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Teleria Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Mai 2009

Geschlecht: Weiblich

Status: Halter

1

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 09:24

Möchte gerne Frösche, komme aber mit den Arten nicht klar....

Hallo,
ich möchte gerne Frösche halten und habe mich auch schon umgesehen. Leider verstehe ich die Unterschiede nicht wer was wieso ist.
Auch habe ich im Netz nicht die Antworten gelesen, die mir weiterhelfen.

Kann mir jemand mal die Unterschiede bzw überhaupt mal die Arten erklären.

Riedfrosch, Baumsteiger, Pfeilgiftfrosch, Dendrobaten, Laubfrosch, hab ich noch was vergessen?

Was ist zb ein Riedfrosch, wo ist der Unterschied zum Dendrobatdn, was muß ich mir unter den Begriffen Vorstellen?

LG
teleria

s_roesle Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 11. September 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Hamburch

Status: Halter

2

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 12:18

Hallo,

Riedfrösche (Hyperoliidae) sind kleinere, oft sehr farbenfrohe und auffällig gemusterte Froschlurche, die in Afrika südlich der Sahara sowie auf Inseln im Indischen Ozean vorkommen. Die meisten Vertreter leben auf Pflanzen oberhalb des Bodens und sind wie die Laubfrösche i.w.S. (Hylidae) mit Haftscheiben an den Fingern und Zehen ausgestattet, mit denen sie ausgezeichnet klettern können. Nur die Gattung Kassina gilt als bodenbewohnend. Die Kaulquappen der Riedfrösche fallen meistens durch große Schwanzflossen auf. Die Gattung Heterixalus ist endemisch auf Madagaskar, Tachycnemis tritt nur auf den Seychellen auf.

Die Baumsteiger (Dendrobates) stellen eine Gattung innerhalb der Familie der Baumsteigerfrösche (Dendrobatidae) dar. Eine weitere Gattung in dieser Familie sind unter anderem die Blattsteiger (Phyllobates). Der Begriff Baumsteiger wird auch synonym für die ganze Familie der Dendrobatidae verwendet.

Die Baumsteiger haben leuchtende Körperfarben und sondern giftige Ausscheidungen über ihre Haut ab. Beheimatet sind die Frösche in den feuchten lateinamerikanischen Tropen und Subtropen von Nicaragua bis ins südöstliche Brasilien und Bolivien. Nach Revisionen der Systematik der Baumsteigerfrösche werden von der ehemals formenreichen Gattung Dendrobates nur noch fünf Arten unter diesem Taxon geführt.

Quelle : WIKIPEDIA ;-)
dort findest du auch zu den anderen Froscharten was wichtig ist..

lg

Teleria Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Mai 2009

Geschlecht: Weiblich

Status: Halter

3

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 14:21

Hallo,
danke, jetzt ist es etwas verständlicher. Wozu gehören denn Baumhöhlenfrösche zu den Dendrabaten?
Heißt das das alle Dendrobaten auch gleich Pfeilgiftfrösche sind?
Also was giftiges möchte ich nun nicht haben.

Dann sind Riedfrösche und Laubfrösche also ungiftig richtig?
Hm, mich interessieren Erdbeerfrösche (müßten Riedfrösche sein oder?), Jap. Moosfrosch, Rotaugenfrösche, normale Laubfrösche und son blau brauner, wurde hier auch schon mal der Name gesucht, hab ihn und den Pfad wieder vergessen!

Könnte ich 2-3 Froscharten in einem Terrarium halten (Vorraussetzung ist gleicher Lebensraum) oder brauche ich wirklich für jede Art ein eigenes Terrarium?

LG

Steph-96 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 3. November 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: BW Großraum Stuttgart

Status: Interessent

4

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 14:44

Hi,


zu den Oophaga pumilio und andern Dendrobaten



www.dendrobase.de gibts viel zum Schmökern



Gruß Steph

Terrarium Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 22. Oktober 2008

Geschlecht: Männlich

Status: Halter

5

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 14:48

Riedfrösche sind nicht giftig. Ich hatte Punktierte Riedfrösche , sie sind zwar sehr schön aber man sieht sie nur abends oder man mach ein Spot(25watt) rein dann kommen sie auch als herraus und sonnen sich und werden dabei milchig.

