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Registrierungsdatum: 5. März 2009

1

Sonntag, 19. Juli 2009, 17:31

0,1 Bartagame seit Stunden in Höhle

hallo,
meine Bartagamen Dame ist schon seit 6std in ihrer heute gegrabenen Höhle verschwunden und langsam mach ich mir Sorgen.
ich weiss nicht ob sie trächtig ist da ich nie beobachten konnte ob mein bock es "geschafft" hat.
In 2 std geht das Licht im Terrarium aus und ich weiss nicht ob ich sie nun stören darf oder ob ich sie einfach weiter beobachten soll.

Meine Frage ist nun: ist es normal das sie so lange verschwinden? Wie lange dauert die Eiablage denn?

danke schon mal für antworten
lg weiwoe

BiDoubleU Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. März 2009

2

Sonntag, 19. Juli 2009, 20:03

Servus Weissewoelfin,
es kann schon sein, dass eine Eiablage mal länger dauert. Bei 6h würde ich mir noch keine Sorgen machen. :)
Stören solltest du sie auf keinen Fall.
Es ist halt schwer zu beurteilen, ob sie wirklich gerade Eier ablegt wenn du nicht weißt ob sie trächtig ist. Das ist übrigens unabhängig ob er es "geschafft" hat oder nicht. Eier bilden sich so oder so aus, egal ob sie befruchtet sind oder nicht. ;)
Es kann aber auch andere Gründe haben wenn sich eine Bartagame eingräbt. Z.B. kann es dem Tier zu heiß sein ...
Greets
BiDoubleU

geckomike Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 5. Februar 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Bayern

Status: Halter

3

Sonntag, 19. Juli 2009, 21:47

Hi,



wie bereits geschrieben, kann es mehrere Gründe geben warum sie sich in die Höhle zurückzieht.

Wie sind denn deine Haltungsparameter ?

Temperatur, RLF, Terrariumgröße etc.

MfG Michi

Azrael! Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Spanien

Status: Züchter

4

Sonntag, 19. Juli 2009, 23:38

Eine Bartagame graebt sich bei Hitze ein?


Erstaunlich.

Micha

BiDoubleU Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. März 2009

5

Montag, 20. Juli 2009, 09:40

Eine Bartagame graebt sich bei Hitze ein?
Erstaunlich.
Micha


Erstaunlich aber wahr. ;)
Darum sollte man auch keine Heizkabel verwenden. [sonicht]
Greets
BiDoubleU

Lorry&Norry Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. April 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kassel

Status: Halter

6

Montag, 20. Juli 2009, 16:35

Zitat

Eine Bartagame graebt sich bei Hitze ein?
Jop, das konnte ich schon mehrfach an sehr heißen Tagen beobachten. Wenn es draußen zusätzlich noch wärmer ist, steigt auch die Temperatur in dem Terrarium leicht an. Sobald die Grundtemperatur die 35°c übersteigt, zieht er sich in seine selbstgegrabene Höhle zurück.


Liebe Grüße

Niklas

stefan_1509 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 5. November 2008

Geschlecht: Männlich

Status: Halter

7

Mittwoch, 22. Juli 2009, 15:37

Hallo,

wie ist denn jetzt der stand der Dinge??? Waren es Eier oder einfach nur Hitzewallungen?

Gruß Stefan

Azrael! Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Spanien

Status: Züchter

8

Mittwoch, 22. Juli 2009, 22:19

Um es mal mit meinen erbaermlichen Worten zu beschreiben.
Quatsch
Alles Quatsch.
Sommerruhe? Wieso? Warum? was laeuft falsch?
Hier nie gehabt.
Und nicht bei Grundtemperatur von heute 42 Grad im SchATTEN.

Micha

dark_beauty_ Weiblich

Teamleiterin

Registrierungsdatum: 3. Juni 2006

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Österreich/Kärnten

Status: Halter

9

Donnerstag, 23. Juli 2009, 09:35

Zitat

Jop, das konnte ich schon mehrfach an sehr heißen Tagen beobachten. Wenn es draußen zusätzlich noch wärmer ist, steigt auch die Temperatur in dem Terrarium leicht an. Sobald die Grundtemperatur die 35°c übersteigt, zieht er sich in seine selbstgegrabene Höhle zurück.
Wenn die Tiere bei solchen Grundtemperaturen (anscheinend wohl im ganzen Terrarium) keine Rückzugsmöglichkeiten mehr haben, hilft ihnen das Eingraben aber auch nicht mehr viel :2845:. Nicht bei den wenigen cm im Terrarium und der stehenden Hitze.
Meine Tiere handhaben das beispielsweise im Freigehege so, dass sie bei zu großer Hitze sich unter den Wurzeln verziehen dort ihren Körper stark abkühlen oder sich in den Schatten setzten und bei gegebener Zeit wieder erwärmen. D.h. Grundtemperaturen betragen nicht andauernd <35° bitte achtet darauf im Terrarium. Auch wenn es im Sommer mal wärmer wird, müsst ihr dem Tier kühlere Regionen anbieten.
(@Niklas, das war nicht direkt auf dich bezogen, ich verallgemeiner es einmal ;))

Liebe Grüße
Melina

Lorry&Norry Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. April 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kassel

Status: Halter

10

Donnerstag, 23. Juli 2009, 19:16

Hey

auch wenn es nicht direkt auf mich bezogen war, möchte ich nur dazu erwähnen, dass diese Höhle, in die er sich dann zurückzieht, maximal 27°c warm ist und feucht gehalten wird.


