Herkunft:
Diese Stachelleguane kommen im äusersten Süden Texas und in Teilen Mexikos vor.
Sie bewohnen dort vorwiegend recht trockene und Felsige Landschaften.
Beschreibung:
Diese tagaktiven Tiere sollen eine Gesamtlänge bis zu 35 cm erreichen können,
wobei andere Stachelleguane wie zum Beispiel der Sceloporus malachiticus
(Malachtgrüne Stachelleguan) wesentlich kleiner bleiben.
Die Schuppen sind ein auffallendes Erscheinungsbild, sie sind recht spitz zulaufend und stark gekielt.
Am Hals zeigen sie ein dunkles Halsband was oft undeutlich weiss umrandet ist.
An der Körperoberseite zeigen sie eine graubraune, olivfarbene Grundfärbung.
Zur Paarungszeit zeigen die Männchen eine blaugrüne Färbung an Kehle, Beinen sowie am Bauch.
Haltung im Terrarium:
Diese Leguane sollten paarweise oder in kleineren Gruppen gehalten werden (1 Männchen, 2-3 Weibchen).
Die Temperatur sollte am Tag zwischen 28-32° betragen.
Am Sonnenplatz, den sie immer wider gerne aufsuchen, darf es bis zu 40° werden.
UV-Beleuchtung darf auf keinen Fall fehlen!
In der Nacht ist die Temperatur zwischen 15-20° (bei mir haben sie zwischen 18-20°).
Die Einrichtung sollte mit möglichst vielen Klettermöglichkeiten ausgestattet werden (Steine, Äste, Korkröhren usw.).
Die Rückwand sollte so gemacht werden, damit die Tiere gut an ihr rumklettern können.
Eine Vergesellschaftung mit annähernd gleich grossen Leopardenleguanen ist möglich.
Funktioniert bei mir sehr gut, ich hatte bis jetzt keinerlei Probleme.
Futter:
Der Speisplan dieser Leguane beinhaltet Mehlwürmer, Grillen, Heimchen, Heuschrecken,
Schaben (meine fressen auch ab und zu Salat).
Futter immer mit Vitamienen und Mineralien bestäuben (Vitamin D3 muss drin enthalten sein)!
Zucht:
Ab Oktober / November sollten die Leguane in eine Winterruhe geführt werden.
Da wird die Temperatur im Terrarium sowie die Beleuchtungsdauer schrittweise reduziert.
Bei Zimmertemperatur und reduzierter Beleuchtungsdauer ziehen sich die Tiere
meist in ihre Verstecke zurück und nehmen kaum noch Nahrung auf. Wasser muss aber immer angeboten werden.
Nach ca. 4 Wochen wird die Temperatur sowie die Beleuchtungsdauer wieder langsam auf die normalen Werte erhöht.
Die Paarung kann normalerweise im Herbst beobachtet werden und zwischen
April und Juni Bringen sie ihre 6-15 jungen zur Welt.
Blaue Stachelleguane sind lebendgebärend und legen also keine Eier.
Die Jungen sind ca. 60mm gross und sollten schnellst möglichst von den Elterntieren getrennt werden
da sie sonst von ihnen gefressen werden könnten.
Die kleinen Füttert man am besten mit Mikro Grillen und auch da nicht vergessen
mit Vitamienen und Mineralien bestäuben (Vitamin D3 muss drin enthalten sein).
Die Mindestmasse kenne ich nicht, aber ich habe meine Fünfergruppe in einem Terrarium mit den Massen 150x80x100 gehalten
und die Blauzungen halte ich in einem Terrarium mit den Massen 180x80x70 und das 2. Pärchen mit den 1.1 Bartagamen zusammen,
in einem 300x80x100 Terrarium.
Hi!
Mein Bruder würde sich gerne ein Pärchen Sceloporus cyanogenys zulegen,
weiß aber nicht ob sie sich auch mit seinem Zwerggürtelschweif-paar vertagen?
Ist diese Art eher schwer zu hallten oder auch für Anfänger geeignet?
Und bekommt man sie auch auf einer Reptilienmesse zu kaufen?
Welche Tiere würden sich dann mit cordylus tropidosterus vertragen?
Ich hör überall nur dass sie eigendlich solo besser zurechtkommen,
aber bis vor kurzem haben sie noch mit zwei Krötenechsen geebt und waren eigendlich sehr zufrieden (kein Streit, etc.)!
Außerdem haben die Tiere bemerkt, dass der Berg innen hohl ist und sind dort eingezogen (kommen nur noch zum fressen und koten raus).
aber bis vor kurzem haben sie noch mit zwei Krötenechsen geebt und waren eigendlich sehr zufrieden
Ich gehe mal davon aus das dein Bruder wenig, bis keine Ahnung hat was die einzelnen Arten angeht. Cordylus tropidosternum leben in Ostafrika und Phrynosoma in Nordamerika. Hier gibt es einen gewaltigen Klimaunterschied. Alleine schon die viel höhere Luftfeuchte die C. tropidosternum wenigstens in den einzelnen Sommermonaten benötigt würde zum Problem für Phrynosoma werden, da diese aus einer sehr trockenen Region kommen. Ausserdem untescheidet sich der Bodenrund und andere Einrichtung stark voneinander.
Wenn vergesellschaftet wird dann nur mit Arten die unter gleichen Klimabedingungen leben. Ausserdem sollte man längere Erfahrung mit den Arten haben die vergesellschaftet werden sollen.
Southeastern Kenya and Tanzania, west through northern Zambia to southern Democratic Republic of Congo (Katanga Province), south through Malawi and Mozambique to northeastern Zimbabwe, reaching its southern limit on the Save River in Mozambique (fide BROADLEY & BRANCH 2002).