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klebepfote Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Februar 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Reichensachsen

Status: Halter

1

Dienstag, 10. November 2009, 23:08

Haltungsbericht "Strophurus williamsi"



Strophurus williamsi

Herkunft und Beschreibung


Das Verbreitungsgebiet von Strophurus williamsi, der aufgrund von Drüsen unterhalb des Schwanzansatzes auch Drüsenschwanzgecko genannt wird, erstreckt sich von New South Wales bis ins Zentrum von Queensland (Australien).
Strophurus williamsi zeichnet sich vorallem durch seine hell- bis dunkelgraue Grundfärbung und die vielen kleinen schwarzen Punkte aus. Hierbei kann er jedoch leicht mit Strophurus taenicauda verwechselt werden, da diese ähnlich 'gepunktet' sind wie die williamsi. Allerdings hat Strophurus taenicauda eine eher weiße Grundfärbung.
S. williamsi erreicht eine Gesamtlänge von ca. 10cm und zählt somit zu den eher kleinbleibenden Geckoarten.
Mithilfe der Drüsen unterhalb des Schwanzansatzes kann diese Geckoart bei Gefahr ein übelriechendes Sekret auf den Feind 'schießen'.
S. williamsi ist, wie meines Wissens nach alle Strophurus-Arten, nicht meldepflichtig.


Haltung
Bei einer paarweisen Haltung ist ein Terrarium von min. 45x45x45 angebracht, allerdings rate ich eher zu 60cm Höhe.
Bis zur Geschlechtsreife, die mit ca. 18 Monaten eintritt, halte ich meine S. williamsi einzeln. Anfangs ist kleineren Faunarien und später in Terrarien mit den Maßen 35x35x45.
In jeder Gruppe ist nur ein Männchen zu halten, da die Männchen untereinander sehr aggressiv ist. Ein derartiges Verhalten konnte bei Weibchen bisher nicht festgestellt werden, da ich bisher nur 1.1 halte.
Tagsüber sollte eine relative Luftfeuchtigkeit von ca. 40-50 Prozent vorhanden sein und diese sollte man durch abendliches Sprühen nachts auf bis zu 70-90 Prozent erhöhen.
Tagsüber sollten lokal maximal 32°C herrschen und Rückzugsmöglichkeiten mit Temperaturen um die 24°C müssen auch vorhanden sein.
Nachts kann die Temperatur bis auf 20°C sinken.
Das Terrarium sollte eine gut strukturierte Rückwand haben und eng verzweigt sein. Korkenzieherweide hat sich hier als äußerst bewährt erwiesen. Als Versteckmöglichkeiten bieten wir Korkröhren an, die auch prima angenommen werden.
Gefüttert werden Mikro- bis mittelgroße Heimchen (je nach Alter), welche bei jeder zweiten Fütterung mit Zusatzstoffen wie Vitamin C etc. bestäubt werden. Hierbei bewährt sich natürlich Korvimin ZVT + Reptil.

»klebepfote« hat folgende Bilder angehängt:
  • DSCN1001.JPG
  • DSCN1004.JPG
  • DSCN1013.JPG
  • DSCN0999.JPG
  • DSCN1009.JPG

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