Verstehe jetzt nicht so ganz warum hier andere Arten empfohlen werden. Der Threadsteller hat doch schon erwähnt das er sich für Stachelleguane interessiert.
Für S. poinsetti ist das Terrariummaß ausreichend. Da kann man gut eine Gruppe von 1.2 halten. Die Haltung ist anders wie bei Bartagamen. Die Terrariumhöhe spielt hier eine größere Rolle wie die Terrariumgrundfläche, da sich die Tiere fast ausschließlich an den Rück- und Seitenwänden aufhalten. Sie sind saxicol. Daher sollten die Rück- und Seitenwände als Felsnachbildung mit vielen Vorsprüngen gestalltet werden.
Von dieser Art gibt es häufig Nachzuchten zu erwerben. Wie schon erwähnt wurde ist diese Art vivipar.
Für diese heliophilen Tiere benötigt man unbedingt eine gute Beleuchtung. Für die Helligkeit Osram HCI oder Philips CDM und für die UV-Versorgung die Vitalux oder T-Rex 160 watt.
Der Bodengrund spielt im Terrarium keine große Rolle, da wie schon geschrieben diese Art sich fast nur an den Wänden aufhällt. Hier reicht normaler Spielsand aus.
Juvenile Tiere kann man noch täglich mit Insekten füttern. Hier ist aber besonders auf die supplementierung zu achten, da Jungtiere schnell an Rachitis erkranken können. Daher würde ich auch Larven wie z.B. Mehlwürmer, Zophobas, Wachsmottenlarven etc. ganz weg lassen.
Adulte Tiere würde ich 3 mal in der Woche mit Insekten wie z.B. Heuschrecken, Grillen etc. füttern. 2 Tage in der Woche Wildkräuter anbieten. Und 2 Fastentage in der Woche.
Über Sceloporus gibt es auch zwei sehr gute Bücher, die ich nur empfehlen kann.
Stachelleguane: Lebensweise - Pflege - Zucht
Stachelleguane