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[Tropenterraium] Terrariumboden

mele Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 29. März 2011

Geschlecht: Männlich

Status: Halter

1

Sonntag, 13. November 2011, 23:37

Terrariumboden

Hallo zusammen,

da ich umgezogen bin und mein altes Selbstgebautes Terrarium nicht mitnehmen konnte, bin ich quasi gezwungen mir ein neues zu bauen. In meinem alten Terrarium hatte ich den Boden mit Teichfolie ausgelegt und festgeklebt was sich im nachhinein als nicht ganz so praktikabel erwiesen hat. Ich wollte von euch wissen, wie ihr euren Boden konstruiert habt oder mir Tipps geben könnt, wie es vernünftigt dicht bekomme. Habe hier oft gelesen, dass man im Boden ein Loch haben soll, damit das Terrarium quasi ausschwitzen kann. Macht sowas z.B. Sinn?

Meine Mitbewohnerin, die in dem Terrarium unter kommen soll: Chamaeleo Calyptratus


Mfg

mele

moramora Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Mai 2008

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Wohnort: Berlin

Status: Halter

2

Montag, 14. November 2011, 16:27

Hallo Mele,es kommt immer darauf an,woraus das Terrarium ist... Bei Glas erübrigt sich die Teichfolie,bei Siebdruckplatten (mein bevorzugtes Material für Chamäleonterrarien) kannste dir die auch sparen,wenn das Holz gerade zugeschnitten ist und die "Nähte" mit Silikon dicht gemacht werden. Bei OSB ist es schon sinnvoll,oder du versiegelst in mehreren Schichten mit Epoxydharz...

Ich habe in meinen Terrarien unten ein Loch( ca 5cm Durchmesser) mit einem "Sieb" (nennt sich Schranklüftung im Baumarkt),so daß die Erde nicht rausfällt,Wasser aber durch kann. Die Terrarien haben alle "Füße",so daß ich untendrunter direkt unter das Loch einen recht großen Plastikblumentopfuntersetzer stellen kann. Ich habe als unterste Schicht 5cm Blähton (Seramis),dann ein Vlies und dann erst die Erde 25-40cm hoch. Ich betreibe diese Konstruktionen jetzt schon mehrere Jahre,aber trotz Beregnungsanlage,die 3-5x am Tag läuft,ist mein Abfluß noch nie in Aktion getreten,die echten Pflanzen und die Drainage nehmen alles Wasser auf,nix tröpfelt unten raus...
LG Katrin

mele Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 29. März 2011

Geschlecht: Männlich

Status: Halter

3

Montag, 14. November 2011, 21:39

Hm.... also bei mir werdens OSB-Platten werden. Und du meinst, dass wenn ich ne dicke Schicht epoxyd nehme, reicht das auch? Seramis, etc hatte ich auch in meinem alten Terrarium drin, allerdings war der Boden immer recht feucht (hatte aber auch kein Loch im Boden).

moramora Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Mai 2008

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Wohnort: Berlin

Status: Halter

4

Montag, 14. November 2011, 22:17

Also ich würde lieber mehrere dünne Schichten Epoxydharz nehmen,als eine dicke. Ich weiß jetzt nicht,ob es sich empfiehlt,wie beim Bootsbau auch noch Glasfasergewebe mit einzuarbeiten,da können andere sicher mehr zu sagen,denn ich baue ja alle Terrarien aus Siebdruckplatte,da kann mann sich das versiegeln sparen...
Also bei mir ist der Boden nicht sehr feucht,im Gegenteil,ich gieße die Pflanzen noch extra,hab aber auch viel Erde drin und ne Menge Pflanzen,das schluckt schon ne Menge Wasser,und im Schnitt regnets pro Terrarium am Tag ca 1-1,5 l!
Gruß Katrin

Atze-01 Männlich

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5

Dienstag, 15. November 2011, 07:17

Die Glasfaser dient mehr der Festigkeit - von daher reicht eigendlich nur das Epoxid, besser in meheren Schichten auftragen. So geht man sicher das wirklich alles versiegelt ist, evtl das Harz einfärben, dann sieht man wo es schon aufgetragen ist.

Gruss Oliver

Igeltante Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 28. März 2010

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Essen

Status: Neuling

6

Samstag, 19. November 2011, 07:47

Die Glasfaser dient mehr der Festigkeit - von daher reicht eigendlich nur das Epoxid,

Morgen,
ich meine hier ist der Irrtum. Epoxyd auf Holz kann mit der Zeit feine Haarrisse bekommen. Das Holz arbeitet, jeder Anstrich bleibt jedoch starr. Mit Glasfasermatten eingelegt kommt es zu keinen Rissen im Epoxyd.

Da ich sehr allergisch auf das Zeugs wurde, ging ich dazu über auf andere Art Holz zu versiegeln. Flüssige Teichfolie ist ein guter Weg und Kostet nicht die Welt. Es ist eine Gummischicht, die kleine Spannungen vom Holz mitmacht.


Ich würde es nicht mehr mit flüssiger Teichfolie machen. Wir hatten im Sommer nen Wasserschaden bei unserem Calyptraten. Nachdem wir das Terrarium umbauen mussten, habe ich festgestellt, dass es mit der Flexibilität der Folie nicht weit her war. Durch den gesamten "Bodenwannenbereich" zogen sich mehrere feine Risse. Die Folie wurde vorher in 3 Schichten aufgetragen! Außerdem bin ich nach der Verarbeitung (ohne Maske) rumgelaufen wie Falschgeld.

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