hi Sven,
eigentlich ist das schon vergleichbar. Auf zelluläre Ebene unterscheiden wir uns "Wesen" nicht so voneinander, wie manch einer sich das vorstellt. Natürlich gibt es einige Differenzen, wie beispielsweise unsere Proteine aufgebaut sind, oder welche Enzyme wir besitzen, aber unsere Zellversorgung verläuft sehr ähnlich. Das Problem ist wie in meinem letzten Beitrag beschrieben, wie man die tägliche Dosis überwachen will, wenn die gegebene Dosis mehr oder weniger ungenau ist. Dazu müsstest du schon jeden Tag Blutproben nehmen und vergleichsweise wie ein Diabetiker seinen Zuckerspiegel den Vitaminspiegel des Tieres messen - und das ist und wird wohl kaum bezahlbar werden. Wir müssen daher annehmen, dass die in der Literatur angegebenen Vitamindosierungen aus UV-Bestrahlung und Futterergänzung richtig sind und dem Tier nicht schaden. Wenn du bedenkst, was selbst bei Hunden in den letzten Jahren noch alles mit ins Futter kommt, was es früher nicht gab oder ignoriert wurde und wie lange schon der Hund das Haustier des Menschen ist, dann wird das mit den in der Terraristik gehaltenen "Kleintieren" erst mal so wie bisweilen weitergehen.....und zwar noch für sehr lange.
Du reißt hier ein sehr komplexes Thema an, wo ich mich wohl Wund schreiben könnte, aber schlussendlich würde dabei rumkommen, dass solch Erforschung im Vergleich zu unseren globalen Problemen einfach keinen Stellenwert besitzt. Wenn unsere Welt soweit zerstört wäre, dass es unsere Lieblinge nur noch hinter Glas gäbe, dann würde es eine dementsprechende Forschung geben -aber hoffen wir mal, dass es nicht soweit kommt.
Wenn du aber einen Geldgeber auftreiben kannst, der diese Forschung auch ohne Weltuntergangsszenario bezahlt, kannst mit meiner Bewerbung rechnen. Suche derzeit eine Doktorandenstelle