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Skid Männlich

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1

Freitag, 22. August 2008, 12:42

Stachelmaus als Futtermaus verwendbar?

Moinsen,

mir wurde als Futtertier eine Stachelmaus für meine 3-monatige Python Regius angeboten.
Am letzten Freitag hat sie ohne Probleme ne weiße geschlagen und verspeist nur bin ich bei Stachelmäusen etwas unsicher bzgl. der festeren Haare auf dem Rücken.
Können die meiner Kleinen weh tun oder sie sogar verletzten.

Hab diesbezüglich nichts in der Suche und auch nicht wirklich im Netz gefunden.

Auf wikipedia steht zu Stachelmäusen, dass es wohl als Schutz dienen soll, aber nicht gegen Schlangen als Räuber hilft. Aber nichts dazu ob sich die Schlange beim Verzehr verletzt oder ähnliches.

Also wer hat Erfahrung mit Stachelmäusen und KöPy's?

Wenns gehen sollte, ist nachher wieder Futterzeit, sie streift schon seit gestern Abend unruhig durchs Terra :)

Grüße
Denis

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Skid« (22. August 2008, 12:44)


Fast Eddi

unregistriert

2

Freitag, 22. August 2008, 12:50

RE: Stachelmaus als Futtermaus verwendbar?

Grundsätzlich kannst Du Stachelmäuse ebenso verfüttern wie Vielzitzenmäuse, wobei zu bedenken ist, daß diese Arten recht wehrhaft sind und Bissverletzungen eher vorkommen können als bei Farbmäusen.

Allgemein sollte man das Fressverhalten von Python regius kennen, bevor man bestimmte Futtertiere anbietet... es kommt vor, daß dann nur noch diese Art akzeptiert wird, und das wieder umstellen kann Monate dauern. Das trifft zwar i.d.R. nur auf Rennmäuse zu, aber ich habe auch schon Python regius erlebt, die nur weisse Mäuse akzeptiert haben, die nur Degus akzeptiert haben, die nur (obwohl es ein adultes Tier war) kleine Farbmausspringer akzeptiert haben...

...idealerweise füttert man Python regius von Anfang an mit Ratten in entsprechender Größe.

Skid Männlich

Mitglied

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3

Freitag, 22. August 2008, 12:56

RE: Stachelmaus als Futtermaus verwendbar?

Danke für die schnelle Antwort.

Hmm, Ratte hab ich schon von gehört, dass man früh damit anfangen soll. Nur meine Kleine ist echt noch klein. Ich bezweifle das sie an eine Ratte oder auch Teeny-Ratte rangeht.

Wie groß sollte eine Ratte den sein für eine 3 monate, ca 30cm lange und 75g schwere KöPy sein?

Bis jetzt hat sie nur weiße Mäuse, also Vielzitzen-Mause bekommen.

Grüße
Denis

Fast Eddi

unregistriert

4

Freitag, 22. August 2008, 13:06

RE: Stachelmaus als Futtermaus verwendbar?

Zitat

Original von Skid
Wie groß sollte eine Ratte den sein für eine 3 monate, ca 30cm lange und 75g schwere KöPy sein?


Die Grössenverhältnisse sind schwer zu beurteilen, aber einen sogenannten Speckie, also ein gerade behaartes Rattenjunges, sollte Python regius problemlos bewältigen können. Ansonsten als Maßstab die Größe der bisher angebotenen Futtertiere nehmen...

Zitat

Original von Skid
Bis jetzt hat sie nur weiße Mäuse, also Vielzitzen-Mause bekommen.


Das sind aber zwei unterschiedliche Arten... mit Vielzitzen könnte man Python regius schon "satt bekommen", auch wenn sie adult sind. Zumindest sind einige meiner VZM so groß wie subadulte Ratten.

Vinterland

unregistriert

5

Freitag, 22. August 2008, 13:12

RE: Stachelmaus als Futtermaus verwendbar?

