Moin,
Spulwürmer
...der ist auch süß [big

] --->
Verursachen gastrointestinale Erkrankungen, Lungenentzündungen, Leber- und Gallenblasenerkrankungen (Blut-Leber-Lungenwanderung der Larven)
Mögliche klinische Symptome: Abmagerung, Darmverschluss, Apathie, Durchfall, Maulatmung, Ikterus usw. usf.
Oxyuren
Verursachen gastrointestinale Erkrankungen.
Mögliche klinische Symptome: Abmagerung, Darmverschluss, Apathie, Durchfall.
Rhabdiasiden
Lungenwürmer können zu schweren Pneumonien mit bakterieller Sekundärinfektion führen.
Mögliche klinische Symptome: Maulatmung, Zyanose, seromucöser Ausfluss aus der Luftröhre, entzündliche Veränderungen der Maulschleimhaut, Abmagerung, Apathie.
Filarien
Mikrofilarie im Blutausstrich --->

Als Mikrofilarien (Larven) können sie im Blutgefäßsystem zu Thrombosen führen und somit auch zu Schäden an den Organen, welche durch die betroffenen Gefäße versorgt werden.
Adulte Unterhautfilarien können zu Schäden in verschiedenen Organen führen (je nach Aufenthaltsort).
Filarienbefall des Auges

aus: Reptilien und Amphibien - Taschenatlas für Diagnose und Therapie
Betroffenen Tiere neigen zu Abwehrschwäche und somit zu Sekundärinfektionen.
Strongyliden
Verursachen gastrointestinale Erkrankungen.
Mögliche klinische Symptome: Abmagerung, Darmverschluss, Apathie, Durchfall.
Spiruridae
Verursachen gastrointestinale Erkrankungen.
Mögliche klinische Symptome: Abmagerung, Darmverschluss, Apathie, Durchfall. Sind aber auch eher selten zu finden.
Selten:
Ancylostoma (Hakenwürmer)
Trichuris (Peitschenwürmer)
Cestoda (Bandwürmer)
Die wichtigsten habe ich genannt und etwas näher vorgestellt.
Die restlichen nur kurz erwähnt, da sie eher selten bei Chamäleons gefunden werden.
Ach ja: die genannten Nematoden sind auf ihren Reptilienwirt spezialisiert. Eine Übertragung auf den Menschen ist nicht möglich.
Es gibt einige Bandwurmarten, die auch den Menschen als Wirt mit einbeziehen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Sparganose. Sie tritt vor allem in Ländern auf, in denen Schlangenfleisch verzehrt wird.
Bei den üblichen Verdächtigen, die bei den meisten parasitologischen Untersuchungen von Chamäleons gefunden werden, besteht in dieser Hinsicht keine Gefahr
Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von »Banzai!« (21. Juni 2006, 00:07)