• Anmelden
  • Registrieren

Sie sind nicht angemeldet.

tompson59 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. Juli 2007

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Rendsburg

Status: Halter

1

Montag, 2. Juli 2007, 22:27

Luftfeuchtigkeit im Inkubator

Hallo, bin hier neu und grüße alle.
Kann mir dringend jemand sagen , wie hoch die Luftfeuchtigkeit im Inkubator sein sollte ??? ?( ?( ?(
Gruß Thomas

Jam-A Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Juni 2007

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Gütersloh

Status: Halter

2

Dienstag, 3. Juli 2007, 18:13

RE: Luftfeuchtigkeit im Inkubator

also ich hab ma rum gegoogelt und überall standen nur die grad zahlen also denke ich dass die luftfeuchtigkeit so sein sollte wie die adulten tiere sie benötigen aber genau kann ich dir das auch nicht sagen....

MFG
Jam-A

tompson59 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. Juli 2007

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Rendsburg

Status: Halter

3

Dienstag, 3. Juli 2007, 18:19

RE: Luftfeuchtigkeit im Inkubator

Hallo und danke, ja so ging es mir auch, ich habe überall nur Hinweise auf die Temperatur gefunden. Gruß Thomas

Thomas

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. August 2005

Wohnort: Aachen NRW

4

Dienstag, 3. Juli 2007, 21:29

RE: Luftfeuchtigkeit im Inkubator

Hi Namensvetter,

die Luftfeuchtigkeit muss im Inkubator zwischen 90 und 100 % liegen ! Die Eier sind weichschalig und können Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben. Daher würde sie bei niedrigeren Werten rasch vertrocknen. Grabe mal am trockenen Strand etwa 30 cm tief und Du wirst sehen, das der Sand dort feucht ist...selbst im Hochsommer.

Zu beachten ist noch, dass die Luftfeuchte zwar sehr hoch sein muss, die Eier aber unbedingt vor Kontaktfeuchte (Wassertropfen/Schwitzwasser, nasses Substrat etc.) zu schützen sind. Sonst schimmeln sie schnell.

Bewährt hat sich Vermiculit, das gut Wasser aufnimmt und speichert oder Seramis Pflanzgranulat. Bei Letzterem kann man den Feuchtigkeitsgrad auch optisch gut sehen.

Ich verwende immer dicht geschlossene (!) Dosen, die ich alle zwei Tage kurz zum Luftaustausch öffne. Optimal ist für Leiocephaluseier die Feuchtigkeit dann, wenn der Deckel leicht beschlagen ist (keine dicken Tropfen). Auch sollte im Inkubator die Wärme nicht von unten kommen (Dose nicht direkt auf Wärmequelle), da ansonsten der Deckel sehr schnell beschlägt. Ist die Wärmequelle direkt über der Dose, ist die Luftfeuchte evtl. zu niedrig...
Optimal ist eine überall konstante Temperatur, die man am besten mit dem Motorbrüter-Prinzip (mal googlen) erreicht.

Soweit mein Senf ;)

Gruß
Thomas

tompson59 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. Juli 2007

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Rendsburg

Status: Halter

5

Dienstag, 3. Juli 2007, 23:02

RE: Luftfeuchtigkeit im Inkubator

...danke Thomas , endlich eine fachkundige Auskunft.
Ich benutze einen selbsgebauten Inkubator, Prinzip : kleines Aquarium ca. 30-40 Liter-Becken. Wasserstand etwa 15 cm. Darüber ca.5 cm über den Wasserspiegel eine gelöcherte Platte auf der eine Heimchendose mit Vermiculit, ganz leicht feucht, steht. Das Wasser beheize ich mit einem Stabheizer, regelbar, auf 35 Grad ,dadurch ist die Lufttemperatur darüber konstant bei 29°C. Und welch ein Glück, die Luftfeuchtigkeit liegt bei 96%. Oben schließt ein Plexiglasdeckel ab, den ich links etwa 5 mm angehoben habe, wodurch die Luft zirkulieren kann und gleichzeitig das Tropfwasser am Deckel nach rechts abläuft und nicht auf das Gelege tropfen kann. Ich habe jetzt zwei Gelege mit je 3 Eiern im Inkubator, komisch ist, dass bei dem einem Gelege die Eier fast doppelt so groß sind wie bei dem andern. Die Eier sind nicht eingefallen und sehen schön weiß aus vorallem die Großen. Ich habe ein Mänchen und zwei Weibchen, die sich super Vertragen, der hat es gut wa B:D
Die Bauanleitung für den Inkubator habe ich auch bei Google gefunden, mit sehr guten Abb.
Ich tuh mich schwer damit die Heimchendosen im Inkubator zu verschliessen, andernseits wenn da wirklich mal was schlüpft ( es ist mein 2. Versuch, beim 1. waren die Eier wohl nicht befruchtet, es fehlte der kleine gelblich/orange Punkt auf den Eiern) also wenn da wirklich was schlüpft und die kleinen aus der Dose klettern würden, landen sie unter Umständen im Wasser.
Wie groß sind die frisch geschlüpften Maskenl. und wie beweglich sind sie gleich nach dem schlüpfen, weißt Du das ?
Gruß, Thomas II. ;)

Thomas

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. August 2005

Wohnort: Aachen NRW

6

Mittwoch, 4. Juli 2007, 22:19

RE: Luftfeuchtigkeit im Inkubator

Hallo Thomas,

ja, jeder hat ja so seine eigenen Methödchen - solange es funktioniert - alles prima. B:D


