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XTerraX Weiblich

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 30. August 2011

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Dresden

Status: Neuling

1

Donnerstag, 29. September 2011, 13:47

Pleurodeles Waltl zwangsernähren??

Hallo an alle,

nun habe ich (endlich) seit 11 Tagen 2 span. Rippenmolche. Und einer davon macht mir langsam sorgen..
Die beiden (m+w) sind laut Züchter 16 Monate alt. Seit dem ersten Tag könnten wir beobachten, dass sich die beiden sehr unterschiedlich verhalten. Und der größte Unterschied der mir auch sorgen macht ist - der eine frisst alles was sich bewegt und der andere hat seit die bei uns sind, nur einen einzigen kleinen Regenwurm gegessen...Außerdem ist der der nicht isst (die bekommen auch noch Namen, wir sind da noch am diskutieren B:D ) sehr schreckhaft und reagiert panisch wenn ich versuche, ihn zu füttern. Das einzige mal wo er gegessen hat, habe ich ihm mit der Pinzette den Regenwurm vom Mund gehalten und dann hat er irgendwann mal zugeschnappt. Ich habe es seit dem jeden 2 Tag versucht und es klappte nicht - er bekommt Angst, schwimmt panisch im Becken herum und versteckt sich und dann gebe ich einfach auf weil ich ihn nicht noch mehr erschrecken will...
Wir haben auch schon Wasserflöhe gegeben da ich dachte, vielleicht frisst er was wenn ich Ihm nicht mit der Pinzette hinterher "jage" aber er reagiert einfach nicht, während der andere frisst bis die dann alle sind...

Kurz zum Becken, Boden - Sand, Temp. ca. 18-20 Grad, kl. Landteil mit Moos bedeckt, viele Wasserpflanzen, 1 Terrarienpflanze auf dem Landteil, Wasserhöhe ca. 15 cm, Teilwasserwechsel bis jetzt 2 mal.
Die beiden haben den Landteil nur am ersten Tag genutzt und seitdem halten die sich nur im Wasser auf.

Nun meine eigentlich Frage, soll ich ihn zwangsernähren oder noch abwarten? Wenn zwangsernähren - wie soll ich das anstellen, damit es für den kleinen Kerl so stressfreier wird wie möglich?

Ich freue mich auf Eure Vorschläge!
Liebe Grüße,
Anna

Lady Froggy Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 28. Januar 2007

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Wien

Status: Züchter

2

Donnerstag, 29. September 2011, 15:45

Grüß Dich,

also jetzt beruhig Dich mal. So schnell sterben Amphibien nicht. Ich halte diese Art zwar nicht, aber habe mit Amphibien doch schon einiges erlebt ;-)
Von Zwangsfüttern kann ich DIr im Moment sowieso nur abraten - außerdem sollte man dies schon können, um dem Tier nicht zu schaden.

Jetzt sollten wir mal versuchen, warum das Tier, wenn nur so zaghaft frisst.

Magst mal ein Foto von Deinem Terrarium einstellen, damit wir uns auch ein Bild von den Bedingungen machen können?
Amphibien sind manchmal etwas heikel.

Sie brauchen immer wieder je nach Tier und Art etwas Eingewöhnung. Manche Arten oder Tiere fressen sofort - auch nach einem Transport oder einer Übersiedlung.
Andre Tiere brauchen da bedeutend länger.

Was jetzt natürlich auch noch ein Problem ist, dass das zweite Tier das eine offenbar unterdrückt.
Fällt Dir das auch auf, wenn es nicht um Futter geht? Wie groß ist das Terrarium? Gibt es die Möglichkeit, dass sich beide Tiere wirklich gut aus dem Weg gehen können?

Was fütterst Du außer Regenwürmern und Daphnien noch?
Versuche mal Mückenlarven, Tubifex, etc. Etwas, was man recht gut vor seinem Maul fallen lassen kann - aber auch nicht zu nah mit der Pinzette kommt. Vielleicht kannst Du eine lange Pinzette nehmen und es vorsichtig vor ihn fallen lassen.

Du kannst mal eines probieren.
Separiere den gefräßigen Molch mal für kurze Zeit in eine Faunabox und fütter den andren Molch in Ruhe und beobachte ihn mal ne halbe Stunde - noch besser, geh aus dem Raum (manche Amphibien sind da sehr komisch) und schau, was er davon gefressen hat. Da eignen sich rote Mückenlarven/Tubifex sehr gut.

Es kann viel sein.
Wie wurden die Tiere beim Züchter gehalten? Vielleicht die Umstellung?

