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Mulan Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 4. Dezember 2007

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Schweiz

Status: Halter

1

Sonntag, 9. März 2008, 12:13

Wieviel ist zuviel?

Hallo alle miteinander

Nachdem mein kleiner Goldstaub-Taggecko nach seinem Einzug bei mir viele Tage lang das Futter verweigert hat, frisst er jetzt dafür wie ein Scheunendrescher. In meinen Büchern steht, dass man Jungtiere täglich füttern soll, aber über die Menge steht nichts genaues.

Mein kleiner Goldi ist 4 1/2 Monate alt. Er bekommt täglich Futter, und zwar abwechslungsweise Mikro-Heimchen oder Mikro-Steppengrillen (bestäubt mit Vitaminen), Fruchtfliegen und auch schon mal ein Tierchen aus dem Garten. Einmal die Woche gibt es Vegetarisches (Babybrei oder Karottenbrei mit Vitaminen oder Honig). Alle 14 Tage gibts ein bisschen Day-Gecko-Food.

Die Mikro-Heimchen und -Grillen sind mittlerweise schon nicht mehr so Mikro, denn die wachsen innert 14 Tagen ein rechtes Stück. Der Gecko vernascht aber dennoch locker 10 - 15 Stück davon am Tag. Ist das nicht vielleicht doch zu viel?

Die Tiere werden in einem Glas angeboten und sind jeweils innert knapp 1 Stunde verputzt (der lässt nichts anbrennen B:D)

Wieviel verfüttert ihr euren Jungtieren pro Tag?

Vielen Dank im voraus für eure Tipps und

liebe Grüsse.
Manuela


PS: Noch eine Frage am Rande: Ich biete meinem Gecko geriebene Sepia-Schalen in einem Schälchen an. Ich glaube aber, dass er da gar nicht ran geht. Gibt es einen Trick, wie man ihm das Pulver schmackhaft machen kann?

V3NoM Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. Januar 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Dormagen

Status: Halter

2

Freitag, 14. März 2008, 18:45

RE: Wieviel ist zuviel?

was 10-15 stück am tag?

also wenn mein laticauda ein guten tag hat frisst er 4^^
normaler weise fütter ich immer so 2-3 jeden tag. und sonntag ruhe pause.
sprich kein futter.
obwohl mein laticauda ist schon 1 jahr alt... bei jungtieren weiss ich nich genau was besser is viel, oder wenig futter.
aber ich würde mal sagen so 3-5 pro tag sollten reichen

dann kriegt mein kleiner 1 mal in der woche fruchtbrei,
also z.b. ein stück banane klein matschen, da reicht auch schon ein klecks(ungefähr die größe von der kleinen fingerkuppe)
aber gib nicht zu viel obst sonst kriegt er durchfall ;)

achja und gib nicht so viel aus dem garten,
könnte möglich sein das die tiere krankheiten auf dein gecko übertragen.

ich geb lieber die 1,80 für heimchen aus als das mein gecko krank wird ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »V3NoM« (14. März 2008, 18:46)


BethFarm

unregistriert

3

Freitag, 14. März 2008, 19:09

RE: Wieviel ist zuviel?

hi

hmmm also meine beiden kleinen bekommen alle 2 tage ca 8-10 heimchen :2845:

Anolisboy Männlich

Moderator

Registrierungsdatum: 19. August 2005

4

Freitag, 14. März 2008, 20:52

RE: Wieviel ist zuviel?

HI

Von Micro Heimchen sind 10 nicht viel. Steig doch auf kleine Grillen um und gib ihm alle 2 Tage ein paar. Du wirst schon sehen ob du genug oder zu viel fütterst, wen das Tier dicker wird, musst du die Futterrationen etwas verkleinern.

Fast Eddi

unregistriert

5

Freitag, 14. März 2008, 21:00

RE: Wieviel ist zuviel?

