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RWZ

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Registrierungsdatum: 30. Juni 2008

Wohnort: Leipzig

Status: Neuling

1

Dienstag, 19. Januar 2010, 12:03

Vitamin- und Mineralstoffzusätze

Hallo!
Ich habe mal wieder eine Verständnisfrage. Zum Thema "Vitamin- und Mineralstoffzufuhr" findet man ja teilweise erstaunlich genaue Angaben, Microwaagen werden empfohlen. Das finde ich seltsam, je mehr ich darüber nachdenke, da man ja überhaupt nicht sagen kann, welche Mengen dieser Nährstoffe schon im Futter drinnen waren! Abgesehen davon, daß zwei Löwenzahnblätter von unterschiedlichen Standorten bereits eindeutige Unterschiede in den Nährstoffkonzentrationen aufweisen können, füttert doch jeder von uns sein Tier etwas anders (je nach Angebot an Wiesenpflanzen in der Wohnumgebung). Oder im Winter: der eine holt Bio-Basilikum, der andere bekommt in seinem Markt bloß Petersilie aus Spanien (übertrieben ausgedrückt).
Wenn aber die Konzentrationen der einzelnen Vitamine und Mineralstoffe von Futternapf zu Futternapf erhebliche Unterschiede aufweisen, was bringt dann eine so exakt dosierte Gabe an Korvimin oder ähnlichem?

Lieber Gruß, Stefan

die.lange Weiblich

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Status: Halter

2

Dienstag, 19. Januar 2010, 13:29

Das ist mal eine gute frage. Ich denke mal, wenn man von Anfang an optimal ernährte Tiere hat, könnte man sich die Zusätze sogar sparen. Man gibt sie eher, um auf Nummer sicher zu gehen und um auszugleichen, dass eben gewisse Unterschiede, wie du schon sagst, im Futter vorhanden sind. Ich denke mal, die Berechnungen sind so, dass vor allem Überdosierungen vermieden werden. Besonders bei sehr kleinen tieren macht es einen größeren Unterschied aus, ob genau dosiert wird.
Ich gebe irgendwie nach Gefühl im Sommer kaum Vitamine und etwa die Hälfte Ca. Ich kann dir gar nicht sagen, worauf sich das stützt, ich mache das rein nach Gefühl, da ich irgendwann mal gelesen habe, dass die natürlich enthaltenen Nährstoffe ein Vielfaches größer sind, wenn die Pflanzen unter echter Natursonne wachsen. Von frühjahr bis Herbst werden meine Leguane ausschließlich mit gesammeltem Naturzeug ernährt.
Zumindest bei Blutuntersuchen, wenn ich mal welche habe machen lassen, waren alle Werte im lehrbuchgerechten Normbereich. So falsch kann das dann also nicht sein und ich sehe das als Bestätigung, dass ich mich auf mein Gefühl verlassen kann. Das ist nun natürlich keine allgemeingültige Aussage aber ich komme so gut zurecht und würde es deshalb nicht anders machen. Aber meine Tiere sind auch gesund, es kommt immer auf den Einzelfall an, ob ich Experimente wagen würde.
Zumindest die Präparate und ihre Wirkung/Zusammensetzung werden jahrelang von Experten getestet. Wahrscheinlich unter sehr unterschiedlichen Bedingungen. Die werden sich wohl etwas dabei denken, wenn sie Dosierungsangaben herausgeben. Es liegt aber für mich auf der Hand, dass Tiere die z. B. wesentlich unter 100 g Körpergewicht liegen und normalerweise nach kg dosiert wird, ich sehr genau sein muß, beim abwiegen. Ich denke mal, dass in der Dosierungsberechnung auch berücksichtigt ist, dass man auch vom Fall einer stets nährstoffreichen Ernährung ausgehen muß und dass es deshalb Spielraum gibt.
Gerade die Nährstoffaufnahme hängt ja eng zusammen mit den Haltungsbedingungen, UV Licht spielt eine große Rolle. Ich denke mal schon, dass das hinreichend Berechnungen und Untersuchungen durchgeführt wurden, damit es nicht zu Überdosierungen bei vorgeschriebener Dosis kommt.

