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Registrierungsdatum: 8. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Döbeln

1

Mittwoch, 16. Dezember 2009, 13:28

Heimchen verstecken sich Verhungern die Echsen?

Hi,

die blöden heimchen verstecken sich zu Mengen tagsüber hinter der Korkwand und kommen nur Nachts heraus.

Dann jedoch schlafen unsere Langschwanzechsen tief und fest, fressen also absolut nichts.

Zur Zeit ist das noch kein Problem, da wir täglich nach Ihnen schauen und die Echsen morgens von mir immer einige leicht zerquetschte Heimchen auf einem Stein präsentiert bekommen oder ich sie mit der Pinzette füttere . Ich sehe ja welche Echse schmal ist und welche nicht. Die Schmale bekommt eben 1 -2 Heinmchen mehr.

Doch was ist wenn wir bald 2 Wochen in Urlaub fahren. Unsere "Terrarienpfleger" schütten die Heimchen morgens nur rein und hauen wieder ab. Ich habe jetzt angst, dass die Heimchen dann abhauen und die Echsen nichts zu fressen haben. Das halten sie ja keine 2 Wochen durch.

Ich stelle tagsüber schon eine kleine Schale mit Vitamingelle (gibts zu kaufen) um die Heimchen herauszulocken und nehme diese abend wieder raus.

Hat hier Jemand noch einen Tip?

Zgi Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 18. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Raum Stuttgart

Status: Halter

2

Mittwoch, 16. Dezember 2009, 14:11

Du verütterst deinen Echsn nur Heimchen?
Sollte man ja nicht, da die Tiere ja durchaus Abwechslung benötigen.
Aber dies ist ein anderes Thema.
Nun zu eurem Problem:
Verfüttere doch in dieser Zit einfach Heuschrecken in der entsprechenden Größe, solltst vorher alerdings schauen, ob sie dise auch annehmen, also am besten eine Woche vorher immer mal wieder anbieten.
MfG
Zgi

phoenixx Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 17. Juli 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Hameln

Status: Halter

3

Mittwoch, 16. Dezember 2009, 15:37

Hi,

ich würde vielleicht einen Plan aufstellen, wie Du verhindern kannst, dass zukünftig weitere Heimchen hinter die Rückwand kommen.
Dann hätte sich das Problem erledigt. Was ist es denn für eine Rückwand? Soeinen zum Einkleben/Klemmen aus Kork?
Es wäre eventuell sinnvoll die stellen, an denen die Heimchen es schaffen, durchzukommen, abzudichten.

Ich würde sonst auch empfehlen, z.B. Karottenstückchen morgends auszulegen, da die Heimchen bedarf an Wasser haben dürften, und
den so versuchen werden zu decken. Ob sie dann rauskommen ist fraglich. Vielleicht bringt eine Umstellung der Fütterungsmethode etwas.
du kannst, um eine kleine Reserve zu schaffen, z.B. Maden/Mehlwürmer füttern, bevor du in den Urlaub gehst - diese sind Fettreich
und sollten für ein "Polster" sorgen. Außerdem kannst du z.B. ein "Fütterungsgefäß" in das Terrarium stellen. Heimchen haben erfahrungsgemäß
ein recht großes Problem damit, glatte steigungen zu überbrücken. eine leicht im Boden eingelassene schüssel könnte da schon wunder wirken.
Wichtig ist, dass die Heimchen nicht so einfach heraus- die Echsten aber leicht rankommen. Deine Vertretung kann die Heimchen dann "einfach"
in die Schüssel/Dose/Schale werfen, und die Echsen können sich bedienen.

Eine Alternative sind durchaus die bereits erwähnten Heuschrecken. Die sollte man im Netz bestellen, zumindest hier bei mir in Hameln gibts die selten bis garnicht. Die bleiben meist treudoof sitzen, bis sie gefressen werden ^^

Grüße
der Fredy

Registrierungsdatum: 8. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Döbeln

4

Mittwoch, 16. Dezember 2009, 18:51

Wir füttern auch abwechslungsreich. Kleine Schaben gibt es bei uns nur direkt in den Futterbehälter, da ich diese Tierchen unter Kontrolle haben möchte.

Aber Wachsmottenlarven oder Wachmotten sollen sie ja nicht so oft bekommen. Ansonsten fressen sie nur Steppengrillen. Gibt es Heuschrecken in der Größe "klein"

Zgi Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 18. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Raum Stuttgart

Status: Halter

5

Mittwoch, 16. Dezember 2009, 19:14

Natürlich.
Diese haben die Größe von aduten Steppengrillen (was die Länge betrifft, sind aber um einiges schmaler)
MfG
Marc

Marcel123 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 7. Januar 2009

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6

Mittwoch, 16. Dezember 2009, 19:51

Hallo.
So ein ähnliches Thema hattest du doch schon mal?! Wie dort schon gesagt, versuchen aus einem Becher zu füttern. Ist übersichtlicher und man kann kontrollierter füttern.
Es mag vielleicht etwas makaber sein aber wenn du Heimchen fütterst würde ich dir empfehlen den Heimchen die Hinterbeine abzuschneiden oder einfach mal an den Hinterbeinen festhalten. Die werfen die Heimchen relativ schnell ab. Das ganze deshalb damit sie ein bisschen unbeweglicher sind und sich nicht gleich verstecken können und falls sich doch mal eines versteckt dann kann es kein Krach mehr machen.
Für den Urlaub könntest du dir auch Hermetia illucens bestellen. Sind sehr ergiebig was die Inhaltstoffe angeht. Füttere selber immer so 2-3 Stk/Woche pro Tier.

