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rosevera

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Registrierungsdatum: 28. März 2006

Wohnort: Österreich

Status: Halter

1

Samstag, 1. April 2006, 13:00

Calziumgehalt,..

Hi Leute,
mit den guten tipps von eljoetheranger und erika kam ich zu dem Ergebnis, dass es es vielleicht interessant wäre, wenn man so ein bischen was über den Calziumgehalt von den verfütterten Tieren weiß:

So habe ich gestern folgendes gelesen:

Mehlwurm: nur 0.26%
Heimchen: nur 0.23% (DU HATTEST RECHT eljoetheranger!)Phosphor: 0,74%!
Regenwurm: 1.18% 8o
Maus 1-2Tage alt 1.60% (hingegen aber dafür gleich 1.80% Phosphor!)
Maus 7-10T. 1.40% (Phosphor: 1.30%)
Maus adult 0.84%

Also, das spricht ja für eine Regenwurmzucht [big:D]

Es gibt einen Hinweis, daß man beachten soll, daß es wünschenswert ist, wenn der Calziumgehalt höher ist als der Phosphatgehalt! (Vorsicht bei Heimchen und Mäusen die nur 1-2 Tage alt sind!)Aber wenn ihr abwechslungsreich füttert braucht ihr einfach keine zu großen Sorgen um die Wechselwirkung von Calzium, Phosphat und co zu machen. Natürlich auch nicht auf die Ergänzungsnahrungsmittel verzichten und auf die richtige Beleuchtung mit genügend UVB achten!

An der Stelle bitte ich eljoetharanger nochmals den Link anzugeben, den er mir letztens geschickt hat, DANKE!!!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rosevera« (2. April 2006, 23:31)


Registrierungsdatum: 10. März 2006

2

Samstag, 1. April 2006, 13:17

Is ja cool. Wenn Regenwürmer wenig Fett und so viel Eiweiß haben, dann hätte man damit ja ne echt billige und vor allem gesündere Alternative... Zumindest kann man sich die Eltern für ne Zucht überall zusammensuchen ...

Das einzige Risiko sind dann wahrscheinlich irgendwelche Parasiten, die die Regenwürmer einschleppen könnten. Aber man kann sie ja auch aus nem Angelshop bestellen. Vielleicht kann man sie überhaupt da bestellen, weiß jemand, wie teue die da sind?

Der Link ist in einem von den Threads hier, ich such ihn nachher raus.

Edited: Ich glaube, das hier war er. In einem von den Unterpunkten waren die Angaben zu Calcium, Phosphat usw. Link

Hier ist der direkte Link.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »eljoetheranger« (1. April 2006, 13:23)


rosevera

Mitglied

Registrierungsdatum: 28. März 2006

Wohnort: Österreich

Status: Halter

3

Samstag, 1. April 2006, 15:20

:2845: Stark, diese Gedanken fordern einen heraus:
Also, nachgeguckt,...geesucht und gefunden !!!!!!! [big:D]
http://www.tuempeln.de/futter/0naehrwert.html

Der Regenwurm hat einen Wasergehalt von 79%,
Protein 11-12%%
Fett 2,5%
etwas Ballaststoffe


!!!><!!! He, wir werden noch Spezialisten :D

Oh, ich wollte hier noch etwas beifügen:
Erika gab mir diese Adresse die für eine Zucht ohne der Gefahr der parasitären Einschleppung interessant ist:

www.superwurm.de

Gutes Gelingen und Guten Appetit für die Bartis

;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rosevera« (1. April 2006, 15:27)


Tasha Weiblich

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4

Samstag, 1. April 2006, 17:24

Super zu wissen :D

Da werde ich mir doch mal überlegen Regenwurmzüchterin zu werden, auch wenn es nur für die Bartis sein wird.