Registrierungsdatum: 27. April 2009

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Wohnort: Nähe Kassel

Status: Halter

3

Dienstag, 19. Januar 2010, 18:43

Diese pingelichkeit beim Wiegen liegt einfach daran, dass die Vitamine höchstdosiert sind!

Als Beispiel:
Du kannst (oder zumindest andere Menschen ;) ) etliche Liter Bier trinken in dem ja ein gewisser Anteil Alkohol vorhanden ist. Nun könnte man sagen, dass man nur ein paar Bier trinkt und den Rest mit purem Alkohol zB. intravinös ausgleicht ( ja ich weiß... doof, aber soll nur als deutliches Beispiel dienen^^) und nun hast du das Problem, dass die den zusätzlichen puren Alkohol sehr penibel dosieren musst, weil dieser schon bei kleinsten Dosierungen enorme Wirkung erzielt.

So verhällt es sich auch mit dem Futter. Im Futter ist zwar schon was vorhanden, was aber absolut in kleinen Mengen ist. Wie viel genau, kann ich dir jetzt nicht sagen.
Aber nun so kleinlich zu werden und noch zu unterscheiden zwischen Löwenzahn der an A/B gewachsen ist... Ich glaube der Unterschied an Vitamin D3 etc beträgt so wenig, dass man schon eine Tonne verfüttern müsste um die Menge von 1gr Korminim zu erhalten, was da an Unterschied vorhanden ist - mal übertrieben dargestellt.

Bei größeren Tieren wie meinen, bin ich auch nichtmehr so pingelich mit der Dosierung. Ob es nun 2,5 oder 2,6gr etc sind... Aber bei Leguanen die nur wenige gramm wiegen würde ich schon sehr genau darauf achten


Gruß Lukas

RWZ

Mitglied

Registrierungsdatum: 30. Juni 2008

Wohnort: Leipzig

Status: Neuling

4

Mittwoch, 20. Januar 2010, 10:36

Danke für die Antworten! Ich fühle mich bestätigt ... ursprünglich ausgehend von einer ermittelten Grundmenge dosieren wir mittlerweile auch nur nach Augenmaß und Gefühl. Im Sommer eher weniger, im Winter eher mehr. Berthold Krokers Dosierungsangaben weisen auch eine erhebliche Spanne auf.
Aber nun so kleinlich zu werden und noch zu unterscheiden zwischen Löwenzahn der an A/B gewachsen ist... Ich glaube der Unterschied an Vitamin D3 etc beträgt so wenig, dass man schon eine Tonne verfüttern müsste um die Menge von 1gr Korminim zu erhalten, was da an Unterschied vorhanden ist - mal übertrieben dargestellt.
Das Problem ist ja eher, daß man verschiedene Pflanzenarten verfüttert, und da gibts teilweise schon erhebliche Nährstoffunterschiede. Nicht nur was D3 betrifft, sondern auch alle anderen Vitamine, Mineralstoffe/ Spurenelemente, Aminosäuren usw usf ... Gerade Wiesenkräuter haben ja eine sehr hohe und sehr spezifische Nährstoffkonzentration, die man von unseren Supermarktgemüsen nicht erwarten darf (im Mittel etwa das 10fache! vgl. "Enzyklopädie der eßbaren Wildpflanzen"/ Fleischhauer). Etwas Tabellarisches zu dem Thema habe ich leider nicht gefunden. Ich bin aber sicher, daß die Unterschiede von Futternapf zu Futternapf größer sind als Du vermutest.

Letztlich: wenn der Leguan gesund bleibt und gut gedeiht, hat man nicht viel falsch gemacht.

LG, Stefan

Fast Eddi

unregistriert

5

Mittwoch, 20. Januar 2010, 10:50

Wie viel Grünfutter müßte ein Grüner Leguan fressen, bis es durch die Inhaltsstoffe zu einer Hypervitaminose kommt?

