• Anmelden
  • Registrieren

Sie sind nicht angemeldet.

Hexen6677 Weiblich

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 17. September 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Schwabach

Status: Neuling

1

Sonntag, 28. September 2008, 19:20

Mehlwürmer, geeignetes Futter?

Tierart:Bartagamen
Alter des Tieres: 1/2 Jahr

Hallo Leute !

was wir mal wissen wollten ob Bartagamen auch Mehlwürmer fressen dürfen und evtl. wie viel am Tag?

wäre schön wenn uns jemand weiter helfen könnte.

Grüße Ela und Tanja

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

2

Sonntag, 28. September 2008, 19:25

RE: Futter

Hallo!

Mehlwürmer kannst Du ruhig ganz weglassen. Die haben ein schlechtes Calcium-Phosphorverhältnis und einen hohen Fettgehalt.
Wenn Du Abwechslung beim Futter einbringen willst kannst Du verschiedene Insekten verfüttern wie z.B. Heuschrecken, Grillen, Schaben etc..
Fluginsekte sind auch sehr gut und fördern den Jagdtrieb, z.B. Motten und Fliegen

Hexen6677 Weiblich

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 17. September 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Schwabach

Status: Neuling

3

Montag, 29. September 2008, 08:53

RE: Futter

Danke für die Hilfe, im Zoo Geschäft sagte man uns nur alles außer Kohl, und bei " Lebendfutter" packte man uns eine Schachtel Mehlwürmer ein, die wären angeblich so gut.
Grüße Tanja & Ela

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

4

Montag, 29. September 2008, 09:31

RE: Futter

Guck am besten mal hier im Forum in die Futterliste, da findest Du viele Anregungen wie Du das Tier gesund ernähren kannst

dark_beauty_ Weiblich

Teamleiterin

Registrierungsdatum: 3. Juni 2006

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Österreich/Kärnten

Status: Halter

5

Montag, 29. September 2008, 21:49

RE: Mehlwürmer, geeignetes Futter?

Hallo
Dieser Thread wurde von Bergagamen nach Bartagamen (Ernährung) verschoben.

Gruß Melina

Cerastes

unregistriert

6

Dienstag, 30. September 2008, 09:49

RE: Mehlwürmer, geeignetes Futter?

Hallo zusammen,

ihr könnt natürlich auch Mehlwürmer, oder besser gesagt Mehlkäferlarven verfüttern, nur gibt es dann ein paar Sachen zu beachten. Als gelegentlich Bereicherung des Speiseplans sind sie aber in jedem Fall geeignet. Genau das Gleiche trifft auch für Getreideschimmelkäferlarven(Buffalos) und Schwarzkäferlarven(Zophobas) zu.
Das Argument mit dem Ca-Phosphatverhältnis ist dank der heute verfügbaren guten Vitamin-Mineralstoffpräparate absolut kein Problem mehr.
Es empfieht sich aber, die Larven vor dem Verfüttern aus diesen engen Heimchendosen zu holen, und dann mit hochwertigem Futter, z.B. Haferkleie, Weizenkleie, Haferflocken oder Matzigerns Hundeflocken und etwas Gemüse/Obst wie z.B. Apfelscheiben, Karotten etc. anzufüttern, um deren Nährwert zu verbessern. Und dann bevorzugt die frisch gehäuteten, noch hell "cremeweiß" gefärbten Larven herauslesen und verfüttern, weil deren Chitinhülle noch nicht ausgehärtet ist.
Was noch wesentlich besser ist, ist die Larven zu Puppen werden zu lassen, am Besten nicht alle, sondern nur so viel man braucht, und dann die daraus schlüpfenden Mehlkäfer selbst zu verfüttern. Jedoch nimmt nicht jedes Tier diese Käfer auch gleich gern an. bei den Käfern tritt übrigens genau der Gleiche Aushärtungsprozess auf, wie bei den Larven nach einer Häutung auch, anfangs sind sie noch heller gefärbt und werden dann innerhalb von 24Stunden dunkel und somit auch härter.