Klavkalash Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 17. März 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Bayern, Selb

Status: Halter

6

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 16:27

Baumhöhlenfrösche sind keine Dendrobaten. Sie werden sehr groß (8-10cm), brauchen also ein GROßES Regenwaldterrarium. So ähnlich lässt sich auch der Korallenfinger halten. Allerdings in einem Feuchtterrarium, sie werden aber auch ähnlich groß. Diese beiden Frösche sind, genauso wie ALLE Riedfrösche und Laubfrösche nachtaktiv.
Dendrobaten sind tagaktiv und NICHT giftig. Da du so gut wie nur Nachzuchten erhältst, haben sie kein Gift mehr. Dieses können sie nur durch die in freier Natur gefressenen Insekten bilden. -> Nicht giftig!
Und ach ja, Erbeerfröschchen sind keine Riedfrösche...sie sind Pfeilgiftfrösche.
Du solltest dir klar machen, dass (meiner Meinung nach) Laubfrösche/Riedfrösche leichter zu halten/ernähren sind. Allerdings sind die Pfeilgiftfrösche tagaktiv, was die anderen nicht sind. Andere tagaktive Amphibien wären Unken, z.B. die Chinesische Rotbauchunke.
Und Pfeilgitfrösche werden in verschiedene Kategorien unterteilt (kannst du an den lateinischen Namen ablesen): Vielleicht kennst du den blauen Pfeilgiftfrosch (wie auch immer er im deutschen heißt, kenne nur die lateinischen Namen), er heißt wissenschaftlich Dendrobates azureus. Das Erdbeerfröschchen gehört zur Gattung pumilio. Es gibt immer einen Gattungsnamen und danach kommt der Artenname. Daraus folgt: Laubfrösche können zu verschiedenen Gattungen gehören. Der amerikanische Laubfrosch heißt Hyla (Gattungsname) cinerea (Artname), der Korallenfiger (auch ein Laubfrosch) heißt Litoria (Gattungsname) caerulea (Artname). Genauso verläuft es bei den Pfeilgiftfröschen und anderen großen Gruppen.

Ich hoffe, ich konnte zu deinem Verständnis beitragen. ;)

Gruß Bastian

Teleria Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Mai 2009

Geschlecht: Weiblich

Status: Halter

7

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 16:39

Ich bin froh wenn ich das mit den Arten auf die Reihe bekomme, das mit den Unterartennamen, deutsch, latein..... ist schon recht verwirrend für mich :P

Ja, die schönen bunten Pfeilgiftfrösche sind toll auch das man sie tagsüber sieht. Ich habe gelesen, das sie zwar nicht mehr so giftig sind wie die freilebenden Frösche aber dennoch eine unangenehme Wirkung haben, sollte man sie berühren.

Leider reagiere ich auf Tiergifte etwas sensiebel, deshalb hasse ich Bienen!

Baumhöhlenfrösche sind tag oder nachtaktiv?

Vielleicht satteln wir das Pferd anders auf. Die Arten und so verwirren mich mehr als das ich mich sinnvoll für eine Art entscheiden kann.

Also ich suche Frösche die man in Gruppen halten kann. Tag und Nachtaktive Frösche sind ok. Sie sollten nicht giftig sein oder den Beinamen Pfeilgift haben. Kleine wie auch grosse Arten finde ich super. Regenwaldterrarium ist mein Favourit. Am liebsten mit Wasserfall und Regenanlage. Schön wäre es auch wenn ich 2 Arten in einem Terrarium halten kann.

Habt ihr da Beispiele für mich? Wenn ihr mir Namen gebt die ich googeln kann, kann ich euch sagen in welche Richtung ich gehen möchte.

LG

Klemens

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. November 2006

Status: Neuling

8

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 17:07

Hallo,

Mit Pfeilgiftfröschen kenne ich mich nicht aus - aber, dass deren (Un)Giftigkeit irgendeinen Effekt auf den Pfleger hat, hätte ich nie gehört. Wie beschrieben ist das nur eine Frage, die Wildfänge betrifft. Unsicher bin ich mir beim Baumhöhlenkrötenlaubfrosch. Hab einmal gehört, dass die auch ein stärkeres Hautgift haben.

Eine Möglichkeit wäre in Richtung Riedfrösche zu suchen. Häufig erhältlich sind:
Hyperolius puncticulatus
Hyperolius mitchelli
Hyperolius argus

Die Tiere sind relativ klein, dafür sehr laut ;-). Also nichts fürs Schlafzimmer
Die genannten drei Arten sind meiner Einsicht nach auch untereinander vergesellschaftbar, stammen aus der gleichen Gegend und sind in etwas gleich groß (H. puncticulatus ist etwas kleiner, aber zu groß, um gefressen zu werden)

Zweite Möglichkeit ist in Richtung Nordamerika zu schauen:
Hyla cinerea
Hyla squirella
Hyla versicolor.

Zumindest H. cinerea können da auch ordentlich krach machen.

Dritte Möglichkeit:
Leptopelis vermiculatus oder flavomaculatus: Mittelgroße afrikanische Laubfrösche. Robust, nicht besonders laut, relativ aktiv.

lg
Klemens

Klavkalash Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 17. März 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Bayern, Selb

Status: Halter

9

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 20:11

Hallo,
Baumhöhlenkrötenlaubfrösche sind nachtaktiv und bilden ein Gift. Dieses ist für den Menschen ungefährlich, aber soviel ich weiß, für andere Frösche nicht gerade förderlich für die Gesundheit. Du solltest dir nach jedem Kontakt mit den Tieren sowie mit dem Terrarium die Hände waschen, da das Gift sich logischerweise im Terrarium verteilt.