Wie wenig eines Vitaminpräparates braucht es hingegen, eine Hypervitaminose zu provozieren, vollkommen egal auf welche Art Grünfutter es aufgebracht wird?

Ich denke mal, wenn man von Anfang an optimal ernährte Tiere hat, könnte man sich die Zusätze sogar sparen.


Ich würde sagen, da hast Du falsch gedacht. Oder hast Du irgendeine Quellenangabe die bestätigt, daß man ein Reptil über einen Zeitraum x so ernähren kann, daß bestimmte Vitamine dauerhaft im Körper gespeichert bleiben, so daß für das restliche Leben keine Vitamine/Vitaminzugaben mehr nötig sind?

RWZ

Mitglied

Registrierungsdatum: 30. Juni 2008

Wohnort: Leipzig

Status: Neuling

6

Mittwoch, 20. Januar 2010, 11:11

Wie viel Grünfutter müßte ein Grüner Leguan fressen, bis es durch die Inhaltsstoffe zu einer Hypervitaminose kommt?
Wie wenig eines Vitaminpräparates braucht es hingegen, eine Hypervitaminose zu provozieren, vollkommen egal auf welche Art Grünfutter es aufgebracht wird?
Da hast Du völlig recht. Trotzdem ist es nicht ganz so einfach. Man versucht ja, den Leguan möglichst abwechslungsreich zu füttern, eben um eine einseitige Ernährung zu vermeiden. Einseitige Ernährung = einseitiges Nährstoffverhältnis (incl. Mineralien, Vitamine ect). Man kann also durch einseitige Kräuterernährung problemlos Mangel- oder Hyperkonzentrationen erzeugen. (Natürlich, mit einer großen Kelle Korvimin gehts schneller ... ;) )
Aber ich verstehe mittlerweile, daß die Konzentrationsangaben v.a. eine Überdosierung vermeiden sollen, und nicht so sehr eine optimale Dosis repräsentieren.

Ich denke mal, wenn man von Anfang an optimal ernährte Tiere hat, könnte man sich die Zusätze sogar sparen.
Ich würde sagen, da hast Du falsch gedacht. Oder hast Du irgendeine Quellenangabe die bestätigt, daß man ein Reptil über einen Zeitraum x so ernähren kann, daß bestimmte Vitamine dauerhaft im Körper gespeichert bleiben, so daß für das restliche Leben keine Vitamine/Vitaminzugaben mehr nötig sind?
Also für einige Vitamine usw gilt das schon, daß sie speicherbar sind (B12 zum Beispiel).
Ein paar mal hab ich gelesen, daß man Leguane komplett ohne Pulver füttern kann. Aber erstens hat das jemand geschrieben, von dem wir nicht wissen, ob er nicht jetzt gerade den vorzeitigen Tod seines Tieres betrauert, und zweitens kann ich mir bei aller Mühe nicht vorstellen, daß man im Winter via Supermarkt ausgewogen füttern kann.

Fast Eddi

unregistriert

7

Mittwoch, 20. Januar 2010, 11:58

Mir ist bewußt, daß Iguana ohne Vitaminpräparate zu ernähren sind. In der Natur. In Gefangenschaft ist das wohl kaum möglich, oder nur mit immensem Aufwand.

Mir ist bewußt, daß der Körper in der Lage ist "einzulagern". Aber mit 100%iger Sicherheit nicht jedes lebenswichtige Vitamin und vor allem, darauf bezog ich mich in erster Linie, nicht den Rest des Lebens. Es sei denn, dieser Rest ist nicht mehr besonders lang.

die.lange Weiblich

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Registrierungsdatum: 15. April 2009

