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LLKoolJay Männlich

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 9. April 2007

Geschlecht: Männlich

1

Montag, 9. April 2007, 01:34

Hefepilz bei Locusten heilbar?!

Hallo zusammen,
meine Locusta migratoria Zucht ist komplett krank. Alle Symptome passen zu Hefepilz- (Torulopsis-) Infektion: rot-violettes Abdomen, spasten in der Gegend rum und krepieren am laufenden Band. Hab die Temperatur schon auf 35°C erhöht (mehr trau ich mich nicht. Hat einer Erfahrungen mit "zu heiß"?), Feuchtigkeitszufuhr auf ein Minimum reduziert (nur noch über Karottenraspel und selbst gezüchteten, gut abgetrockneten Keimweizen) und sogar schon Nipagin unter die Hundeflocken gemischt. Also alles was man so im Netz und in Büchern an spärlichen Infos zusammentragen kann umgesetzt. Trotzdem seit gut einer Woche keine Besserung in sicht. Es sterben am Tag gut 5% der Tiere. Die meisten Häutungen ergeben ziemliche Krüppel. Besonders die Weibchen scheinen unter den Bedingungen die Imaginalhäutung schlecht zu überstehen, was mir schon Probleme bei meiner kleinen Zucht (insgesamt ca. 50 Tiere) zu machen beginnt.

Wenn irgendjemand Erfahrungen hat wie man dieser blöden Hefe auf den Leibe rücken kann und das ganze möglichst schnell, dann schreibe man mir doch. Hat jemand Anwendungs- und Dosierungstips für's Nipagin?

Vielen Dank, schönen Gruß

- Kolja

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