Die schwarze Mamba - Afrikas Schrecken
Heute auf VOX um 18:00 Uhr.
"Tierdokumentation Blitzschnell und hochgiftig versetzt sie ein ganzes Land in Schrecken: Die Schwarze Mamba ist die bekannteste und am meisten gefürchtete Schlange Afrikas. Unzählige Mythen ranken sich um die schlanke Schönheit. So soll sie Menschen heimtückisch in Fallen locken, um dann gezielt zuzubeißen. Bei aller Notwendigkeit der Überprüfung dieser Legenden, steht eine Tatsache jedoch außer Frage: bereits zwei Tropfen ihres hochtoxischen Nervengiftes können für den Menschen den Tod bedeuten.
Für Dirk Steffens ist das Grund genug, sich für tierzeit in Südafrika auf die Spuren der Giftschlange zu begeben. Von November bis April herrscht dort "Alarmstufe schwarz", denn in dieser Zeit sind die tagaktiven Schlangen besonders häufig anzutreffen und Zusammenstöße zwischen Mensch und Tier nicht selten. Zwar meidet die Schwarze Mamba meist die Nähe des Menschen und verteidigt selten ihr Territorium gegen Eindringlinge, doch die zunehmende Besiedlung ihres Lebensraumes lässt ihr oftmals keine Rückzugsmöglichkeit, und dann wird sie zur tödlichen Gefahr. Einmal in die Enge getrieben, verteidigt sich die Schlange erbittert und zeigt jedem Gegner den Grund ihrer Namensgebung: das mit langen Giftzähnen versehene blaugrau bis tiefschwarz gefärbte Maulinnere. Neben ihrem hochwirksamen Gift sind es vor allem ihre Schnelligkeit und ihre Größe von bis zu vier Metern, die sie zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Menschen in ihrer direkten Umgebung werden lässt.
Donald Strydom bleibt selbst angesichts eines solchen Giftarsenals unbeeindruckt. Der Schlangenfänger und Kurator des Khamai Reptilien Parks, am Rande des legendären Krüger Nationalparks, rückt der Schwarzen Mamba zu ihrem eigenen Wohl zu Leibe. Er fängt sie, wenn sie sich in der Nähe von Haushalten aufhält und unterrichtet die ansässige Bevölkerung über den richtigen Umgang mit der Schlange. In seinem Projekt werden Schwarze Mambas außerdem erstmalig mit Sendern versehen, bevor sie wieder in die Wildnis entlassen werden.Donald Strydom hofft so, mehr über ihre Lebensweise erfahren und ihre traditionelle Bedeutung in der afrikanischen Mythologie als Unglücksbringer revidieren zu können. Ungefährlich ist sein Job sicherlich nicht. Schon einige Male konnte er nur noch knapp einem Biss entkommen. Ein Risiko mit dem er gerne lebt - zu groß ist die Faszination, die von der gefährlichen Schönheit ausgeht.
Die Schwarze Mamba - Faszination und Schrecken zugleich. Beides hat Dirk Steffens in Südafrika erlebt. Die Schattenseiten eines Lebens in unmittelbarer Nähe von hochgiftigen Schlangen erfährt der tierzeit-Moderator von einem Jungen, der beim Fußballspielen von einer Schwarzen Mamba gebissen wurde und nur knapp überlebt hat. Das wichtige Gegengift, was den Jungen rettete, bekam er vom "National Health Laboratory Service". Dort hat Dirk Steffens für tierzeit die Arbeit der Forscher dokumentiert, die jedes Jahr zehn- bis fünfzehntausend Ampullen Antiserum gewinnen und so unzähligen Menschen das Leben retten."
RE: Die schwarze Mamba - Afrikas Schrecken
Hab ich mir angesehen , sehr schöne Tiere aber natürlich sehr gefährlich .
Ich fand es wurde alles gut erklärt , fand es eine gute und informative Sendung.
Filou [big

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