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Status: Halter

8

Mittwoch, 20. Januar 2010, 15:53

"Oder hast Du irgendeine Quellenangabe die bestätigt, daß man ein Reptil
über einen Zeitraum x so ernähren kann, daß bestimmte Vitamine
dauerhaft im Körper gespeichert bleiben, so daß für das restliche Leben
keine Vitamine/Vitaminzugaben mehr nötig sind?"
Nö habe ich nicht. Aber meine bekommen im Winter auch Supermarktfutter und schon deshalb achte ich im Winter sehr genau auf die Zusätze.
Ist auch nur eine Vermutung, versuchen würde ich es nicht, solange dazu nichts bekannt ist. ;)
Es fängt ja schon da an, dass jeder etwas anderes unter abwechslungreicher Ernährung versteht. Für den einen sind 5 Futterpflanzen viel, für den anderen 30. Die Inhaltsstoffe schwanken und sind niemandem genau bekannt. Also muß man irgendwie auch die Pflanzen nach Gefühl aussuchen und zusammenstellen. Mache ich jedenfalls so. Solange die Tiere gesund sind, sehe ich da kein Problem.
PS: RWZ: So sehe ich das auch. Dosierungsempfehlung heißt für mich: So viel kann man geben, ohne Überdosierung zu riskieren. Im Sommer klappts ja bestens mit viel weniger.

Fast Eddi

unregistriert

9

Mittwoch, 20. Januar 2010, 16:04

Also muß man irgendwie auch die Pflanzen nach Gefühl aussuchen und zusammenstellen.


Man kann sich schon auf Fachwissen/Literatur berufen... das ist mir allemal lieber als auf das Gefühl von irgendwem zu hören. Wobei auch 30 unterschiedliche Futterpflanzen über´s Jahr verteilt vermutlich noch relativ wenig abwechslungsreich sein dürften.

die.lange Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 15. April 2009

Geschlecht: Weiblich

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Status: Halter

10

Mittwoch, 20. Januar 2010, 16:18

Öhm, ich habe nicht gesagt, dass du das so machen sollst oder dass das jeder so machen soll. Ich habe gesagt, dass ich das so mache und damit gut fahre. Das ist was anderes ;) Fachwissen/Literatur gibt es meines Wissens nicht, wo ganz genau aufgelistet ist, welche Pflanzen wieviele Nährstoffe unter welchen bedingungen enthalten. Es gibt doch schon jahreszeitlich bedingte große Unterschiede... Falls doch, wäre ich für einen link sehr dankbar.
Warum soll ich aber eine Wissenschaft aus dem Thema Ernährung machen, wenn es meine Tieren gut geht? So falsch kann mein Gefühl demnach nicht sein. Nur verzichten möchte ich nicht auf die Zusätze, aus Sicherheitsgründen. Fehlen soll ihnen ja auch nichts. Trotzdem denke ich, dass ich ihnen auch weniger geben könnte. Aus Sicherheitsgründen mache ich es nicht aber Gegenbeweise wird es kaum welche geben.

Fast Eddi

unregistriert

11

Mittwoch, 20. Januar 2010, 20:48

Trotzdem denke ich, dass ich ihnen auch weniger geben könnte.


Eingangs war davon die Rede, daß man Deiner Meinung nach auch ganz darauf verzichten könnte, wenn bis zu einem gewissen Zeitpunkt optimal ernährt wird. Das hatte ich in Frage gestellt, und dem bist Du irgendwie ausgewichen. Ich nehme an, diese Aussage von Dir war schlicht und ergreifend nicht so gemeint?

