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Registrierungsdatum: 14. Februar 2009

Geschlecht: Weiblich

1

Donnerstag, 7. April 2011, 09:14

Cynops orientalis, erste Eier

Huhu,

die Paarung meiner Tiere konnte ich bereits vor ein paar Wochen beobachten, gestern habe ich dann die ersten Eier entdeckt.
Bis jetzt habe ich etwa knapp 20 Eier gezählt und das Weibchen scheint immernoch guter Dinge zu sein.
Es sind meine ersten Nachzuchten von Cynops orientalis, einige Eier werde ich sperat halten und die späteren Larven in einem extra Becken großziehen.
Den Großteil werde ich aber im Becken der Eltern lassen, es werden bestimmt noch genug Junge durchkommen. Natürlich werde ich diese Larven auch ausreichend füttern.

Wie habt ihr eure Molche großgezogen?

Ich werde die ersten Eier samt Pflanze in Marmeladengläser packen und abwarten, bis die Larven schlüpfen.
Später kommen dann die Jungmolche in größere Plastikboxen, mit Bepflanzung, seichtes Wasser usw.

Gruß

Wurm

bukowsky Männlich

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Status: Halter

2

Donnerstag, 7. April 2011, 13:37

Hallo,

wir lassen die Eier mittlerweile im gut durchkrauteten und eingelaufenen Becken zurück. An Nahrung finden die Larven nach dem Schlupf darin genügend kleine Organismen. Dazu gibts dann später Cyclops, Wasserflöhe, Mückenlarven. Gehen sie an Land, holen wir sie raus und quartieren sie um in ein 40x25cm-Becken mit etwa 3 bi 4 cm Wasserstand und genügend Landteilen und Verstecken.

Gruß,
Dietmar

Lady Froggy Weiblich

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3

Donnerstag, 7. April 2011, 19:26

Grüß Euch,

ich würde auf jeden Fall nur so viele Tiere wirklich durchlassen, wie man selber behalten kann oder sicher gute Plätze weiß, wo man sie abgeben kann.

Wenn man die Eier/Larven im Elternbecken läßt, werden sicher nicht alle durchkommen. Die Eltern werden sich mituner an ihren eigenen Nachzuchten vergehen. Haben sie gut Versteckmöglichkeiten, rutschen sicher einige durch.

Will man sie sicher durchbringen, wäre es natürlich ratsam, die Eier zu separieren. So kann man auch die Futterdichte besser zusammen bekommen.

Ich habe meine Larven anfangs mit Artemianauplien gefüttert. Je nach Größe kamen dann große Artemia, Wasserflöhe, Wasserasseln, Bachflohkrebse, Mückenlarven, Tubifex, kleine Microheimchen/Drosophila gefüttert.
Wenn sie an Land gehen, hab ich das Becken so eingerichtet, dass sie hauptsächlich Landteile hatten und ne kleine Bademöglichkeit, aber viele Verstecke.

Du kannst hier schauen, ich habe Art-, Haltungs- & Zuchtbericht gestaltet:
HIER im Faq, da fehlt allerdings noch der Bereich zur Zucht!!
Oder auf meiner Page- da gibt es noch mehr Fotos - wird aber auch noch ergänzt in den nächsten Tagen!

Lieben Gruß,
Irina

Registrierungsdatum: 14. Februar 2009

Geschlecht: Weiblich

4

Samstag, 9. April 2011, 17:53

Huhu,

vielen Dank für die Links, ich kenne die aber schon! :) Habe mich bereits vorher eingelesen.
Bis jetzt sind es etwa 30 Eier im Becken, anscheinend ist mein 2. Männchen doch ein Weibchen und verteilt kräftig mit Eier.
4 Eier habe ich in ein Marmeladenglas umgesiedelt, mal schauen, wie die sich entwickeln, finde das ja echt spannend.
Das 2. "Männchen" habe ich für ein Weibchen gehalten, da der Schwanz wirklich viel kürzer ist als der des wirklichen Weibchens aber auch nur 2-3mm länger als der des Männchens.
Habt ihr sowas auch schon beobachtet?

Im Internet habe ich Frostfuttertafeln gefunden, bestehend aus Krill, Cyclops, Artemia und Daphnia, meint ihr, die Larven gehen auch daran?
Hier ist's ein wenig schwierig an Lebendfutter zu kommen und diese Tafeln würden sich theoretisch gut eignen.

