obwohl hier im Forum noch fast nichts steht, frage ich hier trotzdem mal was.
Ich habe einige adulte Tiere von Extatosoma tiaratum (Männchen und Weibchen) und die Weibchen legen schon seit ein paar Wochen Eier, welche auch alle so aussehen, wie man das von denen kennt. Letztes Wochenende habe ich jedoch 2 Eier entdeckt, die wesentlich kleiner sind als alle anderen. Etwa 1/3 des Volumens und knapp die Hälfte des Durchmessers. Habt ihr sowas schon mal bemerkt? Wie kommt das zustande? In dem Terrarium, wo ich die Eier gefunden habe, sind 2 Weibchen, die seit mehr als einem Monat ganz normale Eier legen, um so weniger kann ich mir erklären, wie das zustande gekommen sein soll.
Kann es sein dass Du Inzucht betrieben hast?
Ich hab allerdings nur was darüber gelesen, z.b. dass die Tierchen dadurch anfälliger werden und die Schlupfrate niedriger sein soll.
Die Eier sind vielleicht tot oder sind einfach Sandkörner. Aber wegen 2 Eiern würde ich mir keine Sorgen machen. Die produzieren noch genügend. Und das mit "Inzucht"/ das mit der Jungfernzeugung, dann müsste das schon über Jahre gehen. Und da Du bestimmt ab und zu paar "blutsfremde" Männchen mit reinbringst, passiert da auch nix.
Ich habe die Tiere von verschiedenen Leuten gekauft, insofern glaube ich nicht, daß sie verwandt sind.
Es sind auch definitiv keine Sandkörner, da ich keinen Sand oder andere Materialien in den Terras liegen habe.
Die Eier sehen im prinzip von Oberfläche und Farbe so aus wie die anderen, nur eben kleiner.
Ich mach mir da jetzt keine Sorgen, ich war nur überrascht und da ich sehr neugierig bin und derartigen "Mysterien" ganz gerne etwas näher auf den Grund gehe, möchte ich schon gerne wissen, wie sowas entstehen kann.
Viele Grüße
Razial
PS: Ich hab mal ein Foto (ist nicht besonders gut geworden) von den Eiern angehängt. Oben auf dem Bild sind die normalen Eier und unten die kleineren (mittlerweile 3 Stück).
Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Razial« (29. September 2005, 09:19)
Das mit dem Blutsfremden Tieren könnte schwer werden.
Da Australien schon länger eine Ausfuhr von ihren Tieren verboten hat!
Quasie es schon seit längerem kein Frischblut mehr aus Australien gibt!
Weiß einer ob dies auch Wirbellose betrifft? (Bitte nur Beantworten wer es auch weiß!)
unsere Stabschrecke.. lebt alleine und hat ebenfalls die gleichen Eier gelegt.
Sind aber alle gleich groß.
Interessant ist in dieser Hinsicht, das sie sich weibchen selbst reproduzieren (clonen) und aus den eier nur weibchen schlüpfen...
eins zu eins kopie des weibchens.
ich denke nicht, daß deine Stabschrecke die selben Eier legt. Extatosoma tiaratum ist eine Gesprenstheuschrecke und die sieht nicht aus wie ein Stöckchen. Was hast du denn für eine?
Daß die Weibchen sich auch ohne Männchen reproduzieren können, ist bei vielen Phasmiden-Arten so. Da ich aber mehr als genügend Männchen habe, vermehren sich meine Tiere geschlechtlich.
Ich vermute, daß das Weibchen, das diese Eier gelegt hat, vielleicht irgendwie krank war. Sie ist vor kurzen gestorben. Ich habe die Eier (es sind noch ein paar mehr geworden) getrennt von den anderen aufbewahrt und schau mir mal an, ob da in ein paar Monaten Tiere schlüpfen.
Du kannst ja mal ein Foto reinstellen, wenn du eins hast. Ansonsten gibt es Artenlisten, bei denen du ja mal die Fotos an schauen kannst, da wird man auch relativ schnell fündig normalerweise.
Guck mal hier: http://www.anolis.de/advice/animals/phasmids/species.htm
Die Eier sehen vermutlich nur deshalb so ähnlich, weil mein Foto ziemlich unscharf ist. Sind die denn genauso groß wie auf den Foto? Ich hatte sie für einen Größenvergleich extra auf normales karriertes Papier gelegt. 1 Kästchen entspricht da 5mm. Die meisten Stabheuschrecken haben kleinere Eier.
Naja, Jungfernzeugung halte ich für eher unwahrscheinlich, ich habe mehr Männchen als Weibchen und die hängen ziemlich oft aufeinander.... Außerdem waren die Männchen 2 Monate später erwachsen als einige der Weibchen, so daß diese vorher schon einige Eier gelegt hatten (also zu dem Zeitpunkt Jungfernzeugung), die allesamt die normale Größe hatten.