die.lange Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 15. April 2009

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Dresden

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12

Mittwoch, 20. Januar 2010, 22:34

Nein, ich meine, dass man evtl. theoretisch darauf verzichten könnte. Nicht bis zu einem gewissen Zeitpunkt soll man seine Tiere optimal ernähren, sondern immer. :D Aber das ist einfach absolut theoretisch und auch völlig egal, denn ich würde es nicht ausprobieren wollen. Hinzu kommt, dass einem im Winter hier bei uns gar nichts anderes übrig bleibt, als gekauftes Futter zu geben.
Das war einfach nur so ein Gedanke. Mangelerscheinugnen wurden zwar nachgewiesen aber meist in Verbindung mit falscher/unzureichender Ernährung oder falscher Haltung. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass diese Zusätze unter Umständen nicht nötig sind und dass einige Tiere auch ohne gut gedeihen würden, eben abhängig von der Ernährung. Diese Zusätze sichern einen halt ab und bewahren richtig angewendet vor Mangelerscheinungen. Das heißt nicht, dass man sie zwingend braucht.
Das ist in keiner Weise wissenschaftlich gestützt, einfach nur mein persönlicher Gedanke, den ich eingeworfen habe, weil es irgendwie passend zum Thema war. Also nicht falsch verstehen.
Grundsätzlich würde ich aber noch den Entwicklungsstand unterscheiden (im Wachstum hat ein tier sicher andere Ansprüche als bereits Ausgewachsene) und wenn ich z. b. Tiere habe, die wissentlich längere Zeit gesund sind, würde ich mich eher trauen, z. b. im Sommer mit der Dosis runter zu gehen, als bei z. B. Tieren, die bereits Mangelerscheinungen haben oder aus suboptimaler Vorhaltung kommen. Wichtig ist aber zu wissen, dass ich nicht überdosieren kann, auch wenn ich immer dieselbe Dosis gebe.
Letztens habe ich eine interessante Studie irgendwo gelesen, da ging es um die Entwicklung von Jungtieren unter bestimmten Bedingungen, besonders mit UV und mit/ohne Zusätze ging. Ich bekomm es aber gerade nicht aus dem Kopf zusammen. Such ich mal raus.
Selbst in der Fachliteratur ist übrigens von "Dosierung per Augenmaß" die Rede. :D natürlich ist das etwas aus dem Zusammenhang gerissen aber es sollte klar sein, dass man nicht auf Kleinstmengen achten kann, wenn sich die Zusammensetzung mit der Nahrung so schon stark unterscheidet.

Registrierungsdatum: 18. November 2006

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Status: Halter

13

Donnerstag, 21. Januar 2010, 19:37

Hi,

um es mal gaaanz kurz auf den Punkt zu bringen.
Im Winter, also bei Supermarktfutter, sollte man schon darauf achten, dass die Dosis stimmt, im Sommer, sofern man wirklich umfangreiche Kenntnisse von Futterpflanzen besitzt, also eine grosse Zahl an verschiedenen Pflanzen kennt und auch einges Wissen über ihre Inhaltsstoffe mit bringt, diese dann ausgewogen füttert, kann man eine minimale Menge, bis gar nichts an Futterzusätzen verabreichen.
Aber bitte, nicht vergessen: "sofern man wirklich umfangreiche Kenntnisse von Futterpflanzen besitzt, also eine grosse Zahl an verschiedenen Pflanzen kennt und auch einges Wissen über ihre Inhaltsstoffe mit bringt, diese ausgewogen füttert"
Mit grosser Anzahl an Futterpflanzen meine ich jetzt nicht z.B. 10, sondern eine ganze Ecke mehr!

Guss,

Reinhold

RWZ

Mitglied

Registrierungsdatum: 30. Juni 2008

Wohnort: Leipzig

Status: Neuling

14

Freitag, 22. Januar 2010, 10:11

Danke sehr für alle Antworten!
Im Winter, also bei Supermarktfutter, sollte man schon darauf achten, dass die Dosis stimmt ...
Bist Du auch der Ansicht, daß die sehr genauen Dosisangaben die maximale Obergrenze darstellen, oder verstehst Du die Angabe als die ideale Dosis? Ich neige halt dazu, im Zweifelsfall eher weniger Zusätze zu geben. Gerade von Frühjahr bis Herbst haben wir immer mindestens 20 verschiedene Pflanzen im Napf, und das sind nicht täglich dieselben Arten. Im Winter geben wir natürlich mehr Zusätze (etwa 3x so viel, je nach seiner Futterlaune), und da hab ich auch nicht so sehr die Angst vor einer Hypervitaminose. Aber im Sommer bin ich aufgrund des reichhaltigen Nahrungsangebotes recht skeptisch, ob es nicht zu viel ist, was wir geben.

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