Gruß

Wurm

bukowsky Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 15. März 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Hamburg

Status: Halter

5

Sonntag, 10. April 2011, 14:42

Hallo Wurm,

unsere Cynops bekommen ausschließlich Lebendfutter, allerdings soll man sie auch mit [aufgetautem] Frostfutter füttern können. Dabei sollte Augenmerk auf die Qualität des Futters und die Gabezeit gerichtet werden, damit die Tiere kein verdorbenes Futter fressen. Lebendfutter ist sicher leichter zu bestellen und einfacher frisch zu bekommen als Frostware [sichere Tiefkühlkette bei Versand?], beispielsweise findest Du z. B. bei kerf.de sämtliches Futter wie weiße Asseln, Springschwänze, Ofenfischchen ...

Informationen zu Haltung und Ernährung finden sich auch hier.

Gruß,
Dietmar

Lady Froggy Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 28. Januar 2007

Geschlecht: Weiblich

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Status: Züchter

6

Dienstag, 12. April 2011, 01:29

Grüß Dich,

frisch geschlüpfte Larven habe ich mit Artemia-Nauplien gefüttert. Das hat super funktioniert.

Du bekommst die Eier - teilweise auch fix und fertig - in Zoo/Aquarienläden.

Ich habe die Eier im Salzwasser angesetzt. Nach ca. 24/48 Stunden - je nach Temperatur schlüpfen die ersten Tiere. Man kann sie mit einem Artemiasieb abschöpfen. Ich habe sie mit einer Einwegspritze (Apotheke - ca 20ml) abgesaugt. Sie streben immer nach dem Licht. Daher lassen sie sich gut absaugen, ohne die Schalen der Eier mitzusaugen.
Dann in ein Sieb, kurz durchspülen und ab zu den Molchlarven.

Sobald die Tiere ein wenig größer sind, können andere Wasser/Landtiere verfüttert werden.

Ich habe Tubifex, rote/weiße/schwarze Mückenlarven, Bachflohkrebse (größere Molchlarven), Wasserasseln, Artemia, Daphnien, etc gefüttert. Später gehen auch frisch geschlüpfte Heimchen, etc.

LIeben Gruß,
Irina

Registrierungsdatum: 14. Februar 2009

Geschlecht: Weiblich

7

Samstag, 23. April 2011, 11:27

Hey,

ich habe schon 3 Artemia Ansäntze angesetzt.
Bis jetzt sind immer nur sehr wenige Tiere geschlüpft, viele Eier schwimmen an der Wasseroberfläche und die kleinen Krebse eher in der Mitte.
Habe mir dann gedacht, bevor die wenigen Tiere mir kaputt gehen, fütter ich die. Also, futter besorgt, reingekippt und bis jetzt tut sich nicht viel, der älteste Ansatz ist schon eine Woche alt. Es sind nur ganz wenige, kleine Tiere.

Ich habe mir ein fertig gemischtes Döschen, also, Salz+Eier, von Hobby gekauft und dazu "liquizell" dies ist ein Einzelfuttermittel für Artemia und niedere Tiere, besteht aus Phytoplankton für die größen Krebse habe ich dann auch noch Mikrozell gekauft, dies ist für 8-10 Tage alte Krebse und besteht auch aus Algen.
Aber das bringt irgendwie auch nichts. Die Anzuchtbehälter sind alte Marmeladengläser, diese stehen in der Küche und bekommen so genug Licht ab.
Habt ihr da vielleicht noch Tipps?
Könnte ich mit dem Plankton auch Daphnien füttern? Von denen schwimmen noch ein paar im Aquarium umher und ich habe noch welche im Kühlschrank liegen, die würden sich ja auch eine ganze Weile als Futter eignen.

Vielen Dank und frohe Ostern

Wurm

bukowsky Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 15. März 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Hamburg

Status: Halter

8

Samstag, 23. April 2011, 11:58

Hallo,

wie schon geschrieben, die einfachste Art der Fütterung von Cynops-Larven geschieht im elterlichen Becken, wenn dieses eingelaufen ist [also wirklich schon viele Monate "läuft"], das Becken viele Versteckmöglichkeiten bietet [gut durchkrautet] und die Elterntiere gut gefüttert werden. Im Becken finden sich dann genügend kleine Organismen, von denen sich die Cynops ernähren können.

