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mtlux Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 23. Oktober 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Bayern

Status: Züchter

1

Donnerstag, 23. Oktober 2008, 11:33

Paarung

Hallo, ich bin ganz neu hier.

Ich habe bereits seit mehreren Jahren Schlangen. 1.0 Albino Tigerphton
0.1 Gelbe Anakonda und 1.0 Madagaskar Boa. Allesamt DNZ.
Bisher war es rein Hobby und Begeisterung.

Jetzt möchte ich mich vergrößern und habe mich auch schon entsprechend mit Terrarien usw. eingedeckt, da ich Nachzüchten möchte.

Auf was muss ich achten wenn ich z.b. ein Weibchen für meinen 3,5 Meter Tiger suche für die Paarung. Ist hier auf irgendetwas zu achten wegen Größe usw?
Gibt es auch Erfahrungen wenn ich z.b. 2 Tigerweibchen habe, dass ich den Bock nach der Paarung zu dem anderen Weibchen reinsetze?

Es werden von mir noch viele viele Fragen deswegen kommen und ich bitte keinen zu Verzweifeln denn jeder hat einmal angefangen.

Vinterland

unregistriert

2

Donnerstag, 23. Oktober 2008, 12:18

RE: Paarung

Huhu

Nur mal so nebenbei, lohnt es üerhaupt noch, normale Tigerpythons zu verpaaren?

Bekannter von mir wird nichtmal seine Albinos los...

Viel Erfolg bei deinem Vorhaben.


Gruß

Michi

Paulysega Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. Februar 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Essen

Status: Halter

3

Donnerstag, 23. Oktober 2008, 12:22

Auch wenn das mit dem eigentlichen Thema nicht viel zu tun hat, aber
könnte es daran liegen das vielen Halter der Tigerpython zu groß ist? Immerhin brauchen Tigerpython auch ein recht großes Terrarium und diesen Platz kann noch lang nicht jeder bieten.

mtlux Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 23. Oktober 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Bayern

Status: Züchter

4

Donnerstag, 23. Oktober 2008, 12:33

Hmmm, :2845: da könntet Ihr recht haben.

Werde mal eine Nachzucht mit Tigerpythons zurückstellen.

War würdet Ihr denn empfehlen?

Ich habe mir über folgende Nachzuchten gedanken gemacht.

Albino-Boa
Madakaskar-Boa
Königspython

Vinterland

unregistriert

5

Donnerstag, 23. Oktober 2008, 12:44

Huhu

Denke auch mal, dass die Situation in Hessen auch auf andere Halter in anderen Bundesländern schlägt, und seine Nachwirkungen haben.

Mit Albino Boas könntest du noch Erfolg haben, wildfarbene Python regius wird man auch kaum noch los, da musst schon ne Menge investieren, wenn es sich lohnen soll, wollen alle nur noch tolle Farbmorphen haben.
Und mit Acrantophis madagascariensis ist vielen der Aufwand wegen WA I zu groß.

Ist nicht einfach, passend in die Nachzucht einzusteigen...


Gruß

Michi

Fast Eddi

unregistriert

6

Donnerstag, 23. Oktober 2008, 12:48

In erster Linie solltest Du wissen, was Du willst. Warum möchtest Du denn Nachzuchten Deiner Tiere? Einfach um´s mal erlebt zu haben, oder aus finanziellem Interesse?

Zum Thema Python molurus wurde ja schon alles gesagt...

Boa constrictor "Albino" ist zwar noch nicht so weit verbreitet, aber die Preise fallen ins Bodenlose. Insbesondere, da Du Dir ja noch Zuchttiere anschaffen müßtest, würde das wenig Sinn machen.

Ähnlich bei Python regius... wildfarbene Jungtiere wird man nur noch schwer los, da vergleichbare FZ zu Spottpreisen verscherbelt werden und ansonsten alle Welt nur noch Farbmorphe möchte. Aber auch da müßtest Du ja erst Zuchttiere anschaffen.

Welche "Madagaskar Boa" hast Du denn? Da bräuchtest Du nur noch ein weibliches Gegenstück, allerdings sind auch diese Arten bei weitem nicht mehr so beliebt, wie sie es vor vielleicht 10 Jahren mal waren. Viele potentielle Interessenten lassen sich schon abschrecken, weil Cites-Papiere und eine Fotodokumentation notwendig sind.

mtlux Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 23. Oktober 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Bayern

Status: Züchter

7

Donnerstag, 23. Oktober 2008, 13:06

nein nicht aus finanziellen Interessen. Einfach Hobby und Begeisterung zu diesen Tieren Intensivieren.
Natürlich sollten die Kosten gedeckt sein evtl. auch drüber liegen.
Jeder Züchter trägt doch dazu bei, dass es weniger Wildfänge gibt.


