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black-ela Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 3. September 2006

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Wunsiedel

Status: Neuling

1

Montag, 28. Mai 2007, 12:26

Grünfutter aus Garten?

Ich würde meinen Bartagamen gerne Grünfutter aus unserem Garten (wir wohnen etwas abseits, nicht an einer Straße und Pflanzenschutzmittel und Dünger wird bei uns auf der Wiese auch nciht verwendet) bieten und bin mir nicht ganz sicher was ich alles verfüttern darf. Bis jetzt habe ich ur Löwenzahn (gelbe Blüten und Blätter) verfüttert. Darf man den eigentlich jeden Tag geben?

Also unser Garten hätte noch Kleeblätter, Erdbeerblätter, Erdbeeren, Stachelbeeren, Apfelbaumblätter, Aprikosenbaumblätter (evtl. auch später Aprikosen), Johannisbeere und Johannibeerblätter anzubieten.
Logischerweise alles wenn es reif ist.
Kann mann davon nach was den Kleinen füttern?

Wie siehts eigentlich mit Basilikum und Petersilie aus?

Was könnte ich an Keimlingen und Käutern für die Kleinen noch anpflanzen?

Bis jetzt habe ich auch Kresse gefüttert, ist das ok?

Registrierungsdatum: 23. Februar 2006

Geschlecht: Männlich

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Status: Halter

2

Montag, 28. Mai 2007, 16:03

RE: Grünfutter aus Garten?

hallo.. also unser Spike sit nach den kleeblüten ganz verrückt... bei uns gibt es im sommer viel von der wiese, spitzwegerich, löwenzahn, taubnesseln, also einiges aus der futterliste für grüne leguane...er liebt es und im winter halt salate und alle küchenkräuter, außer rosmarin, den mag er net...

wegen dem täglich füttern, ich würde einen fastentag machen, aber grünzeug kann sonst die anderen sechs tage jeden tag frisch rein, immer schön abwechslungsreich...

ob kresse gut oder nicht gut ist, weiß ich net, gab es bei uns noch nie, weil es sonst auch keiner im haushalt mag

mußt halt immer auf das Ca-Ph verhältnis achten...so wie sonst halt auch und immer gut bestäuben...

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »ReptileFriends« (6. Juni 2007, 08:41)


dark_beauty_ Weiblich

Teamleiterin

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3

Montag, 28. Mai 2007, 19:52

RE: Grünfutter aus Garten?

Hallo

Also von den Beeren würde ich nicht zu viel geben, ebenso würde ich die Blätter von den Bäumen auch nicht verfüttern.

Meine lieben Gänseblümchen, besonders die weißen Blütenblätter wie schon erwähnt, Löwenzahn (Blütenblätter und Blätter), Ruccola, Petersilie und Basilikum wie du schon gefragt hast.

Zur Probe habe ich meine einmal in unseren Gemüsegarten gesetzt und sie haben sich über alles her gemacht, besonders den Ruccola fanden sie anziehend zum Leidwesen meiner Mutter :D. Aber diesen Salat auch nur in kleinen Happen, denn er ist auch für uns Menschen schon recht scharf.

Gruß Melina

black-ela Weiblich

Mitglied

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4

Montag, 28. Mai 2007, 20:09

RE: Grünfutter aus Garten?

Meine beiden Bartagamen sind erst 5 Wochen. Also habe ich noch keinen Fastentag eingeführt und fütter auch jeden Tag Lebendfutter.

Ab welchen Alter sollte man eigentlich mit dem Lebendfutter anfangen zu reduzieren und ab wann kann ein Fastentag eingelegt werden?

Udo Männlich

Mitglied

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Wohnort: Hohenmölsen

Status: Halter

5

Dienstag, 29. Mai 2007, 09:10

RE: Grünfutter aus Garten?

Hallo,

mal abgesehen vom Füttern würde ich den Obstbäumchen keine Blätter abzupfen, wenn du viele Früchte ernten möchtest.

Falls du auch selbst anbaust, dann kann ich dir noch zu Radieschen raten. Die Knollen musst du selber essen, aber die Blätter werden gern genommen. Ebenso Blätter von: Raps (aber nicht vom Feld), Kohlrabi, Taubnessel, Feldsalat und Kopfsalat.
Die Salate selbst sind zwar noch nicht erntereif, aber ich zupfe als Beigabe immer mal ein paar der unteren Blätter ab, scheint ebenfalls sehr gut zu schmecken.
Auf Erdbeeren sind meine richtig wild, mit Saft am Finger muss ich echt aufpassen. Allerdings gibts die auch nicht oft und nur aus dem Garten.