Liebe Grüße

Niklas

Registrierungsdatum: 5. März 2009

11

Dienstag, 11. August 2009, 12:50

hallo,
als erstes sorry das ich jetzt erst antworte und als zweites es scheinen nur "hitzewallunen gewesen zu sein.da sie sich jetzt schon öfter eingegraben hat aber nie eier gelegt hat.
sie hat ihre höhle nun unterm hitzespot der auf der oberfläche gute 38° hat und unten drunter weiss ichs nich.aufjedenfall geht es ihr blendend und sie mag halt ihre höhle ...is wohl ne höhlen agame.denn sie hat im terra 5 möglichkeiten sich an kühlere orte zurückzu ziehen.
trozdem danke für die antworten
gruss weiwoe

Azrael! Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Spanien

Status: Züchter

12

Donnerstag, 13. August 2009, 22:44

Schoenes Thema und mein Lieblingsthema mittlerweile
Nun es gibt keine zu hohen Temperaturen und die 35 Grad Grenze halte ich fuer sehr unwahr, denn und nun kommen wir zum Punkt.
Ich halte einige Bartagamen frei ganzjaehrig und ja sie ruhen im Winter zuweilen bei 5 Grad sogar in der Nacht und dies bis zu 5 Monate.
ich konnte noch nie ein einbuddeln feststellen und dies auch nicht bei 11 Bartagamen und nicht bei direkter Sonneneinstrahlung(froehliche Tiere ) und wildem Luftwind( noch froehlichere Tiere denn in Australien stellt auch keiner den Wind ab, also ratet nicht zu Windschutz) und meine Tiere graben sich dennoch nicht bei zuweilen 45 Grad im Schatten ein. Nein sie baden in der Sonne, gehen in den Schatten, trinken sogar nie(oh welche Wunder bei der Ernaehrung) und sind seid knapp drei Jahren seitdem ich sie in Aussenhaltung halte topfit und jede Kotprobe war negativ und zeigen ein aeusserst natuerliches Verhalten welches sich sogar in Annnicken meinerseits aeussert und sogar in Bisse wenn ich Gruenzeug ins Gehege stelle.
Nun komme ich aber zum Punkt.
Ich sehe ein grosses Problem in der Belueftung und Beleuchtung bei sogenannten Sommeruhe und Hitzeeinbuddeltieren.
Ueberlegt zuweilen und Ihr koennt mir folgen.
Mehr dazu spaeter denn nun gehe ich ins Bettchen

Micha

dark_beauty_ Weiblich

Teamleiterin

Registrierungsdatum: 3. Juni 2006

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Österreich/Kärnten

Status: Halter

13

Freitag, 14. August 2009, 10:20

Anzumerken sei das man eine ganzjährige Freilandhaltung in manchen Punkten nicht mit einer ganzjährigen Terrarienhaltung vergleichen kann.
1. Was machst du im Winter? Wie sieht dieser von den Temperaturen überhaupt bei euch aus?
2. Den Stress den eine solche Agame (Terrarienhaltung) die ersten Male erfährt, wenn sie in ein Freilandterrarium gesetzt wird ist erstaunlich und zugleich erschreckend. Abzuwiegen ob nicht wirklich 1-3 Seiten zu einem Sichtschutz verbaut werden.
3. Thema Windschutz werde ich dennoch empfehlen. Du kannst unsere kalten Winde nicht mit denen von Australien oder euren vergleichen. Hier kann es sofort um einige Grade absinken, ich rede nun für mein Gebiet. In Deutschland, zugegebenermaßen ist mir bisher immer wärmeres bzw. schwüleres Wetter begegnet. Also bitte keine Verallgemeinerungen!
Haben die Tiere ausreichend Möglichkeiten sich in windstille kühlere Regionen sowie Sonnenplätze zurückzuziehen, ist dies vielleicht nicht notwendig. Hierzulande fallen aber die meisten Außengehege für die passende Einrichtung zu klein aus.
4. Die Gewohnheit, ein Thema was nicht wissenschaftlich hinterlegt ist, aber deine Erfahrungen eben sowenig wie meine. Wie oben angemerkt handhaben meine Agamen das gänzlich anders als deine, die die Beleuchtung gewohnt sind und das direkte Sonnenlicht leider nur einige Tage im Sommer genießen können.

Warum siehst du ein Problem in der Belüftung von sogenannten Sommerruhe- und Hitzeeinbuddlertieren, aber bei der normalen Haltung nicht? Die sich eig. nicht davon unterscheidet, nur das sich die Tiere vielleicht täglich für 2-3 Stunden in kühlere Regionen zurückziehen.

Grüße
Melina

Lorry&Norry Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. April 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kassel

Status: Halter

14

Freitag, 14. August 2009, 15:05

Hey

ich gebe Melina in den Punkten des Windschutzes recht. Ich war selbst schon in Australien und auch in Queensland (Verbreitungsgebiet von P. henrylawsoni). Dort ist mir aufgefallen, dass es zwar viel und auch starken Wind geben kann, aber dieser sehr warm ist. Von einer Abkühlung oder einer frischen Brise kann da nicht die Rede sein. Wenn in Deutschland warmes Wetter ist und Wind herrscht, traue ich mich nicht in der Badehose nach draußen, es sei denn, ich bewege mich in einem windgeschützten Bereich.


Liebe Grüße

Niklas

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