30cm für 3 Monate alten Python regius?
Meine warem beim Schlupf schon über 40cm groß.

Da mess nochmal nach...

Hab ein Jungtier hier, das frass von Anfang an junge, unbefellte Ratten, seine Geschwister nur Mäuse - man sieht den Unterscied deutlich.

Skid Männlich

Mitglied

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Geschlecht: Männlich

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6

Freitag, 22. August 2008, 13:17

RE: Stachelmaus als Futtermaus verwendbar?

Verdammt, ich sag bei meinem Händler immer "eine Futtermaus bitte" und ungefähr die größe. Hab gedacht die Weißen sind VZM.

Naja, sind halt keine Springer aber auch noch keine adulten Mäuse. Mehr so ein Mittelding.

Gut dann bekommt sie heute nochmal so eine Maus, keine Stachelmaus. Und die wird dann exakt gewogen und vermessen.

Mal schauen, ob ich dann eine dementsprechende Junge Ratte oder wie du sagtest Speckie bekomme. Den Ausdruck kannte ich auch noch nicht.

Wollte nämlich schon so früh wie möglich auf Ratten wechseln, da die ja nunmal mehr fürs Tier geben als Mäuse. Zumindest was ich bis jetzt gelesen habe. Will nur nicht, dass sie nur schlägt und nicht frisst oder schlägt und versucht und dann ggf. wieder rauswürgt weil zu groß. Oder das sie gar nicht rangeht, dass wäre auch suboptimal.

Aber von ihrem Verhalten her, ist sie schon wieder heiß auf Futter.

Grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Skid« (22. August 2008, 13:18)


Miril Weiblich

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7

Freitag, 22. August 2008, 13:25

RE: Stachelmaus als Futtermaus verwendbar?

Also eine ausgewachsene Stachelmaus ist so groß wie eine Springerrate, wenn du also die Stachelmaus verfüttern willst, dannn kannst du auch zu Ratenspringern greifen die gerade die Augen öffnen.

Nur ausgewachsene Stachelmäuse haben das festere Deckhaar, welches einer Schlange nicht schaden kann. Wie Fast Eddi aber schon sagt sind die sehr wehrhaft, flink und haben große Zähne.

Solltest du keine "Verwendung" für die Stachelmaus haben, würde ich sie dir abnehmen.

Skid Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. August 2008

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8

Freitag, 22. August 2008, 13:32

RE: Stachelmaus als Futtermaus verwendbar?

Zitat

Original von Vinterland
30cm für 3 Monate alten Python regius?
Meine warem beim Schlupf schon über 40cm groß.

Da mess nochmal nach...

Hab ein Jungtier hier, das frass von Anfang an junge, unbefellte Ratten, seine Geschwister nur Mäuse - man sieht den Unterscied deutlich.


Ich hab nu nochmal gemessen, hatte ich vorher noch nicht und hab einfach der Aussage des Händlers vertraut. Sie misst, vorausgesetzt ich habe alle Schlängel nu richtig bemessen doch schon knappe 50cm 8o

Genau konnte ich net Messen, da ich gar nicht genau weiß wie ;(
Also mit Toleranz würde ich sagen 48 +2 -1cm

Das kommt überhaupt nicht raus, da sie meistens halt zusammengerollt ist.

Man darf Händlern nicht vertrauen :motz:

Aber dann kommt mir das Gewicht etwas wenig vor, sie hat 75g am Mittwoch gewogen.

Sollte ich auf Teeni-Ratten wechseln?

Danke Vinterland für den absolut guten Hinweis, absolut mein Fehler nciht nachzumessen.

Grüße
Denis

EDIT: Hab gerade beim Händler nochmal angerufen und der hat mir nu zu einer 2 Wochen alten Babyratte geraten, hat gerade die Augen geöffnet.
Die sollte doch passen oder?

