75 Watt
»Rabauke« hat folgende Bilder angehängt:
  • PIC_0274.JPG
  • PIC_0276.JPG

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Rabauke« (27. Dezember 2009, 12:46)


Rabauke

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 22. Dezember 2009

9

Sonntag, 27. Dezember 2009, 23:21

Aber die Behandlung hat doch zu einem Erfolg geführt!!! Es hat zwar lange gedauert, aber wir bekamen sie ja auch in desolatem Zustand. Als ich hier gepostet hatte, hatte ich wirklich Angst um das Tier, weil ich dachte, alles geht von vorn los. Ich habe mich Gott sei Dank getäuscht und meine Tierärztin hat Recht behalten, dass es eben dauert und das Tier sich erholen wird.
Ich bestrahle nicht nur mit der Röhre, wie ich bereits erwähnte, strahlt die VigorLux ebenfalls 12 Stunden.
Was meinst du denn mit Glühbirnen? Die Spots? Sind Sun glo.
Reden wir bei Trockenfutter von derselben Sache? Ich meinte das Fertigfutter aus dem Geschäft. Wenn du das auch meinst, erklär mir bitte, was davon zur Ernährung gehört? Es sind nur gepresste Sachen, die durch das Trocknen an Vitaminen verloren haben. Da kannst du auch das Laub trocknen lassen, was du im Garten geerntet hast und hast keine schädlichen Zusatzstoffe. Solltest du anderes Trockenfutter meinen, würde mich ernsthaft interessieren was du meinst, denn dann kann ich das evtl mit in den Futterplan aufnehmen.
Ich möchte hier niemanden angreifen, aber ich finde es schade, dass alles, was Neulinge schreiben, egal in welchem Thread, einfach niedergemacht wird. Nur weil man in einem Forum neu ist, heißt das ja nicht, dass man gar keinen Plan hat und alle, die lange da sind, den Überplan haben.
Ich würde gern mal wissen, wie die Bartagamen bei denen gehalten werden, die sich über alle anderen aufregen. Komischerweise findet man von denen nämlich keine Angaben oder Fotos von ihren Terrarium.

Rabauke

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 22. Dezember 2009

10

Sonntag, 27. Dezember 2009, 23:27

@ p4nik
Das finde ich mal einen sachlichen Beitrag, mit dem ich was anfangen kann. Werde den Futterplan dementsprechend anpassen und Gurke und Lauch erstmal weglassen.
Unsere Bartagame hat damals nur ganz kleine Heimchen gefressen. Kleine Heuschrecken etc wollte sie leider nicht, da die doch größer waren, als die kleinste Heimchengröße. Da wir viel tierisch füttern sollten, hat der TA dann gesagt, dass wir erstmal bei Heimchen und Gemüse bleiben sollten. Mittlerweile aktzepiert sie aber auch andere auch größere Insekten.

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

11

Montag, 28. Dezember 2009, 09:56

Hallo Rabauke!

hier macht dich keiner nieder. Bitte lasse dir alles mal in Ruhe durch den Kopf gehen was Smaragd dir schreibt. Sie gibt sich sehr viel Mühe dafür andere Halter zu helfen.
Es ist nunmal so das in deiner Haltung noch einiges nicht stimmt. Hier solltest Du dankbar sein das andere ihre Zeit opfern umdir zu helfen.

Zu deiner Beleuchtung kann ich nur sagen das sie für eine heliophile Art wie Pogona nicht ausreicht. Diese VigorLux ist eine Energiesparlampe die kaum UV und Helligkeit abgibt.
Als Grundbeleuchtung in einem Bartagamenterrarium ommt man nicht an Osram HQI/HCI oder Philips CDM vorbei. Für die UV-Versorgung gibt es auch nur ein paar Lampen die geeignet sind wie z.B. Osram Vitalux, Brightsun, T-Rex...

Bitte überdenke alles nochmal genau und lese dir die FAQ's hier durch.

Gruß

Rabauke

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 22. Dezember 2009

12

Montag, 28. Dezember 2009, 14:40

Dann bestand hinsichtlich des Trockenfutters ein Missverständis. Diese Art Trockenfutter ist natürlich etwas anderes. Diese Art Trockenfutter erhält unsere Bartagame ca. 2-3x wöchentlich. Ich lasse dann die Blätter vom Vortag drin oder aber sie bekommt trockene Blätter, die ich vorher aus dem Garten geholt und getrocknet habe. Die Supplentierung erfolgt, wie bereits im allerersten Beitrag beschrieben mit Korvimin. Ich bestäube die Futterinsekten. D3 und Calcium habe ich noch als Extrapulver, wobei ich das zwischendurch mit Korvimin im Wechsel gebe. Sepiaschale habe ich im Terrarium in einer Schale, allerdings ist sie da schon ewig nicht mehr dran gewesen, nur ganz am Anfang, als wir sie geholt haben.
Bevor wir uns ansonsten weiter im Kreis, kann ich zum Rest wie Maße des Beckens, Beleuchtung etc nur noch einmal sagen, dass das neue Becken in Bau ist. Durch die neue Beckenhöhe von 1m wird es dann auch endlich möglich sein, die Vitalux fest zu installieren. Welchen Abstand brauche ich denn für die Brightsun? Könnte ich die im jetzigen Becken verwenden? (60er Höhe)
Der Bartagame geht es momentan richtig gut. Die Verdauung ist endlich wieder normal. Würdet ihr mir raten, sie jetzt noch in die Winterruhe zu schicken? Sie ist noch relativ schlank, aber nicht mehr mager.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rabauke« (28. Dezember 2009, 14:48)


Rabauke

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 22. Dezember 2009

13

Freitag, 1. Januar 2010, 20:55

Hallo,
frohes neues Jahr euch allen.
Dann werde ich es mal mit der Brightsun versuchen. Sie ein Stück oben rausragen zu lassen, finde ich eine gute Idee.
Eine Sache beunruhigt mich jetzt allerdings noch. Ich hatte ja überlegt, die Winterruhe jetzt einzuleiten. Da ist mir die Bartagame allerdings zuvor gekommen. Sie liegt seit 2 Tagen in ihrer Höhle. Nun hatte sie am Vortag allerdings noch 2 Heimchen gefressen und 1-2 Blätter Endiviensalat. Ihr Darm ist also nicht leer. Was mache ich nun? Einfach das Licht und die Temperatur normal runterfahren, so als ob ich die Winterruhe nun einleiten will? Oder soll ich sie irgendwie wieder munter machen, damit sie nochmal Kot absetzt und langsam in die Winterruhe geht? Aber das ist ja sehr stressig für sie... Ich hab im Internet gelesen, dass die Gefahr einer Vergiftung nicht so hoch ist, und man die Bartagame lieber ruhen lassen soll. Würdet ihr sie in Ruhe lassen?

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