Nein, ich meine, dass man evtl. theoretisch darauf verzichten könnte. Nicht bis zu einem gewissen Zeitpunkt soll man seine Tiere optimal ernähren, sondern immer.

Aber das ist einfach absolut theoretisch und auch völlig egal, denn ich würde es nicht ausprobieren wollen. Hinzu kommt, dass einem im Winter hier bei uns gar nichts anderes übrig bleibt, als gekauftes Futter zu geben.
Das war einfach nur so ein Gedanke. Mangelerscheinugnen wurden zwar nachgewiesen aber meist in Verbindung mit falscher/unzureichender Ernährung oder falscher Haltung. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass diese Zusätze unter Umständen nicht nötig sind und dass einige Tiere auch ohne gut gedeihen würden, eben abhängig von der Ernährung. Diese Zusätze sichern einen halt ab und bewahren richtig angewendet vor Mangelerscheinungen. Das heißt nicht, dass man sie zwingend braucht.
Das ist in keiner Weise wissenschaftlich gestützt, einfach nur mein persönlicher Gedanke, den ich eingeworfen habe, weil es irgendwie passend zum Thema war. Also nicht falsch verstehen.
Grundsätzlich würde ich aber noch den Entwicklungsstand unterscheiden (im Wachstum hat ein tier sicher andere Ansprüche als bereits Ausgewachsene) und wenn ich z. b. Tiere habe, die wissentlich längere Zeit gesund sind, würde ich mich eher trauen, z. b. im Sommer mit der Dosis runter zu gehen, als bei z. B. Tieren, die bereits Mangelerscheinungen haben oder aus suboptimaler Vorhaltung kommen. Wichtig ist aber zu wissen, dass ich nicht überdosieren kann, auch wenn ich immer dieselbe Dosis gebe.
Letztens habe ich eine interessante Studie irgendwo gelesen, da ging es um die Entwicklung von Jungtieren unter bestimmten Bedingungen, besonders mit UV und mit/ohne Zusätze ging. Ich bekomm es aber gerade nicht aus dem Kopf zusammen. Such ich mal raus.
Selbst in der Fachliteratur ist übrigens von "Dosierung per Augenmaß" die Rede.

natürlich ist das etwas aus dem Zusammenhang gerissen aber es sollte klar sein, dass man nicht auf Kleinstmengen achten kann, wenn sich die Zusammensetzung mit der Nahrung so schon stark unterscheidet.