@Miril
Ich habe die noch nicht hier gehabt, sondern hab erstmal telefonisch angefragt was mein Händler den da hat. Sonst hättst se natürlich haben können.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Skid« (22. August 2008, 13:39)


Vinterland

unregistriert

9

Freitag, 22. August 2008, 13:55

RE: Stachelmaus als Futtermaus verwendbar?

Ob und an welche Ratten der Wurm rangeht, wirst du austesten müssen.

Nicht jeder "König" geht an Ratten ran, wenn er an was anderes gewöhnt ist.
Ist teilweise ein langer Weg, Python regius auf was anderes zu gewöhnen.

Mein Pastelmännchen hier, auch erst 2 Monate alt, nimmt alles was kommt.

Skid Männlich

Mitglied

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10

Freitag, 22. August 2008, 20:04

RE: Stachelmaus als Futtermaus verwendbar?

N'Abend,

also diese Baby-Ratte hab ich doch nicht bekommen.

Hab dann wieder eine Maus genommen. Etwas größer als das letzte Mal. Die flutschte ja so rein. Aber wirklich nur ganz bissel größer, is schon vergleichbar mit dem letzten Mal.
Diesmal war die Maus 26g schwer und ca. 8,5cm lang. War das kleinste was da war. (Das letzte Mal hab ich versäumt zu messen und zu wiegen.)

Nur nu hab ich befürchtungen, dass es evtl. doch zu groß gewesen ist. Es sieht ganz anders aus als beim letzten Mal. Nu ist ne richtige Abzeichnung der Maus bei meiner Kleinen.
Beim letzten Füttern war das prinzipiel wie aus einem Guss, halt keine Veränderung.

Auf jedenfall ist sie dann ne Zeitlang immer mit dem Kopf an die Stelle wo die Maus ist. Und hat sich ein bissel gewunden.

Man merkt voll, das ich Anfänger bin. Mach mir beinahe in die Hose. nicht das ich ihr was zu großes gegeben habe und sie sich dabei verletzt. Oder sonst was falsch gemacht habe.

Hab mal nen Bild angehängt, so sah es direkt nach dem Verzerr aus. Nu schon etwas besser, d.h. wieder runder.

Kann es sein, dass sie sowas wie Magenschmerzen hat, weil es zu groß ist/war. Oder das sie es sogar wieder rauswürgt.

Ich fühl mich echt save in der Haltung, aber das Füttern ist z.Z. noch echt sehr nervenaufreibend, weil es halt erst die zweite eigene Fütterung war und ich etwas Angst vor Fehlern habe.
Zumindest hat sie wieder schnell geschlagen.

Ich danke für Antworten, hoffe das ich nichts falsch gemacht habe.

@Vinterland
Übrigens der Muff war nach zwei Tagen wieder komplett weg. Was es war hab ich bis heute nicht rausgefunden.

Grüße
Denis

EDIT: Das zweite Bild ist 4 minuten alt, sprich aktuell. Nu sieht se wieder "normal" aus. Und bewegt sich auch wieder richtig. Etwas schwerfällig, aber geht wieder.
Trotzdem bin ich mir unsicher ob das so OK ist.

Bitte mal eure Einschätzungen. Auch wenn sie nicht gut ausfallen. Damit ich eventuelle Fehler verhindern kann. Will doch nur das Beste für meinen kleinen Wurm.

Grüße
»Skid« hat folgende Bilder angehängt:
  • schlange.jpg
  • schlange2.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Skid« (22. August 2008, 20:19)


tevion7000 Männlich

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11

Samstag, 23. August 2008, 10:31

RE: Stachelmaus als Futtermaus verwendbar?

Ist schon Okay von der Größe. Auf dem zweiten bild sieht man ja gar nichts mehr. Mach dir keine sorgen. Ein Köpy kann deutlich frößere Beute bewältigen als du vielleicht glaubst!