Der Artemia-Ansatz ist im Prinzip keine Wissenschaft, sondern eine Frage guten Ausgangsmaterials und entsprechender Temperatur. Mit den am Markt erhältlichen Fertigmischungen habe ich alle möglichen Erfahrungen sammeln können, gute waren nicht dabei. Oder anders gesagt, beschaffe Dir gute Artemia-Zysten [eine Quelle nenne ich Dir gern auf Anfrage], mische mit entsprechendem Salz, sorge für eine gute Wassertemperatur und guten Sauerstoffgehalt im Wasser [beispielsweise mit Artemia-Schale oder Flasche mit Ausströmerstein] und verfüttere die Nauplien ziemlich direkt nach dem Schlupf, da deren Gehalt dann am höchsten ist.

Artemia-Futter [Liquizell] benötigt es dafür nicht, denn die kleinen Nauplien sind für die Cynops-Larven ausreichend groß. Wollte man die Nauplien größer ziehen, damit sie für größere Tiere als Futter dienen, würde dieses Futter erst interessant werden.

Ein paar Infos zur Artemienaufzucht finden sich beispielsweise hier und hier.

Gruß,
Dietmar

Lady Froggy Weiblich

Mitglied

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Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Wien

Status: Züchter

9

Sonntag, 24. April 2011, 01:47

Servus Glühwürmchen,

wenn Du magst, schau mal HIER (hier im Forum hab ich noch nicht den Bericht aktualisiert, auf meiner Page schon - mea culpa), da findest Du unter Nachzuchten auch zum Thema Artemia einiges für's Erste.
Genaue Erklärungen möchte ich noch schreiben.

Ich muss sagen , ich hatte auch mit den fertigen MIschungen keine Probleme - Qualitätsunterschide merkt man schon.
Jedoch braucht man wie gesagt für ein paar Molchlarven den ganzen Apparte-Dschungel nicht wirklich. Ich kam mit der von mir auf meiner Seite beschriebenen Handhabung super zurcht.

Ansich geht es ganz einfach mit von mir beschriebenr Methode, wenn man Licht in eine Ecke strahlen läßt.

Das ganze Futter- Zusatzzeug ist nicht wirklich notwendig für diesen Zweck.

Wie bukowsky richtig sagte - es ist keine Wissenschaft - wichtig ist nur gutes Ausagngsmaterial und ein wenig Übung/Regelmässigkeit.

Berichte bitte weiter.
Lieben Gruß,
Irina

bukowsky Männlich

Mitglied

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10

Montag, 25. April 2011, 14:17

Hallo Wurm,

ich konnte heute Morgen einen Schnappschuss einer Larve mit einem Elterntier im Hintergrund machen, gleichzeitig einen weiteren, der ein klein wenig zeigt, was ich mit gut durchkrautetem Becken meine.

Im Vergleich zur separierten Aufzucht mit Artemien habe ich mittlerweile den Eindruck gewonnen, dass sich die Larven im eingelaufenen Elternbecken besser ernähren, als ich es mit Artemien könnte, zumindest wirken sie alles andere als dürr und sie scheinen auch schneller zu wachsen. Einen Vorteil sehe ich darin, dass ich sog. Mickerlinge oder kranke Tiere nicht automatisch großpäppele, sondern nur die gut entwickelten, starken Larven durchkommen. Die letzte "Ausbeute" lag bei 19 kräftigen Larven aus einem 60x30cm-Becken, besetzt mit 4 adulten Cynops orientalis – im Prinzip schon beinah mehr, als ich guten Gewissens unter der Überschrift "Hobbytierzucht" abzugeben noch okay fände. ;)

Gruß,
Dietmar
»bukowsky« hat folgende Bilder angehängt:
  • _MG_9673-01.jpg
  • _MG_9677-01.jpg

Registrierungsdatum: 14. Februar 2009

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11

Montag, 25. April 2011, 14:51

Hey,

vielen Dank für die Tipps und Bilder.
Das 3. Artemia Glas hat sich wesentlich besser entwickelt als die anderen zwei Gläser, ich habe wohl falsch dosiert.
Das Futter habe ich gekauft, damit ich die Krebse auch etwas größer füttern kann und dann immer genug Futter vor Ort habe, falls ich mal nichts gescheites im Laden finde.
Habe nun einiges and Lebendfutter ausprobiert, bin soweit zufrieden damit aber leider waren in den Packungen auch immer mal wieder tote Tiere und manche waren sogar schon gammelig.

