Hallo,
Und das wichtigste sie sollten nicht scheu bleiben so das man beim rausfangen(saubermachen) keine Hetzjagdt veranstalten muss.
Dann solltest du von Calotes, die es ohnehin nur als Wildfänge gibt, die Finger weg lassen. Grundsätzlich muss dir klar sein, dass wenn du Arten auswählst, die bislang nicht oder nur sporadisch mal nachgezogen werden, du auf Wildfänge zurückgreifen musst und diese sind von Natur aus scheu. Calotes sind im Terrarium kaum haltbar. Das nächste Problem wirst du bei der Parasitenbekämpfung und bei der Suche nach geeigneter Fachliteratur bekommen.
Wie sieht es denn bislang mit deinen Vorkenntnissen aus, bist du Einsteiger in Sachen Terraristik oder hast du schon ein paar Erfahrungen mit Reptilien?
Wenn du Regenwaldbewohner pflegen möchtest wären vieleicht Winkelkopfagamen(Gonocephalus) noch ne Option. Da gibts aber auch nur selten und längst nicht von allen Arten Nachzuchten und ob die "zahm" werden wage ich doch sehr zu bezweifeln. Einige Arten gelten da übrigens auch als durchaus aggressiv. Bei der Fachliteratur sieht es da, je nach Art, etwas besser aus.
Ich würde dir allerdings auch zum Malachitstachelleguan raten, mit den von dir ausgewählten Agamengattungen wirst du sonst nicht lange Freude haben und deinen Wünschen werden sie sicher auch nicht gerecht, ist von geschwächten Wildfängen und dem was die Tiere hinter sich haben, auch zu viel verlangt. Mach dir da erstmal ein paar Gedanken, bevor du hier Art für Art durchgehst. Über den Leguan gibt es vom NTV auch ein schönes Büchlein von Zawadzki, dass du als Erstliteratur und Entscheidungshilfe erstmal zu Rate ziehen kannst.
Gruß Andreas