Was mich wundert ist, dass die gemeinsame Haltung mehrerer Weibchen gut gehen soll....wie lange hast Du die Tiere denn schon zusammen ? Geht es über Jahre hinweg gut ?
Meine Meinung: Leiocephalus leben im Biotop zwar je nach Art in eine Form "Kolonien", aber jedes (!) Tier hat dabei sein Territorium, in dem es keine Konkurrenz duldet bzw. hat immer einen gewissen Mindestabstand (mind. 2 m bei L.schreibersii) zum nächsten Exemplar. Auch die dauerhafte paarweise Haltung ist streng genommen nicht artgerecht - die Tiere arrangieren sich gezwungener Maßen miteinander, da Ausweichmöglichkeiten fehlen. Manche Halter beobachten eine zeitweilige Aggressivität, auch unter den Geschlechtspartnern, die sich dadurch erklären lässt.
Mehrere gleichgeschlechtliche Exemplare auf engem Raum bedeutet m.E. nach IMMER Stress, besonders für das "rangniedrigere" Tier. Auch wenn es nicht zu offensichtlichen Feindseligkeiten kommt, ist der nicht sichtbare Druck immens und wird leicht unterschätzt.
Die Tiere halten das u.U. viele Monate aus und der Halter denkt "alles in bester Ordnung" - dagegen kann immer nur gesagt werden: die Gruppenhaltung entspricht nicht dem Naturell von Leiocephalus.

Aber ich merke - ich schweife aus ;)

Viel Erfolg beim Brüten wünscht
Dein Namensvetter !!!><!!!

tompson59 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 2. Juli 2007

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Rendsburg

Status: Halter

7

Donnerstag, 5. Juli 2007, 16:36

RE: Luftfeuchtigkeit im Inkubator

Hi Thomas, danke für Deine sehr interessanten Ausführungen. Die Gruppe besteht bereits 2 Jahre in einem Terraium von B/T/H
120/50/60 . Ich lege wert auf dekorative Bepflanzung und diverse Versteckplätze. Und obwohl ich viele Verstecke anbiete, zeigt sich die gesamte Gruppe überwiegend gemeinsam und vereint ( siehe Bilder, aktuell von vor 30 min.) Seit ca. 5-6 Monaten habe ich abwechselnd von beiden Weibchen Gelege.
Also es deutet nichts auf Stress hin und ganz so stressfrei leben die Tiere in der Freiheit ja auch nicht immer. Natürlich werde ich das mal noch intensiver beobachten.
PS: Ich habe hier im Forum irgenwo eine Diskussion über UV Bestrahlung für ML gelesen und da gingen die Meinungen weit auseinander. Ich schalte über eine Zeitschaltuhr täglich 2 Std. eine zusätzliche UV Lampe ein. Das habe ich bei Wikipedia und den da veröffentlichten Haltungsbericht eines Züchters gelesen. Die Tiere danken es mir durch ihre gute Gesundheit.
So erstmal, kannst Du mir vieleicht noch Hinweise zu meinen anderen Fragen, zu Größe und Beweglichkeit der frisch geschlüpften Jungen geben ? Gruß, Thomas II
»tompson59« hat folgende Bilder angehängt:
  • Gruppe 1.jpg
  • Gruppe 2.jpg

Thomas

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. August 2005

Wohnort: Aachen NRW

8

Donnerstag, 5. Juli 2007, 21:51

RE: Luftfeuchtigkeit im Inkubator

Hallo Namensvetter,

da scheinst Du ja ein echter Glückspilz zu sein, dass die Gruppenhaltung funktioniert. !!!><!!!
Ich hoffe nur, dass sich das nicht zu viele als Beispiel nehmen (Du weisst, wie ich das meine ;)) und ebenfalls eine Gruppenhaltung versuchen - meist mit fatalem Ende. Oft ist es ja so, dass die Neubesitzer in der Zoohandlung sehen: "och, die hocken hier ja friedlich in der ganzen Meute - da nehmen wir doch mal gleich zwei Paare oder 1,3 mit. Diese Tiere haben dann meist nicht das Glück, in ein entsprechend dimensioniertes und strukturiertes Becken wie das Deine zu kommen...aber ich schweife wieder aus B:D

Zu Deinen Fragen: Die Schlüpflinge dürften so um die 4-5 cm lang sein und sind eigentlich binnen weniger Minuten nach dem Schlupf seehr mobil :]
Beim Umsetzen braucht es daher manchmal schon Geschick oder Geduld...oder Beides ;)
Es ist übrigens nicht ungewöhnlich, wenn die Jungtiere erst nach ein paar Tagen anfangen zu fressen (Zehren noch vom Dottervorrat?). Lieber zu Beginn nur vereinzelte Futtertiere einsetzen und schauen, ob Interesse da ist, sonst stresst das die Jungs.

Viele Grüße
Thomas

Allgemeine Fragen (Glattkopfleguane) Bildergalerie (Glattkopfleguane) Ernährung (Glattkopfleguane) Fachbücher (Glattkopfleguane) FAQ Bereich Glattkopfleguane Fortpflanzung (Glattkopfleguane) Haltungsberichte (Glattkopfleguane) Krankheiten (Glattkopfleguane) Terrarien (Glattkopfleguane) Züchterliste (Glattkopfleguane)