Leider hat mein Molch Weibchen viele Eier gefressen, sie beißt in die Pflanze und dreht sich wie am Spieß bis die Pflanze schließlich abreißt.
Sehr schade, dabei fütter ich schon extra einen Ticken mehr und noch abwechslungsreicher als sonst.
Habe auch noch keine Larven entdecken können aber dafür ganz viele kleine Daphnien.
Mein Becken ist mittlerweile auch gut durchkrautet, alle 2 Wochen schneide ich die Triebe die bereits aus dem Wasser schauen ab und stecke diese erneut in den Boden.

Mal abwarten, wie sich das weiter entwickelt.

bukowsky Männlich

Mitglied

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12

Dienstag, 26. April 2011, 00:25

Hallo

Habe nun einiges and Lebendfutter ausprobiert, bin soweit zufrieden damit aber leider waren in den Packungen auch immer mal wieder tote Tiere und manche waren sogar schon gammelig.

tja, manchen Packungen sieht man die Qualität sehr gut an. ;)
Abhilfe schafft hier, die Futtertiere erst ein paar Tage gut [=artgerecht] zu füttern, damit überhaupt etwas an Gehalt bei den Cynops ankommt [Stichwort: gut loading].

Gruß,
Dietmar

Lady Froggy Weiblich

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Wohnort: Wien

Status: Züchter

13

Dienstag, 26. April 2011, 04:34

Servus,

wie Budkowsky schon sagte, das Anfüttern der Futtertiere ist besonders wichtig.
Wenn ich Futtertiere beim Händler meines Vertrauens kaufe, sind vielleicht in den Heimchendosen mal ganz wenige Tiere tot - ist aber nicht erwähnenswert.
Am besten ist, wenn Du fragst, wann die Futtertierliefrerung ankommt.

Dann die Futtertiere in größere Boxen übersiedeln - z.B. Faunaboxen und bei Heimchen/Grillen/Heuschrecken z.B. mit frischem, geschältem Gemüse/Obst - wenn nicht sicher ungespritzt, Frischflockenfutter, Hunde/Katzentrockenfutter gut anfüttern.

Leider gibt es Händler, die Lebentierfutter wochelang rumstehen haben, wo dann nix mehr drin lebt. Da hat man wenig von dem Geld und die zu fütternden Tiere noch weniger.
Viele Futtertiere züchte ich selber - das macht natürlich meist erst ab einigen Tieren Sinn - wenn man in der Woche ne halbe Dose Heimchen benötigt (von der Menge her, nicht der Abwechslung), dann macht es weniger Sinn.

Lieben Gruß,
Irina

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Geschlecht: Weiblich

14

Dienstag, 26. April 2011, 09:58

Huhu,

ich züchte meine Heimchen, weiße Asseln, Springschwänze und Blattläuse selber, von daher sind die schon gut angefüttert ;) Auch weiß ich was "Gut loading" bedeutet.
Zwischendurch kaufe ich dann noch etwas anderes dazu, fütter dies an und erst dann wird es verfüttert.
Hab hier ja auch genug Viehzeugs rumstehen das gefüttert werden möchte.

Ich habe es eher auf die Wasserfuttertiere bezogen, dort in den Tütchen waren bereits einige tote Tiere.
Die Lieferung war auch ganz frisch, muss wohl beim Transport oder beim Hersteller passiert sein.
Ihr habt mir ja empfohlen, besser Lebendfutter zu verwenden als diese Frosttafeln und daraufhin habe ich mal ein wenig rumprobiert.

bukowsky Männlich

Mitglied

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15

Dienstag, 26. April 2011, 13:32

Hallo Wurm,

aaah, Du züchtest selbst, das ist doch prima!

Mit dem Wassertütenfutter gehe ich immer recht vorsichtig zuwerke, und zwar ist es mir wichtig, dass die Futtertiere ein, zwei Tage gewässert werden, sodass die Tiere keinen bzw. möglichst wenig Cocktail [Konservierungsstoffe o. ä.] mehr enthalten, sofern ich sie aus unsicherer Quelle bekomme. Zumeist gibts sie aber im Aquaristikgeschäft meines Vertrauens, dort werden die Futtertiere [Mückenlarven, Cyclops, Wasserflöhe, Tubifex] schon im Laden einige Tage in einer Anlage gewässert, was mir die Arbeit deutlich erleichtert.

Leider habe ich am Anfang unsere erste Cynopsgruppe einmal mit Mückenlarven aus dem Zoodiscount vergiftet, drei von fünfen sind leider verendet. Seitdem vermeide ich solche Angebote und solche Läden.

Gruß,
Dietmar

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