Wenn´s noch aktuell ist:
Wichtig ist auch, dass die Mäuse keine hörbaren Geräusche von sich geben. Damit ist natürlich nicht Rascheln und co. gemeint, sondern fiepen, piepen, schnattern, knattern - alles was aus den Atemwegen kommt.
Am besten setzt man sich eine halbe bis ganze Stunde vor die Käfige und beobachtet die Tiere darauf. Dabei kann man auch gleich überprüfen, ob die Rudel stabil und friedlich sind (andernfalls sind nämlich die Tiere gestresst).
Derweil kann man den Privatzüchter auch ein bißchen über seine Zucht ausfragen, wie er mit den Tieren umgeht, was er füttert etc.
Eine gute Infoseite zur Futtermauszucht, die jeder Züchter kennen sollte, ist das
Projekt Biomaus. Eine andere, die sich mit Mäusen im Großen und Gesamten beschäftigt, und die ein ordentlicher Züchter auch kennen sollte, ist
DieBrain
Ich würde von daher nicht nur Wert auf die Tiere an sich legen, sondern besonders auch auf die Haltungsbedingungen, denn die sind die Ursache - der Zustand der Tiere ist dann nur der Effekt, und der lässt sich leichter kaschieren als die Haltungsbedingungen an sich.
Grüße,
Unicorn