Ja, die Albio Boas sind nicht gerade im Einkauf als Zuchttiere Billig. Habe mir welche angesehen dsa Paar für 2000,- Euro.
Möchte aber bei meinen "zukünftigen VKP" auf dem Boden der tatsachen beiben. Das Tier soll ein guten Zuhause finden und nicht nur die Kasse füllen....

Ich habe die südliche Madagakar Boa. ja die Fotodokumentation und WAI könnte die Interessenten abschrecken. Ist aber wieder eine Rasse die nicht allzu groß wird.

Fast Eddi

unregistriert

8

Donnerstag, 23. Oktober 2008, 13:15

Zitat

Original von mtlux
Jeder Züchter trägt doch dazu bei, dass es weniger Wildfänge gibt.


Bzgl. WF brauchst Du Dir bei den von Dir gehaltenen Arten wohl keine Gedanken machen.
Das Problem bei einigen Arten ist einfach, daß der Markt überfüllt ist. Angebot ist größer als Nachfrage, also fallen die Preise. Und sie werden immer weiter fallen, weil nach wie vor viele vermehren wollen, dann aber die NZ auch nicht behalten können.

Ich persönlich würde am ehesten Acrantophis dumerili vermehren, auch wenn kaum damit zu rechnen ist, daß man das kostendeckend betreiben kann. Ausserdem müßtest Du ein adultes weibliches Tier finden...

Was die Verpaarung zweier Albino-Boas angeht: lieber nicht! Die Wahrscheinlichkeit, daß sich (noch nicht sichtbare) Gendefekte so verbreiten ist immens. Ich möchte da ein die einäugigen Tiere erinnern, die in den USA mal bei sowas herauskamen. Wenn, dann sollte man Albino x 100%het. Albino verpaaren. Damit könnte man am ehesten kostendeckend züchten. Noch. Mal sehen wie weit die Preise im nächsten Jahr fallen.

Vinterland

unregistriert

9

Donnerstag, 23. Oktober 2008, 13:20

Ich denke mal, den Geldfaktor sollte man völlig aussen vor lassen.
Man kann als kleiner Hobbyzüchter nicht gewinnbringend nachziehen, man zahlt immer drauf.

Es ist und bleibt ein Hobby, und Hobbys kosten Geld, bringen aber keines bis kaum was rein.

Wenn ich mir unsere diesjährige Zusammenstellung an Kosten zu Einnahmen ansehe, bleibt unterm Strich nicht mal was über, um nen Lutscher kaufen zu können.

Wer sich hier auf die Schienen stellt und nur ans Geld denkt, wird überfahren werden und sich wundern.

Ich sehe die Einnahmen als nettes Zubrot und als kleine Investition für neue Tiere, mehr nicht.
Der Verkauf der NZen reicht nichtmal aus, um die Kosten für Futternager zu decken, nichtmal annähernd.

mtlux Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 23. Oktober 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Bayern

Status: Züchter

10

Donnerstag, 23. Oktober 2008, 14:16

Vielen Vielen Dank für die vielen Tipps.

Habe durch eure Aussagen das ein oder andere schon in der kurzen Zeit dazugelernt. B:D

Natürlich, ist es ein Hobby und wird immer etwas kosten...

Ja, das mit den Wildfängen stimmt auch. Die Rassen die ich gerne Züchten möchte gibt es mehr oder wenger gar nicht so.
Ausnahme die südliche Madagaskarboa.

Mit dieser werde ich es auf jeden Fall versuchen sobald ich an ein adultes weibchen komme...

Mit der Albino Boa werde ich auch mein Glück versuchen. Natürlich nicht Albino x Albino.

Evtl. versuche ich es noch mit der Boa c.c., da ich hier in 2 Wochen 2 sehr schöne DNZ aus 05 und 07 bekomme. Einer 50% und der andere Pastel.

Kann man eigentlich einen Bock für z.b. 2 Weibchen nehmen?

Fast Eddi

unregistriert

11

Donnerstag, 23. Oktober 2008, 14:27

Zitat

Original von mtlux
Ja, das mit den Wildfängen stimmt auch. Die Rassen die ich gerne Züchten möchte gibt es mehr oder wenger gar nicht so.
Ausnahme die südliche Madagaskarboa.


Wo gibt es denn noch Wildfänge dieser Art, die immerhin dem WA1 unterliegt?

mtlux Männlich

Mitglied

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Geschlecht: Männlich

Wohnort: Bayern

Status: Züchter

12

Donnerstag, 23. Oktober 2008, 14:30

Zitat

Original von Fast Eddi

Zitat

Original von mtlux
Ja, das mit den Wildfängen stimmt auch. Die Rassen die ich gerne Züchten möchte gibt es mehr oder wenger gar nicht so.
Ausnahme die südliche Madagaskarboa.


Wo gibt es denn noch Wildfänge dieser Art, die immerhin dem WA1 unterliegt?


Sorry Schreibfehler...

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