Also, wie die Überschrift schon sagt, plane ich den bau eines Regenwaldterrariums bzw. eines "Paludariums".
Hier erstmal eine kleinen Skizze der geplanten Grundmaße:
1,90m
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............. l..................................................................l 0,75m
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1,60m.... l...............l 1,10m
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............. l...............l 0,85m
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0,80m
(leider ist die Skizze nicht sonderlich schön, ich hoffe, man versteht es trotzem
)So, wie ihr schon seht, soll das ganze ein Eck-Terrarium werden, wobei in die 1,10m lange seite ein Aquarium mit den Maßen 80*35*40cm eingelassen werden soll (L*B*H).
Die Höhe des Glases vom Terrarium soll nachher 1,00m betragen, ob mit Gazen abgedichtet, darüber wird ein nach oben und den Seiten offener Lichtkasten angebracht, womit wir auch schon bei meinem ersten Problem wären:
Die Beleuchtung:
Also, als Jahrelanger Aquarianer weiß ich, wie warm das ganze werden kann, darum der zusätzlich angebrachte Leuchtkasten.
Hauptsächlich sollen in dem Terrarium (zumindest die ersten 5-6 Monate) keine Tiere, sondern nur Pflanzen ein zuhause finden. Nach dieser Zeit plane ich eventuell, Pfeilgiftfrösche der Gattung Dendrobates azureus einzusetzen, allerdings nur, wenn das ganze bis dahin ohne Störungen oder sonstige Probleme wie Schimmel, Temperaturschwankungen usw. läuft.
Hierbei bin ich nun ein bisschen im Konflikt mit mir selber:
Auf der einen Seite möchte ich gerne ein optimales Lichtspektrum für die Pflanzen schaffen. Da ich jedoch bis jetzt noch nicht weiß, welche Pflanzen genau eingesetzt werden, nur dass wohl einige Farne, Bromelien und Orchideen unter ihnen sein werden (Buch ist bestellt, kommt hoffentlich bis zum Wochenende an) wollte ich hier erstmal schonmal anfragen, ob es Erfahrungsberichte bei der Terrarienhöhe und der Terrarienart gibt.
T5-Röhren sind mir bei meinen Recherchen als erstes ins Auge gefallen, allerdings stellen sich mir hier folgende Fragen:
1. Lichtqualität?
2. Lebensdauer?
3. Wie viele und wie viel Watt?
Bei der Beleuchtung kommt dann auch das eingebaute Aquarium mit zum tragen:
Da ich dieses auch beleuchten muss (möchte), suche ich hier nach einer alternative, dass ich keine Beleuchtungstechnik im Becken selber verwenden muss, allerdings auch keine zu starke wärmeentwicklung bekomme und das Aquarium trotzdem so gut ausgeleuchtet wird, dass ich keine Probleme mit dem Pflanzenwuchs bekommen. Halogenmetalldampfbrenner sind mir hier ins Auge gefallen, allerdings weiß ich nicht, ob dies bei dem doch relativ großen Abstand zum Becken (1,00 m) noch sinnvoll sind?
Hoffe auch hier auf Erfahrungsberichte bzw. kreative Köpfe
.Das Becken an sich:
So, die Maße stehen oben, nun gehts ans Eingemachte:
Die Unterkonstruktion werden ich aus Kanthölzern und Holzplatten selber fertigen, dies wird kein Problem darstellen und das Gewicht problemlost halten.
Der Boden:
Als "Bodenplatte" würde ich gerne Holz verwenden.
Da dies jedoch sehr Feuchtigkeitsanfällig ist, habe ich mir folgendes gedacht:
Die gesamte unterkonstruktion mit Teichfolie "verkleiden", so dass das Holz nicht mit dem Wasser in Berührung kommt.
Damit bei einem eventuellen kleinen Unfall nicht sofort alles für die Katz war, würde ich das Holz vorher mit Epoxidharz komplett bearbeiten.
Ist dies ein mögliches Unterfangen oder gibt es bei der ganzen Geschichte einen Haken, den ich nicht sehe?
Die Rückwand:
Auch hier würden ich gerne Holz verwenden (und dies gleich behandeln wir bei der Bodenplatte), allerdings habe ich nun interessanter Weise auch gesehen, dass ich ja auch Styroporplatten verwenden könnte.