Zitat

Original von V3NoM
achja und gib nicht so viel aus dem garten,
könnte möglich sein das die tiere krankheiten auf dein gecko übertragen.


Von Phelsumen habe ich wenig Ahnung, daher mal interessehalber: welche Krankheiten könnten denn durch Insekten übertragen werden?

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

6

Freitag, 14. März 2008, 21:26

RE: Wieviel ist zuviel?

Ich verfütter schon seit Jahren Insekten aus der Natur. Und meine Tiere wurden noch nie davon krank. Die Insekten aus der Natur sind auf jeden Fall nahrhafter als die Insekten aus den Läden.
Blutmilben befinden sich auch manchmal an Insekten, aber das kann auch im Laden passieren.

Fast Eddi

unregistriert

7

Freitag, 14. März 2008, 21:47

RE: Wieviel ist zuviel?

Zitat

Original von Brane
Blutmilben befinden sich auch manchmal an Insekten, aber das kann auch im Laden passieren.


Ich weiß... ich wüßte nur zu gerne, was V3NoM für Krankheiten kennt, die durch Insekten auf Phelsumen übertragen werden.

Solange Mücken und einige Stechfliegen ausscheiden (die man wohl auch eher selten als Futter fangen dürfte), fällt mir nichts ein. Ich lerne aber gerne dazu.

danni Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 18. November 2007

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Wohnort: Haan (Rheinl.)

Status: Halter

8

Freitag, 14. März 2008, 22:53

RE: Wieviel ist zuviel?

In meinem Leopardgeckobuch von Gerti Keller und Eva Schneider steht, daß man einheimische, freilebende Insekten und Wisenplakton nicht verfüttern sollte, da sie mit Milben und anderen Schädlingen befallen seien könnten und Bakterien ins Terrarium einschleppen könnten.

Ich hab das auch schon in verschiedenen Foren gelesen, das die Gefahr besteht daß die Insekten mit Giftstoffen belastet seien könnten.

Ich hab damit noch keine Erfahren gemacht. Bisher war es einfach zu kalt für Wiesenplankton.

Gruß Danni

Fast Eddi

unregistriert

9

Freitag, 14. März 2008, 23:19

RE: Wieviel ist zuviel?

Gifte in Form von Pestiziden etc. kann ich nachvollziehen. Parasiten können im schlimmsten Fall auch mal vorkommen, wie Brane ja schon ganz richtig bemerkte.

Aber welche Krankheiten Insekten angeblich übertragen können, das bleibt unbeantwortet und ich hoffe, V3NoM meldet sich diesbezüglich nochmal...

...btw: welche Bakterien könnte denn Wiesenplankton übertragen, die nicht ebenso über Insekten aus dem Handel übertragen werden könnten?

danni Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 18. November 2007

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Haan (Rheinl.)

Status: Halter

10

Samstag, 15. März 2008, 00:03

RE: Wieviel ist zuviel?

Tja, das kann ich dir nicht beantworten, meine Kenntnisse der Microbiologie in Bezug auf Insektenforschung sind da eher beschränkt. Aber man sollte die Fragen mal den Autorinnen stellen. Die müssten das ja eigentlich wissen.

Fast Eddi

unregistriert

11

Samstag, 15. März 2008, 00:23

RE: Wieviel ist zuviel?

Zitat

Original von danni
Aber man sollte die Fragen mal den Autorinnen stellen. Die müssten das ja eigentlich wissen.


Das Buch kenne ich zwar nicht, aber Deine Antwort gefällt mir. Am besten macht das tatsächlich jemand... dann wissen wir schnell, ob mal wieder ein Autor vom anderen abgeschrieben hat, oder ob solche Aussagen tatsächlich einen Hintergrund haben.

Von meinen Tieren ist jedenfalls noch keins gestorben, nur weil ich mal Motten, Fliegen oder Spinnen verfüttert habe, die sich in meine Wohnung verirrt hatten.

