• Anmelden
  • Registrieren

Sie sind nicht angemeldet.

Hotzenplotz

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 19. Mai 2010

1

Mittwoch, 30. Juni 2010, 13:59

Brauche Hilfe für große große Mehlwurmzucht

Hallo,

ich habe 4 ausgewachsene Stockenten, die für ihr Leben gerne Mehlwürmer essen. Jeden Abend kriegen die ihre Portion, die sie auch unbedingt haben wollen. Unsere brütende Ente bekommt ein paar mehr. Also verfüttere ich so jeden Abend eine Handvoll Mehlwürmer.
Für ein halbes Kilo Mehlwürmer zahle ich 12,50 €. Das sind für uns also 30-50 € im Monat.
Das zahlen wir natürlich gerne für unsere kleinen Schätze, aber eines Tages ging mir ein Licht auf...

ICH GRÜNDE EINE EIGENE MEHLWURMZUCHT!

Ich will damit keinen Profit machen, sondern pro Monat ca. 1-2 Kilo Mehlwürmer für meine Liebsten.

Gott sei dank fange ich nicht von Vorne an, denn ich habe schon eine funktionierende Mehlwurmzucht, die pro Monat ein halbes Kilo Mehlwürmer produziert.
Wie alles in meinem Leben mache ich das sehr akribisch, was aber auch furchtbar aufwendig ist. Und genau dort brauche ich die Hilfe vom Profi.

Meine Mehlwurmzucht

Behälter 1 - Eisbox - Für Mehlwürmer als Übergang zur Verpuppungsphase
Wanne 1 - DinA3 groß - Für Käfer und die verpuppten Mehlwürmer
Wanne 2 - DinA3 groß - Für die Baby Mehlwürmer zum Heranwachsen

Außer die verpuppten Käfer halte ich die alle in einem Mehl-, Haferflocken- und Semmelbröselsubstrat.

Lagerung

In der Wohnung bei ca. 20-30° Zimmertemperatur.

Fütterung

Den Behälter 1 füttere ich alle 1-2 Tage.
Entweder mit 1-2 Gurkenscheiben oder 1/8 Apfel (der aber schnell schimmelt).

In der Wanne 1 habe ich Deckel von Cappuccinodosen gepackt, wo ich alle 1-2 Tage Apfelstücke oder Gurkenscheiben drauf lege.

In der Wanne 2 lege ich fast jeden Tag auf die ganze Fläche verteilt Gurkenscheiben, die auch täglich aufgefuttert werden. Das lieben die Mehlwürmer.

Problem

Jetzt habe ich meine Mehlwurmzucht aufgelistet und hoffe, dass mir jemand Tipps geben kann, um mir meine Zucht zu erleichtern.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Züchter, wo ich sie Kiloweise eingekauft habe genau den gleichen Aufwand betreiben?!?
Vor allem das Füttern ist mir zu aufwendig. Stellt sich die Frage, ob die das überhaupt alles brauchen oder ob das Substrat nicht ausreicht.
Jeden Tag 15 Minuten mit dem Füttern zu verbringen, exklusive das Reinigen alle 2 Wochen für ca. 30 Minuten sind ja im Monat 9 Stunden.

Das muss doch leichter gehen!
Was mache ich falsch oder zuviel?

HILFE

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit.

Entige Grüße

Maik & Claudia

Igeltante Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 28. März 2010

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Essen

Status: Neuling

2

Montag, 5. Juli 2010, 07:01

Sag mir bescheid, wenn du weißt, wie es einfacher geht. Wir haben auf Grund des enormen Aufwandes wieder aufgehört - die Zucht solcher Mengen trägt sich Ewigkeiten gar nicht!

Hotzenplotz

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 19. Mai 2010

3

Montag, 5. Juli 2010, 17:09

Kann ich voll und ganz nachvollziehen

Tja, wenn das hier so zeitaufwändig weiter geht, gebe ich auch bald auf.
Da sind die 12,50 € für ein halbes Kilo schon ein Geschenk.
Werde heute aber mal 2-3 Dosen fertig machen, um die ich mich gar nicht kümmern werde.
Eine nur mit Substrat, eine mit Trockenfutter für Hunde oder Katzen und für die Dritte lasse ich mir dann was einfallen.
Wenn die dann genauso ertragreich sind, habe ich eine Lösung und werde die gerne posten.

Bis dahin wünsch ich mir alleine viel Erfolg. ;-(

Die besten Grüße aus Mehlwurmhausen
Maik