Alles Gute, halte uns am Laufenden.
Irina

XTerraX Weiblich

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 30. August 2011

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Dresden

Status: Neuling

3

Donnerstag, 29. September 2011, 16:59

Vielen Dank für Deine Antwort, das beruhigt mich schon ein bisschen :)
Wegen Unterdrückung durch den anderen - ich habe nie direkt beobchtet, dass die sich angegriffen haben - das muss aber nicht heißen, dass das auch so stimmt, wer weiß was die machen wenn keiner zuguckt...
Beim Essen muss der kleiner Vielfraß den anderen auch nicht besonders unter Druck setzen weil er sich gar nicht dafür interessiert ob da was rumschwimmt oder nicht...Als ich Wasserflöhe ins Wasser gegeben habe da schwommen die um ihn herum und er hat sich umgedreht und in sein Versteck gegangen. Dein Vorschlag mit Mückenlarven habe ich auch schon versucht - das gleiche auch mit kleinen Regenwurm aber er erschreckt sich und haut ab wärend der andere auch schon mal versucht hat, nach dem Kecher zu schnappen als ich Dreck aus dem Becken rausfischen wollte..
Nun, ich warte noch ein paar Tage, vielleicht braucht der kleine Kerl einfach nur ein wenig mehr Zeit bis er sich eingelebt hat..
Ein Foto vom ganzen Becken kann ich im Moment leider nicht machen, (echte Kamera ausgeliehen, Handykamera spiegelt, da kann man fast nix erkennen...) aber wie ich schon sagte, auf dem Boden ist Sand, das Becken ist 80 cm lang, andere Maßen musste ich erstmal messen, das mit 80 cm weiß ich weil wir einen neuen Regal kaufen mussten wo das Becken drauf passt B:D
Ansonsten haben wir einen Landteil in der Ecke der mit Moos bedeckt ist. Im Wasser sind 6 Wasserpflanzen, ein paar Steine und eine Mooskugel, Temperatur habe ich schon geschrieben.
Hier habe ich ein Foto gefunden, das war am 3. Tag und jetzt fällt mir auch eine neue Frage ein - ist das auf dem Foto wirklich ein "Paarungsritual" oder machen die auch solche Späßchen auch wenn die sich nicht gerade paaren? :-D

Lady Froggy Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 28. Januar 2007

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Wien

Status: Züchter

4

Donnerstag, 29. September 2011, 17:23

Servus,

versuchen wir es anders.
Ich halte wie gesagt diese Art nicht und kann daher auch nur auf Internetwissen zurückgreifen bzw. grundsätzliches über Molche und Amphibien anbringen.
Vielleicht meldet sich noch jemand, der die Art selber pflegt.

Zur Paarung.
Ansich würde das passen - jedoch habe ich gelesen, dass dies mehrere Stunden ja sogar Tage dauert.
Möglicherweise - ich weiß nicht, wie territorial diese Art ist, könnte es auch sein, dass einer den andren dadurch unterdrückt.
Ist das sicher ein Pärchen?

Folgende Aussage steht auf Wikipedia:

Zitat

In der Paarungszeit entstehen am Schwanz niedrige Flossensäume, die bei den Männchen etwas höher werden. Auch haben diese dann raue, schwarze Brunstschwielen an den Innenseiten der Vorderbeine und inneren Finger, und ihre vorderen Extremitäten sind länger als die der gedrungener gebauten Weibchen.


Ich habe aber eher den Verdacht, dass der eine (welcher am Foto ist denn der, der nichts frisst?) den andren unterdrückt. Das muss jetzt nicht immer sofort für Dich sichtbar sein.
Hast Du Verstecke drin? Versuche mal den Wasserbereich gut zu strukturieren, dass sich die Tiere auch mal aus dem Weg gehen können. (Steine, Blumentopf, Wurzeln, Pflanzen, ...).

Möglicherweise auch folgender Ansatz.
Was haben die Tiere beim Züchter zu fressen bekommen?
Leider füttern manche die Tiere nur mit Frost/Totfutter. Somit kann es durchaus sein, dass ihnen Lebendfutter Angst macht.

Es wäre halt gut, dass sich der eine langsam an die Nahrung gewöhnen, sie finden und in Ruhe fressen kann. Er darf nicht durch Dich z.B. oder den andren gestört werden. Wenn allerdings der eine immer alles wegfrisst, wird einer verfetten und der andre - eh klar.

Lieben Gruß und alles Gute,
Irina

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