Unser Chamäleon ist ja mit Würmer und Maden jeglicher Art nicht hinterm Ofen hervor zu locken ;)

rosevera

Mitglied

Registrierungsdatum: 28. März 2006

Wohnort: Österreich

Status: Halter

5

Samstag, 1. April 2006, 19:53

Hm,..mit chamälions kenne ich mich gar nicht aus,.. ;( schade.
Aber ich habe festgestellt, daß unsere Bartis diese Dinger äußerst lieben,..sie versuchen sie auch noch gegenseitig aus dem Maul zu zeihen :D
Ich versuche es auch gerade mit den Regenwürmern, allerdings in einer Styrophorkiste. Mal sehen obs gelingt...

Registrierungsdatum: 10. März 2006

6

Samstag, 1. April 2006, 20:53

Stimmt, rosevera, haben wir doch super hinbekommen. *ShüttelhandKollegin* :D

Nein im Ernst, ich finde, das ist echt ne gute Sache mit den Regenwürmern. Ich werde auf jeden Fall eine Zucht beginnen, wenn jetzt nicht noch jemand einen gewichtigen Einwand hat, warum man Regenwürmer doch nicht füttern sollte. Bei den "Maßen" kann ich mir das aber nicht vorstellen. Der Regenwurm hat sozusagen die 90-60-90 der Futtertiere. *Kalauermodus off*

Kannst du noch den Link posten, zu der Site, wo die die Infos über Eiweißgehalt von REgenwürmern her hast?

Ach so, stand da auch, wieviel Phosphor ein Regenwurm enthält?

rosevera

Mitglied

Registrierungsdatum: 28. März 2006

Wohnort: Österreich

Status: Halter

7

Samstag, 1. April 2006, 22:48

:D Danke! !!!><!!!
Ja gerne, das ist folgender Link:
http://www.tuempeln.de/futter/0naehrwert.html

Ist eigentlich für Angelfreunde ;) aber die Nährstoffe stimmten überein mit einer anderen Seite,...nur weiß ich leider nicht mehr wo welche das war,...
Zuviel gestöbert [big:D] und jetzt etwas verwirrt,...

Über den Phosphatgehalt stand da leider nichts, den findet man nur unter den angegeben Link den ich von dir hatte :] schade,..aber wenn ich noch was finde,.....

rosevera

Mitglied

Registrierungsdatum: 28. März 2006

Wohnort: Österreich

Status: Halter

8

Samstag, 1. April 2006, 22:59

Na, wer sagts denn,...
Da sind noch welche Nährwerttabellen!
Leider ohne Angabe von Calzium und Phosphor,...
Aber ich werde die Links dazu mal unter dem Thema Nährwerttabelle Futtertiere
reingeben, damit sie alle anderen auch besser finden können :]


YUPPIDIDUUUUUUUUUUUUUUUUUHHHHHHH!

Jetzt hab ich es endlich gefunden!!! Yeh, wer sagts denn!

Die Calzium:Phosphor Verhältnistabelle!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Demanach hat der Regenwurm 1.72% Calzium und 0.90% Phosphat ein Verhältnis von 1.9 : 1!!!!!!!!!!!!!!!!Supsi,...
Auch in einer anderen Seite habe ich gelesen, daß der Regenwurm dabei hilft, den Calziumgehalt auszugleichen gerade dann, wenn man übliche Tierchen verfüttert (Heimchen und co.)War ne Wiener Seite,...eineurlange Studie eines Arztes,..deshalb habe ich sie nicht beigefügt...

Aber diese interessante Seite ist zu finden unter:

http://www.microgravity-systems.com/hyme…lientabelle.htm !!!><!!!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »rosevera« (1. April 2006, 23:31)


rosevera

Mitglied

Registrierungsdatum: 28. März 2006

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Status: Halter

9

Samstag, 1. April 2006, 23:34

Upppss....
Irgendwie kann man hier keinen Doppelpunkt machen und danach versuchen Phosphor zu schreiben,,..cih habs jetzt dreimal probiert zu ändern,...

