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RWZ

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Registrierungsdatum: 30. Juni 2008

Wohnort: Leipzig

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1

Dienstag, 22. Dezember 2009, 13:54

Kreuzung grandis x madagascariensis

Hei!
Wir haben ein Weibchen Phelsuma grandis und ein Weibchen Phelsuma madagascariensis, beide natürlich in separaten Terrarien. Dann haben wir noch einen grandis-Bock, den wir hin und her setzen, um die Weibchen zu entlasten (manchmal kommt er auch ganz in Isolationshaft). Jetzt haben wir seit etwa 18 Monaten immer wieder Bastarde (grandis x madagascariensis), die kommen alle super durch, und den Leuten, die sie holen, ist es egal ...

Hat damit schon wer Erfahrung gesammelt? Sind diese Bastarde fruchtbar? Zäher oder krankheitsanfälliger? Welche Gene sind die dominanten? Die Jungtiere sehen alle wie grandis aus ... jetzt haben wir ein Bastardweibchen behalten - sie sieht mittlerweile aus wie ihre Mutter (also strictly madagascariensis), die typischen roten Flecken sind jetzt (zur Geschlechtsreife hin) fast vollständig verschwunden, die Körpergröße entspricht (momentan noch?) der eines madagascariensis-Weibchens.

Wer hat Erfahrung, wer weiß was?

Lieber Gruß, Stefan

PS.: Haben diese Bastarde eigentlich einen eigenen Kreuzungsnamen? (zB. Phelsuma x bastardii? :rolleyes: )

p4nik Männlich

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2

Dienstag, 22. Dezember 2009, 14:03

zeig mal bilders^^

AlphaBravo Männlich

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3

Dienstag, 22. Dezember 2009, 23:15

Auch wenn das anscheinend gut klappt halte ich persönlich nichts davon.
Die Arten vermischen sich dadurch immer mehr und verbreiten sich im ganzen Land.
Irgendwann weiß man nicht mehr welches Tier man eigentlich hat und mit artspezifischen
Fragen kann man schnell das falsche tun. Meine Ansicht.

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4

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 09:42

Hallo,

Ich stimme AlphaBravo zu !
Lass sich deine Tiere unter der gleichen Art Fortpflanzen und bitte keine Kreuzungen verschiedener Phelsumenarten !!

Und wenn du jetzt noch von diesen Jungtieren besitzt und sie verkaufen möchtest,
dann erwähne bitte in deinem Herkunftsnachweis, dass diese Jungtiere aus einer Kreuzung
zwischen Phelsuma Grandis und Phelsuma Madagascariensis stammen.

Viele Grüße
André

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Phelsumenpower« (23. Dezember 2009, 09:48)


Nöschli Männlich

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5

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 10:21

Hallo!

Ich denke ähnlich wie AlphaBravo.

Ich habe ansich nichts gegen die Verpaarung, nur sollten die Tiere danach nicht weiter verpaart werden. Sonst kommt es eben dazu, dass keiner mehr weiß, was er für ein Tier hat. Ähnliches gab/gibt es auch ei Ph. abbotti abbotti. Keiner weiß, ob es überhaupt noch reine Tiere gibt (außer den illegal importierten). Die meisten sind wohl abbotti abbotti und abbotti chekei Mischlinge.

Würde trotzdem gerne ein Foto sehen ;)

Viele Grüße
Janosch

RWZ

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6

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 12:21

Danke fürs Feedback! Also ich bin sicher, daß sich beide Arten (Unterarten?) auch in der Natur verpaaren (in den Überlappungsgebieten), und ich halte das ganze von der Verhaltensökologie her für eine sehr spannende Sache ... wenn sich allerdings jemand zu einer Spende von einem P. madagascariensis-Bock durchringen könnte, werden wir sicher reinrassig bleiben ;) ... in den Herkunftsnachweisen ist übrigens das "x" erwähnt.

Grundsätzlich teile ich Eure Bedenken, aber deswegen habe ich auch obige Fragen gestellt! Wenn die Bastarde nicht zeugungsfähig sind, dann erübrigt sich jeder weitere Gedanke. Wenn sie zeugungsfähig sind, sollte man das aber wissen. Bzw ich würde es natürlich gerne wissen.

Achja, woher wißt Ihr, daß Eure grandis wirklich reinrassig sind? Vielleicht waren die ursprünglichen WF bereits nicht erkannte Bastarde. Wenn zwei Arten (die eigentlich Unterarten sind, mMn) im selben Verbreitungsgebiet vorkommen, dann muß man von vornherein damit rechnen, daß es sowas wie "reinrassig" noch nicht gibt, da die Artbildung an sich noch nicht abgeschlossen ist. Aber wie gesagt, grundsätzlich bin ich bei Euch, deswegen brauche ich Infos ... Sind diese Bastarde fruchtbar? Zäher oder krankheitsanfälliger? Welche Gene sind die dominanten? Wie heißem die Bastarde mit wissenschaftlichem namen?

Fotos: denkt Euch ein madagascariensis-Weibchen ... so sieht der Bastard momentan aus ... (wir haben keine Digicam auf Arbeit).

LG & Schönes Fest!

RWZ

Mitglied

Registrierungsdatum: 30. Juni 2008

Wohnort: Leipzig

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7

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 12:27

Noch spannender: in Google hab ich nur einen Hinweis auf diese Verpaarung gefunden: diesen Thread ...

Aber ein Hinweis auf eine andere Kreuzung in dieser Art ist interessant:

"Erwähnenswert ist die Feststellung, daß Jungtiere aus der Kreuzung 1,0 madagascariensis madagascariensis x 0,1 madagascariensis boehmei regelmäßig innerhalb von 4 Wochen starben, aber die Jungtiere der anderen Variante, 1,0 mad. boehmei x 0,1 mad. mad. heute nach 3, 4 und 5 Monaten noch in bester Form sind." (http://www.ig-phelsuma.de/steckbrief/steckmadboehmei.phtml)

"Meine" Kreuzung war auch eine 1.0 grandis x 0.1 madagascariensis (d.h. die Mutter ist die Nominatform), und auch mit einem Zuchterfolg von 100%. Die andere Variante haben wir natürlich nicht probiert. (wie auch?)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »RWZ« (23. Dezember 2009, 12:39)


Nöschli Männlich

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Registrierungsdatum: 26. Dezember 2007

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Status: Interessent

8

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 14:35

Das hört sich echt interessant an. Weiß hier jemand, wie die Gonosomen von Phelsumen aussehen? Ich schätze, dass es ähnlich wie bei Vögeln bei XY zu einem Weib kommt und bei XX zu einem Mann? Oder wir haben es mit ZZ (= Mann) und WZ (= Frau) zu tun?
Interessant wäre, was passieren würde, wenn man ein männliches/weibliches mad x boehmi Tier später mit einem mad bzw. mit einem boehmi verpaaren würde. In deinem Fall eben dann mit grandis und mad. Versuche doch mal die Halter deiner Nachzuchten zu kontaktieren. Es würde mich interessieren, was aus den Jungtieren geworden ist.
Trotzdem sollte eine Bastardisierung vermieden werden. Ich denke, dass du bei der ig-phelsuma einen mad. Bock bekommst. Wenn du die Weibchen entlassten willst, dann kauf dir ein drittes Terrarium oder verkaufe die mad. Dame.

Viele Grüße
Janosch

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