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Leo Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. April 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Nürnberg

Status: Halter

1

Montag, 20. Juni 2005, 22:56

Haltungsbericht "Leopardgecko"

Leopardgecko Euplepharis macularius


Vorkommen und Beschreibung
Der Leopardgecko (Euplepharis macularius) stammt aus Kleinasien bis NW-Indien.
Es ist ein sehr kräftiger robuster Bodengecko, welcher besonders für Anfänger gut geeignet ist. Das Durchschnittsexemplar wird etwa 25 cm groß.
Die Grundfarbe des Tieres ist grau bis gelblich. Seine Rückenflecken sind bräunlich bis schwarz. Die Querbinden können schwach aber auch stark sein. Der Körper ist mit warzenartigen Höckerchen übersäht.

Bei Gefahr ist der Leopardgecko in der Lage seinen Schwanz abzuwerfen. Dieser wächst zwar wieder innerhalb weniger Monate nach, sieht dann aber eher rübenhaft aus und weißt nicht mehr die schönen Farben wie vorher auf.
Leopardgeckos sind dämmerungs- und nachtaktiv. Man kann Sie jedoch auch tagsüber beim Sonnen beobachten.
Dieser Gecko ist sehr neugierig und wird sehr zahm. Dies kann sogar soweit gehen, das er sich nach einiger Zeit auf die Hand nehmen lässt, wenn man sich mit ihm viel beschäftigt.
Die Geckos häuten sich regelmässig. Dabei ziehen sie sich die Haut ab und fressen diese auf.


Haltung
Die Größe des Terrariums für ein Pärchen sollte 100 cm Länge nicht unterschreiten, wobei eine Haltung von 1 Männchen und mind. 2 Weibchen ratsamer ist.
Ein Aquarium sollte man nicht zur Haltung verwenden, da bei diesem keine Durchlüftung stattfindet und man stehts von oben (wie auch Fressfeinde) im Becken handieren muss.
Als Bodengrund ist ein Sand/Lehm-Gemisch ratsam.
Da die Tiere sehr gute Kletterer sind, kann man eine Rückwand mit Vorsprüngen einbauen, auf denen sich die Tiere gerne aufhalten.
Besonders wichtig sind Versteckplätze, in denen sich die Tiere tagsüber ausruhen können.
Geeignet sind dafür Korkstücke oder Steinhöhlen. Letztere müssen allerdings fest und einsturzsicher gebaut sein, da Leopardgeckos auch gerne einmal im Sand graben und auch erstaunlich kräftig sein können.
Die optimale Tagestemperatur sollte um die 28 – 32 Grad liegen, wobei es am Sonnenplatz auch ein wenig wärmer sein kann. Die Nachttemperaturen sollten 20 Grad nicht unterschreiten.
Da die Tiere nachtaktiv sind, ist eine UV-Beleuchtung nicht nötig.
Es reicht also schon ein normaler Spotstrahler zum heizen des Terrariums. Eine Leuchtstoffröhre kann man noch als weitere Lichtquelle mit einbauen.
Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 40% bis 60% liegen, abends sogar noch höher. Deshalb wäre es sinnvoll im Becken abends mit einem Wassersprüher zu sprühen. Das hat den weiteren Vorteil, daß die Tiere das Wasser von den Gegenständen lecken werden. Trotzdem kann man noch einen Wassernapf ins Becken mit einbringen.
Als Nahrung nehmen diese Geckos nur tierische Kost auf. Heimchen, Grillen, Heuschrecken, Asseln, Spinnen, Larven, Mehlwürmer, aber auch Babymäuse werden gerne angenommen.
Das Futter sollte man gelegentlich mit Vitaminpräparaten bestäuben.
Die Tiere legen sich in einer Ecke eine Toilette an, und erleichtern somit das säubern des Terrariums enorm.

Eine 2-3 Monatige Winterruhe ist von Vorteil.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Leo« (20. Juni 2005, 22:58)


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