Also dort wo das "Ätsch"Männchen erscheint soll es eigentlich " Calzium zu Phosphor heißen"

Also sorry,..war keine Absicht!

Registrierungsdatum: 10. März 2006

10

Sonntag, 2. April 2006, 04:57

Ich habe gerade folgendes gefunden:

Link

Da sind der Eiweiß- und Fettgehalt von Heimchen angegeben:

13% Eiweiß, 5% Fett. Die Regenwürmer haben 11 - 12 % Eiweiß, oder?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eljoetheranger« (2. April 2006, 04:58)


rosevera

Mitglied

Registrierungsdatum: 28. März 2006

Wohnort: Österreich

Status: Halter

11

Sonntag, 2. April 2006, 23:23

Wow cool!
Ja, stimmt, Regenwürmer haben 11-12% Eiweiß.
Ich habe überigens auch gelesen, daß Heimchen in der freien Natur eigentlich ursprünglich ein Phosphor-calzium-Verhältnis von 1:1 hätten, durch die Züchtung aber der Phosphatgehalt überwiegt.
Nun gut,..leider ist es zu gefährlich Tiere solcher Art aus dem Freien zu holen, da weiß man eben doch nicht, ob die nicht wo die überall schon waren. Bei den Regenwürmern ist das nicht so ein Problem.
Aber ich denke die Heimchen aufgewertet mit dem Kalk stellen nicht so ein Problem da. man soll eben wirklcih aufmerksam werden und das Nahrungsangebot reichhaltig gestalten.

Über Löwenzahn habe ich auch sehr interessantes gefunden:
Löwenzahn 163 mg/100g Calcium,
68mg/100g P (liegt als Phoshat vor),
1,2mg/100g Eisen,
3.3 g/100g Reineiweiß
und 115 mg/100g Vitamin C.
Alle Werte beziehen sich auf die Trockenmasse, die
Pflanzen wurden direkt während der Blütezeit geerntet.

Lea Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 24. März 2006

Geschlecht: Weiblich

Status: Züchter

12

Mittwoch, 5. April 2006, 12:20

Hallo

Kompliment, da habt ihr ja echt mal den "heiligen Gral" der Futtertiere gefunden. Ich werde das auf jeden Fall auch ausprobieren. Das klingt alles fast zu schön um wahr zu sein.
Vor allem da man sich durch Heimchen und Grillen immer öfter diesen Iridovirus einfängt. Daran können die Bartis ja qualvoll eingehen.
Danke für den Tip!!!::|: !!!><!!!

rosevera

Mitglied

Registrierungsdatum: 28. März 2006

Wohnort: Österreich

Status: Halter

13

Mittwoch, 5. April 2006, 22:39

IRIDOVIRUS?
Jetzt hast du meine Neugierde geweckt!!! Sag mal, was ist das genau? Ich denke das ist auch bestimmt sehr sehr interessant für jeden Bartagamenhalter!

Viel habe ich selbst nciht darüber gefunden, vor allem nichts über einen Krankheitsverlauf bei Reptilien und auch nicht wie man den erkennen kann
;(
Aber bestimmt kannst du da weiterhelfen :]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rosevera« (5. April 2006, 22:55)