Den Fastentag würde ich an deiner Stelle erstmal mit dem Lebendfutter beginnen, d.h. einen Tag pro Woche nur Grünfutter anbieten. Ansonsten kann ein genereller Fastentag pro Woche auch in dem jungen Alter nicht schaden.

Zhunami Weiblich

Mitglied

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6

Dienstag, 29. Mai 2007, 16:59

RE: Grünfutter aus Garten?

Zitat

Original von Udo
... Feldsalat...


Bitte keinen Feldsalat füttern. Aufgrund seines sehr hohen Puringehaltes wird er als schädlich eingestuft, da er bei den Tieren zu Gicht führen kann.
Kopfsalat ist auch nicht geeignet, der enthält fast keine Nährstoffe. Kohlrabi bitte auch nicht, wenn, dann selten mal etwas von den Blättern. Erdbeeren bitte auch nur sehr wenig - bei Jungtieren gar nicht.

Gutes Futter ist: Taubnessel, Bärenklau, Löwenzahn, Wiesenklee, Wegerich, Wicken (die wuchern z.Zt. fürchterlich überall), Giersch und solche Sachen.

Cerastes

unregistriert

7

Dienstag, 29. Mai 2007, 17:12

RE: Grünfutter aus Garten?

Hallo,

Zitat

Bitte keinen Feldsalat füttern. Aufgrund seines sehr hohen Puringehaltes wird er als schädlich eingestuft, da er bei den Tieren zu Gicht führen kann.


Das halte ich für ein Gerücht, oder hast du da irgendwelche verlässlichen Quellen?. Ich füttere Feldsalat schon seit Jahren sowohl früher meinen Henrylawsonis als auch heute noch als ca. 1/5 des Bestandteils meines Winterfutters für meine Uromastyx. Im Buch von Wilms wird er auch als geeignetes Futter bezeichnet.
Der Puringehalt spielt erstens gegenüber dem Harnsäuregehalt nur eine untergeordente Rolle und zweitens besitzt Feldsalat nur unwesentlich mehr Purin als die meisten anderen Futtermittel ist in etwa gleich mit Chinakohl.
Schaut mal hier

MfG Andreas

Zhunami Weiblich

Mitglied

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Status: Halter

8

Dienstag, 29. Mai 2007, 19:27

...weswegen Chinakohl ja auch nicht gefüttert werden sollte.

Cerastes

unregistriert

9

Dienstag, 29. Mai 2007, 20:18

Zitat

...weswegen Chinakohl ja auch nicht gefüttert werden sollte.


Das ist mir neu, meist wird Chinakohl zwar nicht erwähnt, aber als schädlich wird er auch nicht aufgeführt. Und überhaupt was soll denn an 10mg Purin auf 100g Feldsalat, was obendrein auch nur ein Durchschnittswert sein dürfte, wer weiß wovon das neben der Mineral- und Nährstoffzusammensetzung des Bodens noch alles abhängt, schädliche Wirkungen haben. Überlegt mal, wie viel Feldsalat das ist für ne Agame ist, bis sie den gefressen hat, das ist in der Gesamtmenge der Futterration dann völlig belanglos. Außerdem geht ja niemand von einer einseitigen Ernährung aus sondern vom einem abgestimmten Mischungsverhältnis und auch der Feuchtigkeitsgehalt in den Salaten und sonsitgen Futterpflanzen verdünnt das zeugs doch noch.
Bei meinen Bartagamen hatte ich da nie irgendwelche Probleme und meine Uromastyx fressen ihn(beides) gerne und bekommen ihn deshalb auch weiterhin, allerdings alles überwiegend aus dem eigenen Garten. Wenn ich mir wegen dieser Werte gedanken machen würde, dann dürfte ich die Samen- und Trockenfuttermischung ja schon lange nicht mehr anbieten, 100g Sojabohnen enthalten das 8-fache an Purin und sogar 190mg Harnsäure, trotzdem stellt das für die "Uros" die Nahrungsgrundlage neben dem pflanzlichen Futter dar.
Wenn du bei deinen Tieren Angst vor Gicht hast, dann reduziere lieber mal das tierische Futter, das hat da bestimmt 100mal mehr Auswirkungen drauf und belastet den Stoffwechsel durch den ganzen Eiweißgehalt wesentlich mehr als ein paar Blatt Salat.

Gruß Cerastes

Zhunami Weiblich

Mitglied

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Wohnort: Ilmenau,Thüringen

Status: Halter

10

Dienstag, 29. Mai 2007, 20:24

Mein Tier bekommt kein Lebendfutter.
Sojabohnen werden ebenfalls als Futter nicht empfohlen.
Von Trockenfutter halte ich ohnehin nichts.
Aber eine Debatte an dieser Stelle bringt auch nichts.
Wir haben wohl einfach verschiedene Ansichten.