Das macht so kaum Aufwand, solange man nicht wirklich züchten will, reicht es, sich nach dem Verpuppen die Menge an Puppen herauszulesen, die man später als Käfer anbieten möchte und diese einfach in eine separate Heimchendose zu geben und abzuwarten, bis sie schlüpfen.
Die Käfer sind ein wesentlich besseres und natürlicheres Futter als die Käferlarven.
Nur bei den Larven und Puppen müsst ihr euch etwas zurückhalten, 1-2 Larven die Woche machen bei einer wachsenden Agame nicht ausund sind völlig Ok, aber adulte Tiere sollte man diese halt möglichst nur als gelegentliche Beikost anbieten.

@Esther: Solche Vergleichswerte sind ja schön und gut, aber erstmal würde mich interessieren, in welchem Zustand diese Insekten waren, direkt aus der Dose, wie man sie eh nicht verfüttern soll oder hochwertig angefüttert(wie es ja eigentlich nur interessant wäre)?

Grüße Andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Cerastes« (30. September 2008, 10:24)


Cerastes

unregistriert

7

Dienstag, 30. September 2008, 16:41

RE: Mehlwürmer, geeignetes Futter?

Zitat

Solche Werte, wie ich sie erstelle stammen von Trockenpräparate.


Das dachte ich mir, aber die Zusammensetzung unterscheidet sich dann trotzdem und das war keine Antwort auf meine Frage. Findest du es sinnvoll, die Futterzusammensetzung auf solche Maßstäbe zu reduzieren. Es macht absolut keinen Sinn, diese Verhältnisse hier aufzuführen, denn es wird sich wohl kaum ein schlüssiger Zusammenhang herstellen geschweige denn berechnen lassen, wie sich das Ca/P Verhältnis einer einzelnen Larve ändert, weil man ihr jetzt ein bestimmtes Nahrungsmittel füttert. Wie viel mg wird so ein Mehlwurm denn fressen und fressen bei ner Futtermischung alle homogen verteilt die gleiche menge oder frisst der eine die Karotte, der nächste das Salatblatt und der dritte ne Haferflocke. Was helfen mir jetzt diese Verhältnisse, die obendrein auch noch natürlichen Schwankungen unterliegen. Ich finde das macht überhaupt keinen Sinn. Auf einem kalkhaltigen Boden gewachsenen Getreidekörner entahlten teilweise wider andere Ca/P als ein auf saurem Boden gewachsenes Getreide.

Karotten enthalten ein positives Ca/P Verhältnis und die Matzingers Flocken sind auch mit Ca und Mineralstoffen angereichert und sie werden trotzdem gern gefressen und gut vertragen.

Zitat

ch erkläre mal lieber nicht, was mit solchen Tieren geschieht, die überwiegend Mehlwürmer und Co. erhalten, denn sicher ist es nicht verwerflich gelegentlich 1 Mehlwurm zu reichen.


Davon redet hier doch auch gar keiner, ich sprach von 1-2 Larven die Woche, nicht von einer Verfütterung ganzer Heimchendosen. Es wäre schon schön, wenn du einmal richtig lesen würdest, was ich geschrieben habeund nicht bloß Bruchstücke davon aus dem Zusammenhang reißt.

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

8

Dienstag, 30. September 2008, 17:01

RE: Mehlwürmer, geeignetes Futter?

Ist doch völlig egal... Fakt ist das Mehlwürmer ein sehr schlechtes Calcium-Phosphorverhältnis haben, egal ob getrocknet, am Leben oder mit Gemüse "aufgewertet".
Natürlich wird das Tier nicht gleich krank wenn man 1-2 mal im Monat 1-2 Mehlwürmer verfüttert. Aber wozu so ein "minderwertiges" Futter kaufen wenn es heutzutage eine große Auswahl an Futtertieren zu kaufen gibt...
Es ist doch auch viel interessanter mal andere Insekten die den Jagdtrieb fördern zu geben, wie z.B. Motten oder Hüpfer aus der Natur, anstatt diese Würmer mit der Pinzette zu füttern...

Cerastes

unregistriert

9

Dienstag, 30. September 2008, 18:58

RE: Mehlwürmer, geeignetes Futter?