Registrierungsdatum: 4. September 2008

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Status: Züchter

7

Freitag, 18. Dezember 2009, 13:01

Hi, oder mit Pinzette füttern, nur so kannst du auch sehen das alle Tiere was fressen, und hast sie nicht im Terrarium rum springen und wohl möglich im Zimmer oder gar ganzen Wohnung.

.:[Tobi]:. Männlich

Grünschnabel

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8

Freitag, 15. Januar 2010, 09:06

Ich weiß nich ob der Thread hier schon gelaufen is, aber mein Vorschlag ist, einfach Heimchen für Heimchen verfüttern und aufpassen, dass alle gefressen werden. Falls über die Nacht nämlich noch eins im Terrarium ist, könnte es die Echsen anknabbern (ist bei Bartagamen oft der Fall). Das kann dann sogar schwerwiegende Schäden verursachen :2845:

Lorry&Norry Männlich

Mitglied

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9

Freitag, 15. Januar 2010, 17:35

Zitat

könnte es die Echsen anknabbern (ist bei Bartagamen oft der Fall)
Um mal Eddi's Aufgabe fortzuführen: Unsinn, aber der gröbste Unsinn!
Ich habe noch von keiner Bartagame gehört, die nachts von Heimchen oder Grillen oder anderen Insekten angefressen wurden, es sei denn, die Bartagame ist tot.

.:[Tobi]:. Männlich

Grünschnabel

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Wohnort: 96465 Neustadt

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10

Samstag, 16. Januar 2010, 17:40

Leider Gottes is es aber wirklich so. Also nehm dir den Mund nicht so voll :huh:
Hab schon Bilder gesehen oder auch diverse Fälle erlebt.

Lorry&Norry Männlich

Mitglied

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11

Samstag, 16. Januar 2010, 18:18

Zitat

Leider Gottes is es aber wirklich so. Also nehm dir den Mund nicht so voll :huh:
Hab schon Bilder gesehen oder auch diverse Fälle erlebt.
Hast du mal so ein Bild? Wahrscheinlich nicht. Mit deinen 17 Jahren hast du mit Sicherheit schon "diverse Fälle erlebt."
Ich habe mit meinen 17 Jahren und viel verbrachter Zeit in Foren bisher von einem einzigen Fall gehört, und dabei handelte es sich nicht um eine Bartagame. Darüber wurde sogar an einer Tagung gerätselt, was eigentlich zeigt, dass es doch nicht so häufig vorkommt...


Grüße

Niklas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lorry&Norry« (16. Januar 2010, 18:24)


Lorry&Norry Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. April 2008

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Wohnort: Kassel

Status: Halter

12

Montag, 18. Januar 2010, 18:33

Hmm, so still auf einmal?

Marcel123 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 7. Januar 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Cottbus

Status: Halter

13

Montag, 18. Januar 2010, 18:56

Hallo.
Na wenn du unbedingt Futter brauchst. Habe es auch schon selbst erlebt das ein Heimchen eines meiner kimhowelli Jungtiere angefressen hat. Habe davon aber auch schon öfter gehört. Kenne auch privat jemanden dem ist das gleiche bei jungen Bartagamen einmal passiert.
Bei mir war es ein ca. 3-4 Tage junger Gecko. Habe ihn früh gesehen und war auf dem ersten Blick nichts ungewöhliches. Als ich dann näher hingeschaut habe, sah ich das rechts vorne alle Zehen abgefressen waren. Habe ihn dann in eine Heimchendose umgesetzt um mir das genau anzusehen. Man konnte deutlich die Fressabdrücke erkennen. Hatte den Gecko in einem kleinem Terrarium einzeln gehalten. Habe natürlich erstmal das Terrarium auseinander genommen weil ich wissen wollte welches Tier so etwas anrichten konnte. Als ich dann beim ausräumen des Terrariums dieses mal umgedreht habe, also von hinten draufgeschaut habe, sah ich ein grosses Heimchen hinter der Rückwand. Keine Ahnung wie es da so lange uberleben konnte. Wird wohl mal ein Microheimchen gewesen sein das dort abgewachsen ist. Habe glaub ich sogar Bilder gemacht von dem Junggecko. Der Gecko hats überlebt. Ich habe ihn dann 1 Woche später an einen anderen Terrarianer abgegeben. Kann ja mal nachfragen ob der Gecko noch lebt. Bei mir hat er auch normal weitergefressen. Klettern ging ganz gut, wenn auch etwas behäbiger als die gesunden Tiere. Aber im Terrarium ist das ja nicht so tragisch. Weiss gar nicht ob alle Gliedmaßen nachwachsen können.
Gruß Marcel

Tacko 97 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 22. Dezember 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Braunschweig

Status: Halter

14

Montag, 18. Januar 2010, 18:56

Eigentlich ist es hier immer Still ;)
Habe auch schon von Fällen gehört wo der Jäger zum gejagten wurde (2-5).

Lorry&Norry Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. April 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kassel

Status: Halter

15

Montag, 18. Januar 2010, 19:42

Ein kimhowelli Jungtier von 3-4 Tagen gegen ein adultes, hungriges Heimchen hat auch nicht viel mit einem Heimchen gegen eine Bartagame zu tun. Zumal hier ja generell davon abgeraten wurde, man also davon ausgehen müsste, dass eine adulte 40-50cm Bartagame von einem Heimchen oder einer Grille angefressen wird. Das halte ich für ein Märchen. Und wenn man sich denn dann Sorgen machen sollte, muss man nicht auf Pinzettenfütterung zurückgreifen, sondern man kann über Nacht einfach immer ein Stück Apfel oder so in das Terrarium legen.

Zitat

Falls über die Nacht nämlich noch eins im Terrarium ist, könnte es die Echsen anknabbern (ist bei Bartagamen oft der Fall)