V3NoM Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. Januar 2008

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12

Samstag, 15. März 2008, 10:47

RE: Wieviel ist zuviel?

moin

sorry das ich so spät antworte war gestern abend unterwegs ;)


ich meinte eigentlich eher parasiten und eventuel pestizide.
es könnte ja auch sein das die freilaufenden insekten durch kot anderer tierelaufen und so z.b. die krankheiten einer katze oder sowas übertragen.

obwohl ich nicht genau weiss welche insketen sowas machen mit ausnahme von mistkäfern.

also ich würde keine freilaufenden tiere verwenden.

die aus dem laden werden ja meistens extra gezüchtet.
da ist dass risiko mit milben etc nicht so groß wie bei freilaufenden tieren meiner meinung nach.

scush Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 1. August 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Schweiz

Status: Halter

13

Samstag, 15. März 2008, 15:19

RE: Wieviel ist zuviel?

Hallo

Also die meisten Parasiten sind witsspezifisch, d.h. dass Krankheitserreger einer Tiergruppe (Vorher wurden Katzen genannt) nicht einfache andere Gruppen (z. B. unsere Geckos) parasitieren.
Kot verwerten sehr viele Tiere (Fliegen, div. Käfer, Schmetterlinge, Säugetiere...)
Klar kann man nicht kontrollieren ob das Wiesenplankton nicht parasitenbelastet ist, das kann man aber eben so wenig bei gekauften Futtertieren. Schlimmer, wenn eine Futtertierzucht infiziert ist, kann man sicher sein, dass dort so gut wie alle angesteckt sind...
Wenn man sich etwas achtet von welcher Wiese man das Plankton nimmt (Nicht von intensiven Landwirtschaftsflächen oder neben dichtbefahrenen Strassen), ist das Wiesenplankton eine sinnvolle Abwechslung...

Gruss

Mulan Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 4. Dezember 2007

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Schweiz

Status: Halter

14

Samstag, 15. März 2008, 18:28

RE: Wieviel ist zuviel?

Zitat

Original von Anolisboy
Von Micro Heimchen sind 10 nicht viel. Steig doch auf kleine Grillen um und gib ihm alle 2 Tage ein paar. Du wirst schon sehen ob du genug oder zu viel fütterst, wen das Tier dicker wird, musst du die Futterrationen etwas verkleinern.


Vielen Dank für die Infos. Ich habe tatsächlich den Eindruck, dass mein Goldstäubchen etwas "dicklich" ist, andererseits ist es aber mit seinen knapp 5 Monaten noch ein Jungtier und sollte laut Literatur täglich gefüttert werden. y:m:m:nt
Also, ich werde vorläufig mal etwas weniger kleine Heimchen oder Grillen geben und beobachten, wie er sich dann verhält.

Bezüglich des Wiesenplanktons bin ich sehr überrascht über die rege Diskussion. Ich selber bin noch nicht auf den Gedanken gekommen, dass ich meinem Tier damit schaden könnte. Als Vorteil werte ich allerdings, dass ich einen eigenen Garten habe mit vielen Ziersträuchern, die die Insekten wunderbar anlocken. Ich muss also nicht erst auf die Suche nach unbelasteten Wiesen gehen. Andererseits: Selbst wenn ich in meinem eigenen Garten Insekten sammle; ich weiss ja auch nicht, woher die kommen und auf welcher Wiese die vorher gelebt haben :466:
Ich glaube, ich denke da lieber nicht zuviel darüber nach.....

Liebe Grüsse
Manuela

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

15

Samstag, 15. März 2008, 18:45

RE: Wieviel ist zuviel?

Ich nehme auch öfters Insekten aus meinen Garten. Hab extra eine Ecke wo das Gras etwas höher wächst. Da finde ich oft Grillen und Grashüpfer. Für kleine Babygeckos hol ich Blattläuse, die hab ich oft auf den Rosen.

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