Es wird nicht richtiger, nur weil man immer wider darauf herumredet. Aber warum? Warum nicht?
Weil erstens die Futtertierauswahl so groß gar nicht ist, im Vergleich zu dem was in der Natur zur Verfügung steht ist sie oftmals verschwindet gering, zumal viele Futteerinsekten gar nicht im Handel so ohne weiteres zu bekommen sind. Und alles weitere steht eigentlich bereits im Text oben, das Ca/Phosphat Verhältnis ist bei fast jedem Insekt schlecht, die klassischen Standartfuttertiere aus der Heimchendose sowieso. Deshalb supplementiert man normalerweise, wenn wir mal von der Vitaminversorgung, die hiermit jetzt rein garnichts zu tun hat absehen, mit einem Ca-Präparat wie z.B. Herpetal Mineral. Es handelt sich jetzt zwar hier um tierisches Futter aber ich kann zu diesem Kapitel trotzdem die Berichte von Frau Dennert in den Reptiliaheften 16 und 17 empfehlen, da sieht man wie simpel es ist, phosphatlastiges Futter wider ins Lot zu bringen. Ca-Präparat muss man nicht nur wegen der relativen werte(Verhältnis) anbieten, um dies im Bedarfsfall wider auf 1:1 bis 2:1 zu bekommen, sondern in der Regel ist auch der Absolutwerte, also der Gehalt an Ca viel zu gering und muss deshalb aufgebessert werden. Somit also völlig irrelevat. Auch das Anfüttern hat durchaus seinen Sinn, erstens gibt es noch andere Mineralien als Ca und Phosphat, die die Tiere benötigen und zweitens verbessert sich auch dadurch bereits etwas das Ca/Phosphatverhältnis. Warum also nicht?
Ob du die Würmer mit der Pinzette verfütterst, füttern wirst du die Würmer selbst ja kaum, oder sie sonst wie anbietest ist deine Sache, trägt hier aber nichts zum Thema bei. Und wenn du richtig liest, dann erübrigt sich auch diese Frage.
Außerdem lässt sich nicht jede Diskussion hier auf einen radikalen Standpunkt, ja oder nein, gut oder schlecht, richtig oder falsch herunterreduzieren. Es handelt sich hier um ein Diskussionforum und nicht um ein Orakel.

Gruß Andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Cerastes« (30. September 2008, 19:18)


syLk Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 21. August 2007

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Maulburg

Status: Halter

10

Dienstag, 30. September 2008, 21:16

RE: Mehlwürmer, geeignetes Futter?

muuahaaha,
sobald die Fachleute anfangen zu reden, entstehen immer Uneinigkeiten und endlose Diskussionen mit Monsterposts :D :D
Bitte nicht als Beleidigung auffassen, ich amusier mich nur jedes Mal köstlich

Cerastes

unregistriert

11

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 10:25

RE: Mehlwürmer, geeignetes Futter?

Hallo,

och schön, wenn es dich amüsiert, mich ehrlich gesagt auch, zumal es voll ins Off Topic geht und schon seit meiner ersten Antwort nichts mehr mit Tenebrio molitor zu tun hat.

@Esther: Ich verstehe schon, was du bei deinen Tieren dazu tun gedenkst und dass du nur ihr Bestes willst, aber das ändert nichts daran, dass ich

Zitat

Die Grundsätze bleiben bestehen.


Richtig, die genannten Zahlen werden aber verfälscht und sind somit unbrauchbar, nebenbei stelle ich es mir witzig bis unmöglich vor zu jeder Wiese von der man Grünfutter holt bzw. von jeder Getreideflocke dort die Werte ausfindig zu machen.
Nebenbei bemerkt, wie soll man das seinen Mehlwürmern in der Zucht erzählen, dass sie sich ungesund ernähren?
Rein mit Kräutern wird dir wohl kaum eine Mehlkäferzucht funktionieren, und ich stelle mir das auch bei Grillen, Heimchen, Schaben und Ofenfischchen und vieler weiterer Arten schwer vor. Ich füttere was mir selbst empfohlen wurde und was die Tiere auch fressen. Stark duftende Kräuter, seien es Wildkräuter oder Kulturkräuter werden von meinen Schaben nicht angerührt, allerdings wechsle ich da schon ab und probiere auch neues aus.