Skid Männlich

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12

Samstag, 23. August 2008, 11:20

RE: Stachelmaus als Futtermaus verwendbar?

Danke für deine Antwort.

Ich habe sie jetzt gerade eben nochmal kontrolliert.
Sie ist das erste Mal etwas, sagen wir mal gereizt gewesen, aber verständlich wenn man noch voll in der Fressnarkose ist :)

Aber sah ok aus, bis auf die Tatsache das die Schuppen untenrum gespreizt waren, also etwas auseinanderstanden. Wenn das ok ist, dann wars ja doch ein OK-Fressen.

Hab sie auch kurz nochmal gewogen. Sie hat nun 96g auf den "Rippen", also 21g mehr als vor Fütterung. Sah auch vollkommen ok und agil aus.

Sorgen mach ich mir nu nicht mehr, hatte gestern abend aber schon ein paar große Bedenken als ich die Beule so gesehen habe :)

Werde mich ab sofort dann immer so an diese Größe halten. Weiß ja nu ungefähr den Richtwert.
Meine Kleine hatte aber mit der Maus richtig zu kämpfen, war komplett anders als bei der ersten Fütterung.

Grüße

Paulysega Männlich

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Geschlecht: Männlich

Wohnort: Essen

Status: Halter

13

Samstag, 23. August 2008, 11:29

Warum stresst du dein Tier? Erst gestern gefüttert und heute raus genommen zum wiegen.

Erstmal wird nach dem verdauen einiges von dem Gewicht verschwinden. Zum anderen riskierst du das sich das Tier so gestresst fühlt das es sein Futter wieder auswürgt.

Skid Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. August 2008

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14

Samstag, 23. August 2008, 11:43

Zitat

Original von Paulysega
Warum stresst du dein Tier? Erst gestern gefüttert und heute raus genommen zum wiegen.

Erstmal wird nach dem verdauen einiges von dem Gewicht verschwinden. Zum anderen riskierst du das sich das Tier so gestresst fühlt das es sein Futter wieder auswürgt.


Das war nur in Verbindung mit Kontrolle, ob alles ok ist bei ihr, hab se kurz aufs Styropor gelegt, da ist numal bei mir die Waage drunter, deswegen hatte ich das nur gesehen. Hat nichtmal ne Minute gedauert da war sie schon wieder im Tarra.
Hatte halt Angst das sie sich doch was getan hat. Zum Glück aber nicht.

Jetzt bleibt sie auch erstmal drin, nur die Kontrolle war mir irgendwie doch wichtig. Sah halt wirklich etwas komisch und eckig aus.

Aber da ja nun schon gesagt wurde ich brauch mir da keine großen Sorgen machen, lass ich sie ab sofort immer schön in Ruhe.

Was ist den so ne Richtzeit, nach der man mal wieder rangehen darf? 2Tage?

Grüße und danke für den Hinweis

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Skid« (23. August 2008, 11:51)


Paulysega Männlich

Mitglied

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Wohnort: Essen

Status: Halter

15

Samstag, 23. August 2008, 11:50

Egal ob es eine Minute oder 10 Minuten gedauert hat. Eine Schlange (besonders den Python Regius, der eh ein Sensibelchen ist) nimmt man nicht mehr raus nach der Fütterung. Dem Tier mußt du schon ein paar Tage Zeit geben zu verdauen.

Schlangen würgen Ihre Beute aus wenn Sie sich gestresst fühlen um schneller zu entkommen. Der Nachteil ist das sowas das Tier auch schwächen kann. Findet doch auch ein Flüssigkeitsverlust statt durch das auswürgen. (Nennt man auch Regurgitationssyndrom, kann auch bei Krankheiten oder zu großen Futtertieren auftreten)

Ich empfehle dir mal ein Buch zu gemüte zu ziehen. Und bis dahin mal die Seite von Hr. Dorka zu besuchen. www.dorka.de

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