Cerastes

unregistriert

11

Dienstag, 29. Mai 2007, 20:59

Mit verschiedenen Ansichten hat das wohl wenig zu tun, eher mit verschiedenen Tieren und deren unterschiedlicher Ernährungsweise.

Zitat

Sojabohnen werden ebenfalls als Futter nicht empfohlen.

Zitat

Von Trockenfutter halte ich ohnehin nichts.


Sochel Aussagen sind unsinnig, weil es ohne Bezug zur Art keinen Sinn hat sie zu machen. Für Uromastyx sind diese Aussagen gemäß Fachliteratur definitiv falsch.


Zitat

Mein Tier bekommt kein Lebendfutter.


Aber das interessiert mich jetzt doch, welche Art von Agame hälst du denn?, Mir ist nämlich keine einzige sich wirklich 100%ig rein herbivor(also pflanzlich) ernährende Agamengattung bekannt. Omnivore Arten gibt es einige, wobei die Uromastyx und Leiolepis(Schmetterlingsagamen) hierbei wohl noch den größten pflanzlichen Nahrungsanteil haben dürften, aber auch sie kommen nicht gänzlich ohne tierisches Futter aus, auch wenn es da zwischen den einzelnen Arten der Gattung große Schwankungen geben mag.

MfG Andreas

Zhunami Weiblich

Mitglied

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12

Dienstag, 29. Mai 2007, 22:08

Ich halte Iguana Iguana :)

Udo Männlich

Mitglied

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Geschlecht: Männlich

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Status: Halter

13

Mittwoch, 30. Mai 2007, 06:20

RE: Grünfutter aus Garten?

Grundsätzlich finde ich solche Diskussionen gut, aber noch besser ist es, wenn man Beiträge, auf die man antwortet, richtig liest.
Ausserdem unterstelle ich dir, hier bewusst zu provozieren und in die Irre zu führen, denn in einem Agamenforum als Iguanahalter so auf die Futterfrage einzugehen, spricht sehr dafür.

Also mal abgesehen davon, dass wir uns hier im Agamenforum bewegen und Cerastes stichhaltige Argumente aufführt:

Zitat

Original von Zhunami
Erdbeeren bitte auch nur sehr wenig - bei Jungtieren gar nicht.


-->

Zitat

Original von Udo
Auf Erdbeeren sind meine richtig wild, ... Allerdings gibts die auch nicht oft und nur aus dem Garten.



---------------------------------------------------------------------------

Zitat

Original von Zhunami
Kohlrabi bitte auch nicht, wenn, dann selten mal etwas von den Blättern.


-->

Zitat

Original von Udo
Ebenso Blätter von: Raps (aber nicht vom Feld), Kohlrabi, Taubnessel, Feldsalat und Kopfsalat.



---------------------------------------------------------------------------

Zitat

Original von Zhunami
Kopfsalat ist auch nicht geeignet, der enthält fast keine Nährstoffe.


-->

Zitat

Original von Udo
Die Salate selbst sind zwar noch nicht erntereif, aber ich zupfe als Beigabe immer mal ein paar der unteren Blätter ab

Barti2

Mitglied

Registrierungsdatum: 3. März 2007

Wohnort: Weyhe

Status: Neuling

14

Mittwoch, 30. Mai 2007, 10:03

Hallo !
Ich füttere auch Feldsalat (siehe auch Buch Bartagamen von Köhler,Grieshammer,Schuster Seite 79). Meine sind auch total wild auf Himbeeren,Erdbeeren und Blaubeeren. Jetzt hab ich gelesen, dass die Bartis auch auf Hibiskusblüten + Blätter stehen, da wir davon riesige Büsche im Garten haben, werd ich das wohl mal ausprobieren.
LG Maike

Zhunami Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 22. Januar 2007

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Ilmenau,Thüringen

Status: Halter

15

Mittwoch, 30. Mai 2007, 11:21

RE: Grünfutter aus Garten?

Zitat

Original von Udo
...Ausserdem unterstelle ich dir, hier bewusst zu provozieren und in die Irre zu führen, denn in einem Agamenforum als Iguanahalter so auf die Futterfrage einzugehen, spricht sehr dafür.


Da muss ich dir wohl recht geben und mich dazu bekennen, dass ich anscheinend wirklich nicht richtig gelesen habe. Dass ich bewusst provozieren will, muss ich mir allerdings nicht unterstellen lassen.

Ich betreue mehrere Tiere (u.a. Agamen) in meiner Umgebung, helfe den Haltern, berate sie und habe etliche Bücher gelesen und mich informiert. Was das mit Provokation zu tun haben soll, frage ich mich ernstlich. Ich habe doch hier niemanden angegriffen...?!

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