Zitat

Warum wohl?


Was spielt das für eine Rolle, wenn es nicht notwendig ist und auch mit rein exotischen Futtertierarten aus dem Fachhandel genau so gut geht.

Auch die Anfängerjahre der Terraristik haben doch mit dem Thema hier nichts zu tun, was früher war, in allen Ehren, ist heute dank der Supplementierung aufgrund der vielen Präparate auf dem Markt doch völlig überflüssig. Wo ist der Zusammenhang zum Thema?
Dass sich da ein Markt auftut in den dann Händler und Züchter reindrängen und daran verdienen wollen ist doch klar.
Ich gehe auch mal auf die Wiese, die allerdings auch nicht jeder vor der Tür hat, auch nicht unbedingt vor den Toren der Stadt, und fange mir dort etwas Wiesenplankton. Die Mehrzahl der heutigen Halter wird das wohl eher nicht machen und lässt es auch besser, bevor am Ende noch vom Gülle gedüngten oder Nachbarn gespritzten Rasen "geerntet" wird oder noch geschützte Arten daruntern sind. Was ich nicht kenne, lasse ich wider springen.


Zitat

Wir müssen in der Terrarienhaltung das Nahrungsangebot minimieren, weil sonst die Tiere verfetten. Das bedeutet aber nicht, dass wir es auch noch in der Qualität dezimieren. Weil wir aber genau das tun, haben wir bei den Reptilien die Zivielkrankheiten Rachitis und Gicht.


Immer von Art und deren Umweltfaktoren abhängig ja, aber das lässt sich doch auf vielerlei Arten und Weisen erreichen. Ich dezimiere die Qualität von im Handel gekauften Futterinsekten doch nicht, wenn ich sie anfüttere, was nahezu leer an Nährstoffen und nur mit Grillenzuchtsubstrat aufgezogen, kann doch nur verbessert werden. Ob ich die Menge des Futters, auch wider abhängig von der Art reduzieren muss kommt ganz drauf an, man kann auch einfach Insekten, wie viele Fliegen oder Motten, Nachtfalter oder Kleinstfutter zusätzlich geben, um den Tieren nicht zu viele Kalorien zuzumuten, sie aber gleichzeitig auch noch zu beschäftigen. Auch ein größeres Terrarium oder gar ein Sommeraufenthalt im Garten oder auf Balkonien im Sommer können da etwas zu beitragen, dass die Tiere nicht zu fett werden.
Ich füttere meinen Dornschwanzagamen als auch den Wirtelschwanzen auch von Zeit zu Zeit immer mal wider Ofenfischchen, neuerdings auch Bohnenkäfer, und auch Ameisen wurden schon verfüttert. Ohne, dass die Tiere dadurch zunehmen würden. Ich muss also nicht unbedingt die Futtermenge reduzieren, man kann auch einfach das Futterzusammensetzung variieren.
Speziell für meine Arten spielt der tierische Anteil am Futter aber eh nur ne Nebenrolle, ich lege mein Hauptaugenmerk auf den pflanzlichen Teil, der hier sowieso min 50-100% ausmacht. Und bei mir gibt es da überhaupt keine Salatblätter oder sonstiges Gemüse aus dem Discounter.

Zitat

Hast du mich ein wenig besser verstanden?


Äh um ehrlich zu sein, habe ich bisher seltenst mal verstanden, worauf du eigentlich mit deinen Postings hier hinaus willst. Inhaltich schaffe ich es schon noch dir zu folgen, keine Sorge, aber von der Intention her, keine Chance. Naja muss und will ich teils auch gar nicht. B:D

Allgemeine Fragen (Bartagamen) Bildergalerie (Bartagamen) Ernährung (Bartagamen) Fachbücher und Literatur-Hinweise (Bartagamen) FAQ Bereich Bartagamen Fortpflanzung (Bartagamen) Haltungsberichte (Bartagamen) Krankheiten (Bartagamen) Terrarien (Bartagamen) Verhalten (Bartagamen) Züchterliste (Bartagamen)