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Beleuchtung Grundbeleuchtung sollte für 12–14 Stunden am Tag aus Leuchtstoffröhren (LSR) bestehen, um so den oberen Bereich im Terrarium gut ausleuchten zu können. Hierzu empfehlen sich LSR der Lichtfarbe 865 oder 965. Auf die Länge des Terrariums von 200 cm sind ohne Probleme 3 Lichtleisten von je 1500 mm zu integrieren. Bei kleineren LSR (1200mm) sind 4 Stück notwendig. Die T5-LSR sind (noch) nicht empfehlenswert, da diese ab einer Länge über einem Meter nicht wirklich heller als T8-LSR sind T8 Röhren (1500mm Länge)
Ich beschreibe bewusst nur die 58W Varianten, da die 36W zwar auch geeignet wären, aber um einiges dunkler sind. In der Natur sind Wasseragamen bis zu 90.000LUX -120.000LUX ausgesetzt, was im Terrarium nie erreicht werden kann, Also kann die derzeit im Angebot befindlichen LSR einer Wasseragamen nie zu hell sein. Ziel ist es genügend Licht für das Pflanzenwachstum und eben ein so natürliches Klima wie möglich zu schaffen, daher sind die 58W Varianten an Röhren sehr zu empfehlen. Hauptbeleuchtung und UV Bestrahlung sollte für 12 h am Tag aus je 2-mal 70 Watt Bright Sun Jungle Flood oder Bright Sun Jungle bestehen, wobei die Flood Variante einen größeren Abstrahlwinkel hat und somit das Terrarium wesentlich besser ausleuchtet. Auch Wasseragamen benötigen eine gewisse UV Strahlung, die in den Tropen wesentlich geringer als in Wüstenregionen ist. Beispiel, in der Wüste hat man teilweise bis zu 460µm/cm² UVB, in den Tropen hingegen sind es um die 280-330µm/cm² UVB. Der Hersteller Lucky Reptile hat hierfür eine perfekte Metalldampflampe auf den Markt gebracht, die Bright Sun UV, speziell für unsere Wasseragamen die Bright Sun Jungel in 4 Versionen.
Beispiele für ein passendes EVG
Sonnenplätze Die Sonnenplätze sollten so ausgerichtet sein, das sie Lokal eine Temperatur von 35°C aufweisen. Entsprechende Leuchtmittel sollten für 8- 10 Stunden am Tag (10-18 Uhr oder 11-19 Uhr) zugeschaltet werden und aus 2 - 4 Spotlampen wie die GU10-Halogenspotlampen oder einem PAR-Strahler wie die PHILIPS CDM-R 35W (EVG erforderlich) bestehen. Die Spots können in unterschiedlichen Ebenen installiert werden, sprich auf Äste oder Plateaus ausrichten, sodass alle Tiere in dem Terrarium sich ihren bevorzugten Platz wählen können.
Temperatur Die Temperaturen sollten im Terrarium für Wasseragamen zwischen 25°C und maximal 32°C liegen. Nachts kann sie auf maximal 20°C fallen, kurzzeitig auch mal 18°C, was aber nicht zur Regel werden darf. Mit Hilfe der Leuchtmittel lässt sich die Temperatur beeinflussen. Sollte es im Terrarium nicht zu den benötigten Werten kommen, kann mit der Anzahl, der Stärke und der Einschaltzeit von Spots eine Regelung erfolgen. Hilft dies nicht, können die Belüftungsflächen verkleinert werden um zu sehen wie sich das auf die Temperatur auswirkt. Oftmals ist das im Winter erforderlich! Luftfeuchte Die Luftfeuchtigkeit sollte am Tag bei 70-80% liegen, eine kurze Absenkung auf 65-60% ist nicht weiter tragisch. Die Luftfeuchtigkeit hält man durch 2maliges sprühen von Hand. Ideal ist eine Beregnungsanlage von ca. 3-4 Düsen in einem Terrarium von mindestens 200 x 100 x 200 cm (LxBxH). Einer Sekunden-geschalteten Zeitschaltuhr leistet hier gute Dienste. Die Dauer der Beregnung kann man nicht pauschalisieren, hier gilt austesten. Ich hab die Erfahrungen gemacht, dass eine Kombination aus Vernebler (FogMaster) und Beregnungsanlage das idealste ist. Die Beregnungsanlage hebt die Luftfeuchte für einen längeren Zeitraum an, der Nebler wiederum sorgt sofort für Luftfeuchtigkeit. Um einen Nebler effektiv einzusetzen, sollte dieser von Oben in das Terrarium blasen (nicht auf die Beleuchtung oder elektrische Einrichtungen. Regeln/steuern kann man einen Nebler am besten mit einem z.B. Lucky Reptile Humidity Control II oder das Hobby Clima Control. Des Weiteren unterstützen echte Pflanzen, ein großes Wasserbecken (welches Wasseragamen dringend benötigen) mit einem Wasserfall eine konstante Luftfeuchtigkeit von 70-80%. Gut gestaltete Rückwände z.B. mit Hypertufa, sind gleichfalls ideale Regler der Klimawerte. Allerdings ist die Gestaltung, sehr Zeitaufwendig und auch nicht gerade die sauberste Arbeit! Infos zum Hypertufa findet ihr auf meiner Community Terrariumbau.info Nachts sollte die Luftfeuchtigkeit auf 90% steigen, dies wird durch das feuchte Substrat, sowie durch Unterstützung der Hypertufa- Rückwände recht einfach erreicht. Hat man dennoch Probleme bei der Haltung der Luftfeuchtigkeit am Tag, kann das mehrere Ursachen haben – siehe Hinweise zur Belüftung oder Leuchtmittel. Bei Terrarien mit einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit von 70-80% sollten kein zu stark wärmenden Leuchtmittel über 80W installiert werden.
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