Da mir diese jedoch sehr instabil erscheinen, habe ich folgendes vor:
Holzplatten mit Styroporplatten bekleben und diese dann mit Epoxidharz bestreichen, so dass ich eine gewisse Beständigkeit und Dichtigkeit schaffe und außerdem noch gute Möglichkeiten zur Rückwandgestaltung habe.
Gleiche Frage: Habe ich hierbei was übersehen?
Glasscheiben:
Hier werde ich wohl Plexiglas von Radon verwenden, allerdings wird dies erst zum einsatz kommen, wenn alles soweit steht, es sei nur soweit gesagt, dass 2*2 Schiebetüren, ein Paar auf der 1,10m langen und ein Paar auf der 0,85m langen Seite geplant sind.
Vom Boden aus bis zum Beginn der Scheiben würde ich außerdem gerne noch ca. 15cm breite Leisten einbauen, um darunter mittels eines kleinen gefälles und Plastikkanten (das ganze mit Gazen überdeckt und vor allem abgeschlossen) eine Art Wasserablauf zu schaffen, damit sich das Wasser nicht zu stark im Boden staut, hierzu wird in einer der Ecken ein kleines Ventil und ein Ablauf eingebaut. Auf diese Gaze soll dann erst der eigentliche Bodengrund folgen.
Die Einrichtung:
In der Ecke hinten links soll auf jeden Fall ein Wasserfall, der Bachlauf von eben diesem soll den linken Teil des Aquariums (entlang der 1,60m langen Seite) durchqueren, zwischendurch einen kleinen "Tümpel" bilden und letztendlich (zumindest nach meinen Vorstellungen
) im Aquarium münden, das Wasser für den ganzen Bachlauf wird auch aus diesem mittels Außenfilter in den Kreislauf wieder aufgenommen.Der Außenfilter ist noch vorhanden und ist durchaus stark genug, um diese Förderhöhe zu schaffen.
Der gesamte Bodengrund soll, wenn ich dafür nicht direkt totgetreten werde, aus Lavakies bestehen und im Endeffekt mit Javamoos bewachsen werden, außerdem sollen in den Bachlauf die ein oder andere emerse Pflanze einziehen (bzw. an den Rand von eben diesem).
Der Landteil um das Aquarium herum soll ebenfalls mit emers wachsenden Pflanzen versehen werden, sodass die Wurzeln ins Wasser ragen. Außerdem soll hier das ein oder andere Stück Holz (werde wohl das für Aquarien gebrauchte Savannenholz nutzen) mit ins bzw. übers Wasser ragen.
Der Rest soll mit Xaxim, Farnen und Kletterpflanzen bepflanzt werden, sodass ein kleiner "Urwald" entsteht, wobei eventuelle Felsformationen bzw. Rückwanddekors dann spontan mit Styropor eingearbeitet werden.
Die Beregnungsanlage:
Tia, hier hab ich leider überhaupt keine Ahnung/Erfahrungen mit gemacht, also:
Selber bauen oder kaufen?
Beim Kauf, worauf achten, welche Marken sind gut?
Beim Bau...werd ich mich schonmal auf die Suche nach einer Anleitung begeben
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Soweit schonmal dazu, ich hab mit Sicherheit das ein oder andere Vergessen, das kommt dann später noch dazu
Ansonsten werden hier mit Sicherheit kommentare zum Thema " Aquarium im Terrarium mit so tiefem Wasser und gleichzeit Dendrobaten? Vergiss es! " kommen.
Da ich mittlerweile jedoch mit dem einen oder anderen Züchter und Halter Kontakt aufgenommen habe, habe ich nun Erfahrungsberichte vorliegen, in denen die Frösche, wenn sie ins Wasser gefallen sind, durch hineinreichende Äste/Wurzeln/Pflanzen relativ einfach wieder an Land gelangt sind. Verendet sind bei keinem der Personen Frösche am ertrinken!
So weit so gut, ich hoffe auf konstruktive Beiträge und auch auf konstruktive Kritik und gute Verbesserungsvorschläge!
Gruß,
Julian
), sind wohl 24er anstelle 38er Arbeitsplatten...