Nach über 20 Jahren Pflege der „Sanften Wesen“, möchte ich nun das Terrarium vorstellen, welches meine Leopardgeckos bewohnen. Es ist Teil einer ganzen Anlage, die aus dem Alu-Stecksystem gefertigt wurde. Das Terrarium selbst hat eine Größe von 100L x 60B x 50H.
1,2 Leopardgeckos (Eublepharis maculariuns) haben hier ein vielfältiges Angebot
Einblick in die Anlage:
Die Technik ist denkbar einfach, sie besteht aus einer Lichtleiste, (Angebot für Hängeschränke), und einem 50 Watt-Halogenstrahler. Die Leuchtstoffröhre, Betriebszeit von 8-20:00 Uhr, simuliert den Tag. Die kleine Lampe, Betriebszeit von 16-22:00 Uhr, bestrahlt direkt eine Wurzel und erwärmt das Umfeld. Weiter befindet sich ein Heizstein im Terrarium, der weiter unten genauer vorgestellt wird.
Leider habe ich die Bauweise nicht dokumentiert, darum wird mit dem Zustand des Terrariums begonnen, wenn die Tiere sich in der Winterruhe befinden. Alljährlich wird der Kasten gründlich gereinigt und die Rückwand neu beschichtet.
Beschichtet mit Acryl-Klarlack und rotem Sand-Gemisch
Im Bild linke Seite: diese Höhle wird immer recht feucht sein, aber sie ist warm, da dort der Strahler platziert ist. Die rechte Höhle ist trocken und kalt und wie zu erkennen, ist die Mitte einer weiteren Höhle vorbehalten, nämlich einem Heizstein
Heizstein-Höhle
Die Höhle besteht aus einer Hufeisenform, die aus Bauschaum gefertigt wurde und wie die Rückwand beschichtet ist. Auf diese Form wird der eigentliche Stein gelegt, welcher aus einer Heizfolie besteht, die wiederum wie die Rückwand beschichtet ist. Dieser „Heizstein“ ist gleichfalls von 16-22:00 Uhr in Betrieb und bietet -der Natur ähnlich - eine Fläche, die noch zur Dämmerung die Sonnenwärme simuliert. Die Höhle bietet innen leichte und außen mehr Wärme.
Hier ist gleichfalls schon das Sand-Lehm-Gemisch zu sehen. Es besteht aus rotem Sand (Zoo-Fachhandel), sowie 25kg Spielkastensand (Baumarkt), welches mit 3kg Lehm vermischt wird.
Warme Höhle, gebaut aus einer Heizfolie
Steine schaffen Verstecke und die Wurzel schafft unterschiedliche „Mikro-Klimabereiche“
Tiefe Spalten und im rechten Bild eine Schale mit Kalzium-Angebot
Erhöht aufgestellte Wasserschale und Wetbox mit jeweils darunter befindlichen Höhlen
Wetbox:
Die Wetbox besteht aus einer Keramik-Bodenfliese, auf der mit Bauschaum ein Steinwall gebildet wurde, welcher genau wie die Rückwand beschichtet ist. Unter dieser Wetbox ist eine Höhle, da sie im Sand-Lehm-Gemisch erhöht platziert wurde. In ihr befinden sich zwei Pflanzen in einem Erde-Sand-Gemisch. Unter der Fliese und in der Wetbox ist es immer recht feucht und animiert die Weibchen zur Eiablage. Sie fühlen sich entweder unter der Schale verborgen oder geschützt in den Pflanzen.
BG
Smaragd