Registrierungsdatum: 10. März 2006

14

Donnerstag, 6. April 2006, 12:34

Komplette Arbeit

Abstract
Die vorliegende Arbeit beschreibt die Isolierung und Charakterisierung eines Invertebraten-Iridovirus aus kommerziell in Deutschland gezüchteten Mittelmeergrillen (Gryllus bimaculatus) mit auffällig hoher Sterblichkeit. Transmissions-elektronenmikroskopische Untersuchungen belegen das Assembly von icosaedrischen Viruspartikeln in Form parakristalliner Strukturen innerhalb des Zytoplasmas hypertrophierter Fettkörperzellen adulter Grillen. Das infektiöse Agens konnte auf der Schmetterlings-Zelllinie sf-9 kultiviert werden. Innerhalb von 8 Tagen post infectionem zeigten sich zytopathische Effekte in Form von Zellhypertrophie, Vakuolisierung und Zelltod. Negativ kontrastierte Viruspartikel (n = 100) zeigten Dimensionen von 172 +/-6 nm (Spitze zu Spitze) und 148 +/- 5 nm (Seite zu Seite). Mittels SDS-Polyacrylamidgelelektrophorese konnten mehr als 20 verschiedene Polypeptide und eine quantitativ überwiegende Hauptbande mit einem Molekulargewicht von 50 kDa unterschieden werden. Restriktionsfragment-Längenprofile nach enzymatischem Verdau viraler DNA mit den Endonukleasen EcoRI, BamHI und HindIII zeigten signifikante Unterschiede zu den entsprechenden Profilen von Iridoviren niederer Vertebraten (Gattung: Ranavirus) wie Rana esculenta Iridovirus oder Frog virus 3. Ein enzymatischer Verdau mit den Endonukleasen MspI und HpaII zeigte, dass die virale DNA unmethyliert war. Mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) konnte ein 420 bp langes DNA-Fragment amplifiziert werden, das 97 % Sequenzhomologie zu dem Gen des Hauptstrukturproteins (major capsid protein, MCP) von Invertebrate iridescent virus 6 (IIV-6) aufwies. Die Daten weisen darauf hin, dass dieses neue Isolat dem Genus Iridovirus aus der Familie Iridoviridae zuzuordnen ist. Das Isolat stellt das erste in Deutschland nachgewiesene Invertebraten-Iridovirus dar. Zur vorläufigen Benennung wird der Name Gryllus bimaculatus iridescent virus (GbIV) vorgeschlagen. Die Untersuchung von vier weiteren Iridoviren, die in den Jahren 1998, 1999 und 2000 aus den Geweben von verstorbenen Reptilien der Arten Pogona vitticeps, Chamaeleo quadricornis und Chamydosaurus kingii isoliert wurden, ergab zytoplasmatische DNA-Viren mit im Vergleich zu GbIV identischen morphologischen und molekularbiologischen Eigenschaften. Aus den Daten wird gefolgert, dass alle fünf untersuchten, deutschen Iridovirusisolate identisch sind und Variationen oder Stämme der Typspezies der Gattung Iridovirus, IIV-6, repräsentieren. Es besteht der Verdacht, dass das Invertebraten-Iridovirus GbIV in der Lage ist, sich in Reptilien zu vermehren.

rosevera

Mitglied

Registrierungsdatum: 28. März 2006

Wohnort: Österreich

Status: Halter

15

Donnerstag, 6. April 2006, 12:47

::|: ::|: ::|: Wow! Gut gemacht!!!
Aber irgendwie kapier ich das ganze nicht so,... ?( hier hat ein Doktor sehr mit Fachausdrücken rumgeschmissen :D Aber immerhin wissen wir jetzt, daß doch Heimchen und Grillen die Überträger sein können und Reptilien schon daran gestorben sind,..
Furchtbar,...
mag ich mir gar nicht vorstellen.
Aber wie erkennt man sowas bloß und wie kann man sowas vermeiden,...
ich habe ja schon fast meinen ganzen Garten Regenentwurmt [big:D] ne,...das war ein Scherz,...

Wenn wir jetzt auf abwechslungsreiche Nahrung gehen und auch mal die Leckerlis wie Spinnen, Insekten im/vom Haus (findet sicher ein jeder beim Saubermachen), Regenwürmer vom Garten oder von der Eigenzucht anbietet, dann gibt man nicht nur Heimchen, Grillen, Heuschrecken,..aber wie hoch ist die Gefahr tatsächlich daß sich die Tiere so einen Virus einfangen?

Verstehst du das besser?

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