Die Vorschläge von Clemens finde ich persönlich auch gut. Ich hatte selber mal Hyla versicolor. Leider ist mein kleiner nach 8 Jahren verstorben. Bekommen habe ich ihn damals als Kind in der Grundschule (bin jetzt 17 Jahre alt.). Naja, ich plauder hier wieder aus dem Nähkästchen. :D
Zurück zum Thema...

Gruß Bastian

Steph-96 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 3. November 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: BW Großraum Stuttgart

Status: Interessent

10

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 22:56

Hi,


""Ich habe gelesen, das sie zwar nicht mehr so giftig sind wie die
freilebenden Frösche aber dennoch eine unangenehme Wirkung haben,
sollte man sie berühren"
ist auch kein Problem, weil man Frösche selten berührt, ich habe unsere azureus nun schon fast 1 Jahr und noch nie angelangt, wieso auch.


Gruß Steph

System

Mitglied

Registrierungsdatum: 28. Oktober 2008

Status: Züchter

11

Freitag, 23. Oktober 2009, 08:10

Hallo,

@Etwphan-96
das ist nich ganz richtig... Dendrobaten sind in freier Wildbahn sehr Giftig!
in Terrarien gehaltene Pfeilgiftfrösche haben jedoch garkein Gift mehr und somit auch bedenkenlos zu Handhaben !
Wildfänge jedoch haben nur anfangs noch Gitigkeit, die sich aber nach kurzer Zeit abbaut, da sie nicht mehr die Futtertiere wie die in ihren Habitat lebenden Ameisen
aus denen sie ihr Gift produziren bekommen, das heisst nach einem 1/2 Jahr hat die Giftigkeit der Frösche schon um 60% abgenommen und nach 1 bis 1 1/2 Jahre
ist ihre Giftigkeit nicht mal mehr nachzuweisen!
Nachzuchten dieser Tiere besitzen nicht mal mehr 0,01% des Giftes und sind somit UNGIFTIG !!
Zum anfassen der Tiere kann ich nur sagen das es immer Stress ist und-aber auch manchmal notwendig wenn bei auffälligkeiten das Tier genauer untersucht werden muss, jedoch sollte man immer vor und nach dem Arbeiten im Terrarium seine Hände waschen!

die mir nach Besten Infos zu Dendrobaten bietet die Seite www.dendrobase.de

Gruß,
Chris

Steph-96 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 3. November 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: BW Großraum Stuttgart

Status: Interessent

12

Freitag, 23. Oktober 2009, 15:57

so ist es, wollte nur sagen, dass man diese Tiere auch nicht dauernd in den Pfoten hat.


Gruß Stephan

Teleria Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Mai 2009

Geschlecht: Weiblich

Status: Halter

13

Sonntag, 25. Oktober 2009, 08:40

ich will sie ja nicht in der Hand halten wenn ich nicht muß ;) Da ich aber etwas auf Tiergifte reagiere, nehme ich doch lieber Abstand von den Pfeilgiftfröschen. Ich habe mich nun für Riedfösche Hyperolius mitchelli und Hyperolius argus entschieden. Ich bin noch am experimentieren was das Terrarium angeht. Könnt ihr mal schauen ob es so ok ist oder ob ich da noch was gravioerend verändern muß.
Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 69 % ohne Nebler und Regenanlage, ansonsten bei 87-98 % - Wärme oben liegt bei 28,9 Grad. Lampen befinden sich im Lampenkasten über Gaze.
Mit dem Wasserbecken bin ich noch am wurschteln oder muß ich das weg lassen?



LG

Terrarium Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 22. Oktober 2008

Geschlecht: Männlich

Status: Halter

14

Sonntag, 25. Oktober 2009, 09:19

HI die Riedfrosche benutzen nur das Wasserbecken zum Eier ablegen selten zum schwimmen, aber ich gebe dier mal ein Tipp ,mach das Becken weider nach hinten und setze ins Wasser ein Zypergras rein .Aber die Erde gut abwaschen. Wenn sie geschlechtsreif sind legen sie zwischen die Halme die Eier ab.

Klemens

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. November 2006

Status: Neuling

15

Dienstag, 27. Oktober 2009, 01:14

Hallo,

Soweit ich was erkennen kann, passt das für Riedfrösche.

Mit Zyperngras habe ich selber schlechte Erfahrungen im Riedfroschbecken gemacht - Ist aber nicht der Weisheit letzter Schluss ...

lg
Klemens

Froschlurche Schwanzlurche