Grüß Euch,
es wäre schön, wenn die Menschen, die über die Arten gut Bescheid wissen, auch ihren Senf zu einer Art schreiben und nicht die, die etwas nur vermuten, mit Ratschlägen um sich werfen.
Die Belüftung an dem gezeigten Terrarium ist für deine Zwecke denkbar ungeeignet. Auch deine genannte Höhe halte ich für zu hoch. Ob ein OSB Terrarium für Litoria caerulea geeignet ist bezweifel ich mal stark. Wenn ich mir so anschaue in welchem Habitat diese Art lebt wird ein Holzterrarium wohl recht schnell verrotten, egal ob versiegelt oder nicht. Diese Art benötigt ja wahrscheinlich ein Aquaterrarium.
Erstens benötigen
L. caerulea kein Aquaterrarium. (Ich weiß, es gibt so ein schlaues Büchlein, die das empfehlen, ebenso mit minimalsten Größten für die Haltung) Man hält die Frösche dauerhaft am besten bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 50-60% tagsüber, nachts darfs sie ruhig ansteigen.
Eine große Badeschale reicht hier aus - tiefes Wasser mag diese Art ohnehin nicht so gerne. Am liebsten liegen sie im flachen Wasser. Dazu aber gern mehr.
Weiters kann für Korallenfingerlaubfrösche ein Terrarium selten zu hoch sein.
Man verwendet für Laubfrösche sog. Hochterrarien. Meine leben jetzt in einem 130x50x140 großen Terrarium.
Von der Größe sehe ich da übehaupt kein Problem. Zur Lüftung? Gut, das sieht man hier schlecht Gibt es hier vielleicht ein besseres Bild oder einen Link?
Ob man es dicht bekommt? Ich nehme nur mehr Glasterrarien. Obwohl ich vorher auch eines aus Holz hatte - hielt mehrere Jahre ohne Probleme und Beschichtung (außer Xaxim) - waren besch. Spanblatten. Ich hatte das so übernommen und es hat sicher gut und gerne 5-6 Jahre gehalten. Jetzt steht es im Keller.
Mir ist Glas lieber. Es muss wirklich sehr gut abgedichtet sein, sonst ist das viele Geld nur rausgeschmissen.
Ich arbeite nur mehr mit Glas und beschichte mit Styropor und andren Materalien.
Lieben Gruß,
Irina